Neue U-Boote der KILO III Klasse

Begonnen von hillus, 20 Februar 2012, 17:57:16

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hillus

Moin,

Neues von der B-261 NOVOROSSIYSK!

NOVOROSSIYSK in Dienst der Schwarzmeer Flotte
Text: Verteidigungsministerium Russlands vom 17.09.2014

Das dieselelektrische U-Boot B-261 NOVOROSSIYSK wurde in den Kampfbestand der Schwarzmeerflotte aufgenommen. Gegenwärtig befindet sie sich aber noch bei den "Admiralitätswerften" in Sankt Petersburg.
Gegenwärtig bereiten sich die Besatzung und das Boot auf die Überführung zur Nord Flotte vor. Dort wird die Schlussetappe der staatlichen Tests des U-Bootes mit dem Raketenschießen der Rakete "Kalibr" stattfinden.
Nach Abschluss der staatlichen Tests wird B-261 NOVOROSSIYSK die Überführung zur Schwarzmeer Flotte antreten. Die Überführung wird durch die Norwegensee, der Durchfahrt durch Gibraltar und dem Mittelmeer zum ständigen Stützpunkt Noworossijsk führen.
B-261 NOVOROSSIYSK war der russischen Seekriegsflotte am 22. August übergeben und die Andreas Flagge hochgezogen worden. Es ist das erste U-Boot Typ VARSHAVYANKA, dass für die Schwarzmeerflotte gebaut wurde. Insgesamt werden sechs Boote für die Schwarzmeer Flotte gebaut.

Bemerkung hillus:
Nach der letzten Mitteilung sollten im Bereich der Nord Flotte die notwendigen Tieftauchversuche durchgeführt werden. Davon wird dem Leser keine Mitteilung gemacht. Dafür wird nun vom Schießen mit dem Raketenkomplex KALIBR für Flügelraketen gesprochen. Beides notwendig, keine Frage, aber warum solche unvollständigen Meldungen!!
Außerdem ist anzumerken, dass bei diesen U-Booten vom NATO Code KILO II gesprochen wird!

hillus

hillus

Moin,

wie im vorherigen Artikel angekündigt, ist nun B-261 zur Nord Flotte unterwegs.

B-261 NOVOROSSIYSK verlegt in die Nordflotte
Text: bmpd.livejournal vom 26.10.2014

Das dieselelektrische Typ U-Boot des Projektes 06363 B-261 NOVOROSSIYSK passierte am 24.10.2014 die Baltischen Meerengen (Öresund) und verlegt weiter durch die Nordsee und der Norwegensee zur Nordflotte. Dort wird das U-Boot und seine Besatzung zweiwöchige Tieftauchtests durchführen. Danach kehrt es nach Sankt Petersburg zurück. Später wird es über innere Wasserstraßen bis zum Jahresende in das Schwarze Meer überführt.
Der feierliche Akt des de Hissens der Seekriegsflagge erfolgte am 25.08.2014 bei der Bauwerft, der OAO "Admiralitätswerften" in St. Petersburg.

hillus

Das Foto der Passage des Oeresundes bitte hier scrollen, bis Foto kommt: http://bmpd.livejournal.com/

Urs Heßling

moin,

Zitat von: hillus am 28 Oktober 2014, 09:48:07
Später wird es über innere Wasserstraßen bis zum Jahresende in das Schwarze Meer überführt.

Ich weiß, daß es diesen Wasser- bzw. Seeweg gibt ..
.. aber warum ist er für ein operatives Boot vorzuziehen ?

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Trimmer

Hallo Urs - ich könnte mir vorstellen das die Kosten wesentlich geringer sind - Treibstoff- und dieser Weg ja eigentlich schon immer benutzt wurde. Plane darüber und schon sind Details auch nicht mehr erkennbar

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

Tostan

Zitat von: Urs Heßling am 28 Oktober 2014, 14:56:41
moin,

Zitat von: hillus am 28 Oktober 2014, 09:48:07
Später wird es über innere Wasserstraßen bis zum Jahresende in das Schwarze Meer überführt.

