Zwischenwochenendrätsel

Begonnen von Schorsch, 27 April 2015, 19:24:45

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Schorsch

#75
Hallo Beate!

Zitat von: bettika61 am 29 April 2015, 14:59:04
1. Mein Schicksal gleicht dem eines gut gekühlten alkoholischen Getränks 41 Jahre später; allerdings musste ich die Gastfreundschaft meiner ,,Gastgeber" für einen Monat in Anspruch nehmen.
U21 lief am 26.3.1940 vor der Insel Odknuppen auf Grund und kam nicht wieder frei.
Es wurde von einem norwegischen Schlepper erst nach Mandal und am 12. April 1940 nach Kristiansand geschleppt

das gut gekühlte Getränk 41 Jahre später "Whiskey on the Rocks" 1981 U 137

Edit , mir kommen jetzt doch Zweifel ob U 21 das richtige Boot ist, nach u-boat net kam es schon am 28.3 wieder frei  :?, das war denn kein Monat

Grüsse
Beate
Du liegst mit dem Tipp U 21 durchaus richtig. top

U 21 gibt am 26.03.1940 um 23.48 Uhr ein FT ab, dass es am Eingang des Odfjordes festgekommen ist. Die Norweger schleppen das Boot am 27.03. frei und laufen um 17.30 Uhr in Mandal ein. Einen Tag später wird das Boot nach Marvik gebracht. Am 12.04. wird das Boot weiter nach Kristiansand geschleppt und erst dann und dort, zumindest lese ich das bei Ritschel so, übernimmt die deutsche Kommandogewalt in Form von KK Rösing wieder das Boot. Ich habe diese Zeit unter norwegischer Verfügung für das Rätsel der Einfachheit halber auf rund einen Monat angesetzt.

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

halina

Zu  Frage  3  :   Auch wenn U 47 schon in einer anderen Frage behandelt wurde  , so ist doch sehr naheliegend dass dieses
                         Boot in einer sehr vorsichtigen Schleichfahrt bei fogender Operation im Zusammenhang steht .
Auf Befehl von Dönitz wurde Günther Prien mit U 47 ausrerwählt für die Durchbrechung der Sperre im Stützpunkt von
Scapa Flow vom 13.-14.10 1939 , diese verlief erfolgreich mit der Versenkung des Schlachtschiffes "Royal Oak" .
                                                                                                                                                                                  :MG:  halina
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Schorsch

Hallo halina,

wie passen in Deinen Lösungsvorschlag die erwähnten Drachenzähne hinein? Und es sind verdammt viele Zähne, die in diesem Rätsel eine Rolle spielen...

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

thommy_l

Hallo Schorsch,

gilt die Regel Ein Beitrag pro Tag immer noch? Die Warterei ist kaum auszuhalten  :-D

Grüße
Thommy

Schorsch

Hallo Thommy!

Whow, ich hatte ja keine Ahnung, dass ich derartige Qualen verursachen würde. :-D

Okay, Punkt 22.00 Uhr lasse ich die Zügel schießen. Ab dann gilt: "Wer will, der kann!"

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch

'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

thommy_l


Schorsch

Hallo zusammen!

Aus Gründen der Übersichtlichkeit hier noch einmal die noch offenen Fragen, die zur Zeit ihrer Beantwortung noch harren:

3. Man könnte mich wegen meiner vielen Drachenzähne als extrem bissig einschätzen, wenn ich mich auf ganz, ganz leisen Sohlen angeschlichen habe.

8. Von uns zehn Geschwistern schmückte ich mich als einzige mit einer dreifachen ,,Perlenkette".

11. Schon im Sommer bereitete ich mich auf die nächste Silvesterfeier vor, musste meine Knallkörper aber wieder abgeben, da ich am richtigen Leben teilzunehmen hatte, das mich weit in den Fernen Osten führen sollte.

Bonusfrage: Man könnte vermuten, mein Alter hätte den Beruf eines Wanderpredigers, wenn sich mein Bildchen nicht nach seinem Namen gerichtet hätte.

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

thommy_l

Hallo,

3. Man könnte mich wegen meiner vielen Drachenzähne als extrem bissig einschätzen, wenn ich mich auf ganz, ganz leisen Sohlen angeschlichen habe.

U 11
Ende 1940 wurden mit U 11 Versuche gemacht, die Ortung mittels Asdic zu erschweren. Die Drachenzähne sind sehr viele verschieden lange Gummistücke, die an der Außenhaut des Boots angebracht wurden um die Schallwellen zu zerstreuen, also das Echo zu unterbinden. Das lief unter dem Codenamen Fafnir (war in der germanischen Mythologie ein Drache).

