Projekt "Ersatz-H" & Projekt "Rheingold"

Begonnen von MP, 13 März 2014, 01:47:46

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MP

Zitat von: Leopard2A6EX am 12 April 2014, 22:50:52
..was den flugplatz angeht - ende der 30er ok aber je weiter wir mit dem entwurf in die 40er gehen desto mehr wird der doch überflüssig? da wird an gewicht und platz noch einiges frei denn..

Du musst aber auch bedenken, das Schiffchen sollt hypotetisch genau wie die echte H mitte 1939 auf Kiel gelegt werden  :wink:
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Leopard2A6EX

..naja denn wirds vor 41/42 ja eh nicht fertig und sagen wir es gibt noch diverse streitereien über auslegung und ausstattung der schiffe zwischen zehn verschiedenen ämtern, behörden und sonstiger wichtigtuer - typisch deutsch halt und denn brauchts locker bis 43/44  :ML:  :MZ:

Hannes 1988

Das Aufbohren der Geschütze auf 42 cm wurde durch die Marine nur vorgeschlagen, weil Hitler die H - Klasse schon nicht mehr gut genug armiert war. Die 40,6 cm sind gut genug. Es ist wegen der vermutlich geringeren Rohrlebensdauer nicht sinnvoll die Geschütze aufzubohren.
LG Hannes

ede144

Zitat von: Leopard2A6EX am 12 April 2014, 23:41:09
..naja denn wirds vor 41/42 ja eh nicht fertig und sagen wir es gibt noch diverse streitereien über auslegung und ausstattung der schiffe zwischen zehn verschiedenen ämtern, behörden und sonstiger wichtigtuer - typisch deutsch halt und denn brauchts locker bis 43/44  :ML:  :MZ:
Diese Streitigkeiten gab es auch in anderen Marinen, ob KGV wo es sehr viele Varianten gab oder die Iowas wo man während des Baus feststellte, das die vorgesehenen Türme zu schwer waren und neu entwickelt werden mußten.
Schlachtschiffe baute man selten in Serie, da gab es immer Änderungen und Abweichungen.

MP

Zitat von: Hannes 1988 am 13 April 2014, 16:12:32
Das Aufbohren der Geschütze auf 42 cm wurde durch die Marine nur vorgeschlagen, weil Hitler die H - Klasse schon nicht mehr gut genug armiert war. Die 40,6 cm sind gut genug. Es ist wegen der vermutlich geringeren Rohrlebensdauer nicht sinnvoll die Geschütze aufzubohren.

Hallo Hannes :)

Genau aus dem Grund kam ich zu dem Schluss. Des Chefs Wunsch nach mehr Dumms bzw. nach dickeren Rohren. Machbar wärs auf jeden Fall gewesen, auch Zeitlich. Die Frage ist wirklich nur, was die Rohrlebensdauer dazu sagt. Vielleicht weis ja Jemand, wie gut das bei der Andrea Doria funktioniert hat, mit den aufgebohrten Rohren  :?
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Peter K.

ZitatVielleicht weis ja Jemand, wie gut das bei der Andrea Doria funktioniert hat, mit den aufgebohrten Rohren
... lt. navweaps hatten die italienischen 32 cm Geschütze eine Rohrlebensdauer von nur 150 Schuß, vergleichbare 30,5 cm Geschütze aber 200 Schuß und mehr!
Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de

t-geronimo

Ich glaube nicht, dass das Aufbohren und die Lebensdauer der Geschütze etwas miteinander zu tun haben. Bei den Italienern könnte es wie auch bei den 38-cm-Geschützen die hohe V0 gewesen sein?

Ein "Rohr" besteht ja eigentlich aus mehreren Rohren ineinander geschoben:
--/>/> http://www.navweaps.com/Weapons/Gun_Data.htm#Gun%20Definitions

Und nur das innerste verschleißt und wird nach soundsoviel Schuß ausgetauscht.
Beim "Aufbohren" hingegen muß der Durchmesser aller Rohre erweitert werden.
Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

Forum MarineArchiv / Historisches MarineArchiv

Hannes 1988

Bei den italienischen 38-cm-SK war es ja nun was anderes. Ich meine es stand im Breyer, dass sich das Aufbohren negativ auf die Rohrlebensdauer ausgewirkt haben würde.
LG Hannes

Matrose71

Zitat von: Hannes 1988 am 13 April 2014, 22:45:24
Bei den italienischen 38-cm-SK war es ja nun was anderes. Ich meine es stand im Breyer, dass sich das Aufbohren negativ auf die Rohrlebensdauer ausgewirkt haben würde.

Du meinst aber die 30,5cm die zu 32cm aufgebohrt wurden. Die 38cm wurde nie aufgebohrt.
Viele Grüße

Carsten

MP

Nun, wenn die Rohrwandung dünner wird und gleichzeitig durch das größere Kaliber und daraus höchstwahrscheinlich auch größere Treibladungen, es zu höhren Drücken kommt, würd ich schon davon ausgehen, das die Lebensdauer des Rohres verkürzt wird, t-geronimo ;)
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delcyros

die 40,6cm SK C/40 in den Doppeltürmen waren bereits sehr schwer für diese Kaliberlänge und dieses Geschütz. Aufgebohrt auf 42cm passt es ungefähr auf die Modellinie für 50 Kaliberlange Doppeltürme.
Zufall?

Thorsten Wahl

Delcyros als Ergänzung für deine Daten
Zwillingstürme Plangewichte "Vermerk für OB. d.M. Überschwere Kaliber für Kriegsschiffneubauten 06.11.1942 B.Nr. 7763-42 gKdos."

45 cm C 42/h2 L60 2.095 t
50 cm C 42/h2 L60 2.750 t

Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreißigjähriger Krieg werden – und wehe dem, der zuerst die Lunte in das Pulverfaß schleudert!
WoWs : [FMA]Captain_Hook_

delcyros


ede144

Könnte es sein, dass das Aufbohren der 406mm Geschütze auf 420 mm eher ein Euphemismus war und man eher damit meinte den eher großzügig dimensionierten Geschützturm der H-Klasse auf das maximal mögliche Kaliber zu bringen, sprich das Kaliber auf den durch den Rohrabstand mögliche Kaliber zu erhöhen und die interne Maschinerie, Aufzüge, Laderamme usw. entsprechend anzupassen?

delcyros

Was meinst du genau mit "Euphemismus"?
Und was genau sagen die Quellen dazu?

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