mein neues Buch der Kriegsmarine in der Ägäis

Begonnen von byron, 08 März 2010, 18:44:14

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byron

Hi Andrzej,

M.S. Möwe, Gefecht in der Bucht von AntiKythera, Datum: 02.07.44, 17.55 Uhr
Angriff von 5 Beaufighter
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Auszug aus dem Bericht "Die Entwaffnung der Italiener in den Kykladen-Inseln"
(Der Bericht ist auf 7 Seiten geschrieben.)

Aus dem Kriegstagebuch der 12. Küstenschutzflottille Attika
Bereinigung der Cykladen Inseln von den italienischen Truppen


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Am 23.10.43  06.00 Uhr marschierten die Boote ,,GA 01", ,,GA 54" und ,,GA 51" mit Ausrüstung und Truppen vom III. Btl. (des SS. Geb.Pol.Rgt. 18) die von Piräus aus nachbeordert waren nach Naxos, wo alle Vorbereitungen getroffen wurden für die Unternehmen Amorgos, Ios und Santorin. Befehlsgemäß war Naxos von Stoßtrupps durchgekämmt und das Btl. sammelte sich auf Naxos, wo die Jäger ins Quartier gelegt wurden. Weiter sollte die Ankunft des Flottillenchefs abgewartet werden der mit ,,GA 92", ,,F 124" und Dampfer ,,Alma" in Marsch von Piräus war.
Am 24.10  20.30  Uhr erhielt ,,GA 54" den Befehl, sofort mit einem Stoßtrupp von 1/76 Gebirgsjäger nach Levitha zu gehen und dort dem eingesetzten Zug Jäger der Luftwaffenfelddivision (11.te) der von einem englischen Kommando eingeschlossen war zu entsetzen.
00.10  Uhr am 25.10  waren die Truppen an Bord und ,,GA 54" lief aus.
03.00  Uhr mehrere Leuchtbomben vor dem Schiff, anscheinend feindliche Aufklärer.

00.45  Uhr wurde das Boot von einem mit großer Fahrt anlaufenden feindlichem U-Boot nördlich Amorgos angegriffen. ,,GA 54" eröffnete das Feuer, das sofort erwidert wurde. Beide Fahrzeuge näherten sich schnell. Die ersten Schüsse von ,,GA 54" lagen weit oder kurz, der dritte lag gut, der vierte hat unmittelbar neben dem Turm des Bootes eingeschlagen und muss das Boot beschädigt haben, es tauchte sofort weg.
Durch einen Treffer des U-Bootes B.B. mittschiffs wurde die Dampfleitung getroffen, der ausströmende Dampf nahm der 8,8  Bedienung die Sicht, sodass sie das Ziel verlor und nicht weiter feuern konnte. Gleichzeitig war durch Splitter die Rudermaschine beschädigt und das Boot bis zum Einkuppeln des Handruders, das ebenfalls beschädigt war, manövrierunfähig. 
Bei diesem Gefecht fielen zwei Gebirgsjäger, 5 wurden schwer verletzt (2 nachträglich gestorben), 8 leicht verwundet, 2 Mann der Besatzung leicht verwundet. Als Schreckenbomben wurden 4  WBF  geworfen und nach Einkuppeln des Handruders die Reise fortgesetzt. Die weitere Bekämpfung des U-Bootes musste unterbleiben, da der Kampfbefehl für Levitha vorlag.

Ab 06.45  Uhr lief ,,GA 54" mit Luftsicherung. 09.30  Uhr wurden an der N.O. Spitze von Levitha in Schutz gegen Wind und See die Truppen gelandet. Ihr Eingreifen war nicht mehr nötig, da das Kommando fast restlos die Waffen gestreckt hatte. Einzelne versprengte Engländer wurden noch in den Bergen aufgegriffen. Nach Landung der Truppen fuhr ,,GA 54" unter der Küste längs, um den Truppen Feuerschutz zu geben und lief später in den Hafen von Levitha ein. Nachdem die Gebirgsjäger eine Nacht die Insel gesichert hatten, war ein weiterer Verbleib nicht notwendig und am 26.10.  08.00 Uhr wurden die Gebirgsjäger wieder an Bord genommen und mit Luftsicherung die Rückfahrt nach Naxos angetreten.

