Küstenminensucher Lindau-Klasse - Radargerät am Anfang der Einsatzzeit

Begonnen von beowulf, 26 Februar 2009, 11:33:05

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beowulf

Hallo Leute,

habe mal wieder eine technische Frage, diesmal zu den Küstenminensuchern der Lindau-Klasse.

Bei diesen wurden bekanntlich die ersten 6 mit einem höheren, später korrigierten Brückenaufbau geliefert. Ab dem 7. Boot (M 1076 Paderborn) hatten die Boote den bekannten niedrigeren Brückenaufbau.

Auf diese Boote ab M 1076 bezieht sich jetzt meine Frage: Hat irgendjemand ein Foto von dem Radargerät, das bei diesen Booten in den ersten Jahren ihrer Einsatzzeit (Anfang der 60er) auf dem Mast aufgebaut war?

Fast alle Bilder in meinen Büchern und im Netz, die ich bisher so gefunden habe, zeigen entweder die späteren, bereits umgebauten Versionen der Minensucher (nach der Verlängerung des Hecks oder aus den letzten Jahren als Minenjagdboote usw.) mit einem balkenförmigen Radargerät oder es ist gar keines erkennbar. Fotos von den ersten Jahren scheinen ziemlich selten zu sein. Auch die "Weilheim" im Marinemuseum Wilhelmshaven ist im letzten Einsatzzustand und deshalb keine Hilfe.

Oder meine Frage anders formuliert: Gab es eine Radarantennenversion aus einer gebogenen gitternetzförmigen Antenne oder waren immer nur diese balkenförmigen Antennen installiert?

Würde mich freuen, falls da jemand was weiß...

Servus
beowulf

Wilfried

Moin Beowulf,

"Bilder aus den frühen Jahren sind sehr selten", wie wahr, wie wahr. Ich habe aber noch eines gefunden; es zeigt ganz eindeutig eine Balkenantenne hier bei KM-Boot PADERBORN; auch die Zeichnungen, die ich von allen Umbauten habe - Geschwaderchronik 4. Minensuch - weisen nur eine Balkenantenne auf.

Mit einem lieben Gruß
der Wilfried

Foto: Ⓒ Marineamt/Bildstelle
... Tradition pflegen, bedeutet nicht, Asche aufzubewahren sondern Glut am Glühen zu halten ...
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beowulf

Hallo Wilfried,

vielen Dank - das hilft meinem alter ego doch schon ein wenig weiter bei den beiden M-Böcken... :wink:

Servus
beowulf

Big A

Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

beowulf

Die Seite hatte ich schon gefunden, aber trotzdem danke, Axel, für den Tipp.

Servus
beowulf

Hastei

hallo Beowulf,

ich habe mal in meinen Alben nachgesehen und etwas gefunden. Leider sind das alles Bilder aus Magazinen ,die ich ausgeschnitten hatte und deshalb
als gescannt nicht besonders, aber vielleicht kannst Du wa daraus erkennen.  Bei m 4 bin ich mir nicht sicher. Guckst Du einfach.

viele Grüße vom Hastei

beowulf

Hallo Hastei,

danke für die Bilder! Das sind die ersten, die ich überhaupt mit der Art von bogenförmiger Gitterantenne gesehen habe, so wie ich es in meinem ersten Post gemeint habe. Allerdings scheinen hier die Boote bereits umgebaut zu sein mit dem durchgehenden Schanzkleid bis zum Heck und wohl auch schon mit der Verlängerung des Hecks um 2 m.

Vielleicht hat man die Art der Antennen auch öfter getauscht... :roll:

Hm - also hilft hier für die modellbautechnische Umsetzung für die ersten beiden Dienstjahre wohl nur die eigene Entscheidung für irgendeine Antenne nach dem gesunden alten militärischen Motto: Fluss oder Straße - egal, kann befohlen werden! :-D

Danke jedenfalls nochmal an alle Unterstützer!

Servus
beowulf

Wilfried

Moin Beowulf,

es sind - wie vermutet - die Boote nach dem teilweise zweiten, erster war Rücknahme der hohen Brücke, Umbau. Am besten am Schanzkleid und vor allem an den Bulleyes in der Brückenfront im Gegegsatz zu den viereckigen Fenstern, zu erkennen.

Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
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Jabo

Hallo Beowulf,

die ersten Radargeräte auf der Lindau-Klasse dürfte das TRS-N von Telefunken gewesen sein, entwickelt und in die BM eingeführt in den 50iger und 60iger Jahren. Der Reflektor ist massiv und kein Gitter.

Gruß
Jens-Michael
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