Flugzeuge für Träger X

Begonnen von wer, 24 April 2006, 16:11:47

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harold

Also weder ne 110-er noch ihre Nachfolger gefallen mir so recht ... jedenfalls nicht als Trägerflugzeuge.
Einen genialen Entwurf wie die Ar 196 auf eine Niicht-Schwimmer-Version und mit´ Sprit im Bauch umdesignt kann ich mir ja zur Not ja auch noch vorstellen.
Aber was mir vorschwebt, sind Dingers wie die Fulmar Fighters (grad keine Seriennummer im Hinterhaupt und zu faul zum Nachschlagen) ... aber  die Linie ist klar, oder?

Harold
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Blane

Deswegen habe ich nachgefragt. Ich kenne nur die TA 154 als Mosquito Kopie. Bist Du sicher mit der Me 410? Sie ist doch nur eine Verbesserung der Me 210
Schöne Grüsse
Christian

Spee

@Harold,

die Fairey "Fulmar" war ein zweisitziger Jäger, keine Begeisterung dafür. Gegen landgestützte Jäger hoffnungslos, gegen einen "Seafire" etc. nix gut.
Servus

Thomas

Suicide Is Not a War-Winning Strategy

Matrose71

Jo korrekt!

Aber die haben in der 410 sozusagen schon den ersten Wiederpart gesehen! Halt ohne Holz. Vom Konzept war es aber das gleiche wie die Mosquito und auch von ihr insperiert.
Viele Grüße

Carsten

Blane

@Harold
Auch keine Ar 240 C?
Schöne Grüsse
Christian

Spee

@Blane,

die Arado hatte eine ziemlich hohe Flächenbelastung, was lange Start- und Landestrecken ergibt. Wenig brauchbar für einen Träger.
Servus

Thomas

Suicide Is Not a War-Winning Strategy

harold

... ei verdammt, meine ganzen Fliegerbüchln hat jetzt wer anderer ...

insoferne red ich hier als einer mit lückenhaftem Gedächtnis, jedoch ohne klare Idee/Daten/etc mit.
Mögst doch dein gewähltes Muster einfach per link vorstellen, geht das?
Können dann vielleicht auch "Behinderte" wie ich mitreden.

Harold
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Spee

Servus

Thomas

Suicide Is Not a War-Winning Strategy

harold

Danke für die Links, Thomas!
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Peter K.

Tja, das sind ja alles ziemliche Schwergewichte ...

Ich denke, da kommt die Fw 187 Falke in der zweisitzigen Ausführung V-4 (Erstflug 27.10.1938) bzw. A-0 (Erstflug Mai bis September 1939) Harold´s Anforderungen näher:

2 Mann Besatzung
Spannweite 15,48 m
Höhe 3,85m
Länge 11,20 m
2 x Jumo 210 G
545 km/h in 4.600 m bzw. 466 km/h in Bodennähe
Steiggeschwinidgkeit am Boden 12,1 m/s
Flugdauer 2,7 h bei 545 km/h bzw. 6,15 h bei 375 km/h in 4.600 m
Reichweite bei 545 km/h 1.450 km
2 x MG FF. 2 x MG17, 1 x MG81
3.402 kg Leergewicht
4.900 kg Fluggewicht
Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de

Blane

Irgendwann entdecken wir Harolds Traumflugzeug.
Oder wir lassen eines bei den bekannten Herstellern entwickeln
Schöne Grüsse
Christian

eulenspiegel

Hallo zusammen,

ich klinke mich hier mal einfach ein.

Zur Thematik ein paar technische Überlegungen:
Damals gab keine es Katapulte, die Flugzeuge mussten also aus eigener Kraft am Deckende die Startgeschwindigkeit erreicht haben (abzgl. der Trägergeschwindigkeit)
Alle landgestützten Kampfflugzeuge - egal ob einmotoriger Jäger Me 109, Strahljäger Me 262 oder andere - benötigten eine viel zu lange Startbahn als dass man sie von einem Trägerdeck hätte starten können.
Einen Fiesler Storch kann man zwar prima als Kurriermaschine einsetzen und ein Trägerdeck sollte auch lang genug zum Starten und landen sein, aber Kampfkraft kann man von dieser Maschine sicher nicht erwarten. Die scheidet also auch aus.

Meiner Meinung nach hätte man sich seinerzeit zur Weiterentwicklung der damals bereits von Schiffen startenden Flugzeugmuster entschieden. Die hatten bereits geringe Start- und Landegeschwindigkeiten, waren Seewasserfest und man musste nicht bei Null mit einer Neukonstruktion anfangen.

Also das Vorhandene nehmen, Schwimmer weglassen, bei den Jägern runter mit der Spannweite (weniger Streckung = bessere Wendigkeit und höhere Geschwindigkeit) und bei Jagdbombern und Aufklärern mehr Treibstoff an Bord (höheres Startgewicht könnte ggf. durch größere Spannweite kompensiert werden).

Drei- oder Zweipunktlandung sind nicht so entscheidend. Die amerikanischen Träger haben beide Varianten eingesetzt.

Strahltriebwerke scheiden zu diesem Zeitpunkt eigentlich aus: Der hohe Treibstoffverbrauch bedingt ein sehr hohes Startgewicht und die aus Platzmangel erforderliche kleine Spannweite verlangen dann eine so hohe Startgeschwindigkeit, dass ein Katapult zwingend notwendig ist. Solche Technik war damals einfach nicht verfügbar.

Grüße,
 eulenspiegel

Blane

@eulenspiegel
Graf Zeppelin hatte zwei Katapulte an Bord. Mit diesen hätte man die
Me 109 T und die Ju 87 C "abgeschossen".

Siehe hier:
http://www.xs4all.nl/~tozu/me109/family/109T.htm
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/Bilderseiten/Ju87-R.htm#C
Schöne Grüsse
Christian

wer

Also als eventuellen Hubschrauber würde ich eine Modifizierte Fl 282 (d. h. Panzerung und Antrieb verbessern , außerdem bordbewaffnung) empfehlen.
ich weiß zwar nicht, wann sie entwickelt wurde, aber wohl so um 1940. Da ließe sich so was doch machen, oder? Da hat man schonmal ein grundgerüst zum Verbessern.

gruß

Christian

Huszar

Hallo,

Die Idee mit der Fw 187 wäre gar nicht mal schlecht. DB 601 rein, dazu einige Bombenaufhängungen, und fertig.

@Harold:
Ju 87D und Fi 167 gefallen dir nicht als Aufklärer?

Als weitere Flugzeuge kann ich noch liefern:
- Fw 189 (eigentlich zu gross)
- Hs 129 (besch** Flugverhalten, und die französischen Motoren...- und hat nur ein Mann)
- He 219 (RIESIG, zu spät fertig)
- Ar 96 (prakisch unbewaffnet)

Oder wir schämen uns, und gehen im Ausland schoppen...


mfg

alex
Reginam occidere nolite timere bonum est si omnes consentiunt ego non contradico
1213, Brief von Erzbischof Johan von Meran an Palatin Bánk von Bor-Kalán

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