Handelverkehr zwischen Deutschland und Schweden/Finnland während WW II

Begonnen von maurice voss, 15 September 2026, 15:22:19

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

TW und 8 Gäste betrachten dieses Thema.

maurice voss

Hallo zusammen,

weiß jemand, ob man im Internet Informationen über den Handelsverkehr zwischen Deutschland und den schwedischen und finnischen Häfen in den Jahren 1941–1944 finden kann? (Zeitungen, NARA,..)

Ich bin insbesondere auf der Suche nach Informationen über die Bewegungen von vier belgischen Schiffen, die diese Fahrten mehrfach unternommen haben. Es handelt sich um die ESPAGNE, LIEGE, LYS und YSER.

Vielen Dank im Voraus für jede Information!

Mit freundlichen Grüßen

Maurice

jja60

Hello,

The Finnish newspaper archives in https://digi.kansalliskirjasto.fi/etusivu mention only Espagne once. No information about other ships. I several newspapers was the same news 24-27.8.1942. On Sunday morning 23.8. Espagne anchored off Trelleborg. The ship was sailing with a cargo of hay to Finland. Fire had broken in a coal bunker. There is no further information when the fire was put out, when the ship continued from Trelleborg or what had been its destination in Finland.

Best, Jari

Urs Heßling

moin, Maurice,

Zitat von: maurice voss am 15 September 2026, 15:22:19Ich bin insbesondere auf der Suche nach Informationen über die Bewegungen von vier belgischen Schiffen, die diese Fahrten mehrfach unternommen haben. Es handelt sich um die ESPAGNE, LIEGE, LYS und YSER.
Zitat aus der "Chronik"
1.– 30.3.1943
Luftkrieg Westeuropa

Minenoffensive des RAF Bomber Command. In 19 Nächten werden 495 Einsätze gegen die Biskaya-Häfen, die franz. und niederl. sowie friesische Küste und das Kattegat geflogen.
 ...
Bei Terschelling geht am 13.3. der belg. Frachter Liège (4398 BRT) verloren, die Ursache (Luftminentreffer oder MTB-Erfolg) ist aber umstritten.
[Zitat Ende]

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"


MarkusL

Hallo,
Kriegsschauplatz Ostsee, Band 7 - 1944, S. 327, 14.09.1944 "Seetransportchef für die Wehrmacht berichtet, das der belgische Frachter D/S Yser (4850 BRT) von den Finnen besetzt und nach Schweden gebracht und im Hafen Öregrund eingelaufen war".
Gruß
Markus

MarkusL

Hallo,
etwas andere Version nach "Schmelzkopf: Fremde Schiffe in deutscher Hand"
.... Yser, 1256 BRT, Tecklenborg Bau Nr. 188, 1903
.... C. Nat. Belge de Transports Maritimes, Antwerpen
... 1941 an belgische Reederei zurück, fuhr unter deutscher Regie...
1944 3.9. nach Meuterei der belgischen Besatzung in Holmsund eingelaufen und dort interniert. 1945 nach Belgien zurück an o.g. Reederei

Ebenfalls Schmelzkopf
Lys (08) 1609 BRT... 1945 bei Kriegsende beschädigt in Lübeck, nach Belgien zurückgegeben

Espagne (11) 1759 BRT
... 1941 an Belgien zurückgegeben, Services de Transports Maritimes, Antwerpen
1944 nach Befreiung Belgiens erneut beschlagnahmt, Espagne A. Bolten W. Millers Nachf., Hamburg
1945 in Travemünde, am 8.7. in Antwerpen an die Reederei zurückgegeben

Gruß
Markus

maurice voss

Hallo,

vielen Dank Markus


ich habe sehr detaillierten Schiffsverläufe der vier Schiffe, müsste sie allerdings noch etwas ,,in Ordnung bringen", da die Informationen in mehreren Sprachen verfasst sind.

Von den meisten Ankünften und Abfahrten auf der Elbe habe ich die Daten (oft von bzw. nach Hoek van Holland), aber für die Fahrten von den deutschen Häfen nach Schweden/Finnland und zurück habe ich leider keine Angaben.

Falls dies den einen oder anderen hier interessiert, kann ich die Schiffsverläufe gerne veröffentlichen.

Viele Grüße

Maurice

Urs Heßling

moin, Maurice

Zitat von: maurice voss am Heute um 11:26:56Falls dies den einen oder anderen hier interessiert, kann ich die Schiffsverläufe gerne veröffentlichen.
:TU:)  aber ja ! als Fachartikel im HMA :O/Y

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

maurice voss

ss ESPAGNE (2)   

                        
1749   1911   blt AG "Neptun", Rostock (yard 315)   L 15.7.11  del 15.9.1911                           
1560 under deck   1020 net   2800 dwt   287.1 x 41.1 x 16.9 ft (91,44 (87,54) x 12,52 x 5,16 x 5,84 m)                           
T 3 cyl  22 1/8", 35 1/2" & 55 1/2"-37 1/2" by builders    192 NHP  1110 IHP 10 kn  1 screw                           
1 deck                           
                           
11-19 TURIN               Robert M. Sloman Jr,      Hamburg      Ge/   
6.8.1914 MUNITIONSSCHIFF A                 Kaiserliche Marine         Ge/   
(other source- Dorgeist: 4.8.1914)                           
(utilisé Mer du Nord Hilfsschiff Nordsee)                           
5.9.1914 returned to owners                           
14.6.1917 mined and beached near Dutch coast o/v Köpmanholmen-Amsterdam with timber.                            
14.6.1917: 1 Minentreffer nahe Terschelling-Feuerschiff auf Reise Kutmanholmes-Amsterdam mit Holz.                           
Niederländisches Motor-Rettungsboot BRANDARIS rettet 18 Mann und bringt sie nach Terschelling.                           
Kapitän, 1. und 2.Steuermann bleiben and Bord, um zu versuchen das in sinkendem Zustand 19 Meilen                           
vor Noordergronden treibende Schiff einzubringen, 3 weitere Minendetonationen (Achterschiff, Maschine-                           
raum und Vorschiff) werden wahrgenommen. Schiff bekommt starke Backbord-Schlagseite, auf Wunsch des                           
Kapitäns bleibt der Fischlogger ADRIANA aus Scheveningen in der Nähe des Schiffs.                           
15.6.1917: Schlepper TERSCHELLING nimmt das Schiff auf den Hacken dabei werden noch 2 weitere                           
Minenexplosionen wahrgenommen ohne Beschädigungen zu verursachen. Schiff wird durch die niederländischen                           
Schlepper TITAN, CYCLOOP, TERSCHELLING, ASSISTENT und NEPTUNUS bis vor Ijmuiden                           
geschleppt, kann aber wegen des grossen Tiefgangs (35') nicht einlaufen. Teil der Decksladung wird durch                           
den niederländischen Leichter ALBATROS abgeborgen. Schiff wird durch TITAN und CYCLOP weiter nach                           
Rotterdam geschleppt.                           
18.6.1917: Morgens erreicht der Schleppzug die Ansteuerung nach Rotterdam. Schiff hat starke Backbord-                           
Schlagseite, Brücke liegt im Wasser, Ladungsteile werden aussenbords gespült. Schlepper BLANKENBURG                           
und CYCLOOP übernehmen Einschleppung 18.00h Schiff läuft nahe des Vulcaanhaven bei Vlaardingen quer zum                           
Strom auf Grund, Bergungsfahrzeug BUFFEL beginnt mit der Bergung der Ladung, Masten, Brücke, Kühlanlage                           
und Teile der Schanz werden demontiert.                           
27.6.1917: niederländische Firmen van der Tak und L. Smit & C° übernehmen vertraglich Bergungsarbeiten.                           
31.8.1917: Schiff schwimmfähig gemacht und um 17h00 im grossen Gemeentedok im Maashaven/Rotterdam                           
eingedockt. NV Maschinefabriek en Scheepswerf P. Smit jr. übernimmt den Auftrag zur Reparatur im Wert                           
von HFl 1.100.000 mit der Bedingung, dass der Eigner sich zur Lieferung aller zur Reparatur nötigen Materialen                           
verpflichtet.                           
12.10.1917: Abdichtung des Rumpfes abgeschlossen, ausgedockt und im Waalhaven/Rotterdam aufgelegt.                           
1918: keine Meldungen in niederländische Zeitungen vorhanden                           
sold to Holland but allocated to UK (Ein durchgeführter Verkauf an eine niederländische Reederei wird von den                           
Feindmächten nicht anerkannt)                           
2.8.1919: Ankunft in Calais von Rotterdam zur Ablieferung                           
autre source: Dec 1918 remorqué à Hambourg pour réparations??                           
De Standaard du 3.8.1919: de Intergeallieerde Raad van Verdeeling der Duitsche koopvaardijvloot                           
heeft aan België reeds een drietal handelsschepen toegewezen, waarvan de JOACHIM ZELCK reeds                           
te Antwerpen is toegekomen. De LESBOS en de TURIN, die zich te Rotterdam bevinden, worden eerstdaags                           
verwacht.                           
Deze drie schepen zullen hoogstwaarschijnlijk door de Association Maritime Belge gecharterd werden.                           
1919 Als Kriegsbeute an The Shipping Controller, London abgeliefert                           
19-19 TURIN               The Shipping Controller,         London   Br/
8.7.1919-21 TURIN               Belgian Government,      Antwerp,   Be/   
               (Association Maritime Belge, mgrs)            
Journal du 12.12.1920: le steamer belge TURIN, c. Van Droogenbroeck, est arrivé le 7 à Ostende                           
venant de Kotka avec bois.                           
25.12.1920 quitte Ostende pour Gand sur lest                           
Journal de Bruxelles du 18.2.1921: on se rappelera que le gouvernement avait mis en vente 4 des navires                           
de mer allemands attribués à la Belgique par la Commission des Réparations. A cette vente publique on                           
avait constaté qu'il y avait accord entre les armateurs belges pour ne pas acheter. Deux offres seulement                           
avaient été présentées et elles étaient très au-dessous des mises à prix.                           
Or voici qu'une offre qui, à première vue, paraît intéressante, vient d'être faite non seulement pour les 4                           
navires mis en vente, mais pour quinze unités de la flotte dont il nous a été fait remise.                           
Un important armement anversois (autre que le Lloyd) propose l'achat des navires suivants: ADELINE                           
HUGO STINNES, BREMEN, EDEA, EHRENFELS, GREIFFENFELS, HERZOG JOHANN ALBRECHT,                           
ITAURI, KYBFELS, MARKSBURG, PETERHOF, PYRGOS, ERFURT, SONNENFELS, TURIN, WESER.                           
Il offre pour l'ensemble de ces navires une somme de 20 millions, dont la moitié serait payable immédiatement                           
l'autre moitié endéans les six ans moyennant intérêt à 5 %. Cette offre représente un prix moyen de £ 5 à                           
la tonne.                           
21-49 ESPAGNE               Cie Nationale Belge de Transports Maritimes,            
               (Armement Deppe SA, mgrs),            
                     Antwerp   Be/   
               (1759 grt  c/s OTUA)            
NRC Carthagena 16.1.1926: Het Belgische ss ESPAGNE is bij Pinatar gestrand. De lading wordt in lichters                           
gelost.                           
Nieuwe Gazet du 20.1.1926: de help van eene redder werd gevraagd. Het schip kwam terug vlot en zette                           
zijn reis naar Carthagena voort                           
Gazet van Antwerpen du 14.12.1926: is te Algiers in botsing gekomen met de Fransche ss SAINTE ANNE.                           
Het laatste schip had de reeling beschadigd. De ESPAGNE kwam er onbeschadigd van af.                           
liste officielle 1928 : 1749 grt  1192 nrt  2960 dwt   1100 IHP                           
Handelsblad du 21.11.1930: Antwerpen 20.11: het sas alhier binnenloopen werd de Espagne door den                           
stroom gedreven tegen den zuid-muur van het sas, waardoor twee platen van de romp ingedrukt en de                           
windas beschadigd werden.                           
Gazet van Antwerpen du 3.9.1931: St Nazaire: heeft gedurende de reis met slecht weder te kampen                           
gehad. Daar de schroef op de reede geblokkerd was hebben duikelaars deze hersteld. Gedurende de                           
verhalingen kwam het schip in botsing met de kaai, op de hoogte van de machienkamer.                           
Handelsblad du 18.5.1932: Antwerpen 16.5: in onze haven aangekomen uit Algiers stootte te Calais met                           
den voorsteven bakboordzij tegen den kaaihoekmuur, keerde door 't geweld der botsing rond en kwam                           
nu met stuurboordzij tegen den kaaimuur terecht. Langs die zijde werden verschillige platen beschadigd.                           
Handelsblad du 5.1.1937: 4.1.1937: op de reis van Alexandrie naar Antwerpen is op de ss ESPAGNE door                            
het geweld der golven die over het dek rolden, de deklast overslagen                           
30.5.1940 in Brest gemeldet                           
4.6.1940 arrived Bordeaux o/v Alexandria-Antwerp.                           
25.7.1940: von den einrückenden deutschen Truppen mit Auslaufverbot belegt.                           
4.8.1940: von der Hafenüberwachungsstelle Bordeaux als Prise aufgebracht.                           
KTB Kommandierender Admiral in Frankreich : 8.8.1940 : KMD Bordeaux meldet. Auf Anordnung des                           
Seetransportchefs z.b.V. sind aus der Raum Bordeaux 19 Transportschiffe einschliesslich MOERO und                           
ESPAGNE erfasst. Die Schiffe werden zur Zeit hergerichtet.                           
9.8.1940: bereits durch die KMD Bordeaux für Seetransportchef z.b.V erfasst für das Unternehmen Seelöwe.                           
19.8.1940: Dampfer und Ladung von der KMD Bordeaux noch formal zur Prise erklärt.                           
(KTB Kommandierender Admiral in Frankreich : 21.8.1940 : Paris : Fernschreiben von KMD Bordeaux : belgisches                           
Motorschiff BAUDOUINVILLE und Dampfer ESPAGNE am 19.8.1940 aufgebracht)                           
2...8.1940: Der Dampfergruppe Bordeaux zugeteilt (N 11), dann umgebaut für 280 Mann, 60 Pferde, 31 Fahrzeuge                           
und als H 10 in Le Havre bereit gelegt (operation Seelöwe  transport).                           
17.9.40 endommagé par suite d'un raid de l'aviation britannique sur Le Havre (note: pas mentionné par Dorgeist)                           
2.11.1940: Auf Anordnung Kommandierender Admiral in Frankreich in Le Havre a.D. gestellt.                           
20.11.1940: Teil der Mannschaft nach Hamburg beordert und Schiff durch KMD Le Havre mit 7 Mann Wache an                           
Bord stillgelegt.                           
30.11.1940 est à Rouen (Wachbesatzung 10 Deutsch)  (note: quid de Le Havre ??)                           

