Suche Register der Schiffe die für die Organisation Todt gefahren sind

Begonnen von Albatros, 29 April 2007, 10:56:08

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Albatros

Tach auch,

wie schon in der Überschrift zu erkennen suche ich nach einem Namensregister der Schiffe die für die Organisation Todt gefahren sind.Vielleicht gibt es so etwas auch mit Zeitangaben über den Zeitraum wann sie dort fuhren.
Ist jemanden ein Link oder ein Buch bekannt in dem so etwas aufgeführt wird?.

Gruß an alle, :MG:

Manfred

TD

Hallo Manfred,

im Seeschiffsregister Köln sind drei Schiffe der Organisation Todt eingetragen !

Im Seeschiffsregister Stettin sollten die Schiffe der OT/ Transportflotte Speer eingetragen werden  mit Heimathafen Berlin.

Sind auch einige Betonschiffe kurz vor Kriegsende eingetragen worden, nur kann iemand sagen wo das Seeschiffsregister Stettin gebleiben ist.

Gruß

Theo
...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !

Albatros

Hallo Theo,

schade :cry:,in dem Register Stettin hätte das gesuchte Schiff sein können.Es geht um das kleine Motorschiff "Express"von dem ich weiß das es für Todt fuhr.aber wann und wie lange nicht?.

Gruß, :MG:

Manfred

Albatros

Tach auch,

vielleicht sollte ich noch Ergänzen das es mir mehr um die Schiffe geht die in Charter für die Organisation Todt fuhren,weniger um die die zur Organisation gehörten oder dieser unterstellt waren.

Gruß, :MG:

Manfred

Albatros

Tach auch,

in dem Zusammenhang mal eine Frage,hatten Reeder/Schiffseigner in der Kriegszeit überhaupt eine Chance zu sagen nein für Dich/Euch fahr ich nicht.Wohl kaum oder?.

Gruß, :MG:

Manfred

Albatros

Hallo,

da zu Antwort vier keiner Freiwillig antwortet hake ich noch mal nach :-D.Die Schiffe der Reeder und Eigner konnten sich zwischen 39-45 doch ohnehin nicht mehr frei bewegen,wurden die so zu sagen einfach Dienstverpflichtet oder gab es irgend einen Spielraum für die Besitzer.

TD hatte mal geschrieben:Dann habe ich noch irgendwo gelesen (er meint in einem Thread)die Deutsche Handelsschiffahrt wurde im August 1939 dem Reichsverkehrsministerium unterstellt.
Einzelne Schiffe wurde vom RVM für bestimmte Leistungen nach dem Reichsleistungsgesetz für eine Reise, mehrere Fahrten oder bestimmte Dienst bis hin  zum Zwangsverkauf erfaßt ( = zwangsgemietet) .

Der Rest führ, wenn das Schiff nicht für die Kriegsmarine oder anderen Reichsbehörden erfaßt wurde,
in freier Fahrt nach Befehlen der Reederei welche allerdings durch bestimmte Weisungen des Verbandes Deutscher Reeder und später auch vom Reichskommissar für die Seeschiffahrt beeinträchtigt waren.

nun,in freier Fahrt nach Befehlen der Reederei/Eigner.....also doch etwas Freiheit?.

Gruß, :MG:

Manfred

TD

Hallo Manfred,

Sicher kann man die Frage mit jein beantworten.
Natürlich konnte ein Reeder in freier Fahrt sich weigern zu sagen Kalksandsteine fahre ich nicht, für die Gesellschaft fahre ich nicht usw.
ABER: Dann musste er sehen eine andere Ladung gleich an der Hand zu haben, Ballastfahrten, lange Liegezeiten u. a. durfte es bei den Verordnungen sicher nicht aus solchen Gründen geben .
Dafür waren natürlich die Zeiten auch zu diktatorisch und es gab auch nebenher viele Wege die Zügel zu straffen wie die Zuteilung von Seeleuten durch das Seemannsamt, Ladungszuteilungen ( ne Fuhre Heu hat sicher nicht soviel gebracht wie Stückgut ) Verbauchsstoffzuteilungen, und weiß der Teufel noch wie man sich nicht nur im Krieg unbequeme Kapitäne und Reeder still hält.
Bei den Routen konnte sicher die Reederei über ihre Makler Einfluss nehmen beim Abschluss von Frachtverträgen, für gefährliche Gebiete gab es ja Zuschläge usw.
Eine andere Frage ist meine ich der Einsatz von Bordflakkommandos auf den großen Schiffen.
Wie lange hier ein Reeder der freien Fahrt etwas bremsen konnte weiß ich nicht, es waren ja nicht gerade vier Mann mit einen MG die an Bord gesetzt wurden, die höchste Zahl Bordflakangehörige welche ich einmal gelesen habe waren 72 Mann.
Das kostete Decksfläche, teilweise Ladebäume usw., Laderaum der zu Unterkünften umgebaut werden musste, Verpflegungseinrichtungen für oft weit über die doppelte normale Besatzungsstärke, neue sanitäre Einrichtungen, Heizungsleitungen und vieles Andere.

Gruß

Theo
...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !

Albatros

Hallo TD,

Dank Dir für die Interessante Antwort.

Gruß, :MG:

Manfred

Impressum & Datenschutzerklärung