Die Schnellsten der Ostsee

Begonnen von crolick, 10 August 2009, 22:57:05

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Urs Heßling

Hi

übrigens schossen auch die Schnellboote der Klassen 142 und 143 ihre Torpedos des Typs DM 2 A1 nach achtern (Ablauf nach achteraus).

Die Torpedos waren drahtgelenkt, das Boot durfte natürlich nicht über den Draht hinwegfahren.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Urs Heßling

Hallo, Kilimandscharo,

4/79 - 8/81 7. SGschw., "Wiesel"
9/89 - 9/90 7. SGschw., "S 74 Nerz"

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Urs Heßling

Hi, Kili,

na dann : F-H-G forever

Gruß, Urs
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Eddy

#33
Hallo Männer,
ich habe heute durch Zufall Euer interessantes Forum gefunden.
Zu diesem Film kann ich nur sagen, es ist ein reiner Aggitationsfilm (Propaganda). Aber ich bin selbst bei dieser schnellen Truppe gewesen, ein Jahr bei LTS und fünf Jahre bei KTS. Der Heckausstoss der Torpedos wurde perfekt beherrscht und die meisten sind ins Ziel gelaufen (übungsmäßig). Zum Ernstfall ist es Gott sei Dank nicht gekommen. Gefahren wurde in Gruppen oder in der Abteilung, d.h., fünf Boote oder zehn Boote. Nach dem Schuss drehten die Boote mit Höchstfahrt ab, die Torpedos (533 mm Dampftorpedos, sowjetischer Bauart) tauchten ins Wasser und auf eingestellter Tauchtiefe liefen ihre Maschine an und auf eingestelltem Kurs auf ihr Ziel zu. Bei fünf Booten waren es immerhin zehn Torpedos. Die Bewegungen des Kommandanten im Film sind gestellt, da der Film im Hafen gedreht wurde. Die Realität sah ab auch so und schlimmer aus. Die Gleitboote waren bei Höchstfahrt nur mit den Propellern im Wasser, alles andere vom Bootskörper waren über Wasser. Bis See drei waren ihre Einsatzfähigkeiten festgelegt. Geschwindigkeit max. immerhin 52 kn. Darüber hinaus haben die Erprobungen gezeigt, wird es für Boot und Besatzung gefährlich. Die Bootskörperstunden im aktiven Einsatz waren auf 500 Stunden begrenzt. Die beiden Hauptmaschinen M 50 F, je 1.200 PS, ursprünglich sowjetische Panzermotoren, waren robust. Wenn defekt, aber dann richtig. Wirbelsäulenschaden gab es bei den wenigsten, denn die drei Sitze waren mit Spiralfedern der LKW-Sitze W 50 gestützt. Gefährtet waren die Köpfe, deshalb wurden bei LTS Panzerhaupen getragen, später bei KTS Pilotenhelme, je mit eingebautem Funk zur Eigenverständigung. Der Kommandant (immer ein Offizier), am Lenkrad, war auf See immer mit einer Pistole bewaffnet (Fluchtproblem ?). Die beiden anderen waren Maate (vier Dienstjahre), ein Navigator und ein Mot-Maat. Später bei KTS waren es ein Kommandant (Offizier), ein Funkmessmaat, ein Mot-Maat (Vierjährige), ein E-Gast und ein Ari-Gast (Dreijährige). Es waren fast alle eingeschworene Teams, die sehr gut funktionierten. Nicht umsonst ist der Stolz auf die Einheit sehr ausgeprägt gewesen und heute zeigt sich das bei Traditionstreffen ganz deutlich. Jungs, die damals oft Mist gebaut haben (disziplinar), sind heute die Aktivsten bei den Wiedersehensveranstaltungen der unterschiedlichsten Art. Also Männer, keine Mutmassungen, fragt die, die dabei waren.
Gruß Eddy    :O/Y

