Mein Kranz (Gedicht)

Begonnen von krelle, 13 Oktober 2013, 22:45:32

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

krelle

Mein Kranz



Dem Meer übergeben,

bewegt von Wellen und Wind,

treibt er davon für all jene,

die auf See geblieben sind



Blaugrau schimmert das Wasser,

die Sonne ist von Wolken verhüllt

Manch große Träne

hat von meiner Trauer erzählt

 

Mich tröstet die Hoffnung

mit ihrem Gewande aus Licht

Vom grünen Kranze

es den Weg zu mir bricht



[/b]

Chrischnix

Hamburg, Juli 1943

Wat is uns all dat Hat so swör
Uns scheunes Hamburg ist nicht mehr
Du lopst verdwars un kicks vertwer
Allns twei un düster, dot un leer.

Du geist no dien Stadteel hin
Du sochst Dien Hus un kannst nicht find,n
Du sochst dien Frünn in all Dien Not
Du findst se nich, veel sünd nu dot.

Denn dröpst Du welk, de sind alleen
Se frogt: Heß du min Fro nich sehn ?
Mien Vadder, Modder ? Nich mien Kind ?
un een is lohm, der anner blind.

So geist Du no uns Elv hendol
Un hier, an´n Strom hier op´n Mol
Mang Schutt un Asch, mang Dot und Not
Reugt sick Dien Hanseatenblot.

De ole Elv to unse Stadt
Hier bleuht se wedder op in´t Hatt!
Hier ward de Globen wedder grot,
Uns Elv de givt uns wedder Mot !

Du sühst dor Scheepen an de Pööl
De Masten hoch geiht dor dien Seel
De Globen waßt in Hatt un Kopp
Hamburg, wie boot di wedder op.

Een Stadt wie du, so stolt un scheun,
harr een kumm in der Welt mol sehn
An Elv, de Alster, an de Bill,
reugt sick der Hanseatenwill.

De givt keen Bucht ! De lett nich af !
Dor, uns ol Michel, stur un Staff,
Een Teken noch in all uns Not,
Seggt uns: Hamborg ward wedder grot !
Schöne Grüße
Christian

Alles ist gut,
nur nicht überall,
nicht immer,
nicht für alle !

Impressum & Datenschutzerklärung