Ich weiß, daß es diesen Wasser- bzw. Seeweg gibt ..
.. aber warum ist er für ein operatives Boot vorzuziehen ?

Gruß, Urs

Evtl. meint da jemand, dass es am Bosporus zu viele neugierige Besitzer scharfer Ferngläser und hochauflösender Fotoapparate gibt?

Oder aber, es ist nach Wortlaut des Artikels 12 des Vertrages von Montreux eh verboten (da steht nur "for the purpose of rejoining their base") also Rückkehr zur Basis, nichts davon dass eine Passage erlaubt ist um das erste mal den neuen Heimathafen anzulaufen - was aber das ganze eh ad absurdum führt, da es explizit um Außerhalb des Scharzen Meeres gebaute bzw. gekaufte U-Boote geht.

hillus

Mein lieber Urs,

interessante Frage. Ich versuche es einmal historisch:
- In den Jahren des 2. Weltkrieges mussten auf Grund der Kriegslage Möglichkeiten geschaffen werden, um einmal die im Baltikum und Gebiet des Schwarzen Meeres in Bau befindlichen U-Boote vor dem Zugriff der Deutschen sowohl in den Stützpunkten als auch auf den Werften in Sicherheit zu bringen. Das gelang nicht in jedem Fall, vor allem dort, wo die deutschen Kräfte die sowjetischen Truppen regelrecht überrollten.

- Mit den inneren Wasserstraßen verfügte die Sowjetunion schon damals über ein gut ausgebautes Netz von Binnenwasserstraßen und Binnenseen mit den notwendigen Schleusen. Nur wenige künstliche Wasserstraßen mussten hinzugefügt werden. Das System der inneren Wasserwege war durchgängig vom Schwarzen Meer zur Ostsee bzw. weiter zum Nordmeer.

- Was für den Binnentransport fehlte, waren flachgehende Transportdocks, in denen die U-Boote (natürlich auch Überwasserschiffe) aufgenommen werden konnten, denn teilweise hatten die Wasserwege nur eine geringe Wassertiefe.
Das war im Bürgerkrieg 1918 - 1920 noch nicht so. Dort wurde u.a. das U-Boot MINOGA über solche Binnenwasserstraßen, aber auch über Land bei Saratow, gen Kaspisches Meer transportiert. Heute ist das alles durchgängig.

- Die Schwimmdocks waren teilweise sogenannte "Betonschwimmdocks". Es wurden also alle Möglichkeiten versucht, mit unterschiedlichsten "Schwimmkörpern" den Fahrbetrieb zu ermöglichen. Hinzu kommt aber noch eine damals oft angewandte Methode, die bereits die MINOGA erlebte. Schwimmpontons waren ein sehr oft benutztes Mittel der Überführung auf den inneren Wasserwegen.
Ebenso verfuhr man später bei der Überführung der in Komsomolsk am Amur gebauten U-Boote. Die stark dem Tidenhub, der Tidenwelle und der Versandung ausgesetzte Deltamündung des Amur gestattete nur eine geringe U-Bootstonnage, um sie in den Pazifik zu verlegen. Trotz der aller Bemühungen, die Transporttonnage gering zu halten, wurden fast alle dort gebauten U-Boote ab 1952 mit Transportdocks nach Bolschoj Kamen zum Fertigbau transportiert. Der war in Komsomolsk am Amur nicht möglich.

- Ein weiterer Grund des Transports auf inneren Wasserwegen zwischen Nordmeer, Ostsee und Schwarzen Meer war die möglichst hohe Geheimhaltung vor dem damaligen potentiellen Gegner. Das System der Satellitenüberwachung der USA begann ja erst ab ca. 1962 zu greifen. Hier liegen auch die relativ großen Lücken über den Bestand der damaligen Teilflotten. Alles war austauschbar und sogar der Weg der Schiffe in die Werften und umgekehrt war fast unsichtbar.