Eddy

Zitat von: ufo am 11 August 2009, 11:37:37...
Etwas auserhalb meines Bereiches daher gleich zwei Fragen dazu:
Die Technik mit dem ueber Heck abwerfen zum Vorausschuss von Torpedos ist ja drollig. Hat es da nicht riesen Probleme mit dem Einsteuern des Torpedos in der unruhigen Hecksee des Schnellbootes gegeben? War das Verfahren insgesammt ein Erfolg?
Und ist das eine Kopie eine sovietischen Torpedoschussverfahrens oder ist das eine Rein Deutsche Erfindung so gewissermassen in den Fussstapfen des K-Amtes; warum nur kompliziert, wenn es auch irrsinnig verworren und unvorstellbar kompliziert geht ...
Das Thema ist zwar schon etwas älter, aber ich durchforste zurzeit das Forum nach VM-Themen und bin hier gelandet.
Zur Beantwortung der Frage von @ufo:
Wir haben die Torpedos nicht verloren bzw. angeworfen, sie wurden ausgestoßen.
Den Waffenspezialisten des ISW (Institut für Schiffbautechnik Wolgast) gelang es, unter Ausnutzung von Erfahrungen aus der Kriegsmarine eine Torpedoausstoßanlage zu entwickeln, die den Heckausstoß auf geringsten Wassertiefen ermöglichte. Der Torpedo, Kaliber 533 mm, wurde mittels Druckluft (40 kp/cm²) mit dem Schwanzteil voraus entgegen der Fahrtrichtung des Bootes ausgestoßen. In Wolgast wurde dieses Ausstoßverfahren zur Serienreife gebracht.
Da die Bootsgeschwindigkeit ungefähr doppelt so groß war wie die Ausstoßgeschwindigkeit des Torpedos nach achtern, kam der Torpedo immer noch mit einer relativen Vorausbewegung in das Wasser (ca. 20 kn) und konnte sich so unter günstigen Bedingungen ohne den beim Torpedoschuss von großen Schnellbooten so gefürchteten ,,Sack" – d.h. tiefes Eintauchen des Torpedos bis teilweise 15 m nach dem Ausstoß – sofort auf die eingestellte Lauftiefe einsteuern. Das Diagramm eines Übungsschusses  zeigt, dass der Torpedo die eingestellte Lauftiefe von 3 m kaum unterschritten hat.
Damit war eines der wesentlichsten Probleme des Gefechtseinsatzes der Torpedowaffe gelöst – das Torpedoschießen bei geringer Wassertiefe. Das bedeutete einen einmaligen taktischen Vorteil und eröffnete für die LTS-Boote das gesamte Seegebiet der südwestlichen Ostsee und der Ostseeausgänge als Operationsgebiet. Auf einen weiteren taktischen Vorteil soll noch hingewiesen werden, der ursprünglich aus einem gewünschten ,,Show-Effekt" hervorging. Anlässlich des Manövers ,,Waffenbrüderschaft-70" der Teilnehmerstaaten des Warschauer Vertrages sollten auch LTS-Boote unmittelbar