VIIc von Engel in 1:34

Begonnen von Zwaardvis, 10 Mai 2015, 23:55:47

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Zwaardvis

Hallo Sven,

ich bin kein Fan mehr von großen Treffen, wir treffen uns inzwischen fast nur noch im kleinen Kreis privat.

Weiter ging es mit dem Schränken der einzelnen Blätter. Dazu spanne ich das Blatt, so wie es später auch in der Nabe sitzt und verdrehe das erste Blatt nach Gefühl. Dazu verwende ich einen Engländer. Die Position wird dann markiert, um die anderen Blätter gleich zu schränken. Der Schub und der Stromverbrauch wird durch die Schränkung beeinflußt und kann durch weniger oder mehr Schränkung in Grenzen gesteuert werden. Bei solchen kleinen Propellern dürfte das aber kaum ins Gewicht fallen, da die Brushless-Motoren sowieso oversized für die Propellergröße sind. Zuletzt habe ich die Blätter mit etwas Papier auf die Nabe zum Testen gesteckt. Man sieht jetzt schön den Vergleich zum "alten" Propeller.

Gruß

Sascha 


mike_o

Hi,

sauber gemacht, klasse Arbeit, mit Teilkopf Drehbank und einigen ander feinen Sachen geht das doch recht gut..... hast Du die Blätter vor dem verwinden ausgeglüht ???

Grüße

Mike_o
Grüße

Mike_O

iron dog

Hi Sascha

Danke, dass Du dir die Zeit nimmst, uns an Deiner Arbeit teilhaben zu lassen. Das Boot und die Schrauben sehen richtig toll aus. Wahrscheinlich habe ich es überlesen, aber wie gross sind Deine Schrauben? Sieht viel kleiner aus, als Deine letzten Kunstwerke beim 212er.

Wie ich sehe profilierst Du die Blätter vor dem Einlöten in die Nabe. Wie hältst Du die Blätter beim Profilieren fest? Doppelseitiges Klebeband? Ich war mit meinem Gefummel nach dem Einlöten nicht richtig zufrieden. Da muss man schon sehr auf die Nabe aufpassen...

Super auch, wenn man die Pläne der Schrauben hat, dann wird das auch richtig Scale. Gibt es eine Quelle, wo man solche Pläne, z. B. auch für Englische Schiffe, kaufen kann? Die gute alte Internetbrille findet nix. Ich möchte, richtige Pläne vorausgesetzt, bei meinen HMS Hood-Schrauben auch noch mal ran. So eine perfekt vorbildgetreue Form wie Deine Schrauben, das wäre ein Traum! top

Gruss, Doggie
S.M.S. Derfflinger* : Das Schiff möchte ich am liebsten schon gebaut haben!

*genannt "Iron Dog" bei der Royal Navy, weils trotz vielen schweren Granatentreffern einfach nicht sinken wollte in der Skagerrak-Schlacht.

Zwaardvis

Hi,

@Mike: Ne ich habe die nicht ausgeglüht, dieses Messing lässt sich auch kalt sehr gut biegen. Bei 1,5mm auch nicht wirklich schwer.

@Doggie: Danke dir! Durchmesser der neuen Propeller ist 47,6mm. Ja das sind die kleinsten die ich bisher versucht habe. Die U-bootpropeller liegen bei ca. 120mm Durchmesser. Das Profilieren geht eigentlich nur vor dem Einlöten, gerade wenn es einer mit mehreren Blättern ist wird schwierig. Ich spanne die mit dem einzulötenden Teil in den Schraubstock und schruppe dann erst mal mit ner recht groben Feile vor. Danach dann, auch eingespannt, mit ner feineren die Unebenheiten raus. Zum Schluß dann mit Schmirgel drüber bis alles glatt ist. Alles natürlich ohne Schränkung.

Die Pläne habe ich aus der "Vom Original zum Modell" Reihe. Zu Hood habe ich leider garnichts, mein Schwerpunkt liegt auf KM. Ich schau mal meine Unterlagen durch, wenn ich was finde schick ichs dir.

Gruß

Sascha

Baunummer 509

Saubere und tolle Arbeit und auch von mir danke fürs Zeigen.

