Deutsches U-Boot gegen britische Panzer

Begonnen von Rheinmetall, 20 April 2011, 19:57:11

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Rheinmetall

Guten Abend zusammen !

Durch den allierten A.P. Report wurde heute vor 66 Jahren (20. April 1945) berichtet, dass die Front an der Elbe einen Geschmack des Seekrieges erfuhr.
Als nämlich britische Panzer zur Elbe vordrangen, wurden sie von einem deutschen U-Boot beschossen, welches sich in dem Fluß befand.

Jetzt zu meinen Fragen:
Ist jemand bekannt welches deutsche U-Boot hier die anrückenden britischen Panzer auf´s Korn nahm ?
Wenn dann, kann es eigentlich nur ein Boot vom Typ VII bzw. Typ IX sein, welches 1945 (!) noch über sein 8,8 cm bzw. 10,5 cm Deckgeschütz verfügte.
Dies ist ja insofern unüblich, da diese bereits ab 1943 von Bord genommen, bzw. bei Neubauten nicht mehr installiert wurden.
Ich denke nämlich mal nicht, dass ein Boot Panzeransammlungen mit der 2,0 cm, bzw. 3,7 cm Flak bekämpft.
Weiß jemand, ob dieses Boot Erfolge erzielen konnte und welches Schicksal es ereilte ?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

Rheinmetall
Ab Kapstadt ohne Kreiselkompass - Jürgen Oesten, U 861

TD

Hallo Rheinmetall !

Tolle Nachricht, habe ich noch nie etwas von gehört !

Vielleicht kommt ja dazu etwas von unseren U-Boot- Experten ??

Wo kann man den allierten A.P. Report einsehen ??

Gruß

Theo
...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !

Albatros

Zitat von: TD am 20 April 2011, 23:02:35
Hallo Rheinmetall !

Wo kann man den allierten A.P. Report einsehen ??


Ja, wäre schon interessant das zu wissen...... :MZ:

:MG:

Manfred

Pam

Moin Rheinmetall,

der folgende Satz ist Dir vielleicht schon bekannt: "...Eine interessante Aktion war die Verlegung von sechs U-Booten über die Elbe, die Autobahn Dresden - Regensburg und die Donau nach Konstanz im Jahr 1942, um die Sowjethäfen zu erreichen"

Quelle: http://www.artikel32.com/sonstige/1/der-uboot-krieg.php

Das beantwortet schon einmal die Frage ob ein U-boot in der Elbe möglich wäre   

Die Frage welches U-boot, bleibt dann allerdings noch offen ... vielleicht wird dieses Rätsel ja noch von jemand anderem gelöst.

Ostseegruß von der Pam

Populanten von Domizilen mit fragiler, transparenter Außenstruktur sollten sich von der Transformation von gegen Deformierung resistenter Materie distanzieren ;)

Schorsch

Hallo Pam,

dass U-Boote auf der Elbe unterwegs waren, ist insoweit nichts Ungewöhnliches, da jedes Boot, das z.B. bei Blohm & Voß vom Stapel lief, diese Eigenschaft hatte. :-)

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

Albatros

Zitat von: dirkP1a am 22 April 2011, 11:45:25
1942 waren britische Panzer an deutschen Flüssen auch rar gesät ...   :MLL:

Sei nicht sauer Dirk aber mit solchen Antworten werde ,,Neue" oder ,,Seltenschreiber" nicht gerade ermutigt sich rege zu beteiligen, wer macht sich schon gerne lächerlich...... :MZ:

:MG:

Manfred

Pam

Moin zusammen,

ups ... ja also da hatte ich wohl etwas missverstanden.... irgendwie hatte ich die Frage im Kopf : ob es überhaupt möglich war das ein U-boot in der Elbe .... ok .. wer lesen kann is klar im Vorteil  :-D

Zu 1942 ... is mir auch klar das es in diesem Zeitraum noch keine Britischen Panzer an der Elbe gab .. wäre ja auch nicht sinnig wenn Deutschland dann noch drei Jahre bis zur Kapitulation gebraucht hätte ....  :-P
Ironie : an /b Manchmal mein lieber dirkP1a sollte man auch mal nicht nur Wort für Wort lesen sondern den Sinn herauslesen  :MLL: Ironie : aus /

Ostseegrüße von der Pam

Edit: Rechtschreibfehler Korrektur
Populanten von Domizilen mit fragiler, transparenter Außenstruktur sollten sich von der Transformation von gegen Deformierung resistenter Materie distanzieren ;)

t-geronimo

 :?

Oben wird in der Frage doch auch ausdrücklich das Jahr 1945 genannt, also bleibt die Frage weiter im Raum und harrt nach sachlichen Antworten.  :-)
Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

Forum MarineArchiv / Historisches MarineArchiv

Albatros

Zitat von: t-geronimo am 22 April 2011, 12:13:12
also bleibt die Frage weiter im Raum und harrt nach sachlichen Antworten.  :-)

ja, und darauf warten wir auch noch....... :MZ:


Zitat von: Albatros am 21 April 2011, 23:09:19
Zitat von: TD am 20 April 2011, 23:02:35
Hallo Rheinmetall !

