Festung Saint-Nazaire

Begonnen von colbleu, 03 Januar 2021, 08:38:17

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colbleu

Hallo in die Runde,

Wir sind ein frz. Heimatforschungsverein in einer Gemeinde der ehm. "Festung Saint-Nazaire". (unweit vom "Museum der Festung -Grand Blockhaus").
Wir veröffentlichen Hefte über die Lokalgeschichte. Das nächste soll sich mit dem Alltag zur Zeit der Festung (August 44 -Mai 45) befassen. Wir sind von frz. Seite schon reichlich bedient , aber wir möchten auch vom Leben der deutschen Besatzungssoldaten damals berichten. (Versorgung, Umgang mit Einheimischen, Gemütslage, Kontakt mit der Heimat ...)
deshalb suchen wir allerlei Dokumente zu diesem Thema : Feldpostbriefe, Kriegstagebücher, mündlich überlieferte (harmlose?) Anektdoten/Erinnerungen.......(Kopien, keine Originale).

Wir danken im Voraus für Mithilfe


Mit freundlichen Grûssen

Alain Bertho
Vorstandsmitglied bei "Greniers de la Mémoire" (e.V.) F- 44510 Le Pouliguen

P.S. : Nachrichten gerne auf französisch oder deutsch

https://www.greniersdelamemoire.fr/

colbleu

#1
Falls interessiert : ein frz. Bericht über einen auch von Einheimischen wenig  bekannten Ort
(mit deepl -Übersetzung)



https://actu.fr/pays-de-la-loire/saint-nazaire_44184/saint-nazaire-beauregard-camp-sous-mariniers_15617157.html

Vom Schwimmbad, dem Stadion und der Messe ist keine Spur mehr übrig. Aber andere Spuren des deutschen U-Boot-Lagers sind auch 77 Jahre später noch gut sichtbar.

Und in l'Immaculée, im Wald von Beauregard, zwischen dem gleichnamigen Dorf und dem Point du jour, können die Überreste dieser vergessenen Basis entdeckt werden.

Die Archive sind rar und die Geschichte ist den Nazairern unbekannt, außer den Bewohnern von l'Immaculée... und Patrick Fleuridas. Seine Leidenschaft gilt den Festungsanlagen und insbesondere denen des Zweiten Weltkriegs.

Das deutsche U-Boot-Lager ist ihm nicht entgangen. Er erzählt uns seine Geschichte.

Die Badewannen noch sichtbar
Dieses Lager wurde 1941 für die Flottillen 6 und 7 gebaut, während die U-Boote im Stützpunkt repariert wurden. Es soll etwa 600 Menschen Platz geboten haben. Sie brauchten einen Platz zum Ausruhen, wenn sie nicht auf See waren. Diese Lager, es gab auch eines in Heinlex, mussten sicher sein, sicher vor Bombenangriffen und komfortabel, um das sehr schwierige Leben auf See zu kompensieren.

Am Komfort haben die Deutschen also nicht gespart. Sie bauten ein Schwimmbad, ein Stadion und Sanitäranlagen mit Duschen und Bädern. Diese sind noch in den Ruinen des Sanitärgebäudes zu sehen. An einigen Stellen gibt es sogar Steingutfliesen.

Blumenschablonen
Auch die Fundamente der Holzkaserne und eines Betongebäudes sind erhalten geblieben. An den Wänden finden sich bei genauerem Hinsehen gelbe Schablonen, die Blumen darstellen. Zwischen den Bäumen und Büschen stehen noch zwei intakte Luftschutzbunker. An den Wänden dieser Bunker, Anti-Gas-Gitter, Anti-Granatapfellöcher.

Das Lager wurde Tag und Nacht von einer Truppe bewacht, deren einzige Aufgabe es war, es zu bewachen. Es gab Panzerabwehrgräben und Minenfelder. Es gibt immer noch ein paar Pfähle, die den Ort schützen.

Auch der Wasserturm mit Blick auf den Wald steht noch.

Die CRS im Mai '68
Nach dem Krieg wurde das Lager von deutschen Gefangenen genutzt...

und dann vielleicht von Nazi-Flüchtlingen, die nach dem Krieg zurückkamen, aber wir fanden keine Spur von ihnen.

Im Mai 1968 begrüßte die Kaserne dann die in die Marinestadt entsandten CRS. Seitdem hat die Natur ihre Rechte zurückgewonnen, ebenso wie die Hand des Menschen. Es hat zerstückelt, was zerstückelt werden konnte, die Wände markiert, die Trennwände zerbrochen. Das Gelände ist verlassen und der Wald ist immer noch ein angenehmer Ort zum Spazierengehen, ohne dass die Spaziergänger wirklich wissen, dass sie durch ein ehemaliges deutsches U-Boot-Lager gehen.

Nützlich: Besichtigung des U-Boot-Lagers Beauregard mit Kommentar von Patrick Fleuridas, diesen Samstag, 24. Februar um 16.30 Uhr und Sonntag, 25. Februar um 10.30 Uhr. Samstag, 24. um 14.30 Uhr: Vortrag von Michel Mahé über La Poche, Genealogie-Workshop, Filmvorführungen, Dokumentationsberatungen, Sammlung von Zeitzeugenberichten durch den Verein Angenea. Diese Treffen werden im Rahmen der Ausstellung "Geschichte und Erinnerung, Alltag im Jahr 1943" vorgeschlagen, die bis zum 1. März im Nachbarschaftshaus der Immaculata zu sehen ist.

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