Museum Peenemünde

Begonnen von der erste, 06 Juli 2014, 19:07:44

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der erste

Nee, im sowjetischen Rollenbuch ist dafür der Ari-Techniker vorgesehen. Das muss unser Ari -Spezialist damals in Riga so festgelegt haben. Muss ihn mal fragen.

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Klar, der Ari-Techniker hätte beim Blackout nichts mehr zu tun. Solche Entscheidungen verwundern mich aber auf Grund meiner Erfahrungen im GA-II-Bereich nicht wirklich.

Gruss Frank
Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

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Mal zu den Öffnungszeiten. Laut http://www.tarantul-peenemuende.de/79/besuchen-sie-uns ist nur bis Oktober 2014  Dienstag - Samstag 10:00 Uhr - 16:00 Uhr geöffnet. Wird danach wieder geschlossen oder gibt es auch im Winterhalbjahr Besuchsmöglichkeiten?

Frank
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der erste

Während der Schließzeit werden Arbeiten an Bord durchgeführt. Natürlich ist mit kurzer Voranmeldung ein Besuch weiter möglich.

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#139
Die beiden sechsrohrigen 30mm Gatlingkanonen AK-630 auf dem hinteren Decksaufbau wurden in der Hauptvariante von der Waffenleitanlage MR123, in der Reservevariante von der optischen Visiersäule KOLONKA gesteuert. Je Geschütz waren 2000 Schuss mit Zerfallsgurtgliedern gegurtet und in den darunter liegenden Babetten gelagert. Zusätzlich waren noch einmal je 1000 Schuss gegurtet vorrätig.

Feuerarten

- kurze Feuerstöße bis 0,5 s ( ca. 40 Schuss)
- lange Fuerstöße von 1 bis 2 s (80-160 Schuss)
- Dauerfeuer bis maximal 5 s. (400 Schuss)

Die Geschütze wurden mittels Rohrkühlung gekühlt. Dazu gab es ein geschlossenes Kühlsystem mit einem Kühlmittel auf Kohlenwasserstoff-Basis

Um ein Überhitzen und Ausglühen zu vermeiden, waren folgende Feuerpausen einzuhalten:

400 Schuss Dauerfeuer - 30 s Kühlung - 400 Schuss Dauerfeuer - 30 s Kühlung - 400 Schuss Dauerfeuer

Vor jedem Dauerfeuer sind 3 bis 4 kurze Feuerstöße erlaubt.

Nach dreimaligen Dauerfeuer sind mindestens 10 min Kühlung einzuhalten.
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Auf dem Foto die wesentlichen TTD des Geschützes. Die Ballistik ist etwas schlechter, als bei der Vorgängerwaffe, der doppelläufigen Revolverkanone AK-230, was aber der Treffsicherheit auf Grund der Munitionsstreuung besonders gegen schnelle Luftziele im Nahbereich nicht schadet.
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Der Kühlmittelbehälter mit Kühlpumpe im Verkehrsgang unter den Geschützen
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Blick in die Muni-Babette des Bb.-Geschützes
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Auf dem Bildausschnitt das entsprechende Bedienteil der Waffenleitanlage MR-123 für die beiden Waffen mit Ausrichtungs- und Muni-Anzeige
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Auf dem Achterdeck befindet sich zwischen den beiden Täuschkörperstartern der Vierlingsstarter FAM-14 für schultergestützte STRELA-Fla-Raketen. Der Kampfsatz pro TARANTUL betrug 12 Raketen. Die Raketen konnten natürlich auch von der Schulter des STRELA-Gasten gestartet werden. Das Gestell waren aber etwas ergonomischer für den Bediener.
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Achtern befindet sich die Achterpiek mit Proviantlast und darunter der Rudermaschinenraum. Im 2. Bild der Blick von Bb nach Stb, das Luk unten geht in den Ruderraum, das offene Schott führt in eine der beiden Proviantlasten. Im 3. Bild an der Bb-Seite das Notruder und das Abgasrohr für die Bb-Turbinen nach achtern. Im letzten Bild links der Kühlschrank. Ein zweiter Kühlschrank befand sich in der Kombüse. Gefrierschränke/-räume wie allgemein bei der VM Fehlanzeige.
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Bilder vom Ruderraum darunter, auf dem letzten Bild der DK-Übernahmeschlauch.
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Hinter den Heckklappen befinden sich die Abgasrohre für die Turbinen, die Zuluft wird über den "Schornstein" zugeführt (unteres Bild)
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Ab 1. Mai kann die "Hans Beimler" wieder besichtigt werden.

Zur Einstimmung mal ein paar Ansichten.
--> Rundgang an Bord

und ein paar Impressionen u. a. von den vorjährigen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten von der freiwilligen Museumscrew.
--> Impressionen

Geplant ist u. a., Übernachtungsmöglichkeiten an Bord zu schaffen. Vielleicht kann Holger mal konkretisieren.

Gruss Frank
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