maurice voss

28.1.1941: Beginn von Verhandlungen des Militär Befehlshaber für Belgien und Nord Frankreich, dem                        
belgischen Verkehrsministerium, Wirtschaftsministerium und des Prisenhofes Hamburg zum Einsatz des                        
Schiffes unter belgischer Flagge innerhalb des deutsch-sowjetischen Wirtschaftsabkommen.                        
9.4.1941: Vereinbarung zwischen dem Reichskommissar beim Prisenhof Hamburg und der Compagnie                         
Nationale Belge de Transports Maritimes SA (unter deutscher Verwaltung - Deutscher Kommissarischer                        
Verwalter Kurt Sieh) zum Einsatz unter belgischer Flagge in Nord- und Ostsee                        
Kommandierender Admiral in Frankreich à Gruppe West, Paris: 30.4.1941: B.S.W. und Seekdt Le Havre                        
haben bedenken, den lt. Vorgangsverfügung in die Heimat beorderten Dampfer H 10 mit ausschlisslich                        
Belgische Besatzung zu überführen. (Réponse): nach fernmündlicher Mitteilung bestehen bei OKM                        
Skl A VI keine Bedenken.                        
17.5.1941: Freigabe an das Reichsverkehrsministerium zum Einsatz über die KMD Rotterdam.                        
23.5.1941: In Rouen einer vom Armement Deppe SA, Antwerpen gestellten belgischen Mannschaft übergeben.                        
KTB Seekdt Le Havre: 1.6.1941: Transportdampfer H 10 aus Rouen kommen eingelaufen                        
KTB 2. Sicherung Div: 2.6.1941: Seekommandant Le Havre bittet um eiliges Geleit für Dampfer H 20                        
von Le Havre nach Hoek. Ausserdem liegen Dampfer H 10, H 4 (= VILLE DE METZ), H 25 (= ANGE SCHIAFFINO)                        
ohne Flakbewaffnung Le Havre mit Zielhafen Hamburg                        
idem: H 10, H 4, H 25 gehen zweckmässig mit Geleit H 20 (= KERGUELEN), haben aber keine Flakbewaffnung                        
idem: für Weitergeleit in Le Havre liegende Dampfer H 10, H 4, H 25 und weitere eintreffende Dampfer muss                        
von 18. Vp. Fl. eine Rotte nach Le Havre gezogen werden.                        
Befehl an 18. Vp. Fl., Vp-Rotte Vp 1808/1811 am 3.6.1941 Marsch Ostende nach Le Havre. Dort klar für                        
Geleit.                        
idem: 8.6.1941: 12.30 Uhr: Vp 1505 Le Havre bleiben und am 9.6 22.00 Uhr mit Dampfer Espagne bei Punkt 21                        
zum Geleit stossen                        
idem: 9.6.1941: 10.25 Uhr: Seekommandant Le Havre wird benachrichtigt, dass Vp 1505 Weitergeleit Dampfer                        
Espagne nicht übernehmen kann. Daher Geleit verzögert, bis Vp-Rotte 1807/11 aus Cherbourg zurück kommt.                        
idem: 9.6.1941: 18.05 Uhr: Chef 38. M/S Fl. meldet: am 10.6.1941 geht M 3800 mit 3826 in Schlepp Le Havre                        
nach Holland zur Werft. Befehl: M 3800 nimmt in Le Havre auf Geleit wartenden Dampfer Espagne (H 10) bis                        
Ostende mit.                        
Liste: Geleit 2068: Dampfer Espagne 1700 BRT  7,5 kn für Rotterdam                        
idem: 10.6.1941: 10.10 Uhr: FT 1001/43 von M 3800: mit M 3826 und Dampfer H 10 (Espagne) um 09.45 Uhr                        
Le Havre nach Boulogne ausgelaufen. Fahrt 8 kn (Geleit 2068)                        
idem: 18.43 Uhr: Fernspruch über MSS Boulogne für M 3800: am 11.6 mit Geleit H 10 und M 3826 weiter nach                        
Vlissingen, dort H 10 entlassen. Am 12.6 mit M 3826 weiter nach Hoek.                        
idem: 19.55 Uhr: FT 1842/72 von M 3800: Boot manöverierunfähig, laufe mit Logger im Schlepp von H 10.                        
Erbitte Schlepperhilfe auf Weg "Rosa" nach Punkt 17 entgegenzusenden.                        
idem: 20.20 Uhr: R-Bootbegleitschiff RAULE erhält Befehl, mit 2 R-Booten sofort seeklar machen und M 3800                        
entgegenzulaufen (keine Schlepper verfügbar)                        
idem: 20.35 Uhr: Chef 4. R-Fl. meldet: RAULE kann erst in 2 Stunden klar sein. Daher wird Befehl widerrufen                        
idem: 20.40 Uhr: Ft am M 3800: mit Geleit unter Landschutz ankern, Schlepper wird Morgen früh geschickt.                        
idem: FT von M 3800: Position Quadrat 3721, laufe nach Dieppe. Schleppverbindung mit H 10 nicht                        
zustande gekommen. 3800 beschränkt manöverierfähig. Eine Hurricane abgeschossen.                        
idem: 22.50 Uhr: Kommandant M 3800 meldet: in Dieppe eingelaufen. Dampfer H 10 ankert auf Reede im Schutz                        
von 2 HS Booten. M 3826 wird eingeschleppt.                        
Abgeschossene Hurricane anscheinend Fühlungshalter blieb etwa 1 Stunde zwischen 17a und 17 in Gefechts-                        
berührung mit 3800. Pilot gab dauernd Peilzeichen. Flugzeug wurde etwa in 500 m Höhe abgeschossen. Pilot                        
sprang ab und wurde gefangengenommen. Australier                        
M 3800 ist 11.6 wieder klar zum fortsetzen Geleit.                        
(KTB 38. M/S Fl : Gefechtbericht über den Abschuss einer Hurricane durch M 3800 am                        
10.6.1941 um 17 Uhr 18 Wetter : Wind NNO 4, See 3-4, Sicht : 7 sm, Wolken : 500 m bedeckt                         
M 3800 befand sich im Geleit mit H 10 von Le Havre nach Osten und hatte Boot M 3826 im Schlepp. Auf                        
Position 50°11'N-1°3'O flog eine Hurricane um 16.25 Uhr von B.B. 2 Strich vorderlicher als querab den                        
Geleitzug an und wurde sofort unter Feuer genommen. Mit dem ersten Schuss wurde sofort E.S. geschossen                        
und die Maschine als feindliche erkannt. Das gutliegende Abwehrfeuer zwang den Jäger auf eine Entfernung von                        
2000 m abzudrehen. Die Maschine begann jetzt den Geleitzug im dauerndem Wechsel der Entfernung und                        
Höhe zu umfliegen. M 3800 wurde hierdurch gezwungen, seine Kurse und Fahrtstufen zu ändern, und                        
in Schussposition zu bleiben. Ein scharfes Hartsteuerbordmanöver liess die Schleppleinenbefestigung auf dem                        
Logger brechen und danach auch die Schleppleine. Auf Boot 3826 brach der Mast am Fussende und fiel nach                        
vorn. M 3826 trieb herauf manövrierunfähig umher. M 3800 versuchte eine neue Schleppverbindung                        
herzustellen, musste jedoch die Maschine dauernd unter Feuer halten. Das dauernde Kreisen der Maschine                        
liess vermuten, dass der Pilot Peilzeichen gab, sodass M 3800 bestrebt sein musste, vor allen Dingen das                        
Geleit wieder in Fahrt zu bringen. H 10 hatte inzwischen seine Fahrt gestoppt und war in die Nähe des                        
treibenden Loggers gelaufen. Das neue Aufnehmen der Schleppverbindung gelang nicht, da die Maschine im                        
Moment des Näherns an den Logger versuchte, anzufliegen. Ein plötzliches Absinken der Maschine und                        
Langsamfliegen liess einen Treffer vermuten. Die Maschine zog kurz danach auf 500 m, und verschwand                        
dabei ab und zu in den Wolken. Die 4 cm lag stets äusserst gut im Ziel und erzielte, als die Maschine vorn den                        
Kurs kreuzte, einen Treffer. Kurz darauf (um 17.18 Uhr) schmierte die Maschine mit einer Rauchfahne ab.                        
Der Pilot rettete sich durch Fallschirmabsprung. M 3800 lief zur Landestelle und nahm der Piloten auf, der                        
unverletzt war. Nach Aufnahme des Piloten wurde versucht, die Schleppverbindung mit Boot 3826 wieder                        
herzustellen. Durch den starken Seegang und die mehrmals reparierte Schleppleine behindert, kam bei                        
Angehen die Schleppleine in die Schraube von 3800. Die Schleppleine wurde gekappt, jedoch blieb M 3800                        
zunächst manövrierunfähig. H 10 wurde aufgefordet, Boot 3826 in Schlepp zu nehmen. Nach mehreren                        
Versuchen wurde die Verbindung um 19.10 Uhr hergestellt und H 10 aufgefordert Dieppe anzulaufen,                        
Währenddessen konnte 3800 beschränkt manövrierfähig selbständig die Fahrt nach Dieppe fortzusetzen.                        
Vor Dieppe erhielt H 10 Befehl, auf Reede zu ankern. M 3800 lief im Dieppe um 22.10 Uhr ein.                        
Munitionsverbrauch : 7,5 cm Vickers Armstrong = 45, 4 cm Beaufort = 225, 2 cm Oerlikon = 300  MG = 430)                        
(KTB 38. M/S Fl : 10.6.1941 : Dampfer H 10 ankert Dieppe Reede und wird durch die Hafenschutzflottille                        
Dieppe geschützt                        
11.6.1941 : M 3810, 3815 mit Dampfer H 10 im Geleit Dieppe ausgelaufen zum Marsch auf Weg Rosamunde                        
bis 5 sm nördlich Punkt 17a, dort Übergabe des Dampfers H 10 an Räumbootsbegleitschiff RAULE)                        
idem: 11.6.1941: 09.55: Befehl am 38. M/S Fl.: Gruppe A M 3810 sofort seeklar und Dampfer H 10 auf                        
"Rosamunde" Richtung Boulogne geleiten. RAULE und 1 R-Boot laufen Geleit entgegen zur Übernahme, dann                        
3810 zurück Dieppe. M 3800 mit 3826 setzen Marsch nach Werft Holland nach Wetterlage allein fort.                        
idem: 10.25 Uhr: RAULE mit R 47 Boulogne nach Westen ausgelaufen.                        
idem: 12.01 Uhr: FT 1105/7 von 18. Vp-Fl.: um 12.00 Uhr Vp 1812 und Vp 1813 Ostende ausgelaufen nach                        
Boulogne (note: von Boulogne am 12.6 weiter mit Vp-Rotte 1812/13 nach Vlissingen)                        
idem: 12.37 Uhr: FT 1204/10 von M 3810: mit M 3815 und H 10 (Espagne) um 11.40 Uhr Dieppe ausgelaufen                        
nach Osten. Fahrt 8 kn                        
idem : 15.05 Uhr: FS von MSS Le Touquet: um 13.35 Uhr R-Bootsbegleitschiff RAULE mit R 47 Geleitschutz                        
über Dampfer H 10 von M 3810/15 übernommen. Boote setzen Weitermarsch nach Osten fort.                        
idem: 16.50 Uhr: FS an RAULE und R 47 über MSS Boulogne: mit Dampfer H 10 Boulogne einlaufen. Liegeplatz                        
H 10 nach Anweisung Lotsenstation. 12.6.1941 früh Weitergeleit nach Vlissingen durch Vp 1812/13                        
FS an 1812/13 über MSS Boulogne: am 12.6 früh mit Dampfer H 10 nach Vlissingen. Nach Erledigung Geleit                        
Rückmarsch Ostende                        
idem: 17.35 Uhr: RAULE, R 47 mit Dampfer H 10 Boulogne eingelaufen                        
idem: xx Uhr: laufen Vp 1812/13 Boulogne von Ostende ein                        
idem: 12.6.1941: 04.30 Uhr: laufen Vp-Rotte 1812/13 mit H 10 Boulogne nach Vlissingen aus. Marschfahrt 8 kn                        
idem:  12.6.1941: meldet Vp-Rotte 1812/13: mit Dampfer H 10 in Vlissingen um 16.25 Uhr eingelaufen. Geleit                        
beendet. Dampfer H 10 geht nach Antwerpen weiter                        
9.6.1941: Übergabe des Schiffes an die Compagnie Nationale Belge de Transports Maritimes SA, Antwerpen                        
Beginn von Reparaturarbeiten am Schiff in Belgien.                        
(22.6.1941: Kriegsausbruch zwischen Deutschland und der UdSSR.)                        
KTB 13. Vp. Fl. : für KMD Antwerpen : ESPAGNE am 20.7.1941 nach Vlissingen verlegen                        
idem : Vp 1309/12  21.7.1941 : ESPAGNE von Vlissingen nach Rotterdam geleiten. Pas réalisé. ESPAGNE                        
resté à Anvers.                        
Befehlshaber der Sicherung West: 29.7.1941:NETTELBECK und Vp 2001 am 29.7 10.00 Uhr Hoek auslaufen                        
