Wie geschah die Treibölübernahme bei den Schlachtschiffen der Royal Navy?

Begonnen von Wilfried, 17 Juli 2006, 23:46:23

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

Wilfried

Moin, moin zusammen!

Angeregt durch eine Detailfrage bezüglich eines Bauberichtes über die "Repulse" geht mir diese Frage durch den Kopf. Wie geschah die Bunkerung und welche Anschlußstutzen dafür waren an welchen Stellen bei den Einheiten vorgesehen?

Mit einem lieben Gruß
der Wilfried
... Tradition pflegen, bedeutet nicht, Asche aufzubewahren sondern Glut am Glühen zu halten ...
http://www.passat-verlag.de
http://www.kartonskipper.com
http://www.forum-marinearchiv.de - wenn Marine Dein Ding ist!

Peter K.

Ich nehme mal an, du sprichst hier die "replenishment at sea"-Methoden - also die Versorgung in See und in Fahrt - der Royal Navy an. Diese verwendete ursprünglich schwere und unhandliche Bronzeverbindungen mit knapp 9 cm Durchmesser und benutzte die Heck-Bug-Methode, also den Tanker voraus. Die Parallelversorgung wurde erst kurz vor dem Krieg erprobt und dann auch praktiziert. Die viel leichteren und handlicheren Gummischläuche zur Ölabgabe wurden allerdings erst eingesetzt, also solche 1941 mit dem deutschen Tanker LOTHRINGEN erbeutet wurden.

In Plänen der WARSPITE habe ich 4 Ölübernahmeöffnungen je Schiffsseite auf dem Oberdeck ausmachen können, 2 vor bzw. hinter der 7,6 cm Flak und 2 auf Höhe der Beiboote vor bzw. hinter dem 15,2 cm Geschütz.

Hoffe, das wenige hilft ...
Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de

Impressum & Datenschutzerklärung