vor der am Strand bei Karlshagen (Insel Usedom) aufgestellten Zuschauertribüne gezeigt werden. Da eigentlich außer den mit hoher Geschwindigkeit auf der 5-m-Tiefenlinie, d.h. etwa 500 m vom Strand entfernt, vorbei flitzenden LTS-Booten nichts zu sehen wäre, wurde der Befehl zum Schießen von ,,Oberflächenläufern" (Torpedo mit eingestellter Lauftiefe 0 m) gegeben. Man erhoffte sich dadurch wenigstens einen kleinen Show-Effekt. Dazu musste sich FK Blanke vom damaligen sowjetischen Berater beim Chef der Volksmarine eine derbe Kritik anhören, wusste er doch, dass er an einer sowjetischen Marineakademie zum Torpedospezialist ausgebildet wurde. Er stufte diese ganze Angelegenheit als ,,unverantwortlichen Unsinn" ein. Aber wie sich zeigte, liefen diese als ,,Oberflächenläufer" – an sich echte Torpedoversager – geschossenen Torpedos einwandfrei, erreichten die übliche Laufgeschwindigkeit und hielten schnurgeraden Kurs. Damit war eine neue taktische Einsatzmethode geboren, die in den nachfolgenden Jahren des Öfteren bei taktischen Übungen und Manövern zum nächtlichen Gefechtseinsatz der LTS-Boote gegen Überwasserziele mit geringem Tiefgang führte.
Der Torpedoangriff wurde durch den Kommandanten nach optischen Beobachtungen geführt. Angaben durch die Funkmeß-Station unterstützten bestenfalls die Orientierung. Der Kommandant peilte das Ziel über eine einfache Visiereinrichtung (senkrechte Linie auf der Frontscheibe der Kabine und kurzer Peilstab auf dem Vorschiff) an, hatte so das Ziel genau voraus und stellte die geschätzten Gegnerwerte, wie Gegnerkurswinkel, Gegnergeschwindigkeit und die Torpedogeschwindigkeit in die vor ihm angebrachte ,,Torpedo-Ziel- und Einstellanlage ein.
Das Gerät bestimmte elektromechanisch den Vorhaltewinkel, der in das Antriebsgerät für das sogenannte ,,Manövergerät" des Torpedos (Gerät PM) übertragen wurde. Dieser Vorhaltewinkel und bei Erfordernis auch Werte für den Schleifenlauf des Torpedos wurden dann über Spindeln des Antriebsgerätes, das auf dem Torpedoausstoßrohr angebracht war, in den Torpedo eingegeben. Im Moment des Schusses wurden die Spindeln pneumatisch gehoben und gaben so den Torpedo frei.
Bild 1: Diagramm Erprobung Torpedoschuß 2 m Lauftiefe
Bild 2: Torpedo-Ziel-Einrichtung LTS
Bild 3: Zeichnung ILTIS
Bild 4: Zeichnung HYDRA
Bild 5: Torpedoheckausstoß ILTIS
Bild 6: Besatzung, rechts Kommandant, Mitte Maschinist, links Funkmess-Maat
Eddy
Eddy von der großen Insel

