Leichter Kreuzer Nürnberg im M 1/100

Begonnen von juergenwaldmann, 21 Mai 2012, 18:19:09

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juergenwaldmann

Hallo im Forum ,
wie auch bei M 40 und Prinz Eugen verwende ich beim Modellbau wieder einen fertigen GFK Rumpf der
Firma Lassek ! Die Aufbauten entstehen aus dünnem Messing und Leiterplatten .






juergenwaldmann

Der Modellbau wurde für einige Jahre unterbrochen , da ich zuerst den SMS Kaiser Barbarossa anfertigen wollte .






juergenwaldmann







Die neu entwickelten Seeflieger kamen fast alle auf dem Kreuzer zum Einsatz !

juergenwaldmann


juergenwaldmann

Da der Kreuzer nachweislich bis zu zwei Seeaufklärer trug , habe ich alle Fugzeugtypen in M 1/100 nachgebaut !
He  60 C , He 114 und Ar 196








juergenwaldmann

Nur auf Nürnberg wurde dieses  Katapult eingesetzt , das auch als Kran  diente , wenn Flieger aufgenommen wurden .






kawa1705

Na, das wird wohl auch wieder ein Supermodell.

Gruß Rüdiger

smutje505

Hallo Jürgen da muß ich den Rüdiger zustimmen  top :MG:

Elektroheizer

Schön  top   Und interessant, sowas im Bau zu sehen. Wußte gar nicht, daß man dazu auch Leiterplatten nehmen kann. Der Schornstein ist aber aus Kupferblech, oder? Die Leiterplatten werden doch sicher stumpf aneinander gelötet, wie kriegt man da Zunder und Flußmittelreste zum Lackieren ab?
Ich habe das Grauen gesehn

juergenwaldmann

Hallo Modellbauer ,
der Schornstein ist aus 0,3 mm Leiterplatten , die über ein Spantgerüst gelötet wurden .
Der weiche harmonische Übergang entsteht dadurch , dass ich da Spachtelmasse auftrug und verschliff .
Stumpf anlöten geht nicht , da muss zwischen die Platten überlappend ein schmales Messingblech
für Halt sorgen . Alle Reinigungsmittel können eingesetzt werden , zum Schluss nehme ich Aceton .
Gruss   Jürgen


Baunummer 509

Hallo Jürgen,

da Du auch einen Lassek Rumpf einsetzt und ja wohl schon so einige Erfahrungen damit hast, erlaubt ich mir eine Frage:
Auf dem ersten Bild, auf dem das verschliffene Heck zu sehen ist sieht man, dass Du bis auf die weiße Gelcoat Schicht heruntergeschliffen hast. Achtest Du beim Schleifen darauf dass Du die Gelcoat Schicht nicht vollständig durchschleifst, oder nimmst Du das in Kauf? Hattest Du schon einmal das Phänomen dass Du durch Abkleben mit gewöhnlichem Klebeband eine angeschliffene Gelcoatschicht beim Ablösen des Klebebandes komplett von der GFK Matte heruntergerissen hast?

Ich sammle derzeit Erfahrungen mit GFK Rümpfen an einem sehr kleinen Modell und hatte wiederholt das Problem dass die Gelcoat Schicht beim Ablösen eines Klebebandes beschädigt bzw. zerstört wurde. Auch ist mir im Hinblick auf Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit noch nicht ganz klar wie wichtig es ist die Gelcoat Schicht zu erhalten oder, falls nötig, zu erneuern.

Gruß und DANKE

Sebastian

Elektroheizer

Danke für die Antort @Jürgen. Ich bin aber kein Modellbauer. Abgesehen von präpubertären Frühwerken wie einem WW2 Flak-Hilfsschiff auf Basis von einem... *grübel* Fischkutter Elke? zB. Leiterplatten verarbeite ich gelegentlich in elektronischen Schaltungen, deshalb hab aus Interesse gefragt

Zitat von: juergenwaldmann am 22 Mai 2012, 09:34:02Stumpf anlöten geht nicht , da muss zwischen die Platten überlappend ein schmales Messingblech für Halt sorgen .
Mh, mit etwas Überlegung ist das klar. Bei rechtwinkligen Verbindungen wie Deck-Aufbauten, wird da ein Winkelprofil zur Verstärkung angelötet? Wär das Prinzip wie Muffen bei Rohrverbindungen.
Ich habe das Grauen gesehn

juergenwaldmann

Hallo im Forum ,
die hintere Ankertasche habe ich nach Foto selber angebracht , die vorderen Taschen werden noch erstellt .
Der GFK Rumpf ist grosse Klasse , da fehlt sonst nichts , auch wenn ich da geändert habe .
Beim bearbeiten und lackieren löst sich nichts ab vom Rumpf , da weiss ich nichts darüber !??
Gruss   Jürgen


juergenwaldmann

Winkelprofil einlöten ist sehr teuer , es reicht ein dünner Draht in der Verbingsstelle !
Das hält bei mir ewig , auch wenn natürlich ein Profil besser wäre !

Elektroheizer

Zitat von: juergenwaldmann am 22 Mai 2012, 10:32:00
Winkelprofil einlöten ist sehr teuer , es reicht ein dünner Draht in der Verbingsstelle !
Das hält bei mir ewig , auch wenn natürlich ein Profil besser wäre !
Ich hatte erst überlegt, noch Vierkantprofil zu schreiben, was von Materialmasse und Ziehvorgang ja auch billiger sein müsste als ein Winkelprofil. Aber bei den Decks kommt ja soviel Fläche zusammen, daß ein Draht auch ausreicht.


Nochmal zum Schornstein:
Zitatder Schornstein ist aus 0,3 mm Leiterplatten , die über ein Spantgerüst gelötet wurden . Der weiche harmonische Übergang entsteht dadurch , dass ich da Spachtelmasse auftrug und verschliff .
Ginge das mit Kupferblech formen nicht schneller? Oder denk ich das nur, weil ich gelegentlich Silberschmuck herstelle und das Werkzeug habe. Aber da kann man ja auch einiges improvisieren.
Ich habe das Grauen gesehn

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