Weitergeführt wurde das Projekt unter dem Namen Alberich. Hier wurden die Boote mit einer mehrlagigen Gummischicht ummantelt, die aber nicht sehr haltbar war. Ein Boot mit Alberich-Tarnung war U 67, zwei Typ XXIII wurden auch mit Alberich ausgestattet ohne jemals in den Einsatz zu gehen.

Grüße
Thommy

Schorsch

Hallo Thommy!

Zitat von: thommy_l am 29 April 2015, 22:01:45
Hallo,

3. Man könnte mich wegen meiner vielen Drachenzähne als extrem bissig einschätzen, wenn ich mich auf ganz, ganz leisen Sohlen angeschlichen habe.

U 11
Ende 1940 wurden mit U 11 Versuche gemacht, die Ortung mittels Asdic zu erschweren. Die Drachenzähne sind sehr viele verschieden lange Gummistücke, die an der Außenhaut des Boots angebracht wurden um die Schallwellen zu zerstreuen, also das Echo zu unterbinden. Das lief unter dem Codenamen Fafnir (war in der germanischen Mythologie ein Drache).

Weitergeführt wurde das Projekt unter dem Namen Alberich. Hier wurden die Boote mit einer mehrlagigen Gummischicht ummantelt, die aber nicht sehr haltbar war. Ein Boot mit Alberich-Tarnung war U 67, zwei Typ XXIII wurden auch mit Alberich ausgestattet ohne jemals in den Einsatz zu gehen.

Grüße
Thommy
Du hängst Dich ja mächtig rein. Und erfolgreich. top

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
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bettika61

11. Schon im Sommer bereitete ich mich auf die nächste Silvesterfeier vor, musste meine Knallkörper aber wieder abgeben, da ich am richtigen Leben teilzunehmen hatte, das mich weit in den Fernen Osten führen sollte.
eher spekulativ  :roll: U 1224
erst Ausbildungsboot 31.U-Flottille (Silvesterfeier Schiessübungen ?)
dann vorgesehen für Japan als Geschenk Hitlers (abgegebene Knallkörper Torpedos  :?)
auf der Fahrt nach Japan versenkt, hatte dabei auch Quecksilber an Bord

Grüsse
Beate
Grüße
Beate

,,Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." George Santayana

thommy_l

Hallo Schorsch,

einen Versuch mache ich noch.

11. Schon im Sommer bereitete ich mich auf die nächste Silvesterfeier vor, musste meine Knallkörper aber wieder abgeben, da ich am richtigen Leben teilzunehmen hatte, das mich weit in den Fernen Osten führen sollte.

U 234. Das Boot war als Minenleger in Auftrag gegeben, wurde dann zum Transporter umgebaut. Hat also die Knallkörper (Minen) abgegeben.

Das letzte Wort deiner Fragestellung interpretiere ich so, daß das gefragte Boot nach Fernost fahren sollte aber dort nicht ankam. Nach der Kapitulation entschied sich Kaleu Fehler die amerikanische Küste anzufahren und ergab sich am 14. 5.1945 USS Sutton.

U 234 sollte Uran und andere Rohstoffe sowie technische Unterlagen und eine ME 262 (?) nach Japan bringen.


uups, habe nicht bemerkt, daß Beate schon geantwortet hat.

Schorsch

Hallo Beate und Thommy,

leider seid ihr etwas auf den Holzweg geraten. Es geht bei den Knallkörpern um eine Art von Waffen, die zu dieser Zeit erstmalig in dieser Form von einem getauchten U-Boot eingesetzt wurde. Und Torpedos oder Minen zu Silvester wären auch etwas ungewöhnlich. :wink:

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

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bettika61

U 511 Projekt Ursel http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,19022.msg212509.html#msg212509
später eingestz als Monsun-Boot und als Geschenk an Japan

Grüsse
Beate
Grüße
Beate

,,Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." George Santayana

Schorsch

Hallo Beate!

Zitat von: bettika61 am 29 April 2015, 22:37:38
U 511 Projekt Ursel http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,19022.msg212509.html#msg212509
später eingestz als Monsun-Boot und als Geschenk an Japan

Grüsse
Beate
Jetzt stimmt die Bootsnummer. top
Das Projekt Ursel allerdings nur mittelbar im Zusammenhang mit dem, was U 511 Anfang Juni 1942 in der Ostsee testete. Auf U 511 wurden lediglich Machbarkeitsstudien mit nur leicht modifizierten Nebelwerfergranaten durchgeführt, während die Ursel-Raketen eine Neuentwicklung dargestellt hätten.

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

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bettika61

weils soviel Spass macht  :MG: :-D die Bonusfrage
U 666
U Satan
das Boot des Satans mit dem Kommandanten Engel

Grüsse
Beate
Grüße
Beate

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