USS "Steuben" ex "Admiral Scheer"

Begonnen von Urs Heßling, 25 November 2015, 15:54:06

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halina

@  Peter K.

Die beiden 9 Zylinder-Dieselmotoren der Scheer hatten eine Gesamtantriebsleistung von 52.000 PS  , Du schlägst nun
vor beim Umbau des Schiffes von den 30 in Einzelteilen vorhandenen Motoren 8 davon in den geplanten Umbau zu
installieren .   Diese hatten jedoch nur 3.500 PS  , was dann nur noch eine Gesamtleistung von  28.000 PS bedeuten
würde , damit würde die Scheer nur noch als lahme Ente fahren können .
                                                                                                                                                              :MG:  halina
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Matrose71

Salve Halina,

was erzählst du da bitte?????????????????????????

Die Admiral Scheer hatte 8 x M9Z 42/58 mit jeweils 7100 PSe (sogar etwas weniger) Leistung, plus 4 x M5Z 42/58 als Hilfsmotoren.

Der hier angesprochene V12Z 32/44 (24 Zylinder) hatte 10000 PSe, wenn du auch wieder 8 Stück einbaust, hast du 80000 PSe Gesamtleitung und brauchte keine Hilfsmotoren.

Erst bitte nachlesen und schlau machen und dann erst schreiben
Viele Grüße

Carsten

Peter K.

ZitatWar der 1964 fertig entwickelt oder fing da die Entwicklung an?
... fertig ... kam dann in ein Kraftwerk, glaube ich ...

ZitatWeißt du warum die Bundeswehr nicht interessiert war?
... man entschied sich bei den HAMBURG´s offensichtlich wieder ´mal für den Dampfantrieb ...
Grüße aus Österreich
Peter K.

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Peter K.

ZitatGesamtleistung von 28.000 PS
... wenn diese Aussage richtig wäre, könnte das Schiff damit geschätzte 24 kn schnell sein ...
Grüße aus Österreich
Peter K.

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halina

@  Matrose 71

Danke für die Info ,  nun wir sprechen über eine reale Verfügbarkeit von erprobten Dieselmotoren die tatsächlich 1946
zur Verfügung standen und nicht erst viele Jahre später . Es wurde ja auch darüber nachgedacht die "Scharnhorst" mit
Dieselmotoren auszurüsten was ja auch an der noch nicht ausgereiften Technologie scheiterte .
                                                                                                                                                             :MG:   halina
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

ede144

Klingt alles sehr plausibel und die geschweißten Rümpfe hätten sicher genug Leben um einen Umbau lohnenswert zu machen. Vielleicht hätte es der USN gezeigt, das Dieselantrieb eine wirtschaftliche und zuverlässige Antriebsart ist. Und man wäre früher von den Spritfressern getrennt.

Aber ein bisschen Salz muss ich doch streuen:
"Not invented here" ist ein ko Kriterium ersten Ranges in der USN

Peter K.

Zitat"Scharnhorst" mit Dieselmotoren
... das waren Überlegungen ganz zu Beginn der Planungsphase des Panzerschiffs D ... haben wir hier im betreffenden Rekonstruktionsthread aber damals ausführlich behandelt!
Grüße aus Österreich
Peter K.

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ede144

Zitat von: Peter K. am 25 November 2015, 22:29:31
Zitat"Scharnhorst" mit Dieselmotoren
... das waren Überlegungen ganz zu Beginn der Planungsphase des Panzerschiffs D ... haben wir hier im betreffenden Rekonstruktionsthread aber damals ausführlich behandelt!

Wurde die Entscheidung über den Antrieb nicht zum letztmöglichen Zeitpunkt getroffen? Und deshalb der Buckel im Panzerdeck?

Matrose71

Salve ede,

bei SH/GN standen nie Diesel zur Diskussion, die Buckel waren, weil sie die Höhe der Kessel falsch geschätzt oder berechnet hatten.
Es ist auch technisch nicht nachvollziehbar, da die Panzerschiffe 12,5m Seitenhöhe hatten und die Schwestern 14,5m Seitenhöhe. BS /TP hatten dann 15m Seitenhöhe.
Das Panzerdeck der PAnzerschiffe war ähnlich tief wie das der Schwestern und der doppelte Boden hatte glaube ich keine 2m Höhe. Insoweit hätten die 42/58 auf alle Fälle in SH/GN gepasst, die 65/95 waren noch gar nicht als M9Z fertig entwickelt, man bewegte sich in den absoluten Anfängen.

