Einheitslinienschiff IJN Mikasa von Merit International im Maßstab 1:200

Begonnen von madtatt, 07 Dezember 2025, 17:19:45

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Big A

Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

madtatt

Vielen Dank an alle für eure Kommentare und das Interesse.  :O/Y

Wüstenfuchs, ich habe nicht minder Angst davor irgendwas wieder abzureißen, was ich vorher in stundenlanger Arbeit erstellt habe.
Darum habe ich mir ja meinen Montageständer entworfen. Der bietet dem Modell einen recht guten Schutz und ist eine prima Handauflage wenn ich das Modell auf die Seite lege, und daran arbeite.

Hundert prozentige Sicherheit kann er aber natürlich auch nicht gewährleisten.
Darum gehen die Arbeiten jetzt auch nur noch recht langsam voran.  :O/S
Grüße, der Jölle.

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madtatt

Wieder ein kurzes Wochenend-Update.

Ich habe die Aufnahmen der Davits die außen am Rumpf sitzen verarbeitet.



Ich wollte sie vor dem Auflegen des Netzes angebracht haben, da alles wieder sehr eng zu werden scheint.



Also das Mädchen wieder auf die Seite gelegt.



Keine große Sache.



Am Bug die abgeklappten Davits.



Und natürlich Backbord.



Jetzt kann das Netz wirklich aufgelegt werden.

Grüße, der Jölle.

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madtatt

Wieder einmal bekommt ihr ein kurzes Update damit ihr nicht denkt, hier passiert ja gar nichts mehr.
Ich hatte anderweitig viel zu tun und ehrlich, es hat mich vor dem erstellen und anbringen des Torpedonetzes auch ein wenig gegruselt.

Aber wieder der Reihe nach.
Erst mal ein Netz anfertigen. Dazu habe ich mir aus dem Internet eine Rolle Tüllstoff besorgt, welche eine ganz formidable Netzstruktur mitbringt. Einige Schneidversuche später hatte ich die optimale Breite ermittelt, damit das Netz nicht zu dick wird.



Nun musste es noch ordentlich aufgerollt werden, was sich schwieriger darstellte als angenommen.
Das Geheimnis um eine ordentliche Wurst zu rollen war eine lange Styrol Rundstange. Damit ließ sich der Tüllstoff vernünftig in Form bringen.



Anschließend mit Stahl Farbe von Vallejo Metal Color eingepinselt und fertig war das Torpedonetz.



Jetzt noch das ganze auf die Auflagen bekommen. Vielleicht ahnt ihr es schon, mein Montageständer und BluTack halfen mir dabei enorm.



Und so arbeite ich mich immer weiter nach vorne.



Am schwierigsten waren die Stellen an den runden Kasematten. Aber auch dabei kam mir die blaue Knete zur Hilfe.



Und so liegt das Torpedonetz jetzt recht vorzeigbar auf seiner Auflage.



Nun das ganze wieder auf der anderen Seite...



...dann können Seile und Spieren angebracht werden.

Grüße, der Jölle.

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t-geronimo

Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

Forum MarineArchiv / Historisches MarineArchiv

madtatt

Zitat von: t-geronimo am 31 Mai 2026, 13:28:10"Recht vorzeigbar"....Understatement des Jahres  :zz:  top  top
:MLL: Lieber ein wenig untertreiben.  :MZ:

Ein kleiner Nachtrag vom sonntäglichen Baufortschritt.
Steuerbord liegt das Netz jetzt auch auf seiner Auflage.



Nun muss es mit Seilen befestigt werden und seine Spieren bekommen.

Grüße, der Jölle.

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madtatt

Kommen wir zur Befestigung des Torpedonetzes, das bei der Mikasa mit Seilen auf den Auflagen fixiert wurde.
Nur eine kleine Änderung im Aussehen des Modells, aber zeitaufwendig in der Ausführung. Und natürlich unabdingbar für die Vollständigkeit.
Also zwei Tage lang Fäden gezogen. Zuerst mit einem kleinen Punkt Acrylkleber das Garn hinter dem Netz angeheftet.



Dann wieder die blaue Knete genommen und das Garn über die Netze gespannt um sie zu fixieren. So hatte der Kleber Zeit um anzuziehen.



Jetzt den Faden abgeschnitten, umgelegt und verklebt. Das Ergebnis sieht nun aus wie die Seile, die auf den Originalbildern das Netz in ihrer Position halten.



Ich denke das kommt dem Vorbild recht nahe.



Als nächstes sind die Spieren dran



Die jeweils in den Öffnungen zwischen den Auflagen, in ihrer Ruheposition liegen.



Das seht ihr dann beim nächsten mal.

Grüße, der Jölle.

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Urs Heßling

"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Sprotte

Auch im Orchester des Lebens dringt das Blech am meisten durch.

madtatt

Herzlichen Dank für euer positives Feedback.
Das weiß ich sehr zu schätzen.  :MG:
Grüße, der Jölle.

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madtatt

Kommen wir zu den besagten Spieren.
Für die nächsten Arbeitsschritte habe ich wieder wie bei mir üblich, alles ausgeschnitten und in meinen Organizer Schalen gesammelt.



Sogar die Spieren bestehen bei Pontos aus fünf Teilen und sind verdammt nah am Original.



Beim Anbringen der selbigen muss ich wieder ein wenig tricksen. In der Anleitung von Pontos werden sie einfach auf die Auflagen ganz nah am Rumpf abgelegt. Mit meinem aufgelegtem Netz sind sie dann aber recht weit von der Rumpfwand entfernt und ich muss die Halterungen anpassen.



Mit einem kleinen Keil, das abgeschnittene Ende eines Zahnstochers, kann ich sie wunderbar in Position halten bis der Acrylkleber angezogen hat.



Fast vergessen, dass es langsam an der Zeit war die Bullaugen zu verglasen. Wenn ich noch mehr Details anbringe bekomme ich sonst noch Schwierigkeiten dabei. Also rein mit dem Micro Kristal Klear in die Löcher.



Als nächstes habe ich die Halterungen der Spieren modifiziert. Da diese jetzt weiter vom Rumpf abstanden als Pontos das vorgesehen hatte, reichten sie nicht mehr bis zu dessen Oberfläche. So habe ich sie mit einem Stück Styrol Profil unterfüttert. Siehe Pfeil.



Damit stimmte der Abstand der Halter zur Rumpfoberfläche wieder.



Und so arbeite ich mich Halterung für Halterung Richtung Heck.



Und schon sind die acht Spieren Backbord verbaut.



Ihr könnt es euch denken, Spundwand am Trockendock wechseln und weiter geht es Steuerbord.  :MZ:

Grüße, der Jölle.

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madtatt

Noch ein kleines Update.
Ich habe den Sonntag genutzt und die andere Seite abgeschlossen.



Und wieder was abgehakt.

Grüße, der Jölle.

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