nach Vlissingen. Dort nachts Sicherung Dampfer Espagne auf Reede. Am 30.7 Geleit Espagne 07.00 Uhr ab                        
Vlissingen nach Rotterdam.                        
(KTB 1. R-Fl: NETTELBECK und Vp 2001 nach Vlissingen durch die Kanäle: Dordrecht-Wemeldinge-Hansweert                        
30.7.1941: Anker gelichtet. Geleitaufstellung.  30.7.1941: 13.00 Uhr: Hoek: Geleit entlassen)                        
idem: Zusatz für KMD Antwerpen: Espagne am 29.7 nach Vlissingen verlegen.                        
Zusatz für Hafenkdt Rotterdam: Espagne am 31.7.1941 Geleit nach Elbe anchliessen.                        
Jul 1941: Ende der Reparaturarbeiten. Als Folge der geänderten Lage wird Espagne vom Service des Transports                        
Maritimes/Dienst voor overzeesch Verkehr, Brüssel unter belgische Flagge zum Transport von Kohlen nach                        
Finnland und Schweden bzw. Holz von dort nach Belgien eingesetzt. Der Dienst wird nun vom Armement Deppe SA                        
bereedert.                        
Fait 3 voyages pour son compte (Capt. J. Schoonjans).                        
KTB 13. Vp. Fl. : 14.9.1941 : Geleit 129  Cuxhaven-Hoek  Vp 1301/03/08/12, SPERRBRECHER 162, und, bis                        
Den Helder Vp 806                        
schw KARIN (1453 BRT) Erz, schw MARIANNE (1166 BRT)  Erz, norw KAPRINO (3249 BRT)  Schwefelkies,                        
belg ESPAGNE (1751 BRT)  Holz, schw SKIRNER (1247 BRT) Erz, dtsch WEISSENSEE (5066 BRT)  Erz,                        
dtsch OSTFRIESLAND (4757 BRT) Erz, schw BERNICIA (1450 BRT) Erz.                        
Vp 1303 wegen Wassereinbruch 9 Sm vor Tonne L zurückgeblieben. Vp 1308 zur Hilfeleistung dabei.                        
idem : 15.9.1941 : Vp 1309/05/11 auslaufen Rotterdam zu Geleit                        
idem : 15.9.1941 : Hoek passiert                        
KTB 2. Sicherungsdivision: 19.9.1941: 03.40 Uhr: FS von 1. Sich. Div. an Vp 1511, Rotterdam:                        
Vp 1505/11 und Vp 202/203, SPERRBRECHER 162 und Dampfer Espagne, YSER und LYS gegen 19.9                        
Abends nach Hoek am 20.9 06.00 Uhr ab Hoek Marsch nach Vlissingen. Von dort auf weiteren Befehl der                        
2. Sich. Div. warten. SPERRBRECHER 162 geht nach Lorient.                        
(idem: 20.9.1941: 19.10 Uhr: SPERRBRECHER 162 meldet aus Vlissingen: mit Vp-Gruppe 1511/05, 203/202                        
18.30 Uhr von Vlissingen ausgelaufen nach Zeebrügge)                        
KTB 13. Vp-Fl: 5.12.1941: Befehl von BSN an Geleitführer Kdt RAULE: am 5.12 mit Vp 1307/12 und M 1407                        
Geleit 198  08.30 Uhr ab Cuxhaven  10 Uhr ab Elbe II                        
1) belg D Espagne  1759 BRT                        
2) dän D EFFIE MAERSK   1308 BRT                        
3) dtsch D CATHARINA DORA FRITZEN   7843 BRT                        
4) schwed D GRIM  1323 BRT                        
5) dtsch Logger BREE-HELLE   250 BRT                        
6) dtsch D GOTHA   5000 BRT                        
idem: 5.12.1941 Cuxhaven 14.53 Uhr: Sichbesserung Anker auf                        
idem: 6.12.1941: Tonne Hansen: 06.00 Uhr: dän D SVANHILD  2147 BRT  holl D RANDWIJK  2439 BRT werden                        
angetroffen und erhalten auf  Befehl des Geleitführers Weisung anzuschliessen                         
idem: 16.00 Uhr: D RANDWIJK und GOTHA kommen nicht mehr mit und können nicht mehr Kurs halten                        
idem: 7.12.1941: Dampfern mit Geleit zurück nach Borkum                        
idem: 9.12.1941: 12.03 Uhr: Geleit wird fortgesetzt. D RANDWIJK bleibt zurück. GOTHA nicht mehr eingetroffen.                        
idem: 10.12.1941: 14.00 Uhr: Hoek                        
idem: 10.12.1941: 18.00 Uhr: Rotterdam festgemacht                        
(note: 3 et 6: Flak,   5 von der Weser kommend, SWANHILD et RANDSWIJK von der Ems kommend)                        
KTB Befehlshaber Sicherung Nordsee: 6.12.1941: RAULE: einlaufen Hubertgat wegen Verschlechterung Wetterlage                        
nicht möglich. Habe mit Geleit 198 unter Landschutz Ameland geankert.                        
idem: 6.12.1941: RAULE: Geleit 198 mit M 1407, Vp Bt 1307/12 Borkum-Reede geankert (wegen erneut aufkommenden                        
schlechten Wetter)                        
idem: 9.12.1941: 15.15 Uhr FS von RAULE: Auslaufe mit 7 Dampfern Geleit 198 und Vp Bt 1307/12, M 1407 um                        
12.30 Uhr Borkum nach Hoek. Marschfahrt 8 sm                        
1942-45: en service pour les Allemands. Fait 8 voyages pour leur compte.                        
25.3.1942: Beginn des Einsatzes im Deutschen Wirtschaftsverkehr. Die Reederei Aug. Bolten, Wm. Miller's Nachfolger,                        
Hamburg übernimmt die Bereederung des weiter mit belgischer Besatzung und belgischer Flagge eingesetzten                        
Schiffes.                        
KTB 20. Vp Fl: 24.4.1942-26.4.1942: Geleit 1714  Hoek-Cuxhaven  Vp 2011/02/07/10,  SPERRBRECHER 149 und                        
ab Dora SPERRBRECHER 173 und FLAKJÄGER 24                        
dtsch D HERMANN FRITZEN  3844 BRT  2-2 cm, 2 mg - dtsch D THEANO  1059 BRT  2-2 cm, 3 mg - norw D INGERSEKS                        
4970 BRT  1-2cm, 2 mg - dän D ANNE  1593 BRT - holl D MAASBURG  6415 BRT  2-2 cm, 2 mg - dän D ORION                         
2405 BRT  2-2 cm, 2 mg - norw D HAUGAALAND  6490 BRT - belg D ESPAGNE  1749 BRT  2 mg.                        
idem: 24.4.1942: 10.55 Uhr: Hoek Anst. Tonne: Geleit zur Stelle. Nur INGERSEKS ist noch weit zurück. Erst um 13.45                         
Uhr ist dieses Dampfer auf seiner Marschposition.                        
idem: 00.45 Uhr: nach Beginn der Marschfahrt bleibt sogleich Dampfer ESPAGNE weit achteraus. Trotz dauernder                        
Ermahnung ist es nicht möglich, diesem Dampfer zu schnellerer Fahrt zu veranlassen. Das Geleit macht seinetwegen                        
nur ca 5 sm Fahrt.                        
idem: 26.4.1942: 04.00 Uhr: Elbe 2 passiert. Geleit aufgelöst.                        
Von D ESPAGNE waren bei der Bespechung als Fahrt 9 sm angegeben worden. Der D had jedoch während der                        
Fahrt nur eine Geschwindigkeit von 5-6 sm gehalten. Nur am letzten Tag vor der Elbe konnte der Dampfer plötzlich                        
wieder laufen. Es macht der Eindruch, als wenn von den ausl. Dampfern regelrechte Sabotage getrieben würde, um                        
die Geleite zu verzögern. Ich halte ein scharfe Eingreifen bei allen dermatigen Fällen für unbedingt nötig, da sonst                        
diese stark um sich greifende Seuche weiter verstärkt.                        
idem: Befehlshaber der Sicherung der Nordsee 30.6.1942: da der belgische Dampfer ESPAGNE bereits mehrmals                        
die angegebene Geschwindigkeit nicht gehalten hat, ist er für ein Rückgeleit nach Rotterdam bisher nicht                        
wieder zugelassen worden, sondern fährt zwischen den Flüssmündungen. Die B.O.-Stationen in Cuxhaven und                        
Rotterdam sind angewiesen, die als besonders langsam bekannten Dampfer nicht mehr zu den Holland-Geleiten                        
anzunehmen, sondern diese gegebenfalls in gesonderten Langsamgeleiten zusamenzustellen.                        
KTB 11. Vp. Fl. : 20.7.1942  Geleit 312  Elbe-Nordsee  Vp 1106/08/09/10                        
ELLINOR, JELVA, JOHN, ESPAGNE, TENERIFFE, ABISKO                        
idem : 20.7.1942 : Geleit mit SPERRBRECHER 138 Borkum eingelaufen (note : suite au fait que le cargo                        
allemand KONSUL HORN ait touché une mine peu de temps auparavant ??)                        
idem : 21-24.7.1942 : wegen Wetterlage Borkum                        
idem : 25.7.1942 : Geleit 312, SPERRBRECHER 138, FLAKJÄGER 23, Vp 1108/09 (note : et certainement                        
Vp 1106 et Vp 1110) Borkum ausgelaufen                        
idem : 26.7.1942 : SPERRBRECHER 138, FLAKJÄGER 23, Schlepper BS 4 entlassen                        
idem : 26.7.1942 : Geleit bei Anst. Tonne Hoek entlassen. D. ESPAGNE bleibt bei Anst. Tonne Hoek mit Vp 1108/09                        
KTB 13. Vp. Fl. : 26.7.1942 : Vp 1303/10/11 erhalten Befehl Position Victoria zu besetzen. Gleichzeitig D ESPAGNE                        
nach Vlissingen geleiten.                        
Anst. Tonne Hoek auslaufend passiert. D. ESPAGNE von Vp 1109 übernommen                        
idem : Vp 1310 und ESPAGNE nach Vlissingen entlassen.                        
KTB KMD Antwerpen 3.8.1942: Dampfer ESPAGNE mit Ballast nach Rotterdam ausgelaufen.                        
KTB 11. Vp. Fl. : 9.8.1942 : Geleit 1860  Hoek-Elbe  Vp 1110/09/08/07, Vp 2011/06, SPERRBRECHER 145                        
SIGURD FAULBAUM, BRAHEHOLM, SIGYN, AMMERLAND, ESPAGNE, FALKENFELS, BISCHOFF                        
9.8.1942 : SIGYN : Minentreffer. Schiff sinkt langsam                        
10.8.1942 : Geleit entlassen                        
24.8.1942: mit brennender Heuladung in Trelleborg eingelaufen.                        
KTB Kriegsmarine Dienststelle Kopenhagen:  8.9.1942: Albert Jensen meldet, dass der belg. D ESPAGNE mit brennender                        
Ladung Heu und Stroh von Lûbeck nach Finland unterwegs, in Trelleborg eingelaufen ist. Schiff soll in Kopenhagen                        
ca 400 Tons durch Feuer und Wasser beschädigte Ladung löschen. Unterrichten sofort den Schiffahrtsbeauftragten                        
bei der deutschen Gesandtschaft.                        
26.8.1942: beim Löschen des Brandes auf Grund gesetzt.                        
13.9.1942: Nach Bergung und Reparatur wieder in Fahrt gekommen.                        
idem : 13.11.1942 : Geleit 366  Cuxhaven-Hoek  Vp 1104/09, Vp 808/06, Vp 2008, FLAKJÄGER 24,                         
SPERRBRECHER 149.                        
schw ARNOLD BRATT, belg ESPAGNE, schw TRITON, dän KATHOLM, schw LUNARIA, belg LYS,                        
schw IVERNIA. Von der Weser komend :  dtsch NIEUWALL = 11709 BRT                        
idem : 14.11.1942 : ESPAGNE und LYS : Hoek festmachen lassen                        
idem : 14.11.1942 : Hoek Anst. Tonne : Geleit entlassen                        
KTB 1. Sich. Div. : LYS und ESPAGNE laufen am 14.11.1942 mit Geleit 366 Hoek ein und machen dort fest.                        
idem : Vp 1306/05, Vp 2004/07/08/12 verlegen am 14.11 abends nach Hoek und geleiten LYS und                        
ESPAGNE am 15.11.1942 ab Hoek nach Vlissingen (Geleit N°1207)                        
16.11.1942: arrive à Anvers (avec le LYS) (KTB Hafenkdt Antwerpen)                        
28.11.1942 quitte Anvers (KTB Hafenkdt Antwerpen)                        
KTB 13. Vp. Fl. : 6.12.1942 : Vorbesprechung beim Hafenkdt Rotterdam. Aufstellung des Geleites :                        
MARIANNE (1165 BRT), ORNEBORG (1176 BRT), ESPAGNE (1758 BRT), BORGSTEN (1568 BRT)                        
JAKOB MAERSK (2246 BRT), W. TH. MALLING (1934 BRT) Sicherungsboote Vp 1313, Vp 2008, Vp 2006,                         
Vp 2007, Vp 1237  Geleit N° 1998                        
5 Booten 5. M.S. Fl und 2 Booten 21 M.S. Fl als Sperrgeleit. (dont M 252)                        
1 Boot (S 42) 4. S. Fl (ab Hoek Anst. Tonne)                        
idem : 10.12.1942 : Hoek van Holland passiert (convoi a quitté Rotterdam)                        
idem : 11.12.1942 : Vp 1237 von Geleit entlassen                        
idem : 11.12.1942 : Leuchtschiff H passiert, Geleit entlassen  (note : S 42 avait quitté le convoi plus tôt                        
sans en avoir prévenu le responsable)                        

