Schulfregatte Scheer

Begonnen von Hastei, 17 April 2014, 17:35:53

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Hastei

eine interessante Geschichte.
Ich habe hier noch etwas von der a.D.Stellung des Schiffes.
Gruß Hastei

Urs Heßling

moin, Hastei,
schönes Bild top :MG:

In Hintergrund "Griep" und rechts die Back eines Tenders

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Hastei

hallo,
diese amüsante Geschichte mit dem Schäferstündchen erinnert mich an eine andere ,ähnliche Gescjichte in den 30er Jahren. --  Ich darf kurz abschweifen -- gehört hier nicht zu .
Ein älterer Kamerad aus meiner MK erzählte eine Story aus seiner Zeit an Bord von Torpedoboot- ich meine, Leopard . Im Sommer fuhren sie die Badeorte an der Küste auf und ab, Schiffsbesichtigung, heute open ship,also das ganze Programm. Ein Kamerad brachte sein Mädel mit an Bord und die Kameraden ließen die Zwei auch alleine. Dann kam irgendwann die Durchsagen : Besucher von Bord. Die Reise sollte weiter gehen. Kurze Rede langer Sinn, sie hörten wie die Stelling eingezogen wurde und die Schrauben sich drehten. Jetzt war es zu spät. Was nun ? Da gab es einen Raum, ich weiß nicht mehr wofür er war, war auch kein richtiger Raum, ich stelle mir vor, es sei ein leerer Bunker gewesen. Auf jeden Fall konnte man durch Abschrauben eines Deckel da hinein. Der Deckel wurde also abgenommen , das Mädel mit paar Decken da rein und Deckel wieder zu. Na ja , sie fuhren zwei oder drei Tage und das arme Mädel saß im dunklen Loch, ab und zu mit Essen und Trinken versorgt und eine Pütz zum .. ihr könnt euch vorstellen , wofür. Keiner merkte was, selbst die Ronden des UvD`s verliefen problemlos. Dann im nächsten Hafen (Sassnitz ?? ) war wieder Schiffsbesichtigung und das Mädel wurde diesmal zur richtigen Zeit von Bord verabschiedet, nachden die Kameraden noch Geld für eine Eisenbahnfahrkarte zusammen gebracht hatten.
Es grüßt der Hastei

Manfred Heinken

Moin Hastei,
tolle Geschichte.

Gruß
Manfred Heinken

Manfred Heinken

Moin zusammen,
bei der 2. Indienststellung der "Schulfregatte Scheer" hat ein E-Mixer eine Plakette an einem der Poller angebracht, an dem Die "Scheer" festgemacht hatte.
Ab und an, wenn ich in BHV bin, wird sie von mir poliert..

Beste Grüße
Manfred Heinken

Urs Heßling

moin,

Zitat von: Hastei am 31 Dezember 2017, 08:49:06
Da gab es einen Raum, ich weiß nicht mehr wofür er war, war auch kein richtiger Raum, ich stelle mir vor, es sei ein leerer Bunker gewesen. Auf jeden Fall konnte man durch Abschrauben eines Deckel da hinein. Der Deckel wurde also abgenommen , das Mädel mit paar Decken da rein und Deckel wieder zu. Na ja , sie fuhren zwei oder drei Tage und das arme Mädel saß im dunklen Loch, ab und zu mit Essen und Trinken versorgt und eine Pütz zum .. ihr könnt euch vorstellen , wofür.
Genau ... und das läßt mich an der Wahrheit der Geschichte zweifeln.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß jemand - auch ein erfahrener Seemann - es stunden (tage-)lang im Stockfinstern bei Seegang in einem Raum mit glatten Wänden (kein Festhalten) aushält ... no, Sir.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Hastei

bei näherer Betrachtung gebe ich dir Recht, Urs .
Auf jeden Fall war es eine tolle Geschichte, auch wenn es Seemanns-Garn ist.
Es grüßt der Hastei

beck.Schulte

Guck ma Leude ! https://www.youtube.com/watch?v=elW1vrsUI7M
..die Geschichte kennen wir doch von uns Richard (Germer) PS: Den kennt heute keiner mehr in HH.  :cry:

Manfred Heinken

Moin Herr beck.Schulte
mit diesen alten Klassikern verbindet uns doch auch eine schöne Zeit mit tollen Geschichten.
Was soll es, alles nur noch herrliche Erinnerungen.

Beste Grüße
Manfed Heinken

Manfred Heinken

#189
Moin zusammen,
ein Foto von der endgültigen Ausserdienststellung haben wir ja nun gesehen.
Hier ein Foto von der 1. Indienststellung der Schulfregatte Scheer im Mai 1959.
Das war wirklich eine sehr feierliche Zeremonie.
Die Taufrede hielt Admiral Hansen, Stabsoffizier bei Admiral Scheer.

Beste Grüße
Manfred Heinken

Das Foto ist aus meiner Sammlung.

Urs Heßling

moin, Manfred,

und dahinter liegt .. eine ex-Black Swan mod (Schanzkleid!), also Scharnhorst oder Hipper

Da aber Scharnhorst erst nach Scheer in Dienst gestellt wurde, sollte es sich um Hipper handeln.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

RonnyM

...und achtern der HIPPER der LANGE HEINRICH anne Zerstörerpier... :-D

Grüße Ronny 
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

Manfred Heinken

Moin zusammen,
zu unserer Zeit, 59/60/61, war es nicht so ganz einfach ein Hotelzimmer zu bekommen, wenn keine Heiratsurkunde vorgelegt
werden konnte.
Die Ringe unter den Augen zählten einfach nicht.
In BHV gab es eine Ausnahme.
Der Wirt des Hotelschiffes "Hein Mück"  drückte immer alle Augen zu wenn glückliche, aber noch nicht verheiratete Paare nach einer Unterkunft suchten.
Es wurde ihm reichlich gedankt.
Übernachtungen und Feiern auf seinem Schiff waren einfach Klasse und vor allem häufig.

Beste Grüße
Manfred Heinken

.

beck.Schulte

#193
Sie wissen aber, dass zumindest so ab 1960  der Kahn einen "gewissen Ruf" hatte. Es galt da ja noch der § 180 StGB . So sollen auch Damen die sich einsam gefühlt haben dort gesehen worden sein. . Rickmers- und Lessing Straße waren den ( damals noch) wohlhabenden Amis und den Leuten von der zivil Seefahrt vorbehalten. Die von dem Fischdampfer, die ja das meiste Geld hatten, fand man ja woanders.  :-D

harold

Ein herzliches wiener "heast, Baam Oida!" für  "einsam gefüllt"   :-D

(ätsch, noch vor Deiner Korrektur gelesen!)
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

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