allierte Propaganda U-Boote

Begonnen von Maurice Laarman, 25 Februar 2012, 16:40:07

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bodrog

@U-Bootsuche

Bitte mal dieses Buch lesen. Es ist ausnehmend gut recherchiert und ordentlich mit Quellen belegt.

Adam Tooze: Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus. Aus dem Englischen von Yvonne Badal. Siedler Verlag, München 2007, 927 Seiten, ISBN 978-3-88680-857-1

Dann bekommst du eine Vorstellung von Wirtschaft, Wirtschaftspolitik, Wirtschaftsschwerpunkten sowie begrenzten Ressourcen und wer alles gleichzeitig rüsten wollte. Die Decke war so knapp, dass die Reichsbahn drei Wochen nur Kohle mit ihren Güterwaggons fahren durfte und anschließend Eisenerz - aber beides gleichzeitig ging nicht...

MfG

Ulli

Schorsch

#16
Hallo Martin!

Ich möchte versuchen, den ,,Inhalt" Deines letzten Postings mit meinen eigenen Worten wiederzugeben:

Deutschland ist Deiner Meinung nach in der Lage, seine Flotte wie tatsächlich geschehen weiter zu bauen, zusätzlich dazu noch die beiden Flugzeugträger und 300 U-Boote (+ zu erwartende Verluste). Als Begründung für diese Steigerung der Werftkapazität gibst Du an: ,,Man muss es nur wollen!"

Nächstens hast Du nicht die Spur einer Vorstellung, wie viele U-Boote von Kriegsbeginn bis zum 31.12.1941 überhaupt in Verlust geraten sind und bist damit auch nicht in der Lage, diese in Relation zur Gesamtzahl der gebauten U-Boot zu setzen, geschweige denn, sie bezüglich ihrer Ursachen oder ihrer Auswirkungen einzuschätzen.

Du ignorierst weiter hartnäckig meine gestellten Fragen zum eigentlichen Thema ,,300 Boote zum Ende des Jahres 1941 möglich?". Die entsprechenden Stichpunkte ebenso hartnäckig noch einmal zur Erinnerung:
- Reaktion Englands auf den Bruch des Flottenabkommens
- Dönitz' Stellung als F.d.U. innerhalb der Kriegsmarine
- Ausbildung der Besatzungen
- Torpedoversorgung der 300 Boote
- Ausgleich der Verluste bis Ende 1941
- umsetzbare Maßnahmen zur Steigerung der Werftkapazitäten
- Einsatzkonzept der neuen Flugzeugträger (als kleine Zusatzaufgabe für Mußestunden am Kamin, wenn es in Bezug auf die U-Boote etwas klemmt)

Zusätzlich reißt Du noch weitere, thematisch völlig neue Baustellen auf. (Auf denen fühle ich mich für einen fundierten Austausch von Meinungen allerdings nicht so recht sattelfest. In solchen Momenten halte ich mich übrigens, statt mich öffentlich bis auf die Knochen zu blamieren, lieber an diese --/>/> Empfehlung von Dieter Nuhr.)

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

U-Bootsuche

Danke "Schorsch" setz dich an deinen Kamin und höre dir den ganzen Tag "Nuhr" an ! :MLL: :MLL: :MLL:

Das Niveau ist hier leider auch nicht höher, wenn nicht sogar niedriger, wenn ich mir die vorherschende Arroganz so ansehe  flop flop flop

Maurice Laarman

Als Themenstarter soll ich mal reagieren..

Und so endet ein interessante Diskussion wobei jemand sein Meinung nicht geteilt sah. Obwohl viele hier ausführlich geantwortet habe mit Fakten.

Wäre wir jetzt in die Kneipe, hatte er böse weggelaufen. Vielleicht geht er dort jetzt hin, und sagt zur sein Kumpels, die Leute von Forum Marine Archiv sind alle so arrogant und wissen nichts!  :lol:

Martin, Meinungen und Sehweisen darf man haben, aber wenn das dann wiederlegt wird sollte man das auch akzeptieren.

Gruss,

Maurice

Urs Heßling

moin,

Gut gebrüllt, Löwe ... äh, Maurice  top :MG:


Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

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