Nur bei Panzerschifff D gab es eine Diesel Diskussion.
Viele Grüße

Carsten

Peter K.

ZitatNur bei Panzerschifff D gab es eine Diesel Diskussion.

... richtig! ... und eben nicht zu verwechseln mit der späteren SCHARNHORST ... Details dazu beispielsweise hier


Grüße aus Österreich
Peter K.

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Urs Heßling

moin, Carsten,

Zitat von: Matrose71 am 25 November 2015, 22:44:18
Nur bei Panzerschiff D gab es eine Diesel Diskussion.
Wir brauchen hier aber noch eine kleine ...
... denn hiermit
Zitat von: Matrose71 am 25 November 2015, 21:36:37
Die Admiral Scheer hatte 8 x M9Z 42/58 mit jeweils 7100 PSe (sogar etwas weniger) Leistung, plus 4 x M5Z 42/58 als Hilfsmotoren.
hast Du mich zum Nachdenken gebracht:
Wir brauchen für
- die Klimaanlage (Tropenfähigkeit)
- die sieben 12,7 cm Doppeltürme, und besonders
- für die spätere FK-Anlage
mehr Erzeuger elektrischer Energie !

Für Phase I - Klima und Doppeltürme: verdoppeln ?
Für Phase II - FK-Anlage: noch einmal 100 % + ?

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Peter K.

... auch für die neue, wohl umfangreichere Radar-Aurüstung!
Grüße aus Österreich
Peter K.

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Matrose71

Salve,

Momen, Moment!

Die 4 x M5Z 42/58 waren MI Hilfsmotoren, um die M9Z 42/58 mit Spülluft zu versorgen, die hatten mit der MII Anlage (elektrische Erzeuger) rein gar nichts zu tun.

Admiral Scheer hatte eine ~650-700t MII Anlage zur Stromerzeugung, die bei Admiral Graf Spee auf ~760t ausgebaut wurde. Die Hipper Klasse hatte etwas über 900t MII.
Ich denke schon, dass 1946 zu 1932, Dieselstromerzeuger eventuell auch aus Deutschland zur Verfügung stehen, um den Strombedarf der 12,7cm DP voll umfänglich zu decken, bei sehr ähnlichem Gewicht, das Doppelte brauchte man nicht Ansatzweise (BS hatte 1400t MII, SH 1150t).
Man bewegt da 50t nicht 250 oder 600t und die 15cm Einzellafetten (25t) als auch die 10,5cm Doppellafetten (28t), waren auch Strom angetrieben. Das sehe ich als sehr kleines bis gar kein Problem.

Vielleicht hat ja hier Jemand Angaben zur Baltimore MII, die allerdings aus Turbogeneratoren(Dampf), bestehen dürfte.
Viele Grüße

Carsten

Peter K.

ZitatVielleicht hat ja hier Jemand Angaben zur Baltimore MII, die allerdings aus Turbogeneratoren(Dampf), bestehen dürfte.

... das ist praktisch nicht möglich, weil die amerikanische Gewichtsgruppeneinteilung nicht mit der deutschen vergleichbar ist!

Gegenüberstellen kann man also nur die Leistungen:
ADMIRAL SCHEER  --/>/> 2.800 kW (8 x 350 DiGen)
ADMIRAL GRAF SPEE  --/>/> 3.360 kW (8 x 420 DiGen)
ADMIRAL HIPPER  --/>/> 2.900 kW (4 x 150 DiGen, 4 x 450 + 2 x 230 TuGen)
WICHITA  --/>/> 1.760 kW (2 x 80 DiGen, 4 x 400 TuGen)
BALTIMORE  --/>/> 3.500 kW (2 x 250 DiGen, 4 x 750 TuGen)
Grüße aus Österreich
Peter K.

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Matrose71

Salve,

vielen Dank Peter wie immer  top!

Na also, sieht ja vielversprechend aus, der Unterschied zwischen Graf Spee 1933 und Baltimore 1942 ist eher vernachlässigenswert, fast auf gleichem Niveau. Da sollte es keine Probleme geben, 1946 die richtigen Generatoren, bei ähnlichem Gewicht, mit ausreichend Leistung einzubauen.
Viele Grüße

Carsten

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