13.15  Uhr nördlich der Westspitze Amorgos griffen 5 Flugzeuge Typ Maryland das Boot an. Durch das Abwehrfeuer sämtliche Waffen wurde der Angriff abgeschlagen. Die Flugzeuge drehten bei ca. 3.000 m ab.
Mit großem Schneid griffen die hinzukommenden Arados den Verband an und trugen zur Abweisung des Angriffs sehr viel bei.
17.20  Uhr wurde auf Naxos Reede geankert, die Truppen von Bord gegeben. Gegen 10.00 Uhr morgens am 27.10  wurde vom Polizeiposten am Backchustempel ein feindliches U-Boot gesichtet. ,,GA 01"  und ,,GA 54" liefen sofort aus zur Bekämpfung. Ein zweier Fächer wurde von ,,GA 01" ausmanövriert, beide Boote kamen zum Angriff. ,,GA 01" mit S-Gerät, ,,GA 54" durch Sichtung des Periskops in 500 m Entfernung.
Die Wasserbombensalven müssen das Boot getroffen haben, an der Sinkstelle erschienen dauernd große Wasser und Ölblasen. Ölstreifen wurden noch mehrere Tage nachher festgestellt, ohne dass jedoch die Sinkstelle wegen Mangel an N.B. nochmal überprüft werden konnte.
Am 28.10.  10.00  Uhr traf der Flottillen-Chef mit ,,Alma", ,,GA 92", und ,,F 124" ein mit dem Befehl, die Bereinigung der letzten Cykladeninseln durchzuführen. Gleichzeitig wurde Ersatz an Gebirgsjägern und Material herangeführt. In der angesetzten Besprechung wurde befohlen, mit einem starken Zug Gebirgsjäger in Westteil von Amorgos aufzuklären, zu diesem Zweck sollten 2/79 in der Akrotiri Bucht gelandet werden. Die Bucht wurde gewählt, da sie im Westteil der Insel und guten Schutz gegen Fliegersicht und Sichtung durch U-Boote bildet. Die ganzen Operationen dieser Tage standen laufend unter der Überwachung der feindlichen Aufklärung, die nur ausgeschaltet bzw. getäuscht werden konnte durch Verstecken in Buchten unter Land und häufigen Wechsel des Ankerplatzes. Als der Feind die Operationen, die Zusammenziehung von Fahrzeugen erkannt hatte, versuchten zweimal Verbände von 6- 8 Flugzeugen zum Angriff zu kommen ohne dass es ihnen gelang. Zwei Zerstörer stießen an Amorgos vorbei bis Nord Naxos vor.
Am 28.10  00.00  Uhr liefen ,,GA 01" und ,,GA 54" zu der befohlenen Unternehmung aus und landeten die Truppen ohne Widerstand zu finden in der Akrotiri Bucht. Vor dem Eintreffen auf Amorgos hatte Admiral Ägäis beide Schiffe zur Unfallstelle (Torpedierung) des Dampfers ,,Ingeborg" befohlen zur Übernahme Schiffsbrüchiger. Sofort nach der Landung liefen die Boote aus.
Der Führer der Amorgos-Gruppe Oblt. Hackert hatte Befehl, zurückkommen und nach eigenem Ersehen weiter vorzustoßen. Die Boote erhielten drei Maschinen Luftsicherung und marschierten zur Unfallstelle.
Ca. 07.30  Uhr griff eine Arado ein unter Anaphi liegendes U-Boot an, die Boote liefen auf den Punkt zu, drehten aber wieder auf alten Kurs, als die Maschine abflog.
08.22  Uhr wurden die Boote von 9 Boston Torpedofliegern angegriffen. Mit großem Schneid stürzte sich eine Arado den Maschinen entgegen und zersprengte durch ihr Feuer den Verband. ,,GA 01" und ,,GA 54" nahmen mit allen Waffen die Bekämpfung der Maschinen auf. Die Maschinen wurden gezwungen ihre Torpedos zu früh und ohne rechtes Ziel abzuwerfen, sodass trotz Abwurf von 6-8 Torpedos kein Schiff getroffen wurde. Zwei Torpedos gingen unter ,,GA 01" durch,  zwei wurden von ,,GA 54"  ausmanövriert.
,,GA 01" erhielt Treffer durch Bordwaffenbeschuss und hatte 6  Verwundete, ,,GA 54" hatte keine Ausfälle, 2 der angreifenden Maschinen steuerten brennend ab. Beschädigt wurden noch weitere Maschinen, eine von einer Arado abgeschossen, dass nur 2 Maschinen ihren Heimathafen wieder erreicht haben. Während des Angriffs ortete ,,GA 01" einwandfrei ein angreifendes U-Boot. Wahrscheinlich stammten 2 der Torpedos von diesem Boot und es waren an der Unfallstelle 2  Feindboote eingesetzt. Bekämpfung der Boote war nicht möglich, da keine WB mehr an Bord. Da sich in Naxos der Flottillenarzt befand, entschloss sich der Flottillenchef wegen der Schwerverwundeten nach Naxos zurückzulaufen, um sie dort abzusetzen.
12.40  Uhr ankerten die Boote auf der Reede. Zur Unfallstelle wurden andere Fahrzeuge beordert. Ein der Flottille gehörendes Geleitboot ,,Nioi" vom Geleit ,,Ingeborg" wurde am selben Tage noch an der Unfallstelle torpedier. Gegen 13.30 Uhr erschien eine Seenotmaschine zum Abholen der Verwundeten. Beim Starten schnitt die Maschine unter und konnte trotz aller Bemühungen der Boote ,,GA 51", ,,GA 05", ,,GA 06"  nicht mehr an Land bugsiert werden. 10 Mann konnten nicht mehr gerettet werden und gingen mit dem Flugzeug unter, darunter 3 Schwerverwundete von ,,GA 01". Die Maschine liegt auf Reede von Naxos.