- Der letzte Punkt ist natürlich auch die Frage der Kosten. Egal ob jede Fahrt auch Training und Ausbildung für die Besatzung und das Boot ist, die Kosten sind immer ein wichtiger Faktor, vor allem in Friedenszeiten. Die B-261 NOVOROSSIYSK hat ja eine lange Phase der Erprobung und Abnahme hinter sich und sicherlich wird man jetzt die Überführung zur Nord Flotte für vielfältigste Ausbildung nutzen, was natürlich überall so gemacht wird.

- Ein letzter Punkt sollte auch eine Rolle spielen. Bis Dezember soll die Neubildung einer U-Bootsbrigade in Noworissijsk abgeschlossen sein. (Ich berichtete darüber hier im FMA.) Da sollte dann auch das niegelnagelneue U-Boot vor Ort sein, denn die ALROSA wäre noch in der Werft und die anderen beiden Schul-U-Boote sollten nicht gerade solch einer Feierlichkeit entsprechen.





Urs Heßling

moin, Jochen,
Danke für die ausführliche Antwort  :MG:

Wirklich überzeugt bin ich noch nicht. Ein Einzelmarsch durch die Nordsee, die Biskaya und das Mittelmeer müßte doch der Traum eines Kommandanten sein, um seine Besatzung "auf Draht" zu bringen, nachdem man vorher lange Erprobungen fuhr.
Die Finanzen können es natürlich sein ..

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

hillus

Lieber Urs,

jetzt vergisst Du aber, dass die Russen da und in vielen anderen Dingen völlig anders ticken. Da spielt der Traum des Kommandanten keine Rolle.
Interssant wär noch, um an Tostan anzuknüpfen, werden wir die neuen Boote auch im Mittelmeer sehen? Eigentlich ja, denn die ALROSA nahm ja vom 12.05.2011 bis 06.2011 an der Rettungsübung BOLD MONARCH mehrerer Flotten im Mittelmeer und Atlantik teil. Im Juli 2011 lief sie nach Übungsende in die Ostsee nach Kronstadt zur planmäßigen Werftüberholung.
Letztlich endete am 21.09.2011 die mehr als einmonatigen Überführung von Kronstadt nach Sewastopol, zur Sicherung fuhr bis zum spanischen Hafen Ceuta der Rettungsschlepper der BF SB-921 mit, weiter bis Sewastopol dann der Rettungsschlepper SHAKHTER der SF.

Ich meine, nach dem Vertrag von Montreux fragt wohl heute niemand mehr ernsthaft!

Viele Grüße  Jochen

Urs Heßling

moin, Jochen

Zitat von: hillus am 28 Oktober 2014, 16:03:19
jetzt vergisst Du aber, dass die Russen da und in vielen anderen Dingen völlig anders ticken. Da spielt der Traum des Kommandanten keine Rolle.
:MG:   (:cry:)

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Tostan

Zitat von: hillus am 28 Oktober 2014, 16:03:19

Ich meine, nach dem Vertrag von Montreux fragt wohl heute niemand mehr ernsthaft!


Ich glaube da irrst du dich! Der Vertrag von Montreux ist noch äußerst relevant, siehe z.B. http://dtj-online.de/schwarzes-meer-russland-tuerkei-vertrag-von-montreux-25150 und http://derstandard.at/1219060451477

Vor allem Russland und die Türkei pochen auf dessen Einhaltung. Die Türkei, weil er ihr mehr Kontrolle über den Bosporus einräumt als das UN-Seerechtsübereinkommen, und Russland weil das Schwarze Meer mit dem Vertrag de facto ein Russischer Teich ist.

