Museum Peenemünde

Begonnen von der erste, 06 Juli 2014, 19:07:44

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2M3

Zitat von: Trimmer am 05 Oktober 2014, 19:43:17
Danke Holger - ich hätte die 2 Strahler glatt für unsymmetrische UKW-Strahler " verkauft " und die Eigenbau für das UFT Gerät - gibt es da ein besseres Bild - ist sehr interessant

Abendgruß - Achim - Trimmer

Hallo Achim, dein Wunsch sei mir Befehl :MG:

Gruss Frank
Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

2M3

Auf der Back das 76mm Universalgeschütz AK-176 zum Einsatz gegen See-, Luft- und Landziele

techn. Daten:
- Kaliber: 76,2 mm
- Schussentfernung: bis 12 km
- Feuergeschwindigkeit: 30/60/120 Schuss/min
- Richtbereiche
   Höhe: -15 .. 85°
   Seite: -175 .. 175°
- Richtgeschwindigkeit: 30 / 35 °/s
- Kühlung: mit Seewasser
- Feuerleitradar: MR-123/176
- Schießverfahren:
   - Hauptverfahren
     automatisches Richten mit elektrischen
     Richtantrieben ÄSP-100 nach Werten
     der FM-Waffenleitanlage MR-123/176
   - 1.Reserveverfahren
     halbautomatischen Richten mit den elektri-
     schen Richtantrieben nach Werten der
     Zieleinrichtung Kondensor-221A
     Auf der Steuerbordseite des Geschützes
     sitzt hinten der Art.-Maat (vorwärts) und
     vorn der 1. Art.-Gast (rückwärts). Beide
     arbeiten mit der Zieleinrichtung KON-
     DENSOR und steuern das Geschütz
     mit einem Stick.
   - 2. Reserveverfahren
     Der Art.-Maat nimmt auf die Backbord-
     seite den vorderen Sitz ein und richtet
     nach der Seite. Der 1.Art.-Gast dreht
     sich um und richtet nach der Höhe. Beide
     nutzen das optische Visier und richten von
     Hand. Die Munitionsförderung erfolgt
    elektrisch. Die Abfeuerung erfolgt, wenn
     Beide das Abfeuerungspedal betätigen
   - 3. Reserverfahren
     bei ausgefallener Elektroanlage
     Richten und Muniförderung von Hand
     Strela-Gast und 2. Art.-Gast nehmen die
     hinteren Plätze im Geschütz ein und för-
     dern die Munition über Kettenantrieb
     mit der Handkurbel.
Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

2M3

Noch ein paar Details von der linken Geschützseite, welche nur in der 2. und 3. Reservevariante besetzt wird. Vorn der Platz vom Arimaat. Dahinter die Kurbeln für die linke Munitionsförderanlage (nur bei der 3. Reservevariante besetzt)

Feuerarten Geschütz AK-176

- Einzelfeuer
- kurze Feuerstöße mit 3 bis 5 Schuss
- Dauerfeuer bis zu 75 Schuss oder 150 Schuss je nach befohlener Feuergeschwindigkeit von 130 oder 60 Schuss/Minute

Folgende Feuerpausen sind einzuhalten:

- bei funktionierender Wasserkühlung und einer Feuergeschwindigkeit von 130 Schuss/min beträgt der Rhythmus 75 Schuss Dauerfeuer - 25 s Kühlung - 75 Schuss Dauerfeuer.
Bei einer Feuergeschwindigkeit von 60 Schuss/min sind bis zu 150 Schuss Dauerfeuer mehr als 3 min Kühlung erforderlich.

- Bei ausgefallener Wasserkühlung darf die Feuergeschwindigkeit von 60 Schuss/min nicht überschreiten. Nach einem Dauerfeuer bis zu 100 Schuss/min ist eine Feuerpause von 60 min zum Abkühlen des Rohres erforderlich.
Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

der erste

Zitat von: 2M3 am 05 Oktober 2014, 20:37:28
Auf der Back das 76mm Universalgeschütz AK-176 zum Einsatz gegen See-, Luft- und Landziele

techn. Daten:
- Kaliber: 76,2 mm
- Schussentfernung: bis 12 km
- Feuergeschwindigkeit: 30/60/120 Schuss/min
- Richtbereiche
   Höhe: -15 .. 85°
   Seite: -175 .. 175°
- Richtgeschwindigkeit: 30 / 35 °/s
- Kühlung: mit Seewasser
- Feuerleitradar: MR-123/176
- Schießverfahren:
   - Hauptverfahren
     automatisches Richten mit elektrischen
     Richtantrieben ÄSP-100 nach Werten
     der FM-Waffenleitanlage MR-123/176
   - 1.Reserveverfahren
     halbautomatischen Richten mit den elektri-
     schen Richtantrieben nach Werten der
     Zieleinrichtung Kondensor-221A
     Auf der Steuerbordseite des Geschützes
     sitzt hinten der Art.-Maat (vorwärts) und
     vorn der 1. Art.-Gast (rückwärts). Beide
     arbeiten mit der Zieleinrichtung KON-
     DENSOR und steuern das Geschütz
     mit einem Stick.
   - 2. Reserveverfahren
     Der Art.-Maat nimmt auf die Backbord-
     seite den vorderen Sitz ein und richtet
     nach der Seite. Der 1.Art.-Gast dreht
     sich um und richtet nach der Höhe. Beide
     nutzen das optische Visier und richten von
     Hand. Die Munitionsförderung erfolgt
    elektrisch. Die Abfeuerung erfolgt, wenn
     Beide das Abfeuerungspedal betätigen
   - 3. Reserverfahren
     bei ausgefallener Elektroanlage
     Richten und Muniförderung von Hand
     Strela-Gast und 2. Art.-Gast nehmen die
     hinteren Plätze im Geschütz ein und för-
     dern die Munition über Kettenantrieb
     mit der Handkurbel.

