Film Kaiserliche Marine

Begonnen von Hexe, 29 Februar 2016, 20:04:35

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Urs Heßling

#15
moin,

Zitat von: bodrog am 05 März 2016, 09:42:43
Was hier aber als Yorck bezeichnet wird ist tatsächlich Gneisenau (wegen Zurstellung der Kräne)
Leider als YORK :sonstige_154:  die Scharnhorst-Klasse ist klar erkennbar an den 21 cm-Kasemattgeschützen.

Außerdem
08:03  Richtübung am 30,5  28 cm Turmgeschütz

11:22  Wohl nicht in Sleipners Kielwasser, sondern andersherum
15:39  Schichau-Torpedoboot S 49 -  oder S 53 - ?  schönes, enges Fahren top :MG: :O/Y

16:07  "S 13 - S 24"  ??  Bei 16:11 kann man den ersten Schornstein als höher und achtern eine Scheinwerferplattform erkennen .. das paßt (meines Wissens) nicht zu der Serie S 13 ..
vielleicht doch dieselben Boote ( S 49 -  oder S 53 -) wie zuvor ?
Dennoch: Danke für den Link top :MG:

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Schaarhörn

Urs, wir meinen das Schiff bei 9:00. Es ist nicht YORCK sondern ein Schiff der SCHARNHORST-Klasse.
Schau die Brücke, den langgestreckten Rumpf und die großflächige, gepanzerte Seite an in der mittschiffs eine rechteckige Kasematte gesetzt ist. YORCK und ROON waren dort mit Kasematten zerklüftet. Ausserdem hatten sie mittschiffs an Oberdeck je Seite zwei Türme mit 15cm Geschützen.

GNEISENAU ist u.a. durch die Lage der Bullaugen unterhalb der Wölbung der Backkante zu erkennen (bei der SCHARNHORST lagen die Bullaugen in der Wölbung)

SCHAARHÖRN

Urs Heßling

moin,

Ja, wir sind ganz einer Meinung betr. "Gneisenau" , wenn Du meiner Beitragstext liest.
ich hatte mich nur über die Schreibweise YORK amüsiert :wink:

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Schaarhörn


halina

#19
Zum besseren Vergleich hier mal die beiden Grossen Kreuzer aus der Gneisenau-und Roon-Klasse .

                                                                                                                                              :MG:   halina
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Matrose71

Ähm,

dass waren Panzerkreuzer und keine Grossen Kreuzer.

Der erste Grosse Keuzer war v.d. Tann.
Viele Grüße

Carsten

Schaarhörn

Ich kenne die Sprachreglung so: Als erster deutscher "Panzerkreuzer" wurde eher umgangssprachlich - also in der Presse und im Volksmund - der Große Kreuzer SMS FÜRST BISMARCK bezeichnet. Die Bezeichnung wurde für diesen Typ von Kriegsschiff bis zum Ende der Kaiserlichen Marine weitergeführt. Mit SMS VON DER TANN kam ein neuer Typ von Großer Kreuzer in Fahrt der dem neu entwickeltem, englischen "Schlachtkreuzer" entsprach. Die Engländer sprachen nun offiziell vom "Battlecruiser" während in der deutschen Marine offiziell die Bezeichnung "Großer Kreuzer" beibehalten wurde.

halina

In der Königlich-Kaiserlichen Marine gab es für die grösseren Einheiten nur die Klassifizierungen als
Panzerkorvetten  ,  Panzerfregatten , Küstenpanzerschiffe , Kleine Kreuzer , Grosse Kreuzer  und
Linienschiffe  ( bzw.  Grosslinienschiffe , jedoch nicht offiziell ) .

Eine offiizielle Typen-Bezeichnung " PANZERKREUZER" ist mir nicht bekannt , auch nicht im Gröner 1
dokumentiert .

                                                                                                                                    :MG:   halina
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Urs Heßling

moin,

Zitat von: Schaarhörn am 06 März 2016, 09:23:30
Als erster deutscher "Panzerkreuzer" wurde eher umgangssprachlich - also in der Presse und im Volksmund - der Große Kreuzer SMS FÜRST BISMARCK bezeichnet.
Das (d.h. die Bezeichnung als "Panzerkreuzer") gilt für alle fraglichen Schiffe von Fürst Bismarck bis Seydlitz auch in Weyer's "Taschenbuch der Kriegsflotten von 1914", das einen zumindest teilweise amtlichen Charakter hatte.

In der Rangliste der Kaiserlichen Marine werden alle diese Schiffe als "gr. Kr." bezeichnet; dabei ist "gr." mit kleinem Anfangsbuchstaben geschrieben.

Gruß, Urs
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