maurice voss

KTB 11. Vp. Fl. : 3.1.1943 : Geleit 385  Cuxhaven-Hoek  Vp 1110/04/06, FLAKJÄGER 23 + 8 Dampfern
dont schw. INGVAR
Sperrgeleit M 1301/02/04/08
3.1.1943 : ESPAGNE wegen Kesselschaden nach Cuxhaven entlassen
5.1.1943 : Hoek : Geleit entlassen
KTB 20. Vp. Fl. : 6.1.1943 : Geleit 386  Elbe-Hoek  Vp 812, 802, 805, 809, FLAKJÄGER 24
Sperrgeleit : Vp 2018/19/20/21
bel ESPAGNE (1749), dtsch OLGA (584), dän BETTY MAERSK (3256), schw LILLIE MATTHIESSEN (968), schw 
INGVAR (1071)
idem : 6.1.1943 : R 210 se joint au convoi (Tonne C) et le quitte le 7.1.1943 (Qu 8523)
idem : 7.1.1943 : Anst. Tonne Ijmuiden : OLGA nach Ijmuiden entlassen. Sperrfgeleit 20. Vp. Fl verlässt das
Geleit.
idem : 7.1.1943 : Hoek passiert
KTB 13. Vp.Fl. : Geleit 1137 am 9.6.1943 ab Hoek nach Elbe. Geleitboote Vp 808/01/04/06/10/12
(KTB 8. Vp. Fl. : font également partie de l'escorte : Vp 2019/22, Vp 1314 – note : Vp 811 erreur en fait Vp 810)
JOHANN SCHULTE dtsch  5973, ESPAGNE Belg  1748, SKANDIA Schw  1248, BREE-HELLE
dtsch 342
KTB 8. Vp. Fl. : Schlepper BS 1 läuft mit Geleit bis Den Helder
Qu AN 8297 : M 82, M 33, M 102, M 104, M 131 übernehmen Sperrgeleit. Gruppe 20. Vp-Fl und BS 1 nach Den
Helder entlassen.
10.6.1943 : Tonne A : Vp 801 nach Wesermünde entlassen
BREE-HELLE  nach Wilhelmshaven entlassen..
10.6.1943 : Geleit entlassen
KTB KMD Rotterdam 18.6.1943: betreffs der Kaskoversicherung der ESPAGNE, LYS und YSER nahm KMD
telefonisch Rücksprache mit dem kommissarischen Verwalter, der KMD wiessen liess, dass durch die hohen
Kaskoversicherungsprämien das Belgische Verkehrsministerium nicht mehr gewillt is, diese Belastung alleine zu
tragen. Reederei und Staat sollen je 50% der höheren Versicherungskosten übernehmen. Die Versicherung der
Reederei wird im offenen Markt durch Privatversicherungsgesellschaften gedeckt werden. Der RKH wurde
hiervon in Kenntnis gesetzt.
KTB 13. Vp. Fl. : Cuxhaven : Westgeleit 451 am 19.7.1943 ab Cuxhaven. Geleitboote Vp 1301/03/07/09/11,
Vp 1107/08
Sperrgeleit 21. M.S. Fl bis ''Lucie '' (M 305/341/324/342)
27. M.S. Fl. : ''Lucie'' bis Helder (M 425/405/471/484)
belg D ESPAGNE  1785, schw D MARTA  1593, schw D OSWIN  1327, schw D BORE  1216, dtsch ms
BREE-HELLE  385.
Alle Dampfer und Sicherungsfahrzeuge bekommen Ballons mit Ausnahme Vp 1301. Bewaffnet sind
ESPAGNE und BREE-HELLE.
idem : 20.7.1943 : Den Helder Reede geankert. Weitermarsch 21.7.1943.
Sperrgeleit durch M 20, M 7, M 14 und Vp 2022. 9. R-Fl mit 5 Boote, Vp 1314, Vp 1417
(KTB 11. Vp Fl : ne mentionne pas le Vp 1417 quid ? Donne : Qu 6998 : M 305, M 324, M 341, M 342 entlassen)
autres divergences dans ce KTB : Vp 364 au lieu de Vp 484, Vp 2042 au lieu de Vp 2022  à vérifier !)
idem : 21.7.1943 : Hoek ein
idem : Rotterdam : Geleit 1161 am 5.8.1943 ab Hoek nach Elbe. Geleit Vp 1301/03/04/07/09/11,
Vp 1111/04/07, Sperrgeleit : 27. M.S. Fl mit 4 Booten (M 471, M 425, M 484, M 405) . Geleit läuft Den Helder ein.
Vp 1311 muss durch Vp 1313 ersetzt werden.
NORDIA  1847, RANDWIJK  2439, ESPAGNE 1749, WASABORG  1273, ALKAID  5585 (ab Ijmuiden,
leer), BREE-HELLE  316. Sämtlicher Dampfer ausser ALKAID sind mit Ballons und ausser NORDIA und
WASABORG mit Waffen ausgerüstet
Vp 1313/14/15, Vp 2020 (qui remplace le Vp 2022) am 5.8 sofortbereitschaft als Sperrgeleit. Ab Pkt Rot 2
übernimmt Sperrgeleit 27. M.S. Fl.
M 456 meldet sich zur Mitfahrt.
idem : 6.8.1943 : Den Helder Reede geankert  2100 U Weitermarsch durch Molengat.
idem : 7.8.1943 : Anst. Tonne Elbe : Geleit entlassen
KTB 11. Vp. Fl. : 17.9.1943 : Geleit 460  Cuxhaven-Rotterdam  Vp 1101, 811/04, FLAKJÄGER 24,
MÖWE . Ab Qu 9569 : Vp 803
EEM, ESPAGNE, RIYA, OTAVA = 5550 BRT
19.9.1943 : Hoek einlaufend passiert
KTB 20 Vp. Fl: 14.10.1943: Geleit 1181 am 14.10.1943 um 19.00 Uhr ab Hoek Anst. Tonne nach Elbe
Geleitführer: Chef 20. Vp.Fl mit Vp 2022, 811, FLAKJÄGER 23, Vp 1308/11, M 3200
Sperrgeleit Vp 1301/15, 1317, 2020/21
Ab Rotterdam anschliesst Vp 2015
Auslaufen auf 15.10.1943 um 18.00 Uhr verschoben.
Ab südl Anst. Tonne Den Helder übernimmt Chef 27 M/S Fl mit 4 Booten Sperrgeleit. MS-Gruppe 13. Vp-Fl dort
nach Den Helder entlassen. Vp 2020/21 laufen als Sicherungsboote weiter.
holl D NORDWYK  3697 BRT, dtsch D CEUTA  2718 BRT, belg D ESPAGNE  1759 BRT. Dampfer wie Boote
werden mit Sperrballonen ausgerüstet
Vp 2022 meldet ausser K.B.
Ab Ijmuiden Anst. Tonne: Geleit durch 8 Boote der 9. R-Fl verstärkt.
idem : 16.10.1943 : Qu AN 9648 : Sperrgeleit 27. MS. Fl beendet
idem: 17.10.1943: Cuxhaven
KTB Admiral Commanding Netherlands: 9.12.1943: Absichten für die Nacht vom 9-10.12.1943 und bei Hellwerden:
Vp 1410/19/2007/11 Dampfer ESPANA Hoek-Vlissingen
KTB 1. Sicherungsdivision: 7.12.1943: 10.00 Uhr: die Boote Vp 2007/11, 1410/19 erhalten Befehl, sofort nach
Hoek zu verlegen und von dort den Dampfer ESPANA nach Antwerpen zu geleiten.
Das Geleit soll an das Geleit SPERRBRECHER 153, das am 8.12 gegen 01.00 Uhr vor Hoek stehen wird,
anschliessen.
M 37 erhält Befehl, mit den Schleppzug SPERRBRECHER 153 um 15.30 Uhr aus Den Helder auszulaufen, und
das Geleit bis Vlissingen durchzuführen. Von Den Helder bis Pkt Orion sollen 2 Boote mit Gerät vorgesetzt
werden. Die Geleitsicherung soll von Pkt 3 bis Hoek durch die Boote der Pos. Rom verstärkt werden.
idem: 17.00 Uhr: der Grufü der Vp-Gruppe Rom meldet, dass er wegen dichten Nebels nicht auslaufen kann,
ebenso der Kdt von Vp 2007, dass das Geleit ESPANA wegen Nebel nicht laufen kann.
Die Sicherung des Schleppzuges SPERRBRECHER 153 von Vlissingen nach Antwerpen sollte durch die
Sicherungsboote der ESPANA durchgeführt werden. Da der Anschluss ESPANA ausfällt, muss SPERRBRECHER
153 in Vlissingen von der 32. MS.Fl übernommen und nach Antwerpen geleitet werden.
idem: 8.12.1943: 13.00 Uhr: ESPANA von Hoek nach Antwerpen wird wegen des Nebels um 24 Stunden auf den
9.12 um 15.00 Uhr ab Hoek verschoben.
idem: 9.12.1943: 15.20 Uhr: das Geleit Dampfer ESPANA mit Vp 1410/19, 2007/11 läuft Hoek aus nach
Antwerpen
idem: 21.40 Uhr: Geleit passiert Vlissingen auf den Marsch nach Antwerpen.
idem: 10.12.1943: 02.30: Geleit ESPANA bei Kruisschansschleuse (Antwerpen) beendet.
(note: ESPANA =  ESPAGNE.)
idem:  29.12.1943: Hako Antwerpen erbittet Geleit für Dampfer ESPAGNE.nach Rotterdam
Die 4 Vp-Boote auf Pos. Windhuk erhalten Befehl, mit Hellwerden nach Antwerpen zu gehen, und das Geleit
des Dampfers zu übernehmen.
idem: 30.12.1943: 15.50 Uhr: die 4 Vp-Boote der Pos. Windhuk sind auf dem Marsch nach Antwerpen. Da hohe
Windstärken gemeldet sind, ist es zweckmässig, den Geleitzug nicht über See zu schicken. Der Geleitführer erhält
daher Befehl, den Dampfer durch den Hans-Weerd-Kanal (note: !!) auf Binnenweg Nachts nach Rotterdam zu
geleiten, falls der Tiefgang des beladenen Dampfers dies erlaubt.
idem: 23.55 Uhr: Geleit Dampfer ESPAGNE. hat um 24.00 Uhr Vlissingen-Reede geankert. Demnach hat
sich der Marsch durch den Hans-Weerd-Kanal nicht ermöglichen lassen.
idem: 31.12.1943: 09.00 Uhr: Vp 1410, Geleitführer Geleit ESPAGNE. meldet, dass er in der Nacht nicht - wie
befohlen - in den Hans-Weerd-Kanal einlaufen konnte, da das Schleusenmanöver für den Dampfer bei dem
herrschenden Sturm ohne Schlepperhilfe zu riskant war. Er erhält Befehl, 16.00 Uhr Vlissingen auszulaufen und
sich vom Hako einen Schlepper mitgeben zu lassen.
KTB 1. Sich. Div. : 1.1.1944 : Vp 1410 meldet, dass es mit Geleit ESPAGNE wegen ungünstiger Wasserverhältnisse
vor Wemeldingen geankert hat. Weitermarsch nach Rotterdam am 2.1.1944
idem : 2.1.1944 : Geleit ESPAGNE Antwerpen-Rotterdam auf Binnenweg wurde um 10.05 Uhr beendet
KB 20. Vp Fl: 2.1.1944 Rotterdam eingelaufen (Vp 1410/19, 2007/11)
