Bugwulst (Beispielfälle)

Begonnen von Blane, 13 Januar 2006, 00:38:03

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kalli

Zitat..selbsterklärend, oder?

JO :-)

Ulrich Rudofsky

also das ergibt 14-15 Knoten............(auf meinem Abdruck ist die Skala ca. 1:2350). :roll:
Ulrich Rudofsky

mhorgran

Hallo
Mal wieder eine Frage.
(Ich habs in diesen Thread geschrieben da es hier ja - auch- um die Bugsektion geht.
Also die Frage:
Beim deutschen Zerstörer Typ 1936A (mit der 15cm Doppellafette am Bug) wurde das hohe Gewicht, eben dieses Doppelturms, bemängelt.
Er hatte laut Koop ein Gesamtgewicht von 60 to.

Nun, wenn ich mir die britischen Z-Klasse: "Tribal; J, K, N" ansehe, diese hatten 2 Doppeltürme mit einem Gesamtgewicht von ca. 50 to (Einzelgew. 25 to);
die Klasse"L; M" - auch mit 2 Doppeltürmen mit einem Gesamtgewicht von 76 - 116 to (je Doppelturm 38 to Turm; 58 to mit Unterbauund Aufzüge)
oder die US-Zerstörerklasse "Gearing - Allen-Sumner" mit einem Doppelturmgewicht von gesamt von ca. 80 to.

Warum konnten die britischen US-Schiffe diese Buglast tragen und die dt. nicht, oder wurde bei diesen allierten Klassen das hohe Buggewicht auch bemängelt?

grüße und danke
stefan

harold

Ich glaube, da spielen mehrere Faktoren zusammen ...
- Spantausfall und Freibord im Vorschiff,
- weitere Gewichte, wie zB hohe und lange Brückenaufbauten recht weit vorne,
- Rumpflänge im Verhältnis zur erwartenden Dünung,
- Hebelarm vom Massenschwerpunkt; etc .

Mir liegen jetzt keine seriös auswertbaren Einzeldaten vor, weder Spantrisse noch Gewichtstabellen, aber nach den eben erwähnten Punkten kann man ja mal maßstäbliche Vergleiche anstellen:



...und da fällt der deutsche Entwurf in manchen Punkten doch ziemlich aus der Reihe.

Sollten wir außer der Bugsektion (nota bene, Bugwulst gabs bei keinem unserer Beispiele) dern Vergleich weiter ziehen wollen, plädiere ich für die Eröffnung eines separaten threads :wink: .

Ciao,
Harold
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Ulrich Rudofsky

Ich glaub, das kommt auf den metazentrischen Punkt des Schiffes an.  z.B. siehe Beitrag 2.3.6  Inclining Test/Kraengungsversuch http://www.kbismarck.com/archives/index.html.  Ich kann kaum glauben, dass die Kriegsmarine das ignorierte.   :MV:
Ulrich Rudofsky

harold

...zur Anfrage von Stefan/mhrogan bezüglich Gneisenau-Umbau hab ich eben mal n neuen thread aufgemacht,
http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php?topic=5099
...da hab ich vor zwei Monaten doch a bissl zu sehr "aus der Hüfte" geantwortet.

Ciao,
Harold
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

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