Klar hat auch Russland Einschränkungen dadurch aber die sind minimal im Vergleich zu den Flotten der Nicht-Anrainer. Im Schwarzen Meer stationierte U-Boote dürfen passieren(allerdings aufgetaucht) - daher werden wir die Boote wohl auch im Mittelmeer sehen(oder zumindest werden sie dort sein, auch wenn wir sie nicht sehen)
Alle anderen Schiffe der Russischen Marine dürfen ebenso passieren, denn sie hat ja keine Flugzeugträger im Sinne des Vertrages. Im Gegenzug sind Nicht-Anrainer arg eingeschränkt bei der Flottentonnage(30-000 bis 45.000 ts je nach Flotten der Anrainer), der Aufenthaltsdauer im Schwarzen Meer und auch bei den Schiffsklassen(keine U-Boote, keine Träger und auch keine Großkampfschiffe(ok, die hat seit der Außendienststellung der letzten Iowas eh nur noch Russland mit den Kirows))


hillus

Hallo,

die erste Serie neuer U-Boote für die Schwarzmeer Flotte ist komplett.

Bei den " Admiralitätswerften" wurden zwei neue U-Boote auf Stapel gelegt
Text: Admiralitätswerften vom 30.10.2014

Bei den OAO "Admiralitätswerften" wurde am 30. Oktober 2014 die Zeremonie der Kiellegung von zwei großen dieselelektrischen U-Booten des Projektes 636.3, der NOVGOROD VELIKIY und KOLPINO, durchgeführt.
An der feierlichen Veranstaltung nahmen als Vertreter der Seekriegsflotte der Stellvertreter des Oberbefehlshabers der Seekriegsflotte der Russischen Föderation Vizeadmiral Alexander Fedotenkow, der Gouverneur von Sankt Petersburg Georgij Poltawtschenko, der Generaldirektor der OAO "Admiralitätswerften" Alexander Busakow, der erste Stellvertreter des Generaldirektors der OAO "ZKB МТ Rubin" Walentin Frolow und der Stellvertreter des Gouverneurs des Gebietes Nowgorod Wladimir Warfolomejew teil.

Alexander Busakow nannte dieses Ereignis besonders symbolisch, da es an der Schwelle des 310. Jubileums der Admiralitätswerften geschieht: "Heute legen wir die letzten zwei einer Serie von U-Booten für die Seekriegsflotte Russlands auf Stapel. Heute können wir sagen, dass ihr Bau zu einer Art von "Lokomotive "wurde, die dazu führte, die Leistungsfähigkeiten der Werft und des Stammpersonals der Werften zu erhöhen. Allein in den letzten 3,5 Jahren wuchs die Anzahl der Arbeiter des Unternehmens fast auf 800 Menschen. Heute ist es die Hauptsache, das aufgenommene Tempo nicht zu verringern. Deshalb sind wir zur Fortsetzung des Baus bereit und wir warten auf die Bestellung einer neue Serie solcher U-Boote von der Seekriegsflotte!"

"Heute hat nicht nur ein Tag für die Schiffbauer, sondern auch ein Tag der Erweiterung der Seekriegsflotte Russlands, bemerkte Vizeadmiral Alexander Fedotenkow. Dazu haben die Admiralitätswerften einen großen Beitrag geleistet. Die heutige Grundsteinlegung ist die beste Bestätigung dafür, dass die jetzigen Schiffbauer der Admiralitätswerften die Ehre der Großmachttraditionen, die mit ihrem Schöpfer und Gründer der russischen Flotte Peter I. begannen, fortsetzen".

Die U-Boote NOVGOROD VELIKIY und KOLPINO des Projektes 636.3 beenden eine Serie von sechs Schiffen, die bei der OAO "Admiralitätswerften" für die Seekriegsflotte Russlands gebaut werden. Das Typboot der Serie, B-261 NOVOROSSIYSK, wurde der russischen Seekriegsflotte am 22. August übergeben, am 21. Oktober begannen die werkseigenen Probefahrten des zweiten Bootes ROSTOV NA DONU, das dem Besteller bis zum Ende 2014 auch übergeben wird. Mit dem dritten Schiff,  der STARYY  OSKOL, begannen die Standerprobungen. Das am 20. Februar 2014 auf Stapel gelegte vierte U-Boot KRASNODAR befindet sich auf Stapel in der Bauperiode.