"Tradition pflegen heißt nicht Asche aufbewahren sondern eine Flamme am Leben erhalten!"

Eddy

Nun mal etwas zu den historischen Vorgängern. Unter anderen waren das das deutsche LS 2, das britische MTB, das sowjetische G 5. Die Daten im Vergleich zum LTS der Volksmarine findet Ihr in der Tabelle.
Eddy von der großen Insel

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Eddy

Nun etwas zu den Entwicklungen in der DDR. Ich zitiere aus meinem Buch:
Die Führung der Seestreitkräfte der DDR befasst sich mit dieser Frage, um ein kleines, schnelles, wenig material- und personalaufwendiges Überwasserkampfboot zu entwickeln. Das Boot sollte die verschiedenartigsten Gefechts- und Sicherstellungsaufgaben, insbesondere in der südwestlichen Ostsee und den Ostseeausgängen erfüllen können.
Erstmalig wurden solide Gedanken im Jahr 1959 in operativ-taktischen Forderungen niedergelegt. Dazu fand am 21.01.1959 eine Beratung beim Chef des Stabes der Seestreitkräfte, Konteradmiral Neukirchen statt. Beraten wurde dabei über den Bau eines ,,Leichten Torpedoschnellbootes" (LTS), das einzelbootsweise oder in Gruppen Torpedoangriffe auf Überwasserziele durchführen konnte und folgende taktischen Parameter haben sollte (Durchschnittswerte):
-   Wasserverdrängung 15 – 18 t
-   Länge 15 m
-   Breite 4 m
-   Tiefgang max. 1,20 m
-   Geschwindigkeit max. 50 kn
-   Fahrstrecke max. 300 sm (wurde später auf 200 sm  korrigiert)
-   Waffeneinsatz bis See 3  (Ostsee)
-   Manövrierfähigkeit bis See 4 (Ostsee)
Im gleichen Jahr, am 10.12.1959, erging an die Schiffbauindustrie der DDR eine weitere Aufgabenstellung, ein ,,Leichtes Tragflügel-Torpedoschnellboot" (LTTS) zu bauen. Dieses Boot sollte mit Hilfe von Gasturbinen maximal 90 kn laufen. Die übrigen technischen Daten ähnelten denen der LTS-Boote, außer einem durch den Tragflügel bedingten größeren Tiefgang von 1,60 m. Zusätzlich sollte eine leichte Fliegerabwehr-Waffe zur Selbstverteidigung aufgebaut werden. Erstmalig wurde auch festgelegt, für das Boot einen Landtransport im Gefechtseinsatz vorzusehen.
Keine klaren Vorstellungen herrschten offenbar über die Besatzungsstärken. Die Aufgabe lautete:       1 bis 2 Mann. Wie sich jedoch im Verlauf der Erprobung zeigte, waren die Boote nur mit mindestens 3 Mann Besatzung in allen taktisch-technischen Parametern zu beherrschen.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass im Jahr 1961, am 31. Januar, weitere operativ-taktische Forderungen für den Bau von Tragflügelschnellbooten erlassen wurden. Es handelte sich dabei um modifizierte Forderungen für ein LTTS – das Tragflügelboot TF-15 – sowie für ein größeres Boot mit einer Wasserverdrängung von 60 t – das TF-60. Letzteres sollte als Torpedo- und Artillerieträger, U-Boot-Jäger, Aufklärungs- und Versorgungsfahrzeug in Fahrt kommen. Vorgesehen war eine Besatzung von 1 Offizier, 4 Unteroffizieren und 10 Matrosen, 4 Torpedorohre 533 mm, 1 x 45-mm-Geschütz, ein hydroakustisches Kleinstgerät, eine Geschwindigkeit von max. 85-90 kn bei See 4 und eine Seefähigkeit bis See 6. Diese Forderungen wurden 1964 noch einmal verändert. Danach betrug die Besatzungsstärke nur noch 4 Mann, die Artillerie wurde zugunsten der UAW-Bewaffnung (12 Wasserbomben) gestrichen und es wurden erste Gedanken geäußert, dieses Boot auch als Raketenträger einzusetzen. Dabei wurde jedoch schon die Einschränkung gemacht, ,,falls einmal eine kleine Seezielrakete zur Verfügung stehen sollte".
Wie die Entwicklung zeigte, konnten aus diesen unter Beachtung der wissenschaftlich-technischen und ökonomischen Möglichkeiten der DDR teilweise utopisch anmutenden Vorhaben lediglich die Pläne zum Bau der leichten Torpedoschnellboote realisiert werden.

Bild 1: "Roßlauer", Projekt 81, weiterentwickelt und nicht gebaut
Bild 2: Projekt 81.2, Tragflächenboot, nicht gebaut
Bild 3: Projekt 68.2 HYDRA mit Waffe 12,7 mm, nicht realisiert
Bild 4: "Büffel" bzw. Projekt 58, Programm Plast im Schiffbau, wurde zur Ausbildung der LTS-Besatzungen genutzt (Erprobungsboot), gehörte aber nicht zum LTS-Programm
Eddy von der großen Insel

"Tradition pflegen heißt nicht Asche aufbewahren sondern eine Flamme am Leben erhalten!"

Urs Heßling

moin, Eddy,

Der Text "nicht gebaut bzw. nicht realisiert" zu den Bildern 1-3 wirft bei mir folgende Frage auf

Sind diese Fotos nur bearbeitet/retuschiert oder handelt es sich um Bilder echter "(um)gebauter" Boote als Erprobungsfahrzeuge / Versuchsträger, bei denen (dann) kein Bau in Serie erfolgte ?

Ich gehe davon aus, daß das zweite zutreffend ist.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

smutje505

Hallo Eddy .....Gasturbinen maximal 90 kn laufen....du meinst bestimmt kmh...