* Bemerkung des Schriftstellers:
Es handelte sich um eine Maschine Do 24 T1 mit Besatzung:
FF. Uffz. Hans Lieber, Do 24 T1 (CH+EX, W.Nr. 0032) 100%  m. BO. Uffz. Günther Gerken, BO. Ogfr. Albert Lang, BF. Uffz. Rolf Klesse, BM. Ogfr. Günther Schnaak, BS. Uffz. Kutz, alle (+)

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23.11.43 liefen die Boote ,,GA 54", ,,GA 01", ,,GA 92" und Dampfer ,,Isis" aus zur Inbesitznahme der Insel Santorin. Befehl lautete dem Inselkommandant Oberstleutnant Bruno, zur Übergabe auffordern und die Insel mit der derzeitigen Besatzung von Ios 3 Offiziere und 78 Gebirgsjäger zu besetzen und die Italiener abzutransportieren.
Der Verband lief am 25.11  14.30  Uhr von Piräus aus und marschierte nach Syra zur Entlöschung von Nachschub aus Dampfer ,,Isis".
Am 27.11  05.00  Uhr setzte der Verband die Fahrt fort nach Ios anzulaufen. Während der Fahrt war der Verband durch Flugzeuge gesichert und verlief ohne Zwischenfälle.
12.10  Uhr am 27.11  wurde in der Bucht geankert. Nach Reparieren der Telefonleitung wurde durch einen Dolmetscher die Verbindung mit Santorin aufgenommen. An den Inselkommandant wurde folgender Funkspruch um 20.10  Uhr durchgegeben:
Nachdem sämtliche Stützpunkte im griechischen Raum sich in deutscher Hand befinden, fordert Sie der Kommandierende Admiral Ägäis durch mich auf, auch die Insel Santorin zu übergeben. Falls nicht innerhalb einer Stunde Ihre Zusage in Nios eingeht, habe ich Befehl, von See und aus der Luft anzugreifen. Widerstand wäre sinnlos und führt nur zu unnötigen Blutvergießen.

