Museum Peenemünde

Begonnen von der erste, 06 Juli 2014, 19:07:44

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2M3

Blick in den Zentralen Fahrstand für die Maschinenanlage
Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

2M3

Und durch diese Tür geht es in den vorderen (Bug)Maschinenraum mit den beiden Marschturbinen mit je 5.000 PS. Dieser erstreckt sich, wie auch der Heckmaschinenraum mit den beiden Gefechtsturbinen (je 11.000 PS), über zwei Etagen. Die Turbinen sind demilitarisiert, was man an den eingebrannten Löchern im Gehäuse sehen kann. Diese wurden mit Beton gefüllt.

Fortsetzung folgt ...

Gruss Frank :MG:
Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

Urs Heßling

moin,

was mich als Seefahrtsergonomen wundert ist, daß es anscheinend keine Möglichkeit gab, die Stühle am Boden zu verankern. War das wirklich so, und, wenn ja, welche Erfahrungen gab es mit "Sitzen im Seegang" ?

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

der erste

Doch, es gibt eine Möglichkeit. Im Boden sind an vielen Stellen Klappösen vorhanden, an denen die Stühle eingehakt werden konnten.

Albatros

Zitat von: 2M3 am 23 September 2014, 20:24:56
Die Turbinen sind demilitarisiert, diese wurden mit Beton gefüllt.

Fortsetzung folgt ...

Gruss Frank :MG:

Warum das, wer hat darauf bestanden?

:MG:

Manfred

der erste

Irgendein Bundesamt. Und die ehemalige Museumsführung hat das ganze noch verschärft. Propeller sind ab, Wellen sind, ich hätte fast gesagt durchgesägt, alle möglichen Kabel sind ohne Sinn und Verstand durchtrennt worden. Das gleiche gilt z. B. für Navigationsgeräte, Funkgeräte, Rechner - Kabel durchtrennt, Kontakte der Einschübe verbogen  und mit Bauschaum aufgefüllt. Da muss jemand extrem viel Angst gehabt haben. Die in den Bilder gezeigten Geräte sind übrigens die Getriebe der Marschturbinen und nicht die Turbine.

The Voice

Zitat von: der erste am 26 September 2014, 18:44:56
Irgendein Bundesamt. Und die ehemalige Museumsführung hat das ganze noch verschärft. Propeller sind ab, Wellen sind, ich hätte fast gesagt durchgesägt, alle möglichen Kabel sind ohne Sinn und Verstand durchtrennt worden. Das gleiche gilt z. B. für Navigationsgeräte, Funkgeräte, Rechner - Kabel durchtrennt, Kontakte der Einschübe verbogen  und mit Bauschaum aufgefüllt. Da muss jemand extrem viel Angst gehabt haben. Die in den Bilder gezeigten Geräte sind übrigens die Getriebe der Marschturbinen und nicht die Turbine.
Moin!
Zuständig ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Dieses Amt überwacht die Einhaltung des Kriegswaffenkontrollgesetz.
In diesem Falle geht es nicht nur um die Ausfuhr von Kriegswaffen, sondern auch um den besitz.
Kein Bundesbürger darf Güter, die als Kriegswaffe deklariert ist, besitzen.
Auch Boote, Panzer, .... gehören dazu.
Fazit: Als Auflage erhalten Museen, Privatpersonen etc die Auflage, diese Güter zu "de-militarisieren".

Gruß: Uwe
In God we trust - all others we track

Albatros

Zitat von: The Voice am 26 September 2014, 19:57:34

Fazit: Als Auflage erhalten Museen, Privatpersonen etc die Auflage, diese Güter zu "de-militarisieren".

Gruß: Uwe

Das Waffensysteme bei privater Nutzung unbrauchbar gemacht werden ist klar, aber auch Maschinenanlagen war mir neu......


Und noch als Frage zum Museumschiff Prj.1241 "575" , was war eigentlich an EloKa und ECM – Systemen an Bord?

Erkennbar für mich, Freund-Feind-Kennanlage (FFK) NICHROM, 16rohrige Täuschkörperwerfer PK-16.

:MG:

Manfred



2M3

ZitatDas Waffensysteme bei privater Nutzung unbrauchbar gemacht werden ist klar, aber auch Maschinenanlagen war mir neu......

Zur Veranschaulichung mal ein Fotodetailauszug von der unbrauchbar gemachten Schiffswelle im Heckmaschinenraum

Frank
Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

2M3

Der Heckmaschinenraum direkt hinter dem Bugmaschinenraum mit den beiden Gefechtstturbinen des COGAG-Systems. Vmax. mit allen Turbinen bis 45 Knoten möglich, in der Meile wurden bei den verschiedenen Schiffen kurzzeitig 48 bis über 50 Knoten erreicht.
Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

2M3

ZitatUnd noch als Frage zum Museumschiff Prj.1241 "575" , was war eigentlich an EloKa und ECM – Systemen an Bord?

Erkennbar für mich, Freund-Feind-Kennanlage (FFK) NICHROM, 16rohrige Täuschkörperwerfer PK-16.

Die Funkmessanlage GARPUN soll laut

--> http://www.rwd-mb3.de/ftechnik/pages/garpun.htm

auch einen Passiv-Modus gehabt haben
Zitatpassiv: Aufkären der Abstrahlung von Zielen im
               Frequenzbereich 0,8 - 12 GHz bis zu 120 km

Da weis Holger bestimmt mehr

Frank
Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

2M3

Auf dem Foto nochmal der Hauptmast mit den Antennenanlagen.
Vorn die Navigationsfunkmessanlage Kiwatch (Entfernungsbereiche: 0,4 - 24 sm), dahinter die Antenne der Funkmeß-Waffenleitanlage MR 123/176 Wimpel mit TV-Kamera, oben auf dem Mast die Antenne der GARPUN, die Sende- und Empangsantennen der FFK-Anlage Nichrom, sowie rechts der Dipol der UKW-Anlage. Die beiden Stabantennen sind für den Kurzwellenfunk, die Funktion des kleinen Mastes ganz rechts ist mir unbekannt.

Hinten, über der MR 123-Antenne, die Antenne für die Funkpeilanlage

Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

Trimmer

Hallo Frank - bist Du Dir sicher mit den 2 Stabantennen für KW-Funk . Ich würde  sie eigentlich für UKW-Funk Antennen halten und die Antenne ganz rechts - erkennt man schlecht - als Reuse KW - Antenne - Senden/Empfang

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

der erste

Nee, KW und UKW stimmt schon. Die rechte war die selbst erbaute Antenne für das UFT Gerät 435.
http://www.ostron.de/Funktechnik/Tornisterfunkgeraet-UFT-435.html

Trimmer

Danke Holger - ich hätte die 2 Strahler glatt für unsymmetrische UKW-Strahler " verkauft " und die Eigenbau für das UFT Gerät - gibt es da ein besseres Bild - ist sehr interessant

Abendgruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

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