SMS Dresden

Begonnen von Admiral Kummetz, 02 November 2013, 19:05:57

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juergenwaldmann

Hallo Bodrog ,
die Schiffe wurden auch im WWI öfter umgebaut !
Dies hier  sollte Wiesbaden sein !



Mit den Panzerschiffen kenne ich mich gut aus , leider nicht bei der Kaiserlichen Marine ,
aber da habe ich Helfer , die sich auskennen !
Gruss  Jürgen

bodrog

 :-) sieht auch aus, wie Wiesbaden:

Scheinwerfer, Geschützaufstellung, Schornsteine, Brückenform und fehlende 8,8 cm Flakgeschütze

smutje505

Hallo Jürgen das Bild ist wie mein eingestelltes SMS Wiesbaden

bodrog

ist ja zum Glück kein kaiserliches Torpedoboot  :roll: da komme ich selbstredend auch regelmäßig ins schwimmen  :-D obwohls dafür hier (wenn guter Wille gezeigt wird) auch Experten gibt...  :wink:

maxim

Noch mal zurück zur eigentlichen Frage der Bewaffnung der Dresden:

blieben die 5,2 cm-Geschütze an Bord? Also waren die bei der Versenkung noch an Bord? Und wurden ältere Kreuzer, z.B. Königsberg I, mit 5,2 cm-Geschützen nachgerüstet oder behielten diese ihre 3,7 cm-Geschütze?


Zitat von: Urs Heßling am 24 November 2013, 20:14:06
Ich knobele (eine meiner Lieblingsbeschäftigungen) daran, welcher Kreuzer hinter der "Dresden" zu sehen ist ..
Laut der Beschriftung des Modells im Deutschen Museum zeigt es die Königsberg II - allerdings ein Entwurfsstadium und NICHT das fertige Schiff. Das könnte z.B. die leichten Geschütze mittschiffs und die Höhe der Schornsteine erklären.

Leutnant Werner

#35
Das ist in der Tat eine interessante Frage, Maxim,

jedenfalls in Beziehung zu SMS KÖNIGSBERG (I):

Beim Groener steht zur Bewaffnung der Klasse: "(...) zeitweise 10 Mk bzw. ab Nürnberg 8 Sk - 5,2 l/55 (...)"
Demnach sollte nur Königsberg keine 5,2 cm-Geschütze gehabt haben, alle anderen der Klasse aber schon.

Sieche schreibt in Conway´s all the world´s fighting ships 1906-21: "(...) 8 (Nürnberg 10)- 5,2 (2in) SKL/55 QF (...)"

Hildebrand/Röhr/Steinmetz "die Deutschen Kriegsschiffe" Bd. 5 sagen hierzu: " (...)bis 1914 zusätzlich: 10 - Sk 5,2 cm zwischen den Decksaufbauten (...)"

Drei Quellen, vier Meinungen sozusagen. Unterschiedliche Angaben zur Art und Anzahl der leichten Geschützbewaffnung. Leider finde ich gerade meinen 1914er Weyer nicht. In dem steht vielleicht noch einmal was anderes.

Ich halte Folgendes für wahrscheinlich: Königsberg war zunächst mit 10 1Pfünder Revolvern bestückt, da die 5,2cm-Kanone noch nicht zu Verfügung stand. In der ersten Werftliegezeit 1908-09 kamen dann 8 oder 10 dieser neuen Schnellfeuergeschütze an Bord. In der zweiten Werftliegezeit 1911-13 kamen sie dann wieder von Bord. Aus welchem Grund auch immer. Ist jetzt aber nur einmal eine Vermutung

Für DRESDEN ist die Quellenlage eindeutiger. Die 8 x 5,2 cm waren bis zum Ende an Bord.

Gruß
Ekke

kalli

Weyer  1914

Königsberg: 10-10.5 L/40

Leutnant Werner


maxim

Interessant! Danke!

Hatten Leipzig, Nürnberg und Emden bei der Versenkung noch leichte Geschütze?

Admiral Kummetz

Grüße,
war jetzt über Ostern im DM München und da stand zu dem Modell das es die Königsberg II darstellt, aber in einer anderen Vitrine stand die Königsberg III, allerdings mit 2x2 8,8 cm/75 SK C/25 Geschützen, allerdings sagt meine Literatur dazu das nur Köln kurzzeitig mit dieser ausgerüstet wurde

Lucas

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