Wo kann man den allierten A.P. Report einsehen ??


Ja, wäre schon interessant das zu wissen...... :MZ:

:MG:

Manfred

:MG:

Manfred

Axel Niestlé

Bekanntlich erreichten britische Heeresverbände am 20.4.45 die Elbe bei Lauenburg. Dieser Ort liegt von Hamburg aus stromaufwärts. In diesem Raum befanden sich am besagten Tag keine deutschen U-Boote, da diese nur bis zu den Werften in Hamburg auf der Elbe verlegten. Zudem verfügten deutsche U-Boote im Westraum zu diesem Zeitpunkt nur noch über leichte Flakwaffen.

Fazit: das beschriebene Szenario dürfte so kaum stattgefunden haben!

Österliche Grüße

Axel Niestlé

Trimmer

Hallo Axel -sehe ich eigentlich auch so. Mit Lauenburg muß ich Dich aber etwas verbessern. Die Kämpfe um Lauenburg waren ca. 26/27.April bis 29/30. April 1945. Englische Seite: 3.Bat. Royal Tank Regiment und 4.Bat. Kings Shropsshire Light Infantery. Auf dt. Seite wohl Resteinheiten der HG  unter General der Infanterie Blumentritt.

Gruß - Achim - Trimmer 
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

Q

#11
Was spricht den gegen das beschiessen von Tanks mit Flak a 2 cm bzw. 3,7cm?

Allein die Geraeuschwirkung im Ziel ist immens. Damit auch eine demoralierende Wirkung.

Mein Vater erzaehlte mir mal welche Wirkung eine Шилка auf ein gepanzertes Ziel hat, selbst wenn man nur aus sicherer Entfernung diese Wirkung zu sehen bekommt.

Dazu auch noch die Frage ob Mariner denn den Unterschied zwischen Panzer und gepanzerten Aufklaerungsfahrzeug oder Selbstfahrlaffette-Schuetzenpanzer kennen? Genauso auch ob Panzertruppen unter Feuer vielleicht ein AFP als U-Boot identifzieren?

Don´t Panic
Quand tu veux construire un bateau, ne commence pas par rassembler du bois,
couper des planches et distribuer du travail,
mais reveille au sein des hommes le desir de la mer grande et large.

St.Ex

genkideskan

Südlich der Elbe in den Harburger Bergen kam es Ende April 1945 noch zu heftigen Kämpfen.
Ich habe gehört, das neben Fallschirmjägern, SS, HJ und Volkssturm auch noch Seeleute
dort eingesetzt waren. Ich kann mich erinnern gelesen zu haben, das auch Marinekanonen
in die Stellungen geschafft wurden und den Engländern dort grosse Verluste beibrachten.
Das stand in Dorfchroniken aus dem Gebiet. U Boote mit Geschützen könnten höchstens im
Raum Wilhelmsburg zum Einsatz gekommen sein. Es waren viele U Boote in Hamburg-
auch lagen noch lange nach dem Krieg Wracks in der Elbe. Ob diese nun noch Geschütze montiert
hatten ... ???
Ein wenig Wahrheit ist ja in allen Legenden - also U Bootgeschütze, Matrosen, Hamburg Elbe -- JA.

Hier ist ein sehr interessantes Google Buch. Befasst sich mit den Auswirkungen des III. Reiches
in kleinen Dörfern wie Alvesen - direkt im Kampfgebiet.
Vor Jahren haben wir dort auch gegraben und eine Menge Relikte gefunden. Erkennungsmarken,
8,8cm Marinehülsen usw.


http://books.google.de/books?id=QAz4kYQtQ08C&pg=PA103&lpg=PA103&dq=bootskanone&source=web&ots=JOYkGrs7VX&sig=LVUdtstCiNuIdVgB3P1QrVLbAYQ&hl=de&sa=X&oi=book_result&resnum=8&ct=result#v=onepage&q&f=false


Trimmer

Hallo genkideskan was ist eine 8,8 cm Marinehülse  :? Meinst Du 8,8cm Flak ( Hülse )  ?

Jan- klar besteht die von Dir beschriebene Möglickeit aber wenn ich vom Ausgangspunkt Panzer - U-Boot ausgehe  :? Also ich denke da müßte doch vo "Rheinmetall" etwas mehr "Butter bei die Fische " gebracht werden. Wenn wir dann noch die dt. Einheiten nehmen - Truppen aller Waffengattungen, dann kommen wir vielleicht zu dem Schluß das zur Verteidigung der Hafenanlage ..... wurde dann dem Boot zu geordnet

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

genkideskan


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