VIIc von Engel in 1:34

Begonnen von Zwaardvis, 10 Mai 2015, 23:55:47

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Zwaardvis

Vielen Dank! Gut du hast recht mit der Delle, aber tragisch finde ich es nicht. Wie du schon sagst, die Boote waren Waffen und dementsprechend auch gefordert und genutzt. Eigentlich bauen wir alle viel zu sauber, allein wenn man sich teilweise die Lackierungen ansieht. Der Windabweisen kann also durchaus von einer harten See getroffen wurden sein und ist nur mit Bordmitteln instand gesetzt worden  :-D Ich finde sogar das gibt dem Modell auch einen gewissen Charakter wenn nicht alles strichgerade ist.

Gruß

Sascha

Zwaardvis

Hallo zusammen, das Boot ist mittlerweile komplett klar lackiert und ich habe am Turm versuchsweise mit der Alterung begonnen. Dazu habe ich Acrylfarben und Pastellkreiden benutzt. Zufrieden bin ich noch nicht. Was meint ihr? Zu viel oder zu wenig? Keine Gnade und bitte ehrliche Meinungen!  :MG:  Noch ist alles auf dem Klarlack und kann leicht verändert werden.

Guß

Sascha

Schappi1976

Hallo Sascha,

das schaut schonmal sehr gut aus  :-)

Jedoch hätte ich ein paar kleine Kleinigkeiten...

die weißen Linien schauen weiter oben vielleicht noch etwas zu neu aus...und unter den Spanten den Windabweisers (Außenseite des Turms) können vielleicht noch ein wenig dezent auch Rostfahnen angebracht werden... weil ich denke, an solchen verdeckten Ecken hatte erst recht keiner die Lust dazu, Rost zu klopfen^^...
Vielleicht hast Du es ja gemacht und ich sehe es nur nicht so :/ weil in echt ist es imemr ein anderer Eindruck als bei Bildern ..

Zu der neuen Wettkampfklasse noch etwas...

Ich weiß nicht inwieweit Dir oder den anderen der normale Wettkampflurs bekannt ist...
Anbei mal ein Anhang...
Im Prinzip soll das Boot innerhalb des Kursdreiecks viermal für  3 Sekunden tauchen, also komplett unter Wasser sein...und keine Antenne etc. herrausschauen...aufgetaucht werden soll wieder innerhab des Dreiecks...sollte man an einer ungünstigen Stelle wieder auftauchen, darf man ausnahmsweise auch rückwärts fahren um die Bojen in der vorgeschriebenen Reihenfolge weiter passieren zu können... Sollte man außerhalb des Kurses auftauchen zählt das nächstes Tor als verfehlt...(ist eigentlich nur bei dynamiscch tauchenden Booten relevant..)
Für das erfolgreiche Tauchen gibt es 5 Zusatzpunkte, für das erfolgreiche Auftauchen gar 10 Punkte...
Getaucht werden soll, wenn man das Starttor (Tor 1) durchfährt, also in den Kurs hinein(2 mal)..bzw. wenn man das rechts schrägstehende Tor (Tor 5) , von außen in das Dreieck hinein durchfährt ( auch 2 mal)..
Auch gibt es eine Baubewertung...klar ältere Boote haben dabei den Vorteil, weil dort mehr an Details vorhanden ist..

Aber es ist ja nur erstmal zur Probe...und wer weiß was sich in Zukunft noch alles ändern wird...Ich kann mir auch vorstellen, dass auch die Technik seperat bewertet wird, wie bei den Dampfschiffen die Dampfmaschine...so haben natürlich die Druckluftbooote weit die Nase vorn ;)

Gruß ANgel
Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.
Antoine de Saint-Exupéry

Zwaardvis

Danke dir, ja fertig ist es noch nicht, deine Punkte werde ich auch beachten. Das Blitzlicht verfälscht natürlich auch das Bild etwas. Die Sache mit den Wettberwerben ist mir neu, aber nix für mich.