Oesterlin,  Kampfgruppenführer Süd

Nach 25 Minuten ging die Antwort ein:  Annehme bedingungslos Ihre Entscheidung. Erwarte Morgen Ihren Vertreter. 

Bruno,  Oberstleutnant

Die Kapitulation wurde am 27.11.43  21.04  Uhr gemeldet. Nach Eintreffen der Luftsicherung am 28.11.  lief der Verband von Ios, aus und erreichte ohne Zwischenfall Santorin. An der Nordspitze lief ,,GA 54" mit dem Stellvertr. Flottillenchef voraus und machte an der Anlagestelle bei Syra fest. Ein Hauptmann als Vertreter des Insel-Kdt. geleitete den stellvertr. Flottillenchef und die Oberleutnante Hackert als Führer der Landtruppen, und Wendel zum Oberstleutnant Bruno. Der Oberstleutnant übergab die Insel mit der gesamten Besatzung von 19 Offizieren, 624 Mann, 4 Geschützen, MG`s, Handwaffen, Munition und Lagerbeständen, 2 FF-Stationen.
Es wurde alles in tadelloser Ordnung übergeben, die Truppe machte einen guten Eindruck und befand sich fest in den Händen der Offiziere. Ein Teil der Vorräte wurde sofort auf Dampfer ,,Isis" verladen und mit 350 Italienern, die noch mit auf ,,GA 54" und ,,GA 01" verladen waren, am 30.11.  07.00 Uhr nach Eintreffen der Luftsicherung nach Piräus gebracht.
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redfort

Zitat von: byron am 11 März 2010, 14:59:58

* Bemerkung des Schriftstellers:
Es handelte sich um eine Maschine Do 24 T1 mit Besatzung:
FF. Uffz. Hans Lieber, Do 24 T1 (CH+EX, W.Nr. 0032) 100%  m. BO. Uffz. Günther Gerken, BO. Ogfr. Albert Lang, BF. Uffz. Rolf Klesse, BM. Ogfr. Günther Schnaak, BS. Uffz. Kutz, alle (+)



Info:
Hiebei handelt es sich um einen Maschine der 7. Seenotstaffel  aus dem Bereich des Seenotbereichskommando XI in Athen.
:wink:

Gruss
Axel
Gruß, Axel

Luftwaffe zur See

crolick


Trimmer

Hallo Byron- aufmerksam gemacht durch die Ankündigung Deines Buches habe ich jetzt mal eine Frage an Dich. Gibt es Angaben zu U-Jäger 2105 im Herbst 1943 im ionischem Meer ? Wäre sehr nett wenn Du mir kurz etwas darüber mitteilen könntest. Ansonsten erwarte ich ja mit Spannung Dein Buch.Habe mir aber gedacht das ich mal jetzt schon an der "Quelle" nach frage bevor ich ewig im Net rumsuche.
"Warum den in die Ferne schweifen - das Gute liegt oft nah "

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

byron

Danke Dir für die guten Worte Achim.

Ich poste mal ein Gefecht im Ionischen Meer (aus den im Buch beschriebenen) wo der U-Jäger 2105 teilnahm und von italienichen Ari-Stellungen beschossen wurde.

