Flotille G 101-104

Begonnen von edmondo, 31 Dezember 2009, 17:26:05

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edmondo

Vier Navis Zerstörer (Nr.62) Modelle stehen schon viele Jahre in meiner Vitrine
Diese Zerstörer liefen 1914 auf der Germaniawerft von Stapel,deshalb der Buchstabe"G" vor der Nummer.95 Meter lang waren die Boote.Bei der Marine in Mürwik steht ein schönes Modell im Archiv,das ich fotographierte.Zu meinen Dias bestellte ich mir noch neun Fotos der Flotte.Im Freiburger Militärarchiv bestellte ich dann 1982 einen sogenannten Trefferplan in 1:3oo.Einen Plan zeichnete ich mir in 1:1oo selber,denn eine Vergrößerung kostete damals richtig Geld.Den Rumpf baute ich aus Hartholz und nahm ein Negativ.Damals kam Epoxy auf und ich zeigte bei dieser Gelegenheit einem damaligen Freund,wie man Rümpfe abzieht.Positiv und Negativ hab ich noch--dazu hat mir ein Freund zwei wunderbare Props gebaut.Diese Teile liegen nun schon fast drei Jahrzehnte in meinem Bastelkeller--und irgendwann entsteht daraus auch ein Fahrmodell,denn Motore,Akkus und Fernsteuer-Einbauteile sins enorm klein und preiswert geworden.Übrigends hießen die Boote "Schwarze Gesellen"-der Farbton wurde aber bald im Krieg in Grau geändert,weil die Rümpfe in der Nacht zu dunkle Schatten warfen.Hoffentlich hab in einiges Interesse geweckt--weitere Berichte folgen.Hans-Jürgen Harder aus Hamburg.

Urs Heßling

Zitat von: edmondo am 31 Dezember 2009, 17:26:05
Vier Navis Zerstörer (Nr.62) Modelle stehen schon viele Jahre in meiner Vitrine
Diese Zerstörer liefen 1914 auf der Germaniawerft von Stapel,deshalb der Buchstabe"G" vor der Nummer. ... Übrigends hießen die Boote "Schwarze Gesellen"-der Farbton wurde aber bald im Krieg in Grau geändert,weil die Rümpfe in der Nacht zu dunkle Schatten warfen.

Hallo, Hans-Jürgen,

Interessant ist, daß diese Boote urspünglich nicht für die Kaiserliche Marine gebaut wurden, sondern für die Argentinische Marine. Zusammen mit den Blohm und Voss-Booten B 97-98 und B 109-112 sowie V 99-100 waren sie bis 1918 die einzigen Boote, die man auch als "Zerstörer" bezeichnen konnte.
Sie waren mit 33,5 kn erheblich langsamer als die anderen genannten Boote, trugen aber mit 4-10,5 cm-Geschützen die stärkste Artilleriebewaffnung.

"Schwarze Gesellen" wurden m.W. alle Torpedoboote genannt. Die Farbänderung erfolgte nicht wegen "dunkler Schatten", sondern wegen erkennbarer Silhouette bei Nacht vor einem kaum jemals wirklich schwarzen Hintergrund, siehe auch Thread "Torpedoboote der Kaiserlichen Marine", Beiträge # 61-64

Gruß, Urs

"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Pivot

Hallo,

ich bin ebenfalls begeistert von den sogenannten großen T-Booten, das hier gezeigte ist die G102 von mir erbaut nach Fotos und einen 1:200 Plan aus dem Harald Fock. Ein wirklich sehr schönes und schnelles Fahrmodell. Zurzeit baue ich zwei B-Boote die B97 und B109 die mich noch so einige Zeit beschäftigen werden.

Gruß Gustav

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