Gruß

Sascha

Zwaardvis

Ich habe inzwischen am Rumpf weiter gealtert. Die Alterung hier halbwegs zu treffen finde ich recht bis sehr schwierig. Bei den Plastikmodellbauern sieht man oft extrem viel Rost und Verschmutzungen an unlogischen Stellen, oft auch unter der KWL was ansich schon unrealistisch ist. Nach durchsicht von etlichen original Bildern, bin ich zu dem Schluß gekommen, das selbst nach vielen Seetagen sich keine wirklichen Rostausflüsse (zb. aus den Flutschlitzen) entwickelten. Vielmehr Lackabplatzer und Verschmutzungen/Ausbleichungen durch Öl, Seewasser, Sonne und Treibstoff. Rost habe ich im Moment nur an Stellen angebracht wo Scharniere sind, oder Ausrüstungsgegenstände lagern die relativ schnell rosten können. Das Ganze ist erstmal ein "Grunddreck" den ich nun verfeinern will. Der Glanz bleibt natürlich nicht, das ist von klaren Untergundlack. Der Effekt wird auch nochmal durch den Klarlack später abgeschwächt. Daher muß der Auftrag recht kräftig sein. Die Bilder geben nur einen begrenzten Eindruck durch das Blitzlicht wieder, daher bitte die Farbintesität vernachlässigen. Wenn das Wetter besser ist, mache ich ein paar bessere Bilder im Tageslicht.

Gruß

Sascha

kawa1705

Ganz großes Kino  :O-_ :O-_ :O-_

:MG:

Rüdiger

mike_o

Hallo,

bin begeistert, sauber gebaut, dezent gealtert..... bitte nicht viel mehr altern, so finde ich es fast optimal.

Klasse Respekt :MG:

Grüße

Mike_o
Grüße

Mike_O

Zwaardvis

Danke euch, ok das war auch mein Eindruck das es fast schon gut so ist. Mit dem Unterwasserschiff bin ich ehrlich gesagt noch etwas Ratlos, die wenigen Dockbilder die ich habe zeigen da leider nicht viel.

Gruß

Sascha

Zwaardvis

Wie weiter oben schon geschrieben, will ich neue Scale-Propeller fertigen. Als Grundlage nutze ich die Pläne von Niestle/Köhl. Dazu habe ich mir einen Teil der Zeichnung eingescannt und im CAD dann auf den Maßstab von 1:34 skaliert. Als nächstes die Abwicklung eines Blattes nachgezeichnet und freigestellt. Daraus stelle ich nun Fräsdaten her, mehr dazu im nächsten Update. Die Nabe enstand ebenfalls mit Hilfe der Zeichnungen, dafür fräse ich mir noch eine Schablone, um die Kontur beim Drehen anzupassen.

Gruß

Sascha

Redfive

Hi Sascha,

gerne mehr von diesem Thema. Herstellen einer Schraube bin ich sehr interessiert.


Gruß
Sven  :MG:
Werft: Schwerer Kreuzer Prinz Eugen, Leichter Kreuzer Nürnberg

Zwaardvis

Hi,

klar, kein Problem, dann dokumentiere ich das etwas genauer. Es ist aber für mich auch das erste Mal das die Propeller so winzig sind. Hoffe das klappt alles so wie ich mir das vorstelle.

Gruß

Sascha

juergenwaldmann

Die Herstellung wird Dir nach dieser Vorbereitung gut gelingen !
Wenn es keine käuflichen Schrauben gibt , hilft nur Eigenbau !
Gruss  Jürgen

Zwaardvis

Danke Jürgen! Es geht weiter mit dem Fräsen der Blätter. Ich habe dazu 1,5mm Messing verwendet. Zum Vergleich die alte Schraube auf dem Deck. Im letzten Bild die bereits profilierten Blätter in der Mitte die Rohfassung und rechts verschliffen, links ein nur entgratetes Blatt.

Gruß

Sascha

Zwaardvis

Im nächsten Schritt habe ich die beiden Naben hergestellt. Dazu fräste ich mir eine negativ Schablone, um die Form des Konus herzustellen. Grob auf der Drehmaschine abgedreht und den Rest dann mit der Feile gemacht. Vorher natürlich das Gewinde geschnitten, zum Schluß mit Sandpapier geglättet und verputzt. Dann kam die Nabe auf die Fräse. Eingespannt in den Rundtisch habe ich die Schlitze für die Blätter eingefräst. Als Faustregel gilt hier 35°-40° Steigung, eingestellt habe ich 32° weil die Blätter profiliert sind und die Motoren recht hoch drehen. Mit den alten Schrauben habe ich nie mehr als Halbgas gebraucht, daher sollte das auf jeden Fall genügen.

Gruß

Sascha

Redfive

Hallo Sascha,

sehr interessant, ich werd´s definitiv weiter verfolgen.
Möchte mich irgendwan daran auch noch versuchen.
Bist du zufällig am 02.07. in Gelsenkirchen anzutreffen?


Gruß
Sven  :MG:
Werft: Schwerer Kreuzer Prinz Eugen, Leichter Kreuzer Nürnberg

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