Daran könnten sich ein paar großmäulige pseudo-über-Modellbauer ein Beispiel nehmen.
(sorry für den Seitenhieb  :-D)

Gruß Sebastian

iron dog

Zitat von: Zwaardvis am 08 Mai 2016, 22:34:56
...
Die Pläne habe ich aus der "Vom Original zum Modell" Reihe. Zu Hood habe ich leider garnichts, mein Schwerpunkt liegt auf KM. Ich schau mal meine Unterlagen durch, wenn ich was finde schick ichs dir.
...

Hallo Sascha

Danke. Sieht wohl so aus, als müsste man für viele Schrauben, vor allem aber die Englischen, auf allfällig vorhandenes Bildmaterial als Vorlage ausweichen  :|

Gruss, Doggie
S.M.S. Derfflinger* : Das Schiff möchte ich am liebsten schon gebaut haben!

*genannt "Iron Dog" bei der Royal Navy, weils trotz vielen schweren Granatentreffern einfach nicht sinken wollte in der Skagerrak-Schlacht.

Baunummer 509

Hallo Iron Dog,

hast Du schonmal hier www.hmshood.com angefragt?
Ich könnte mir vorstellen dass dort auch viele Pläne bekannt sind die Du entweder von dort beziehen oder dort erfahren kannst wo Du sie bekommst.
Ich kann mir kaum vorstellen dass es für ein so bekanntes Schiff wie HMS Hood keine exakten  bzw. originalen Unterlagen für die Schrauben gibt.

Siehe auch hier: http://www.hmshood.com/reference/plans.htm

Ich habe gute Erfahrungen mit Nachfragen bei solchen Vereinen oder Firmen gemacht. Meist helfen sie sehr gerne.

Gruß und viel Erfolg

Sebastian

s142

Ahoi

Danke für das Zeigen....das Verdrehen mit dem Englaender.

MfG
Chris

s142

#53
Ahoi

@ Jot Dora ...ja nee ist klar ...komme nach Gelsenkirchen da siehst du viellleicht  deine verkauften  Leichen. :MG:

Wir verdrehen die Propeller  mit einer Stanze...nicht mit einem Engänder !! Auch das bringt nicht das " Wirkliche " Ergebnis. :|
Gelötet wird in einer Vorrichtung...

Wir üben noch...zeigen die Ergebnisse...Ende des Jahres... :MLL:

MfG
Chris

Zwaardvis

"s142" unterlasse es in meinem Thread schon wieder Unfrieden zu stiften, auf deine Beiträge kann ich gut verzichten.


mike_o

Hallo Sascha,

Wuchtest Du die Schrauben aus um Vibrationen zu minimieren??? oder meinst das braucht man nicht???


Grüße

Mike_o
Grüße

Mike_O

Zwaardvis

Hi Mike,

ich wuchte meine Schrauben inzwischen alle. Allerdings denke ich das die Drehzahl nicht so hoch sein wird das da wirklich spürbar Vibrationen auftreten. Schadet aber sicher nicht und die Lager danken es auch.

Gruß

Sascha

s142

Ahoi Sascha

Interessantes Thema: Brushless ... aussen oder Innenläufer
Falls du " Aussenläufer benutzt ..welche Lager benutzt du in den Stevenrohren ???
Können die die Drehzahlen ab ?? 
Wenn du deine " Blätter " mit einem "Engländer" per Auge  verdrehst was ( wieviel) willst du da Wuchten ??

MfG
Chris

( Dito... wenn Vibrationen auftreten ist ist das nicht gewuchtet)  :MG:

Zwaardvis

Die erste Schraube ist inzwischen verlötet, dazu kam wieder, wie bei den U-Bootpropellern, die Lötlehre zum Einsatz. Die Blätter löte ich weich, da die Blattspitzen sehr dünn sind, vertragen sie die auftretende Hitze nicht bei einer Hartlötung. Nachteile gibts dadurch keine, dazu ist einfach die Drehzahl zu gering. Auf den letzten Bildern ist nun gut der Unterschied zur alten Schraube zu sehen. Im letzten Schritt steht nun noch das Verputzen des Lötzinns an und die anschließende Politur der Blätter und Nabe. Alterung gibts keine, die erledigt sich beim Fahren von alleine.

Gruß

Sascha

mike_o

Hallo,

saubere Arbeit hat sich wirklich gelohnt.......

Grüße

Mike_o
Grüße

Mike_O

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