KTB 8. Vp. Fl. : 13.1.1944 : Geleit 1207  Rotterdam-Elbe  Vp 808/06/10/11/04, M 252, TF 16, TF 22
Sperrgeleit 27 M.S. Fl :  M 471, M 469, M 405, M 484, M 485, M 369
holl BEVERWIJK   2948 BRT,   finn JAAMERI  2521 BRT,  holl RIJN  1968 BRT,  ESPAGNE  1759 BRT,
holl NOORDWYK  3697 BRT  Schlepper AB 16
14.1.1944 : Fliegeralarm (pas de dégâts au convoi)
Qu. AN 9593 : AB 16 nach Wilhelmshaven entlassen
14.1.1944 : Geleit entlassen
idem : 31.1.1944 : Geleit 479  Cuxhaven-Hoek  Vp 808/03/04/10/11, Vp 1101, MÖVE
Sperrgeleit M 471, M 469, M 425, M 405
holl RIJN (1969), ESPAGNE (1749), dtsch MARGARETHE CORDS (3283), dtsch MAGDALENA (1912),
dtsch ELBING VIII (590), dtsch RHEINLAND (2570), holl VESTA (1854) (note : RHEINLAND und VESTA ab
Qu. 9547, MAGDALENA ab Qu. AN 9569)
Qu AN 9569 : M 469 nach Cuxhaven entlassen (Kesselschaden bei Räumerfolg)
Qu. AN 9567 : ELBING VIII kann bei Wetterlage Marschfahrt nicht halten, wird nach der Elbe entlassen
M 471 nach Borkum entlassen (Ruderschaden)
1.2.1944 : finn WARNA H bei Punkt F Anschluss an das Geleit
1.2.1944 : Pkt F : Vp 1317/15 melden sich zur Stelle und fahren als Sperrgeleit
2.2.1944 : M 3 ab Den Helder Reede mit Geleit
3.2.1944 : Hoek ein
KTB 20. Vp. Fl. :12.2.1944-14.2.1944 Ost Geleit 1217  Geleitboote Vp 2015, Vp 803/04/10/11, Vp 5701
Sperrgeleit: M 425, 405 Vp 1315/17  (note : Vp 1315 remplacé par Vp 1313)
dtsch D MAGDALENA  3283 BRT, holl D RIJN  1969 BRT, holl D BEVERWIJK  2948 BRT, dtsch D MARGARETHE
CORDS  1912 BRT, dtsch D SESOSTRIS  2013 BRT, bel D ESPAGNE.
idem: 12.2.1944: 17.30 Uhr: Auslauf Rotterdam.  Vp 1313 als Ersatz für 1315
idem: Punkt III: Gegengeleit 480: Vp 1313/17 verlassen Geleit, M 471, M 485, M 461 treten zum Geleit
idem: 13.2.1944: mehrere Flugzeuge tief, Bombenwurf
(KTB 4. Marinebordflakabteilung : 13.2.1944 : 01.53 Uhr : D. ESPAGNA (note) (2. Marinebordflakkompanie,
Rotterdam) im Geleit fahrend südl. Texel, von einem feindl. Flugzeug in zwei Anflügen angegriffen. Es wurden
Minen oder Bomben in die Fahrrinne geworfen. Munitionsverbrauch : 24 Schuss 2 cm)
idem: 14.2.1944: Geleit eingelaufen 
KTB 8. Vp. Fl. : 16.3.1944 : Geleit 487  Cuxhaven-Hoek  Vp 812/03/06  Vp 1104/07  Vp 1301/13  Vp 2007/21/22
AF 47
Sperrgeleit 7. M.S. Fl. : M 23, M 33, M 82, M 102, M 103, M 31, M 201
EEM (1316), NOORDWYK (3697), RIJN (1969), ESPAGNE (1749), LIISA (1460)
R 108 schliesst sich den Sperrgeleit an
Qu. AN 9559 : AF 47 kann nicht folgen und wird zur Elbe entlassen
17.3.1944 : Hoek ein
30.3.1944 : Geleit 1237  Rotterdam-Elbe  Vp 812/03/06/09 Vp 1104/07
Sperrgeleit 27 M/S Fl : M 435, M 471, M 461, M 369
8 Boote der 9. R-Fl (S-Bootssicherung)
WEICHSELLAND (3654), POSEIDON (3910), ESPAGNE (1756), PR. HOLLAND (??) (1974), HEDWIGSHÜTTE (2221)
Ab Ijmuiden BERNLEFF (2482)
31.3-1.4.1944 : Gefecht mit S-Boote (Geleit Den Helder ein, Borkum-Reede ein)
2.4.1944 : Flugzeugangriff
2.4.1944 : Elbe : Geleit entlassen
KTB 4. Marinebordflakabteilung :
1.4.1944 : 05.23 Uhr : Geleit mit D. ESPAGNE bei Terschelling von Engl. S-Booten angegriffen. Feuer sofort
auf 1800 m eröffnet. Die Schüsse lagen gut am Ziel, sodass S-Boote zum Abdrehen und Einnebeln gezwungen
wurden. Munitionsverbrauch 69 Schuss 2 cm
(sources anglaises : attaque par 21st MTB Fl : MTB 241, MTB 224, MTB 244  11th MTB Fl : MTB 223, MTB 350
Qu. AN 8553  MTB 241 sank in pos. 52°22'N-03°12'E 
Nouvelle attaque Qu. AN 8295 par MTB 224, MTB 223 et MTB 350)
idem 2.4.1944 : 00.40 Uhr : Geleit mit ESPAGNE Ostspitze Juist durch Flugzeuggeräusche alarmiert. Gleichzeitig
wurde eine Leuchtbombe geworfen. Eine Maschine umflog das Geleit (Täuschungflug). Sie wurde sofort auf 1200 m
Entfernung beschossen und drehte ab. Eine zweite Maschine flog gleichzeitig den D. ESPAGNE an. Maschine
sofort auf 1800 m Entfernung beschossen. Treffer beobachtet. Die Maschine musste sofort abdrehen und der
abgeworfene Torpedo verfehlte das Ziel. Mun.-Verbrauch : 78 Schuss 2 cm, 50 Schuss MG.
2.4.1944: Im Geleitzug Rotterdam-Hamburg laufend bei Feuerschiff ELBE I auf eine Mine gelaufen.
9.4.1944 dans convoi 492 avec German BERNLEF, Dutch RANDWIJK and EEM, left Elbe II escorté par Vp 2015, 2004,
2007, 2014, 2017 et 2019, "Sperrgeleit" par Vp 2013, 2020, 2021,2022 et 1301. A 20.30 jusque 22.00 à l'ancre
suite à un épais brouillard près de "Tn.Lucie"
(KTB 4. Marinebordflakabteilung : 9.4.1944 : 11.50 Uhr : ESPAGNE (2. Marinebordflakkompanie Rotterdam) im.
Geleit fahrend südwestlich Helgoland in Gefechtsberührung mit mehreren Thunderbolt. Trotz guter Schusslage
konnten Treffer nicht beobachtet werden. Zielhöhe 1600-1400 m, Entfernung 1800-1600 m. Mun.-Verbrauch : 104
Schuss 2 cm)
10.4 à 07.30 convoi entre à Den Helder. Repart vers Hoek van Holland à 22.00. Escorte renforcée par la 9 R-Fl.
Attaqué de 23.50 à 01.15 (11.4) par des MTB's norvégiens qui sont repoussés. Convoi entre à Hoek van Holland
le 11 à 07.30. A bord des navires un blessé grave et 6 légers. Peu de dégâts.
Dorgeist: 10.4.1944: vor Den Helder bei einen MTB- Angriff auf das Geleit leicht beschädigt und mehrere verletzte
Besatzungsmitglieder im Gefecht.
(KTB 20. Vp.Fl: 9.4.1944: Cuxhaven: Vp 2004/07/14/17/19 mit F.S.  MÖWE abgelegt für Westgeleit 492
Vp 2003/20/21/22 mit Vp 1301 legen ab als Sperrgeleit für Geleit 492
EEM, RANDWIJK, BERNLEFF, ESPAGNE.
10.4.1944: 23.50 Uhr sichten 5 fdl S-Boote. R 107 Einschüsse, auf 2020 Einschüsse (Aussi touché Vp 2020)
11.4.1944: 00.23 Uhr: erneuterangriff 4 S-Boote
01.23 Uhr: Gegner dreht in Nebelwand ab
(KTB 4. Marinebordflakabteilung : 10.4.1944 23.55 Uhr bis 11.4.1944 00.30 Uhr D. ESPAGNE in Höhe von
Ijmuiden von mehreren englischen S-Booten, genau beobachtet wurden 3 Boote, angegriffen. Beim ersten
Anlauf versuchten S-Boote, sich durch Einnebeln dem Abwehrfeuer zu entziehen. Bei diesem und
einem zweiten Anlauf konnte D ESPAGNE wegen zu grosser Entfernung seine Waffen nicht zum Einsatz
bringen. Bei einem dritten Anlauf der Boote Feuereröffnung bei etwa 1800 m, Schüsse waren sehr gut
im Ziel. Weitere Trefferbeobachtung wegen erneunten Einnebeln der Boote nicht möglich. Feindliches
Artilleriefeuer blieb ohne Wirkung. Munitionsverbrauch : 292 Schuss 2 cm)
11.4.1944 Rotterdam - note: Vp 2004 = ex LOODSBOOT belge -)
(note : KTB 20. Vp Fl mentionne également Vp 1303, M 3400 et M 3402  lors du passage Den Helder-Hoek  quid?)
KTB KMD Antwerpen: x.4.1944: Belg. Dampfer ESPAGNE eingelaufen (note: jour illisible)
KTB 1. Sicherungsdivision: 22.5.1944: der Dampfer ESPAGNE soll von Antwerpen nach Rotterdam geleitet werden.
Die 32. MS-Fl erhält Befehl, 3 Boote nach Antwerpen zu verlegen und den Dampfer am 23.5 Abends nach
Vlissingen zu geleiten.
idem: 23.5.1944: 3 Boote der 32. MS-Fl haben von Terneuzen nach Antwerpen verlegt, um von dort in der
kommende Nacht der Dampfer ESPAGNE nach Vlissingen zu geleiten.
idem: 24.5.1944: 04.00 Uhr in Vlissingen eingelaufen.
idem: 11.00 Uhr: 3 Boote der 20. Vp.Fl, die in Vlissingen eingelaufen sind, erhalten Befehl, den Dampfer ESPAGNE
von Vlissingen nach Hoek zu geleiten.
Die 32. MS-Fl stellt Sperrgeleit bis Pkt Orion. Die MS-Gruppe der 13. Vp-Fl läuft von Hoek mit Gerät dem Geleit
entgegen und setzt sich nach den Zusammentreffen als Sperrgeleit bis Hoek vor.
idem: 21.25 Uhr: Geleit ESPAGNE Vlissingen aus
(KTB 13.Vp. Fl. : ab Qu. 8814 Sperrgeleit durch Vp 1314/15/17 bis Hoek)
idem: 25.5.1944: 05.30 Uhr: Geleit ESPAGNE läuft in Hoek ein.
(KTB 20. Vp.Fl: 24.5.1944: Vlissingen 21.30 Uhr Vp 2004/09/11 Gruppe legt ab mit Dampfer ESPAGNE und
32. MS Gruppe als Sperrgeleit   25.5.1944: 05.00 Uhr: Hoek Anst. Tonne einlaufend passiert)
(note: Vp 2004 = ex LOODSBOOT belge)