Es gibt noch ein 4. Verfahren-über Visiersäule (Kolonka).

Trimmer

#124
Danke Frank -  top - also so ein " Gebilde" ist mir wirklich noch nicht unter gekommen - aber wenn es funktioniert - kein Problem. Kommt aber bei mir schon die nächste Frage - hattet Ihr nur ein UFT-435 an Bord  :? ja und dann würde ich gerne mal die Funkausrüstung sehen - Sende/ Empfangsanlage - R- Serie  :?

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

der erste

Ja, nur eines. Hat aber gereicht.
Ansonsten waren im Funkraum 2x R 619, R-615,R-654NR, R-678N,R-658, T-617/1. Kannst Du noch alles an Bord sehen.

Trimmer

Danke Holger - R-619 - Mimose  :-D UKW  und die 615 war "einseiten Band  - fehlt eigentlich nur noch SEG 100
Wenn ich mal da oben bin werde ich mir den Funkschapp auf alle Fälle sehr sorgfältig betrachten- Schade das man damit nicht mehr "pusten " kann. Ich denke da hättet Ihr noch mehr zulauf

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

RonnyM

...aber Achim, jetzt muß ich mich aber als verhinderter Puster zu Wort melden. Wo in der Welt gibts ein Museumsschiff mit einer aktiven Funkanlage. Das Rufzeichen ist auch in der Ablage verschwunden. :-D Bei vielen Schiffen ist sogar der Zugang gesperrt - wegen der vielen Klapskallis, welche blitzschnell immer alles mitgehen lassen. :MS: flop

Sei froh, dass du den Begehrlichkeiten ganz nah sein kannst. :MZ: top

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

Trimmer

#128
Mein lieber Ronny - stimmt nicht so ganz. Du sollst ja nicht das Rufzeichen der VM benutzen aber als Sonderrufzeichen z.B.  DL 0 HB /p ( DL für Deutschland 0 als Sonderstation und HB als Hans Beimler / portabel  ) könnte ich mir schon vorstellen das einige OMs (OLD Man = Funkamateur ) von dort aus mal QSOs ( Verbindungen )fahren würden. Sogar Übernachtung ist ja wohl gesichert. Ja und wenn man dann noch eine QSL - Karte ( Karte für geführte Verbindungen - Bestätigung ) mit rausbringen würde ...

Gruß - Achim

PS : DL 0 MFH = Museumsschiff " Cap San Diego "  = Hamburg
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

RonnyM

...ich merke schon, für deine QSL-Sammlung bist du bereit, durch die Hölle zu gehen... :-D :angel:

Hau wech
Ronny
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

Trimmer

Nee Ronny - geht nicht mehr weil damals Vater Staat mir diese " Pappe " weggenommen hat und der Spaß mir heute zu teuer wäre

Gruß - Achim
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

2M3

Vom Funkraum habe ich leider noch keine Aufnahmen. Auf dem Schwesterschiff, welches heute unter dem Namen "Hiddensee" im BATTLESHIP COVE in Fall River als Museumsschiff liegt, gibt es ein Foto vom Funkraum
http://www.williammaloney.com/Aviation/Hiddensee/Interior/pages/11RadioRoom.htm

Gruss Frank

Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

2M3

Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

2M3

Zitat von: Trimmer am 06 Oktober 2014, 08:46:06
Danke Frank -  top - also so ein " Gebilde" ist mir wirklich noch nicht unter gekommen - aber wenn es funktioniert - kein Problem. Kommt aber bei mir schon die nächste Frage - hattet Ihr nur ein UFT-435 an Bord  :? ja und dann würde ich gerne mal die Funkausrüstung sehen - Sende/ Empfangsanlage - R- Serie  :?

Gruß - Achim - Trimmer
R-Serie war ab den 70ern Standard bei der VM. Auf unserem MSR-lang hatten wir übrigens auch eine selber gebastelte Antenne für das UFT-Gerät, stand senkrecht auf dem Brückenhaus. Konnte wimre auch für die kleinen Handsprechfunkgeräte genutzt werden. Die Kommandanten der anderen Schiffe haben deppert geschaut, wenn sie beim Walkie-Talkie-Verkehr bei uns keinen auf der offenen Brücke sahen  :-)
Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

2M3

Zitat
   - 3. Reserverfahren
     bei ausgefallener Elektroanlage
     Richten und Muniförderung von Hand
     Strela-Gast und 2. Art.-Gast nehmen die
     hinteren Plätze im Geschütz ein und för-
     dern die Munition über Kettenantrieb
     mit der Handkurbel.
Der Strela-Gast kann bei Ausfall der Stromversorgung seine Waffen noch einsetzten, sowohl aus dem Startergestell, als auch von der Schulter. Wer hat sich diese Rollenverteilung eigentlich so ausgedacht, ist das von den "Freunden" übernommen worden?
Flottenschule Parow 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung/1. Flottille Peenemünde auf Proj. 89.2 MSR-lang/Kondor-II

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