schwedische Streitkräfte suchen ein vermutliches Spionage-U-Boot

Begonnen von Mario, 19 Oktober 2014, 10:46:15

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juergenwaldmann


Tostan


ja, genau das melden heute auch andere, seriöse Nachrichtenagenturen: ... nach der wissenschaftlichen Auswertung eines aussagekräftigen Bilddokuments gaben die Sicherheitsbehörden heute Entwarnung: Das rätselhafte Phänomen sei keine Bedrohung für die nationale Sicherheit. In den Schären vor Stockholm bewege sich lediglich "ein ganz normales, Menschen fressendes Seeungeheuer...

(http://www.spiegel.de/spam/satire-spiegel-online-schweden-u-boot-russland-monster-putin-a-998102.html)


lafet944

Kurz und knapp:
FAZ

Bin gespannt, was nun wirklich auftaucht.  Wenn überhaupt. :-D

Viele Grüße

hillus

Moin,

nachdem nun einige Tage ins Land gegangen sind, habe ich schnell eine Meldung von NOVOSTI übersetzt zu diesem Thema. Anbei ein Foto des MS-520 Projekt 865 PIRANHA aus dem Jahr 1990.

hillus

Das Verteidigungsministerium Russlands informiert: Im Bestand der Seekriegsflotte sind keine Klein-U-Boote
Text: Nachrichtenagentur Novosti vom 21.10.2014

Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation erklärte, dass sich das kleine oder superkleine russische U-Boot in den Gewässern Schwedens sich als nicht richtig erweist, weil es sie schon lange nicht mehr im Kampfbestand der Seekriegsflotte gibt.

"Die russische Flotte schließt die kleinen oder superkleinen U-Boote zur Zeit nicht ein. Aus diesem banalen Grund können sich keine in den Territorialgewässern Schwedens aufhalten, auch nicht in den Territorialgewässern Russlands", teilte die Quelle im Verteidigungsministerium Russlands mit.

Ein offizieller Vertreter des Konstruktionsbüros "Malachit" hat seinerseits mitgeteilt, dass die kleinen dieselelektrischen U-Boote des Projektes 865 PIRANHA, die das Konstruktionsbüro "Malachit" Mitte der achtziger Jahre entwickelte, sich von 1990 bis 1999 im Bestand der Seekriegsflotte befanden. Insgesamt wurden zwei U-Boote des gegebenen Projektes gebaut: МS-520 und МS-521. "Beide U-Boote waren bereits in 2000 verwertet", ergänzte der Vertreter des Konstruktionsbüros.

Am Vortag hatte die schwedische Ausgabe der "Svenska Dagbladet" einen Artikel veröffentlicht, in dem über die Möglichkeit des Verbleibs eines russischen Mini-U-Bootes in den Territorialgewässern Schwedens gesprochen wurde. Früher wurde darüber bekannt, dass die schwedischen Militärs eine Operation zur Aufspürung "der ausländischen Unterwasseraktivitäten" im Stockholmer Archipel durchführen. Sie fingen damit an, nachdem ein Funksignal aufgefangen worden war, das von einem russischen Unterwasserapparat im Notfall hätte stammen können.
Unter die Verdächtigung der schwedischen Massenmedien ist das Tankschiff NS CONCORD geraten, das an der Küste Schwedens driftet. Der Schiffseigner - die Gesellschaft NEWSHIP (OAO NOVOSHIP)erklärte in einer Antwort, dass das Schiff in Erwartung der Beladung driftet. Die Gesellschaft bemerkte weiter, dass sich der Küstenschutz Schwedens mit der Schiffsmannschaft in Verbindung setzte, um das Ziel seiner Lage zu erkennen.

Von den Versionen, die in die Massenmedien ausgesprochen werden, sind auch die Tests des neuesten russischen Tauchbootes TRITON-NN einbezogen, über die aber wegen ihrer Geheimhaltung kaum etwas bekannt ist.




Trimmer

Nee,nee - Jürgen - hier ein Bild des " getarnten Sehrohres "  :ROFL:

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

smutje505


juergenwaldmann

In den russischen Foren macht man sich , wahrscheinlich zu Recht , über
die Schweden lustig ! Was sollte auch ein U-Boot in den Schären finden , was man
nicht einfacher über den Weltraum beobachten kann ?? Da hat ein Wikinger zu tief ins Glas
geschaut , das denke ich mir .

http://forums.airbase.ru/2014/10/t52289,6--mnogokratnoe-obnaruzhenie-sovetskikh-pl-v-terr-vodakh-shvets.3359.html

Die Schweden vertragen keinen Alkohol , das kenne ich so , war ich doch 6 Jahre im
Land  und noch sehr oft zu Besuch . Trotzdem liebe ich das Land und die Menschen .
Gruss  Jürgen

Baunummer 509

Hallo Jürgen,

ich glaube z.B. Kommunikationskabel kannst Du aus dem Weltall nicht sehen und schon gar nicht anzapfen (siehe die alte Geschichte von Kettenspuren auf dem Meeresgrund  :-)).

Ich denke plausible Gründe kann man finden, wenn man will und danach sucht.
Ein schwedischer Militär hat behauptet dass die Region in der die Kontakte/Sichtungen stattfanden für eine ausländische Macht von Interesse wären.
Ich denke das kann man schon glauben.

Und ich finde die Russen sollten eher besorgt sein, denn solche Aktionen (in Summe) prägen ganz erheblich das Bild von Russland dass die westliche Welt hat.
Und ich bin mir sicher dass Europa gerade an einer alternativen Energieversorgung bastelt um eben nicht mehr am Gasttropf Russlands zu hängen. Und wenn dann Energieversorger irgendwann damit werben können dass das verkaufte Gas eben nicht aus Russland kommt, wird die öffentliche Meinung im Westen für Russland auf einmal von sehr großer Relevanz sein.

Gruß Sebastian

Jong

Zitat von: smutje505 am 23 Oktober 2014, 13:00:49
Hallo Jürgen Ist das Eisstadion in Stockholm? :MZ:

St. Pete Times Forum heute Amelie Arena benannt in Tampa, Florida
Spielstätte der Tampa Bay Lightning  :wink:

Trimmer

Hallo Sebastian - man kann aber auch ganz bewußt eine Hysterie unter dem Volk aus lösen - Motto " Schau mal in den Keller - ich glaube die Russen sind da " - ja und damit sind wir genau wieder in den Zeiten des "Kalten Krieges" . Russen in unserm Luftraum, Russen in unseren Gewässern .. laßt uns mal schnell eine Schippe mehr in der Rüstung drauf legen

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

Kajot

Nun sind die Schweden ja nicht gerade bekannt dafür, ein hysterisches und vorschnell urteilendes Volk zu sein. Außerdem sind sie nicht in der Nato. Daher finde ich, dass irgendwelche Mutmaßungen, der militärisch-industrielle Komplex stünde dahinter oder vielleicht gar der böse Westen, eher dem verschwörungstheoritischen Bereich zuzuordnen sind.

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