                    Gefechtsbericht des U-Jägers  2105  vom 24  September 1943

                                                 aus dem KTB der 21. U-Jagdflottille

UJ-2105 wurde als Begleitschutz zu dem Unternehmen ,,Verrat" eingesetzt. Auslaufen aus Prevesa erfolgte am 23.09.43 um 16.30 Uhr.
Im Geleit befanden sich vier Fährprähme (F 131, F 327, F 331, F 496), LS 6 der 21. Schnellboot-Flo.  2 R-Boote (R 194, R 195) und  UJ-2105.  Als Flankensicherung fährt SL 6.

Chef 12. R-Flottille (Kptlt. Luitwin Mallmann), der das Unternehmen leitet, hatte sich auf UJ-2105 eingeschifft, ebenso waren noch 95 Soldaten verladen worden. Die Landung verlief planmäßig. Während des Landungsunternehmens starker Artilleriebeschuss der an der SW-Ecke stehenden italienischen 10,5 cm Batterie. Feuer lag durchaus zu kurz.
Am 25.09. laufen um 04.00 Uhr R-Boote mit zwei Fährprähmen ab. Da ein Fährprahm aufgelaufen war, verzögerte sich die Abfahrt des Restverbandes. UJ-2105 lag ca. 500 m vom Ufer und hielt sich durch Maschinenmanöver an dem navigatorisch schwierigen, für das Landungsunternehmen aber einzig möglichen Platz, auf der Stelle.

Da die Fährprähme nicht freikamen, wurde versucht so dicht wie möglich heranzukommen, um eventuell eine Schleppverbindung herstellen zu können. Inzwischen war es hell geworden.
Die Geschütze waren während des Unternehmens voll besetzt.
08.00  Uhr erfolgte Beschuss Pak – Batterie, die weiter nördlich, gut getarnt, in hügeligem Waldgelände stand. Feuer wurde durch die achtern 8.8 cm. sofort erwidert. Durch die gute Tarnung des Gegners, war es unmöglich eine genaue Entfernungsunterlage zu bekommen, während  UJ-2105  für die Batterie praktisch als Zielscheibe fuhr. Es wäre erfolgsversprechender gewesen, wenn das Gelände mit Zeitzündern hätte abgestreut werden können. Dies musste unterbleiben, um die eigenen Truppen, die um diese Zeit angreifen wollten, nicht zu gefährden.

Sofort nach beginn des Beschusses wurde versucht  UJ-2105  aus dem Bereich der Batterie herauszubekommen. Hierbei zeigte sich die mangelhafte Maschinenanlage einmal mehr von ihrer unvorteilhafteren Seite. Durch das ständige Manövrieren gelang es den Heizern nicht, den normalen Dampfdruck zu halten. Während des Gefechtes konnten nur 6 – 7 sm gelaufen werden. Ein Ausweichen bzw. zacken oder in die Aufschläge der vorhergehenden Salve hineinzulaufen war unmöglich.
Die Schüsse der Italiener lagen Anfangs meistens zu weit, da scheinbar die Geschwindigkeit des U-Jägers, wie leicht erklärlich überschätzt wurde. Unsere eigenen Aufschläge waren in dem Waldgelände nicht zu beobachten.
Beim ca. 15. Salvenwechsel wurde  UJ-2105  getroffen. Der Treff kam von oben in den Schornstein, durchschlug dessen Vorkante und die Zuleitung zur Dampfpfeife und krepierte über der Brücke.

Durch die Treffer wurden verwundet, die ersten beiden schwerer:

1.)  Kommandant (Oblt. z.S. Keller)   4.)  Mar.Gfr. Pannich
2.)  Ob.Strm. Wittwer   5.)  St.Mann O.Gfr. Spalek
3.)  Masch.Mt. Standfest   6.)  Ein Matr. II