maurice voss

KTB 11. Vp. Fl. : 2.6.1944  Geleit 1251  Hoek-Cuxhaven  Vp 1105/01/02/04/07  M 3420 R-Bootsbegleitschiff                        
ALDERS                        
Sperrgeleit M 131, M 348, M 347, M 307                        
LYS (1598 BRT), ESPAGNE (1758 BRT), holl NORDWIJK (3694 BRT), holl RANDWIJK (2439 BRT) dtsch                        
AEOLUS (1923 BRT)                        
Qu 8587 : RANDWIJK Minentreffer. Läuft mit eigener Kraft wieder ein. M 3420 bleibt zur Sicherung mit Dampfer.                        
3.6.1944 : NORDWIJK komt fest. ALDERS bleibt beim Dampfer. Geleit läuft weiter.                        
4.6.1944 : Borkum-Reede : Geleit geht zur Anker. Geleitbeendigung                        
Dampfer laufen weiter in Ems-Elbe Verkehr.                        
Sommer: bei Luftangriff in Kiel beschädigt.                        
KTB 3. Sicherungsflottille: 9.10.1944 VS 342 assure le Grundminengeleit de l'ESPAGNE. (Königsberg-Pillau)                        
idem: 17.10.1944: VS 342 Grundminengeleit ARNHILD, ESPAGNE., SAALBECK Pillau-Königsberg                        
6.11.1944: in der Ostsee mit einen Landungsfahrzeug zusammen gestossen.                        
(KTB 1. Sicherungsdivision: 6.11.1944: VS 204, 224, 236 Flakgeleit ESPAGNE., INGRID LEONHARDT, KOLBERG                        
Pillau-Libau  Wegen Kollisionsfall nach Pillau zurückgekehrt)                        
(F 874 bei Panzertransport von Pillau nach Memel mit ss ESPAGNE. kollidiert und leicht beschädigt                        
6.11.1944: 18.00 Uhr: Kollision in AO 9652  Vs 204 kehrt zurück und nimmt F 874 in Schlepp nach Pillau)                        
21.11.1944: Vereinbarung von 1940 gekündigt. Schiff aber weiter mit belgischer Besatzung und Flagge in der Ostsee                        
eingesetzt.                        
(KTB 4. Marinebordflakabteilung : 14.12.1944 12.15 Uhr: ESPAGNE lag bei Fliegeralarm in Hafen von Libau, als                        
dieser von 10 und gleich darauf von 12 Flugzeugen der Typen PE-2, IL-2 und Boston, angegriffen wurden.                        
Ausser ESPAGNE waren auch beteiligt : D OTTERBERG, WISCHHAFEN, HINRICH PETERS und                        
HENDRIK FISSER V. D ESPAGNE wurde nicht unmittelbar angegriffen. Etwa 15 Bomben fiele in der Nähe                        
des Schiffes. Keine Schäden. Zielhöhe 1000-500 m, Entfernung 2500-800 m  Munitionsverbrauch : 300 Schuss                        
2 cm, 475 Schuss M 151.                        
idem : 14.12.1944 : 18.05 Uhr : Feindmaschinen wurden laufend beschossen. Eine Bombe traf den Poller, an                        
dem die Vorleine des Schiffes belegt war. Infolge des starken Windes wurde das Schiff in das Hafenbecken                        
getrieben. Der Flakführer erkannte sofort die Gefahr und liess mit einigen seiner Soldaten die beiden                        
Buganker fallen, wodurch eine Kollision mit einem anderen Dampfer vermieden wurde. Als ein brennender                        
Dampfer mit dem Sturm auf D. ESPAGNE zutrieb, liess der Flakführer die Feuerlöschleitung klarmachen                        
und die Achterleine fieren. Dadurch wurde eine Sperrung des Kanäls verhinderd. Der Umsicht des Flakführers                        
ist die Rettung des Dampfers von grossen Schaden zuzuschreiben. Die übrige Flakbesatzung bekampte                        
die angreifenden Maschinen.                        
idem : 15.12.1944 : 11.06 Uhr : ESPAGNE beteiligt sich im Stadtkanal von Libau bei der Abwehr von etwa                        
150 russischen Maschinen auf das Hafengebiet. Eigene Feuerwirkung konnte nicht beobachtet werden.                        
Zielhöhe 2000-100 m Munitionsverbrauch : 560 Schuss 2 cm, 550 Schuss M 151.                        
idem : 19.12.1944 : 13.04 Uhr : D. ESPAGNE wurde im Geleit auf der Fahrt von Memel nach Libau 33 sm SW                        
Memel von 2 russischen Maschinen, Typ Boston mit Bomben und Bordwaffen angegriffen. Gutliegendes                        
Abwehrfeuer verhinderte feindliche Erfolge. Keine Schäden und Verluste. Zielhöhe 200-10 m, Entfernung                        
2500-150 m  Munitionsverbrauch : 200 Schuss 2 cm, 150 Schuss M 151).                        
26.1.1945 vom Reiko See für die Rettungsaktion zur Verfügung gestellt.                        
29.1.1945 quitte Danzig pour Swinemünde avec 870 réfugiés                        
30.1.1945 évacue 870 réfugiés de Danzig à Swinemunde                        
9.3.1945: Mit dem KM- Schlepper A 5 zusammen gestossen                        
22.3.1945: ESPAGNE wird der Reederei Bolten zur direkten Betreuung zugeteilt.                        
(as German: 1742 grt  c/s LXGD)                        
27.3.1945: vom Prisenhof Hamburg zur deutschen Verwendung freigegeben.                        
29.3.1945 : quitte Hela pour Copenhague où il arrive le 31.3.1945                        
Mai 1945: nach Kriegsende in Reparatur bei Flender in Lübeck vorgefunden. Den belgischen Eigentümer durch die                        
Britten freigegeben und weiter repariert.                        
8.7.1945 arrived in Antwerp                        
8.1.1949 sold                        
49-57 GIUSEPPE CROCE               Fioravante Italo Croce,      Genoa   It/
57-63 FRUMENTO               Nicola Guida,      Naples   It/
63-65 CATEMI               Maria Schiano di Cola,      Naples   It/
               (Enrico Berlingeri, Savona)         
65-66 CATEMI               Anna Ambrosino,      Naples   It/
31.12.1965 went aground near Canakkale o/v Novorossisk-Molfetta.                        
Jan 1966: abgebracht geborgen und an anderer Stelle auf Grund gesetzt.                        
5.1.1966: Neu geborgen und wieder durch Wetterverschlechterung auf Grund gesetzt.                        
Feb 1966: endgültig geborgen und nach Vado geschleppt                        
10.2.1966 arrived at Vado for BU.                        
BU at Savona by Ditta Giuseppe Riccardi. Work began 14.7.1966                        

maurice voss

ss LIEGE (2)
                     
4398   1908   blt Flensburger Schiffsbau Ges., Flensburg (yard 279)  L 17.6.1908  del 18.8.1908                        
4072 under deck   2782 net  6800 dwt                         
(autre source Belgique Maritime et Coloniale: 7250 dwt environ)                        
121,61 (116,94) x 15,88 x 7,71 x 8,49 m   (383.7 x 52.1 x 25.3 ft)                        
(Schmelzkopf: 4892 grt  3149 nrt  7000 dwt   L 27.6.1908 ?)                        
T 3 cyl 22 3/4", 39 1/4" & 66 1/2"-48" by builders    306 NHP  1800 IHP  1 screw  10,5 kn                        
2 decks                        
crew: 35                        
08-12 ADELHEID MENZELL               Transatlantica-Rhederei AG,         
               (Menzell & C°, mgrs)      Hamburg   Ge/
Février 1911: en charter pour Deppe (La Plata-Tampa)                        
20.9.12-13 ERHARD               Deutsche Rhederei GmbH,         
                     Hamburg   Ge/
arrive à Anvers de Hambourg le 30.11 et rentre en DD                        
13-43 LIEGE               C° Nationale Belge de Transports Maritimes,         
               (Armement Deppe SA, mgrs)         
                     Antwerp   Be/
zeebrief 229 du 5.12.1913  meetbrief 552 du 3.12.1913   3131,06  1800 HP  MBWV                        
Gazet van Antwerpen du 14.9.1913: de Duitsche nieuwe ss ERHARD, EBERHARD en EKKERHARD (note),                        
doch Deppe angekocht, zijn herdoopt geworden in ANVERS, Luxembourg en LIEGE.                        
Handelsblad du mercredi 31.12.1913 : a quitté Anvers samedi 27.12 pour Buenos Ayres                        
Gazet van Antwerpen du 17.4.1914: met stormschade is alhier aangekomen de ss LIEGE van Buenos Ayres                        
arrive à Flessingue de Montevideo le 2.9.1914, pour Anvers                        
Lloyd Anversois du 5.9.1914: suite au mauvais temps rencontré lors de son voyage de Buenos-Ayres à                        
Anvers des coups de mer désarrimèrent la pontée et endommagèrent les conduites-guide de la barre du                        
gouvernail.                        
quitte Anvers pour Cardiff le 17.9.1914, sur lest                        
25.1.1915 arrive à Buenos Ayres de Newport                        
17.4.1915 quitte Newport pour Buenos Ayres                        
Message Halifax 30.12.1917: four bombs are being carried in Belgian Relief ss LIEGE for delivery                        
in USA. Name of carrier unknown but two men excited suspicion at Rotterdam one an officer or                        
member of crew with large growth on left cheek, the other a Swiss passenger who signed on as                        
member of crew.                        
Message Halifax 31.12.1917: my telegram yesterday. Bombs in ss LIEGE are believed to be                        
incendiary consisting of metal cylinders bound round with two layers of Bickfords fuse length                        
about 9 1/2 inches diameter 4 inches.                        