Bis bald!

hillus

hillus

#41
Hallo,

für alle 6 U-Boote liegen nun die taktischen Nummern vor.
Gefehlt hat nur noch die Nummer der KOLPINO.

Dies ist jetzt mit B-271 bekannt geworden. Damit kann nun Olpe neben den Stapellauf-Daten der B-268  VELIKIY NOVGOROD auch die B-271 KOLPINO ergänzen!
Lieber Olaf, ich freue mich auf Deine neue ergänzte Liste!!

hillus (Jochen)

olpe

#42
Zitat von: hillus am 01 November 2014, 18:25:04
... Damit kann nun Olpe neben den Stapellauf-Daten der B-268 NOVGOROD VELIKIY auch die B-271 KOLPINO ergänzen! Lieber Olaf, ich freue mich auf Deine neue ergänzte Liste!!
Hallo,
... immer gerne ... !  :MG:

U-Boote im Bau/Planung mit konventionellem Antrieb, Stand 01.11.2014:
[tabular type=2]
[row]
[head] U-Bootname [/head] [head]Bau-Nr.[/head] [head]U-Boottyp[/head][head]NATO-Klasse[/head][head]Anmerkungen[/head]
[/row]

[row][data]________________________[/data]
        [data]________[/data]
        [data]__________________[/data]
        [data]_____________[/data]
        [data]______________________________[/data]
[/row]

[row]
[data]B-261 "NOVOROSSIYSK"[/data]
[data]01670[/data]
[data]06363/636.3 PALTUS[/data]
[data]Improved KILO [/data]
[data]22.08.2014 in Dienst[/data]
[/row]

[row]
[data]B-237 "ROSTOV-NA-DONU"[/data]
[data]01671[/data]
[data]06363/636.3 PALTUS[/data]
[data]Improved KILO [/data]
[data]im Bau, 21.10.2014 Probefahrten[/data]
[/row]

[row]
[data]B-262 "STARYY OSKOL"[/data]
[data]01672[/data]
[data]06363/636.3 PALTUS[/data]
[data]Improved KILO [/data]
[data]im Bau, 10.2014 Standerprobungen[/data]
[/row]

[row]
[data]B-265 "KRASNODAR"[/data]
[data]01673[/data]
[data]06363/636.3 PALTUS[/data]
[data]Improved KILO [/data]
[data]im Bau, 20.02.2012 Kiellegung [/data]
[/row]

[row]
[data]B-268 "VELIKIY NOVGOROD"[/data]
[data]01674[/data]
[data]06363/636.3 PALTUS[/data]
[data]Improved KILO [/data]
[data]im Bau, 31.10.2014 Kiellegung[/data]
[/row]

[row]
[data]B-271 "KOLPINO"[/data]
[data]01675[/data]
[data]06363/636.3 PALTUS[/data]
[data]Improved KILO [/data]
[data]im Bau, 31.10.2014 Kiellegung[/data]
[/row]

[row]
[data][/data]
[data][/data]
[data][/data]
[data][/data]
[data][/data]
[/row]

[row]
[data]B-586 "KRONSTADT"[/data]
[data]01571[/data]
[data]677 LADA[/data]
[data]LADA[/data]
[data]Bau ?, 2015 gepl. Fertigstellung[/data]
[/row]

[row]
[data]B-587 "SEVASTOPOL'"[/data]
[data]01572[/data]
[data]677 LADA[/data]
[data]LADA[/data]
[data]Bau ?, 2016 gepl. Fertigstellung[/data]
[/row]

[/tabular]

Grüsse
OLPE

olpe

Hallo,
ergänzend zu den Daten unten ein Bild aus der Halle der Bauwerft und ein VideoClip:
Grüsse
OLPE

