Prinz Eugen Bordfest 1941 mit Kosaken

Begonnen von juergenwaldmann, 01 März 2016, 11:18:53

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joern

Hallo,
in diesem Link http://www.welt.de/reise/article123025073/Von-Gdingen-aus-in-die-Freiheit-und-in-den-Tod.html

ist ein Gebäude zu sehen, das eine große Ähnlichkeit mit dem Gezeigten hat.
Fotos durchklicken, bis diese Bildunterschrift kommt:
Diese historische Aufnahme zeigt das Einlaufen des norwegischen Schiffes "Mosnes" in den Hafen von Gdynia
Grüße Joern

Trimmer

Hallo Jörn - guter Hinweis  top zumindest von der Grösse her könnte es passen

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

bodrog

was schließt eigentlich 1944 aus? - da war das Schiff doch häufiger zu Besuch in Gotenhafen...

juergenwaldmann

Die 4 cm Flak fehlt auf dem Foto mit Kosaken , die kam sehr spät :



Gruss  Jürgen

Archer

Zitat von: Trimmer am 03 März 2016, 08:59:00
Hallo Archer - bei Bild 3 dieses Links sieht man einen Kosaken ganz Rechts und  da erkennt man - mit etwas Mühe - das Ärmelabzeichen - TK - Freiwilliger der Wehrmacht
Gruß - Achim - Trimmer


Hallo Achim,
was hast Du denn hier für ein Ärmelabzeichen ausgegraben und in welcher Beziehung ( außer in der Überschrift des Anbieters ) soll das in Bezug zu Kosaken stehen ?

Leider haben wir bei diesen schwarz - weiß Fotos wieder das Problem das wir nicht das verwendete Filmmaterial der Fotonegative kennen und demzufolge bezüglich der Wiedergabe der Ursprungsfarben in den Graustufen und demzufolge einer eineindeutigen Zuordnung zu einer Einheit nicht ganz sicher sein können.

Die Aufnahmen sollten aus 1943 stammen, möglicherweise als Prinz Eugen den Ausbildungsverbänden in der Ostsee zugeteilt war.
Die Kosaken tragen Kubankas. Daraus kann man schlußfolgern das es sich um Kuban - oder Terek - Kosaken handelt.
Das Ärmelschild befindet sich auf dem linken Ärmel.

http://www.wehrmacht-lexikon.de/heer/Laufbahnabzeichen/sonstige/aermelabzeichen3.php

Wenn man die sichtbaren Lampasse hinzuzieht dann wären diese Kosaken Angehörige des Kuban - Kosaken - Reiter - Regiments 3 der II. Kosaken - Reiter - Brigade.

1944 war dieser Verband auf dem Balkan im Bandenkampf.

Gruß
Archer






Trimmer

Hallo Archer - Du hast eine PN  - für alle Interessenten empfehle ich das Buch "  An deutscher Seite - Internationale Freiwillige  von Wehrmacht und Waffen-SS " - Autor : Hans Werner Neuler . Ab Seite 300 werden auch Ausführungen zu rusischen Freiwilligen gemacht

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

juergenwaldmann

Das sind die Ärmelabzeichen der Kosaken  :


Trimmer

#22
Hallo Jürgen - das ist nur ein Teil der Ärmelabzeichen welche es gegeben hat -  siehe meinen Hinweis auf das Buch  und hier noch ein weiterer Hinweis - sieh mal auf den Ärmel

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

gerd 190

Im Buch von Paul Schmalenbach über den Kreuzer ist unter dem Datum "April bis September 1943" folgendes zu Lesen:

Durch das enge Verhältnis zum Kavallerieregiment 11 " Prinz Eugen " erhält PG einen besonderen Besuch. Etwa 100 Kosaken die von Prinz Eugen Reitern ausgebildet werden besichtigen den Kreuzer u. führen auf der Schanz Tänze vor.

Trimmer

Hallo Gerd 190 - ganz prima  top  Danke

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

Peter K.

... da geht wohl einiges durcheinander!
Das österreichische Dragoner-Regiment 1 "Prinz Eugen von Savoyen" gehörte zur Schnellen Division des Bundesheeres und war in Stockerau stationiert. Es wurde nach dem Anschluß im März 1938 mit dem ehemaligen Dragoner-Regiment 2 "Feldmarschall Montecuccoli" zusammengelegt, in Kavallerie-Regiment 11 umbenannt und dem XVII. Armeekorps in Wien direkt unterstellt. Dabei blieg es vollständig in Stockerau stationiert. Im Sommer wurde das Regiment aufgelöst und bildete die Aufklärungsabteilungen für mehrere Divisionen. In Stockerau blieben nur die Reste des Regiments zurück und bildeten die Kavallerie-Ersatz-Abteilung 11. Im September 1942 wurde die Abteilung in Radfahr-Ersatz-Abteilung 11 umbenannt.

... im übrigen siehe auch hier
Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de

Urs Heßling

Servus, Peter,

Zitat von: Peter K. am 03 März 2016, 19:09:30
.. in Stockerau stationiert.
.. sozusagen vor Deiner (späteren) Haustür :wink:

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Peter K.

... ja, wie bereits geschrieben nur einige hundert Meter weiter!

Damals gab es in Stockerau sogar drei große Kasernen:
-) Kavallerie-Kaserne, später als Jäger- und Artilleriekaserne bezeichnet und unter den älteren Einwohnern auch als Russen-Kaserne bekannt: militärisch genutzt 1721 bis 1955, heute Wohnungen
-) Landwehr-Kavalleriekaserne I, auch als Reiter-Kaserne bekannt: erbaut 1886, heute Wohnungen
-) Landwehr-Kavalleriekaserne II, auch als Radfahrer-Kaserne, später als Jäger-Kaserne bezeichnet und ab 1937 Prinz-Eugen-Kaserne genannt: erbaut 1898, heute großteils Wohnungen, nur ein kleiner Teil ist noch heute als Depot in militärischer Verwendung
Grüße aus Österreich
Peter K.

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juergenwaldmann


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