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Seekrieg allgemein => Sonstige Zeit => Thema gestartet von: Scheer am 28 April 2004, 11:28:14

Titel: Die Marine und die Stealth Technik
Beitrag von: Scheer am 28 April 2004, 11:28:14
Voll gepackt mit Hightech


"Zwei Quantensprünge nach vorn", bietet die Hightech-Fregatte der Klasse 124, dank Stealth-Technik ein für Radar fast unsichtbarer "fliegender Hamburger", ihrem Kommandanten, Fregattenkapitän Rainer Engelbert (43), und seiner Crew. Der auf Luftabwehr spezialisierte 5600-Tonner (16 Flugziele können gleichzeitig verfolgt und bekämpft werden) ist 143 Meter lang und 29 Knoten (52 km/h) schnell. Er verfügt zur Bekämpfung von Luftzielen über SM 2-Flugkörper, RAM-Raketen zur Nahabwehr sowie eine vollautomatische 76 mm-Mehrzweckkanone. Schiffsziele werden mit Harpoon-Flugkörpern beschossen, U-Boote mit zwei Hubschraubern und zielsuchenden Unterwassertorpedos bekämpft.

Die "Hamburg" wird erst am 15. Dezember 2004 in Dienst gestellt. Bis dahin gelten diese Termine: 12. bis 16. Januar 2004: erste Einstellfahrt zur Maschinenerprobung mit einer Werftbesatzung und 55 Mann Bundeswehr-Crew. 9.2.2004: Verlegefahrt nach Eckernförde: Sechs Wochen Radar- und Funkgeräte-Tests sowie Schallmessungen im Flachwasser. Ende der Werfterprobung am 30.6.2004.

Die komplette Crew kommt erst im August 2004 an Bord. Danach Verlegefahrt nach Wilhelmshaven, wo "Hamburg" mit "Sachsen" und "Hessen" das 1. Fregattengeschwader bilden wird. (sti.)


Quelle: Hamburger Abendblatt


Auch in anderen Marinen der Welt setzen sich die Stealth-Technologien immer weiter durch. Mal sehen was noch so zu finden ist.
Titel: Die Marine und die Stealth Technik
Beitrag von: Der_Alte am 29 April 2004, 13:09:15
Gibt es irgendwo Bilder davon? Würde mich mal interessieren, wie sowas aussieht!
Titel: Die Marine und die Stealth Technik
Beitrag von: Scheer am 30 April 2004, 07:58:59
Ja, die gibt es:

http://www.thyssen-nordseewerke.de/d/prod/f124.html