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Begonnen von didi1, 08 Februar 2016, 14:35:08

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Manfred Heinken

Moin Urs,
da hast Du völlig Recht, SP-Streifen waren keine Militärpolizisten, sondern Soldaten.
Da verwechselt der Ronny etwas.
SP-Streife bin ich selbst in Frankreich mit einer französischen Streife gegangen.
Sah toll aus, gebracht hat es nicht so viel.
Beste Grüße

Manfred Heinken

Urs Heßling

moin, Peter,

Zitat von: Pitter1 am 01 März 2016, 22:24:59
Ditmar, was hatte ein Maat im Geldbeutel (Wehrsold).
Eine minimal-Korinthe :
Wehrsold bezogen die Wehrdienstleistenden.
Ein Maat (Zeit- oder Berufssoldat) erhielt Besoldung.
siehe http://www.deutsches-wehrrecht.de/Gesetze/WSG.pdf

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

didi1

Moin Urs,
Bernd Peter möchte wissen wie die Besoldung 1968 war für einen Maat.Als Matrose habe ich 80,-DM im Monat bekommen.

Gruß Ditmar
Gruß Ditmar

Urs Heßling

moin,

Zitat von: didi1 am 03 März 2016, 10:34:40
.. wie die Besoldung 1968 war für einen Maat.
Maat = Besoldung nach A 5 , unter Anrechnung der Dienstaltersstufe (hier: 1 - 11)
Bitte sehr :
http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/bund/a/1968?id=beamte-bund-1968&matrix=1

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

RonnyM

...um noch einmal auf die SP-Soldaten zu kommen...

Für uns Zivilisten gab es keinen Unterschied zur MP. Die kamen genauso im Jeep und schwangen die Knüppel. Die fuhren eigene Streife.

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

Urs Heßling

moin,

Exkurs zu SP:

als junger Leutnant war ich selbst 1974 im Stützpunkt Kiel-Wik Führer einer (deutschen) SP-Streife  :police: beim Abschluß eines NATO-Manövers.
Das "Höchste", was uns erlaubt war, war eine Feststellung der Personalien :ML:

Exkurs Ende

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

RonnyM

...du hattest auch bestimmt keinen weißen Knüppel und ein 45er im Halfter... :-D

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

Urs Heßling

moin, Ronny,

Immer noch Exkurs

Zitat von: RonnyM am 03 März 2016, 15:33:01
.. (k).. einen weißen Knüppel
.. in den deutschen Häfen auch "Migränestift" :-D genannt ..

Gruß, Urs
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Pitter1

Zitat von: Urs Heßling am 03 März 2016, 10:48:58
moin,

Zitat von: didi1 am 03 März 2016, 10:34:40
.. wie die Besoldung 1968 war für einen Maat.
Maat = Besoldung nach A 5 , unter Anrechnung der Dienstaltersstufe (hier: 1 - 11)
Bitte sehr :
http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/bund/a/1968?id=beamte-bund-1968&matrix=1

Gruß, Urs

Hallo Urs,
zu den in der Tabelle genannten Summe, kam noch der Ortszuschlag.
Mußte für Unterkunft und Verpflegung gezahlt werden ?

Gruß
Bernd Peter

Big A

Unterkunft bezahlen mussten nur diejenigen, die nicht mehr zum Wohnen in der Kaserne verpflichtet waren, ich glaube, ab dem 25. Lebensjahr.
SaZ (Soldaten auf Zeit) und Berufssoldaten, also Besoldungsempfänger zahlen ihre Verpflegung selbst. Z.Zt. liegt der Satz für komplette Verpflegung bei ca. € 8,00 / Tag.
Essensmarken gibt es nicht mehr, sondern elektronische Chipkarten, die man aufladen muss.

Axel
Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

didi1

Moin Bernd Peter,
soweit ich weiß hatten die Zeitsoldaten die Unterkunft frei.Für die Verpflegung und Wäschewaschen mußten die Zeitsoldaten bezahlen.Damals kauften die Zeitsoldaten beim Refü noch einen Essenmarkenblock.

Gruß Ditmar
Gruß Ditmar

Pitter1

Hallo Axel, hallo Ditmar,

das Essenmarkenblocks, durch Chipkarten ersetzt wurden finde ich super.
Ein OMaat erteilte mir am Ende eines Monats den dienstlichen Befehl,
seinen vollständigen Block zuerstatten, er hatte aber jeden Tag am Essen teilgenommen.

Gruß
Bernd Peter

Urs Heßling

moin,

Zitat von: Pitter1 am 05 März 2016, 19:11:34
Ein OMaat erteilte mir am Ende eines Monats den dienstlichen Befehl,
seinen vollständigen Block zuerstatten, er hatte aber jeden Tag am Essen teilgenommen.
upps !

Rechtslage :

§ 10  Pflichten des Vorgesetzten
..
(4) Er darf Befehle nur zu dienstlichen Zwecken und nur unter Beachtung der Regeln des Völkerrechts, der Gesetze und der Dienstvorschriften erteilen.

§ 11  Gehorsam
(1) Der Soldat muss seinen Vorgesetzten gehorchen. .. Ungehorsam liegt nicht vor, wenn ein Befehl nicht befolgt wird, der die Menschenwürde verletzt oder der nicht zu dienstlichen Zwecken erteilt worden ist; ..
(2) Ein Befehl darf nicht befolgt werden, wenn dadurch eine Straftat begangen würde. Befolgt der Untergebene den Befehl trotzdem, so trifft ihn eine Schuld nur, wenn er erkennt oder wenn es nach den ihm bekannten Umständen offensichtlich ist, dass dadurch eine Straftat begangen wird.

Anmerkung : Betrug ist eine Straftat

StGB § 263  Betrug

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
   1.    gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,
   2.    einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,
   3.    eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,
   4.    seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger .. mißbraucht.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

didi1

Moin Urs,
was ist wenn der Kamerad zum Essen die Marke von einem anderen Kamerad der nicht zum Essen geht erhält und seine Marke nicht nutzt,muß er dann für seine Marken das Geld erstattet bekommen.

Gruß Ditmar
Gruß Ditmar

Urs Heßling

moin,

Zitat von: didi1 am 05 März 2016, 19:48:49
was ist wenn der Kamerad zum Essen die Marke von einem anderen Kamerad der nicht zum Essen geht erhält und seine Marke nicht nutzt,muß er dann für seine Marken das Geld erstattet bekommen.
Wenn er sie nicht nutzt, ja (das hattest Du vorher nicht so gesagt).  Dann müßte er aber (eigentlich) dem die Marken abgebenden Kameraden die Kosten, die dem entstehen, erstatten ..

Das paßt jetzt aber nicht mehr zum Thread, mein Vorschlag ist : Ende dieses Exkurses

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

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