Gefallen war der St.M.Ogfr. Keller

Die 8.8 cm  feuerte nach dem Treffer weiter, das Boot bald aus dem Schussbereich des Gegners. UJ-2105 lief auf Befehl Chef  12. R-Flottille Prevesa an. Die Verwundeten wurden zum Hauptverbandplatz gebracht, und von dort in das Feldlazarett Jannina überwiesen. Kommandant und Obersteuermann wurden von hier weiter mit der Sanitäts - Ju  nach Saloniki überführt.
                                                   Unterschrift:   Keller
      Oberleutnant z.S. u. Kommandant  UJ-2105

Stellungsnahme des Flottillenchefs:
Kommandant und Besatzung haben sich im Gefecht durchaus bewährt. Die getroffenen Maßnahmen und Überlegungen waren richtig. Die Mängel in der Maschinenanlage beruhen auf der Überalterung der Anlage, einer Krankheit, die allen Booten der Flottille anhaftet

O.U., den 15. Dezember 1943        Unterschrift:  Brand




Bemerkung: Das Photo zeigt den U-Jäger 2105 im oder vor dem Hafen von Korfu, im Hintergrund der Berg Pantokrator, davor ein Aufklärer Arado 196 der 8. Staffel/Kampfgeschwader 100 (stammt aus der 2. Staffel der Aufkl.Gr. 126, die am 20.09.42 in Kalamaki dem K.G. 100 einverleibt wurde).
Man merke auf der Arado das Emblem der III. Gru. vom K.G. 100, das Schiffchen mit den blauweissen Segeln.

Das schöne Photo wurde mit freundlicher Genehmigung von Axel Urbanke zur Verfügung gestellt


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Trimmer

Byron danke für Deine schnelle Antwort. Jetzt freue ich mich noch mehr auf Dein Buch und Du kannst sicher sein das dann noch einige Fragen kommen werden. Ist ja für mich doch alles "Neuland" und wie sagte schon der alte Goethe " Was man schwarz auf weis besitzt kann man getrost nach Hause tragen"

Dir noch einen schönen Abend - Achim - Trimmer

PS : Würde mich mal interessieren ob es noch mehr Interessenten an dem Buch gibt
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

SchlPr11

Uj 2105 liegt auf der Reede von Korfu/Kerkira im Windschatten der Insel Vidos.
Ähnlich wie hier gezeigt die SEVEN SEAS VOYAGER am 29.05.2008, etwas mehr nach Norden im tieferen Wasser.

REINHARD

byron

Du kennst die Gegend gut Reinhard, ich fahre auch immer gerne hin.

Anbei ein Bild mit der gleichen Perspektive des Hafens und der Pantokrator im Hintergrund


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SchlPr11

Hallo Byron,
vorab meine Gratulation zur Neuausgabe und ich möchte gleich die Gelegenheit zur Bestellungn nutzen !

Ja, auf Korfu kennen wir uns gut aus, regional und maritim, nicht zuletzt seit der Anwesenheit der LS-Boote aus der 21. S-Flo dort im Festungsgraben des alten Forts

REINHARD

byron

Danke für die Gratulation und die Buchbestellung Reinhard, hab Dir grade eine Nachricht via mail geschickt.

byron


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condor_64

Hallo Byron,
auch ich bestelle hiermit natürlich deine zweite Auflage mit CDs (hatte schon die erste).

Grüße
Ralf

byron

Gerne Ralf und danke Dir,

Sende mir bitte nochmal Deine Adresse, mein mail steht im Buch der 1. Auflage

Gruss

Byron


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Kuestenjaeger

Byron,habe jetzt erst Zeit gefunden,das hier richtig durchzulesen,bin auf jeden Fall dabei.  top  :MZ:
Da haste ja wieder einen Berg voll Arbeit am Hals gehabt.
Also auch ein neues Exemplar für mich,mit allen drum und dran!

Meine Mailadresse hast Du noch?

byron

Danke für die Buchbestellung Küsti,

Ich schicke Dir ein PM um Deine Adresse zu bestätigen

Mit dem Buch werden selbstverständlich auch die 2 KT-Bücher mitgeschickt


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Kuestenjaeger


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