Munitionsbelastung in den deutschen Meeresgewässern

Begonnen von Albatros, 20 Oktober 2012, 19:29:29

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bettika61

Hallo Andreas,
Danke  :MG: Akte und Ereignis sind mir bekannt, (quasi vor meiner Haustür)
Kann ich nur zum lesen empfehlen.
Gleiches gibt für die Folgeakte
B 108/65001
Es geht um Kampfstoffversenkung der Kriegsmarine vor Kriegsende.
Im Gegensatz zu den gehobenen Schiffen mit Fracht, liegt die Kampfstoffmunition
in und am Ausgang der Flensburger Förde immer noch da.
Spätestens seit 2012/2013 aus den Berichten von "Munition im Meer" (wieder) bekannt.
Passiert ist seitdem nichts. :MS:

Grüße
Beate

,,Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." George Santayana

desertfox

Hi bin auch hier nur stiller Mitleser und freue mich immer über die Faktenreichen Beiträge

Will euch hiermit danken  top  top  top macht weier so ist immer Top wenn ein beitrag nicht mit Ich glaube Ich Denke ich befürchte usw anfängt

Grüße vom Desertfox :-D

bettika61

Zitat von: bettika61 am 07 Februar 2026, 14:01:30....
Es geht um Kampfstoffversenkung der Kriegsmarine vor Kriegsende.
Im Gegensatz zu den gehobenen Schiffen mit Fracht, liegt die Kampfstoffmunition
in und am Ausgang der Flensburger Förde immer noch da.
Spätestens seit 2012/2013 aus den Berichten von "Munition im Meer" (wieder) bekannt.
Passiert ist seitdem nichts. :MS:

Hallo,
letzter kann ich jetzt korrigieren.
ZitatMeereswissenschaftler des Geomar in Kiel haben Senfgas- und andere Giftgasgranaten in der Ostsee entdeckt, die dort nach [sic] Ende der NS-Zeit versenkt worden sind..
Da sind sie." Auf dem Foto, das Mareike Keller auf ihrem Laptop zeigt, sind sie deutlich zu sehen: Bomben und Granaten, die auf dem Meeresboden im Kleinen Belt nördlich von Flensburg in der dänischen Ostsee liegen. ,,Das sind vermutlich Senfgasgranaten", sagt die Marine Geowissenschaftlerin vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

Vor Kurzem ist sie gemeinsam mit einem guten Dutzend Kollegen von einer 14-tägigen Reise mit dem Forschungsschiff ,,Alkor" aus der Ostsee zurückgekehrt. ,,Wir haben das erste Mal seit Jahren kartiert, wo chemische Munition im Meer liegt", sagt die Wissenschaftlerin. Zwar habe es aus früheren Untersuchungen Hinweise gegeben, aber eben keine genauen Daten...
Deshalb haben uns die Munitionshaufen im Kleinen Belt schon überrascht, denn hier ist die Ostsee nur rund 30 Meter tief", sagt Keller.
...
Allein auf dem nächsten Foto, das Unterwasserroboter ,,Luise" gemacht hat, sind auf einem rund 50 mal 200 Meter großen Areal mindestens 500 Granaten zu sehen, vermutlich ohne Zünder. ,,Da hat man vermutlich nicht groß nachgedacht, als man das dort verklappt hat", sagt Keller...
https://www.nordschleswiger.dk/deutschland/chemische-munition-in-der-ostsee-viele-granaten-haben-sich-schon-aufgeloest/3400448

Nur scheinen sich die Wissenschaftlerinnen vor ihrer Reise nicht genügend über den Hintergrund
der Versenkung der Kampfstoffgranaten im Kleinen Belt informiert zu haben .
Naheliegend ist die  o.g Versenkung durch die deutsche Wehrmacht vor Kriegsende, die bei "Munition im Meer" und im Bundesarchiv dokumentiert ist.
Grüße
Beate

,,Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." George Santayana

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