Message 28.5.1918: Armano LORAMO (?) a Spanish sailor who has been serving on the above                        
ship for the past 11 months, and left her on her arrival here last week, relates the following:                        
On the arrival of the ss LIEGE at New York on her last journey, Captain Masure was arrested and                        
found in possession of espionage letters for the German agents in New York. The Captain of the                        
ss PRESIDENT BUNGE was transferred to the ss LIEGE, and returned with her.                        
The LIEGE arrived at Rotterdam last week, after night-fall. Before the arrival of the Custom House                        
Officers on board, a small motor boat (N°9) was lowered from the LIEGE. This motor boat contained                        
150 Kgs of rubber in square blocks, which has been stored under the floor of the engine room.                        
The motor boat went immediately to the Leuvehaven, Rotterdam, where the rubber was taken ashore                        
behind the fish-market, and stored in a Belgian café in the Schiedamsche-dvk. The motor boat then                        
returned to the ss LIEGE, without being stopped on the way. Informant states that this could not                        
have taken place without the knowledge of the Captain. The men concerned in this affair are:                        
LEFEBVRE First officer, MOROLLE  Chief officer, MULLER  carpenter (this man, states is a German                        
with false Danish passport), VIDAL  cook. Similar transactions, states informant have taken place on                        
every journey of the ss LIEGE. Carpenter MULLER transmits letters to and from the USA on every                        
journey, which he takes ashore in the hollows cut out for the purpose, in wooden boxes or pieces of                        
furnature.                        
NRC: Buenos Aires 5.7.1923: Het van Antwerpen komende LIEGE is bij het binnenkomen van de haven,                        
tijdens dikken mist, met hoogwater aan den grond geraakt en blijven zitten.                        
Buenos Aires 11.7.1923: LIEGE is geheel onbeschadigd vlot en gisteren hier in de haven gesleept.                        
Handelsblad du 29.10.1925: de LIEGE is in de haven van Antwerpen opgelegd.                        
Echo d'Ostende du 6.5.1926: le steamer LIEGE a embarqué à destination du Congo un bateau                        
stern-wheeler pour l'UNATRA ainsi que, sur le pont, deux grandes alléges pesant chacune 6,5 tonnes.                        
Gazet van Antwerpen du 8.8.1927: de LIEGE, alhier van Buenos Ayres aangekomen, rapporteert dat                        
bij het doorvaart van Buenos Ayres, tusschen de dokken 3 en 4, de boot onder den druk van eenen                        
hevige vloed en niet luisterend naar het roer, en ondanks de pogingen van twee sleepbooten, met geweld                        
tegen den kaaimuur terecht kwam en schade bekwam aan eenige platen nabij het ruim 1. Op reis                        
werd bestendig water vastgesteld in de voorpiek. Dag en nacht werd regelmatig het water uitgepompt                        
liste officielle 1928 : 4322 grt  3131 nrt  7185 dwt   1600 IHP                        
Gazet van Antwerpen du 10.12.1928: bij het vertrek van hier naar Montevideo is de LIEGE nabij                        
Fort Ste Marie aan den grond gekomen. Het schip werd vlot getrokken door de sleepboor DIRECTEUR                        
L. BULCKE van de Union de Remorquage.                        
Handelsblad du 9.9.1930: Montevideo 5.9: de LIEGE is hier vandaag aangekomen met allerhande avarij                        
ten gevolge van het tempeest dit op 1.9 woedde op de Urugueesche kust.                        
Handelsblad du 13.8.1932: Antwerpen 12.8: de te Antwerpen aangekomen LIEGE heeft te Puerto Novo                        
den kaaimuur geraakt. Gedurende het lossen te Antwerpen heeft men vastgesteld dat het schip licht                        
lek had gekregen zoodat de lading van ruim 1 lichtelijk beschadigd is.                        
Gazet van Antwerpen van 12.6.1936: aan boord van de LIEGE dat te Buenos Ayres in Dok 3 gemeerd lag                        
is brand uitgebroken in de bunkers.  Buenos Ayres 10.6: de brand is gebluscht.                        
Rotterdamsch Nieuwsblad: Rio de Janeiro 5.10.1936: het Belgische ss LIEGE van Antwerpen naar La Plata                        
heeft een lek in de machinekamer. De scheepspompen kunnen het water bijhouden. Het schip zal                        
vermoedelijk vannacht of morgen hier aankomen om te repareeren.                        
Rotterdamsch Nieuwsblad: Rio de Janeiro 5.10.1936: het Belgische ss LIEGE is gisteravond met een                        
groot lek in de machinekamer hier aangekomen. Het schip zal door duikers onderzocht worden.                        
idem: Londen 8.10.1936: is na reparaties uit Rio vertrokken                        
Handelsblad du 13.5.1937: Antwerpen 12.5: de kapitein der Belg. st LIEGE te Antwerpen aangekomen met                        
eene lading tarwe en erts, meldt dat op 4.4., bij het vertrek uit Martin Garcia, zijn schip uit den koers                        
liep bakboords en op den linkerkant dervaargeul strandde. Eerst na 3 dagen aanhoudende pogingen                        
gelukte men er in het schip vlot te krijgen, maar bij die pogingen leden de machienen geweldig door                        
herhaaldelijke verhittingen, terwijl ook de condensator vol slijk liep. Het schip bereikte echter zonder                        
verdere ongevallen Antwerpen.                        
Handelsblad du 1.7.1937: Buenos Ayres 29.6: is gisteren met machienschade te Buenos Ayres                        
aangekomen.                        
Handelsblad du 3.7.1937: Buenos Ayres 1.7: volgens schatting van den expert die de machinen                        
avarij van de LIEGE onderzocht, zullen de herstellingswerken ongeveer twee weken duren.                        
Handelsblad du 28.7.1937: Buenos Ayres 20.7: LIEGE die op 28.6 met machienavarij te Buenos Ayres                        
werd binnengesleept, heeft op 20.7 de haven verlaten in bestemming voor Santa Fe, na  voltrekking der                        
noodige herstellingswerken.                        
Rotterdamsch Nieuwsblad: Buenos Ayres 2.3.1939: LIEGE, van Rosario naar Antwerpen bestemd, en het                         
Deensche ms OREGON, 2900 nrt, van Buenos Ayres naar Kopenhagen, zijn gisteravond om 10.30 uur bij                        
km 35 ter reede van Buenos Ayres met elkaar in aanvaring gekomen. Beide schepen melden schade boven                        
de waterlijn.                        
Later bericht: de LIEGE en de OREGON zijn in de haven van Buenos Ayres aangekomen voor survey en                        
reparaties.                        
Rotterdamsch Nieuwsblad: Londen 3.3.1939: volgens een later bericht is van het ss LIEGE de voorsteven                        
beschadigd. OREGON heeft lichte schade nabij ruim nr 3.                         
idem: Londen 4.3.1939: de laagste inschrijving voor reparatie van de LIEGE bedraagt 2000 papieren pesos.                        
Deze inschrijving gaat hedenmiddag in en heeft een geldigheid van 5 dagen.                        
idem: Londen 9.3.1939: de tijdelijke reparatiën van het ss LIEGE zijn voltooid. Een certificaat van zeewaardigheid                        
is uitgereikt. Het schip heeft de reis voortgezet.                        
Handelsblad du 4.3.1939: Londen 3.3: het onderzoek van de LIEGE heeft doen vaststellen dat de steven naar                        
bakboord is verwrongen. Tien platen werden beschadigd. De ankerkluis van stuurboord is gebroken. De twee                        
eerste ribben zijn aangetast.                        
7.5.1940 arrived Weymouth, o/v Rosario-Antwerp (Capt. J. Gilles).                        
9.5.40 reçoit l'autorisation de repartir. Reçoit l'ordre de jeter l'ancre en rade de Boulogne.                        
12.5.40 sent to Brest by the French authorities, then on 14 to Le Havre and on 16.5 to Rouen.                        
20.5.40 cargaison réquisitionnée par les autorités françaises. Déchargement terminé le 31.                        
7.6.40 début d'embarquement d'une cargaison de sucre à destination d'Alger. Damaged by aircraft attack                        
9.6.40 bloqué à Rouen suite à la destruction des ponts par les Britanniques.                        
En feu et coule le long du quai. (douteux !)                        
22.6.1940 après l'occupation du port déclaré prise par la Hafenüberwachungsstelle Rouen                        
9.7.1940 après rapport du "Bergungsinspektor" Meyer, navire échoué par le Cdt du port vu que le navire                        
avait été détaché à plusieurs reprises pendant la nuit et que, vu le courant, il avait dérivé et heurté un pont                        
de fortune. Pont supérieur au dessus de l'eau. Relevage aisé                        

