ID=22977 Name: Hoffmann, Lothar

Begonnen von t-geronimo, 20 November 2025, 16:58:08

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t-geronimo

Geboren in Rothsürben (Kreis Breslau)

Rang: Obermaschinist


Werdegang:

01.07.1937: Eintritt Kriegsmarine als Freiwilliger für die Maschinenlaufbahn; Dienstgrad: Heizer
01.07.-01.10.1937: 3. Kompanie // III. Marine-Artillerie-Abteilung (Swinemünde); Rekrut
08.1937: Verletzung des rechten Knies beim dienstlichen Tischspringen
02.10.1937-29.03.1938: 5. Kompanie Marineschule Kiel; allgemeine technische Grundausbildung
30.03.-20.05.1938: Schiffsstamm Gneisenau (Kiel)
01.04.1938: Beförderung Matrose II
21.05.1938-29.02.1940: Schlachtschiff "Gneisenau" (ca. 1.840 Mann)
01.07.1938: Maschinengefreiter
02.05.-01.06.1939: Marinelazarett Kiel-Wik // Operation Längsriß im inneren Meniskus
01.06.-11.06.1939: Schiffslazarett "Gneisenau"
01.07.1939: Maschinenobergefreiter
07.10.-09.10.1939: "Gneisenau" // Flottenvorstoß in die mittlere Nordsee und Skagerrak
21.11.-26.11.1939: "Gneisenau" // Flottenvorstoß in die isländischen Gewässer (Versenkung des britischen Hilfskreuzers HMS Rawalpindi 145 Seemeilen nordwestlich der Färöer - 265 Menschen verstorben, 37 Überlebende)
01.03.-01.04.1940: 7. Schiffsstammabteilung 5. Kompanie Stralsund
04.04.-31.07.1940: 3. Kompanie /1. Abt. Marineschule Kiel; Maschinenmaaten-Lehrgang
01.05.1940: Beförderung Maschinenmaat (Unteroffizier); Verlängerung Dienstzeit um 12 Jahre zzgl. Ausbildungszuschlag; Berufssoldat
01.08.-26.09.1940: 5. Kompanie/ 1. Abt. Marineschule Wesermünde; Elektrotechnik-Lehrgang
10.09.-18.09.1940: Sonderkommando Munster-Lager
19.09.-31.03.1941: Hafenschutz-Flottille Boulogne/ Frankreich
01.04.-28.11.1941: H.K.S. -8- Lena (an Bord); Hilfskriegsschiff Lena (?); Cherbourg/ Frankreich
01.05.1941: Hafenschutz-Flottille Boulogne/ Frankreich
01.12.1941-26.03.1942: Obermaschinisten-Lehrgang; Marineschule Kiel
29.11.1941-27.03.1942: Marineschule Kiel 8. Kompanie
11.12.1941: Beförderung ....
28.03.-28.04.1942: 2. Marineunteroffizier-Lehrabteilung Glückstadt
01.04.1942: Beförderung Obermaschinisten
30.04.-29.05.1942: 1. Unterseebootsausbildungsabteilung 5. Kompanie; Plön
30.05.-31.07.1942: 1. Unterseebootslehrdivision Pillau
08.06.-01.08.1942: U-Fahrausbildungs-Lehrgang für Obermaschinisten
01.08.-15.08.1942: 1. Unterseebootsausbildungsabteilung 5. Kompanie Danzig
16.08.-14.10.1942: 7. Kriegsschiffbau-Lehrabteilung 1. Baulehrkompanie Danzig; lag im Lazarett
17.10.-17.11.1942: 1. Unterseebootsausbildungsabteilung 5. Kompanie Plön; Strafe
18.11.1942-31.08.1943: 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung 3. Kompanie; Hamburg-Finkenwerder
01.04.1943: Zersetzung der Wehrkraft - Verfahren eingestellt
01.09.1943-29.02.1944: 4. Unterseeboots-Flottille U-1222; Stettin (Ausbildung)
01.03.1944 - 11.07.1944: 10. Unterseeboots-Flottille U-1222, Lorient (Frontboot)
13.04.1944-15.04.1944: von Kiel nach Kristiansand/ Marviken (1. Feindfahrt)
16.04.1944: von Kristiansand/ Marviken ins Operationsgebiet: Westatlantik und südlich von Nova Scotia; mehrere erfolglose Angriffe gegen Konvois und Escorts // U 1222, unter Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, lief am 13.04.1944 von Kiel aus. Nach dem Marsch über die Ostsee, sowie Brennstoffergänzung in Kristiansand, operierte das Boot im Nordatlantik und südlich von Nova Scotia. Schiffe konnten nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 89 Tagen wurde U 1222 selbst, von einem britischen Flugzeug versenkt.
11.07.1944: U 1222 wurde in der Biscaya westlich von La Rochelle durch fünf Wasserbomben der Sunderland P der britischen RAF Squadron 201 versenkt. Das Boot befand sich auf dem Rückmarsch zum Stützpunkt als sein Schnorchelkopf von Sgt. J.B. Beck an Bord der Sunderland P unter dem erfahrenen Piloten Flt.Lt. B.F. Waters, gesichtet wurde. Waters und seine noch junge und unerfahrene Besatzung befanden sich gerade auf einem Patrouillenflug zwischen 45° N und 47° N. Die Maschine setzte sofort zum Angriff an. Jedoch begann U 1222, vermutlich durch sein Naxos Radar gewarnt, in steilem Winkel abzutauchen wodurch sich das Heck des Bootes aus dem Wasser hob. Diesen Moment nutze der Pilot der Sunderland aus und griff mit fünf Wasserbomben (die sechste klemmte im Bombenschacht fest) an. Die Wasserbomben detonierten direkt am Heck des U-Bootes und vernichteten es. Ein auftreibender Ölteppich und Wrackteile bestätigten das Ende von U 1222.

Quelle: Angehörige & Bundesarchiv
Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

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Hubertus

Karma, USA=Stupid=FUNNY FARM.
Trump wants to break all killing records.


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