Eddy

Zitat von: Urs Heßling am 13 November 2016, 14:48:43
....Sind diese Fotos nur bearbeitet/retuschiert oder handelt es sich um Bilder echter "(um)gebauter" Boote als Erprobungsfahrzeuge / Versuchsträger, bei denen (dann) kein Bau in Serie erfolgte ?
Ich gehe davon aus, daß das zweite zutreffend ist....
Richtig Urs,
ich habe mich etwas falsch ausgedrückt. Diese Fahrzeuge wurden als Versuchsboote gebaut und gingen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in Serie. Meist zu instabil, wie der "Roßlauer", der erreichte zwar die geforderte Geschwindigkeit aber kippte bei langsamer Fahrt entweder noch Stb. oder Bb. weg und richtete sich schwer wieder auf. Hatte nur ein Mittelmaschine M50F3. Die Erprobung der  Tragflächenboote wurden aus technischen und finanziellen Gründen verworfen, wobei zwei Boote TF-10 für den zivilen Schiffsverkehr in Rostock gebaut wurden. Die Tragflächenboote liefen bis 1965. Der HYDRA mit der Waffe war zu langsam. Der "Büffel" gehörte zur Plast-Erforschung im Schiffbau und war völlig ohne Waffen.
Eddy
Eddy von der großen Insel

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Eddy

Zitat von: smutje505 am 13 November 2016, 14:52:11
Hallo Eddy .....Gasturbinen maximal 90 kn laufen....du meinst bestimmt kmh...
Hallo Smutje,
nee, nee es stehen in den Forderungen 90 kn geschrieben, was der helle Wahnsinn gewesen wäre. Ich werde aber trotzdem noch einmal nachhaken, ob es vielleicht doch ein Druckfehler ist.
Danke.
Eddy
Eddy von der großen Insel

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Eddy

Männer,
noch ein paar Impressionen von LTS-Booten ILTIS.
Bild 1: Kanzel eines ILTIS
Bild 2: ILTIS als Fahnenträger bei Flottenparaden
Bild 3: Kiellinie einer ILTIS-Gruppe
Bild 4: Schießen eines "toten Mannes" im Hafen, Funktionsprobe Ausstoßanlage Torpedo
Bild 5: Scheiben der Kanzel beim Eintauchen in die Hecksee eines SHERSHEN zerbrochen
Bild 6: ILTIS am Slipkran
Bild 7: ILTIS in See und auf Stopp, ohne Torpedos
Bild 8: ILTIS übernimmt Übungstorpedo vom SSP
:-) Eddy
Eddy von der großen Insel

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Eddy

... und noch ein paar dazu
Bild 1: ILTIS-Gruppe beim Angriff
Bild 2: ILTIS in Sofortbereitschaft während einer Übung, Anleger Südbug unmittelbar im Libben
Bild 3: ILTIS-Boote getarnt an der Wittower Fähre, Ausweichhafen
Bild 4: ILTIS mit Speed in See
Bild 5: drei Korvettenkapitäne mit der TZE, in Bluse, das bin ich
Bild 6: LTS-Formationen
Bild 7: Torpedoangriff in seinen Grundlagen

:roll: Eddy
Eddy von der großen Insel

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Eddy

So, nun noch einige Fotos und Details zum LTS-Boot HYDRA
Der Bootskörper wurde auf der Yachtwerft Berlin in Holzbauweise gebaut und über Land nach Wolgast zur Peenewerft transportiert. Hier begann die militärische Ausrüstung und Erprobung. Während der ILTIS ein reiner Torpedoträger war, gab es beim HYDRA vier Varianten
a: Torpedovariante mit drei Rohren
b: Minenvariante mit einem Torpedorohr mittig sowie Stb. und Bb. Minenablaufgerüste für je drei Minen KMD 500
c: Kampfschwimmervariante, ein Torpedorohr mittig sowie Stb. und Bb. je acht Sitze
d: Transportvariante, ohne Bewaffnung aber drei Sitzreihen zu je acht Sitzen (Mot-Schützen Anlandung)

Eddy von der großen Insel

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Eddy

... nun noch ein paar Details zum Boot HYDRA. Die Fotos habe ich im September 2016 im Militärmuseum Dresden im Fundus gemacht. Das Boot wird leider nicht öffentlich gezeigt.Die Ausrüstungsvariante hier zeigt alle vier Möglichkeiten, Torpedo, Sitze und Mine.
Eddy
Eddy von der großen Insel

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