Kaschube_29

Moin Moin,

inzwischen ist das Typschiff der für die russischen Schwarzmeerflotte gebauten U-Boote im Norden eingetroffen, wie in den vergangenen Tagen gemeldet wurde:

Quelle mil.ru vom Donnerstag, den 06.November 2014 (14.13):


Das dieselelektrische Unterseeboote ,,Novorossiysk" (,,Hoвороссийск") traf in der Nordflotte für die Durchführung von Tiefwassererprobungen ein

Das dieselelektrische Typ-Unterseeboot (DEPL)  ,,Novorossiysk" (,,Hoвороссийск") des Projekts 636.3 hat die zwei Wochen dauernde Flottenverlegungsfahrt von dem Schiffbauunternehmen in Sankt-Petersburg  in die Nordflotte für das Durchlaufen der Tiefwassererprobungen abgeschlossen.

Der Besatzung der ,,Novorossiysk" (,,Hoвороссийск") steht das Durchlaufen einer weiteren Etappe der Staatlichen Erprobungen im Bereich der Barents-See, wie auch das Ablegen des Gefechtsausbildungskurses bevor; außerdem ist das Kriegsschiff auf die darauf folgende Verlegung zum ständigen Stationierungsort vorzubereiten.

Das dieselelektrische Unterseeboot ,,Novorossiysk" (,,Hoвороссийск") wurde das erste Unterseeboot des Serie des Projekts 636.3, das in der Nordflotte für die Vervollkommnung der Ausbildung der Besatzung eintraf, da es die größte Erfahrung bei der Nutzung von Unterseebooten dieser Klasse gegenwärtig nur bei den Nordflotten-U-Bootfahrern gibt, die sich erfolgreich Kriegsschiffe des vorhergehenden Projekts erfolgreich erschlossen haben – des Projekts 877 (,,Varshavyanka").

Unterseeboote der ,,Novorossiysk" (,,Hoвороссийск")-Klasse gehören zur dritten Generation von Dieselunterseebooten. Sie werden zu den geräuschärmsten in der Welt gezählt und haben im Vergleich mit vorhergehenden Projekten eine höhere Gefechtseffektivität, neueste Komplexe bei Raketen-Torpedowaffen, bei der Funkelektronik und der Hydroakustik.

U-Boote dieser Klasse können sowohl Unterwasser-, als auch dem Überwasserkriegsschiffen entgegen stehen und sind für den Schutz von Marinebasen, der maritimen Küsten und der Seeverbindungslinien vorgesehen.

Die Geschwindigkeit der Überwasserfahrt der Unterseeboote beträgt 20 kn, die maximale Tauchtiefe rund 300 m, die Autonomie der Fahrt 45 Tage, die Besatzung umfaßt 52 Mann und die Unterwasser-Wasserverdrängung beträgt rund 4.000 t.
Pressedienst des Westlichen Militärbezirks

Hier ist das ganze nachzulesen (mit einer kleinen Bilderstrecke): http://function.mil.ru/news_page/country/more.htm?id=11998960@egNews


Meiner Meinung nach wird neben der Tiefwassererprobung auch noch der weitreichende Flugkörperkomplex "Club-S" erprobt, was in der Ostsee ob der begrenzt zur Verfügung stehenden Bereiche nicht möglich ist.

Bereits am 3.November wurde berichtet, dass die Bau-Nr. 3 der für Vietnam gebauten dieselelektrischen Unterseeboote der "Kilo"-Klasse (Projekt 636.1) fertig ist und der Abtransport nach Vietnam noch für 2014 zu erwarten ist (sicherlich wieder "huckepack" in einem Dockschiff). Die Bau-Nr. 4 folgt dann 2015.

Hier ist diese Information nachzulesen: http://flot.com/news/navy/?ELEMENT_ID=174196

Bis dann,

Kaschube_29 (Axel)
Immer eine Handbreit Wasser unter den Kiel (Bcегда семь футов под кильем)!

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