maurice voss

Jan 1941: déjà relevé et inusité à Rouen
10.2.1941 sailed from Rouen to Antwerp und in Reparatur genommen.
9.4.1941: Vereinbarung zwischen dem Reichskommissar beim Prisenhof Hamburg und der Compagnie
Nationale Belge de Transports Maritimes SA (unter deutscher Verwaltung - Deutscher Kommissarischer
Verwalter Kurt Sieh) zum Einsatz unter belgischer Flagge in Nord- und Ostsee.
9.4.1941: Vereinbarung zwischen dem Reichskommissar beim Prisenhof Hamburg und der Compagnie
Übergabe des Schiffes an die Compagnie Nationale Belge de Transports Maritimes SA.
22.6.1941: Kriegsausbruch zwischen Deutschland und der UdSSR.
Hafenkdt Rouen 8.7.1941: B Nr 128/41 à Kdt Seeverteidigung Le Havre: Concerne: Flak-Schutz
Marineanlagen. Vorgang: Luftangriff auf Werft Le Trait am 6.7.1941. Werft Chantiers de Normandie.
der Werft ist stärk beschäftigt. Binnen 2 Monaten ist Fertigstellung erwartbar von...., LIEGE....Ich halte
Flakschutz für vordringlich.
Aug 1941: Ende der Reparaturarbeiten. Als Folge der geänderten Lage wird LIEGE vom Service des Transports
Maritimes/Dienst voor overzeesch Verkehr, Brüssel unter belgische Flagge zum Transport von Kohlen nach
Finnland und Schweden bzw. Holz von dort nach Belgien eingesetzt. Der Dienst wird nun vom Armement
Deppe SA bereedert, welche allerdings durch einen deutschen Treuhänder verwaltet wird.
KTB... : 8.1.1942 : Adm. Frankreich anordnet Übergabe MITIDJA nach Eintreffen Bordeaux an französische
Regierung so bald wie möglich, da die deutsche Überführungsbesatzung dringend in Le Havre bzw Rouen
gebraucht wird, um auch Dampfer LIEGE zu überführen.
KTB 2. Sicherungsdivision: 17.3.1942: Dampfer LIEGE für Weitermarsch nach Osten nicht klar. Geleit 2306
muss daher auf 18.3 verschoben werden.
idem: 18.20 Uhr: 18.3 abends Geleit 2306 D LIEGE Le Havre-Boulogne. Mitgehen M 4, 14, Vp 1511, 3. R-Fl.
(KTB 3. R.-Fl. : navires prévus : R 33, 35, 36, 163-166)
idem: 18.3.1942: 11.30 Uhr: FS FG 11670 an M 14, Vp 1511, Hafenkdt Le Havre: 18.3 um 20.00 Uhr auslaufen
M 4, 14, Vp 1511/07, Geleit 2306, D LIEGE 5300 BRT Le Havre über Weg rosa, rosamunde nach Boulogne.
Marschfahrt 9 sm. Eintretten Boulogne 07.30 Uhr.
idem: 16.10 Uhr: Kdt Vp 1511 Le Havre meldet: D LIEGE läuft nur 7 sm statt wie angegeben 8,5 sm. Boulogne
kann erst um 10.00 Uhr erreicht werden.
Befehl: um 18.30 Uhr auslaufen. Jagdschutz wird angefordert.
idem: 16.15 Uhr: FS FG 11642 an Jafü 3: erbitte dringend Jagdschutz für Geleit 5300 BRT Dampfer, 2 M-Boote,
2 Vp-Boote, Le Havre aus 18.3  18.30 Uhr. Fahrt 7 sm Boulogne gegen 07.30 Uhr ein
idem: 19.3.1942: 10.30 Uhr: Vp 1511 meldet, um 08.30 Uhr mit Geleit 2306 Boulogne eingelaufen.
Marschfahrt Dampfer LIEGE konnte trotz starken Seegangs und Windstärke 7 durchgehalten werden. Vp 1507
vor Fecamp wegen Maschinenschaden entlassen. Befehl: klarhalten zum Weitermarsch 20.3 abends
(6.5.1942 : Marinegruppenkommando West an Oberkommando der KM : z.Zt liegen folgende
Geleitanforderungen vor : LIEGE  4400 BRT  Ldg 6000 T Erz von Boulogne nach Osten)
idem: 12.5.1942: in Fortsetzung des Bestrebens Gegner von Verband SPERRBRECHER 171 abzulenken
wird Gegengeleit Uber Weg rosa von Boulogne nach Osten angestrebt.
Von Weitergeleit Tanker ILL wird wegen der Grösse und Wertes des Schiffes abgesehen, stattdessen Dampfer
LIEGE (4530 BRT) dem Geleit beigegeben (Geleit 2306). Sicherung des Geleites wird durch weitere Vp-Boote
und durch Austausch der langsamen Boote gegen schnellere verstärkt.
Wegen des grossen Tiefgangs von LIEGE (6,80 m) und der ungünstig liegenden Hochwasserzeit kann Marsch
Boulogne nur bis Dünkirchen durchgeführt werden.
Absicht: 10 R-Fl, RAULE, Vp 210, 212, 714, 1501, 1506, 1808 Geleit 2306 Boulogne-Dünkirchen
idem: 12.5.1942: Befehl an Chef 18. Vp-Fl: Tanker LIEGE 4400 BRT ist in der Nacht 12/13.5.1942 durch die
Kanalenge von Boulogne nach Dünkirchen zu geleiten. Weg: Weg rosa (ohne Umgehungswege) Sicherung:
3 Boote 10. R-Fl als S-Bootvoraussicherung, R-Bootsbegleitschiff RAULE, Vp 210, 212, 1802, 1808, 714,
1506, 1501. Durchführung: 12.5 um 21.45 Uhr ausläuft 10. R-Fl Boulogne. 22.00 Uhr ausläuft Geleit.
10. R-Boot Fl bildet S-Bootsvoraussicherung in Abstand von 3 sm vor dem Geleit, bezw. je nach Sicht.
Aufstellung des Geleites durch den Geleitzugführer. Führerboot RAULE. Marschfahrt 8 sm. Standort: 02.30 Uhr
einlaufen Dünkirchen. Wegen des grösseren Tiefganges des Dampfers (6,50 m) muss Einfahrt Dünkirchen
spätestens 2 Stunden nach Hochwasser passiert werden. (note : Vp 1802 ne participera pas vu sa vitesse trop peu
élevée)
(KTB Hafenkdt Boulogne : 12.5.1942 : ausgelaufen LIEGE, Vp 211/12, Vp 714, Vp 1501/06 und Vp 1808, R 179,
R 180, R 181  note : Vp 211 erreur?)
(KTB Hafenkdt Dünkirchen : 13.5.1942 : 03.45 Uhr : R-Bootsbegleitungsschiff RAULE, R 179, R 180, R 181,
Vp 210/12, Vp 714, Vp 1501/06, Vp 1808 und LIEGE eingelaufen. D LIEGE 4500/7000 Tonnen, Tiefgang 6,60
wurde von 3.00 bis 4.00 Uhr von Reede in den Vorhafen nähe Leitmole gebracht. Wegen fallenden
Wasserstandes kam das Schiff auf Grund und wurde um 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr durch die neue Seeschleuse
an Kai 10 verholt mit Hilfe der Schlepper 11, DOGUE und D 120 S.)
idem: 18.5.1942: 09.00 Uhr: von Geleit ILL freiwerdende Vp-Boote können in Dünkirchen liegende Dampfer
LIEGE und HORST bis Vlissingen bringen. Wetterlage und Hochwasserverhältnisse für grosses Tiefgang LIEGE
jetzt günstig.
idem: 18.5.1942: 11.15 Uhr: Befehl an Vp 1806 Dünkirchen: 19.5 um 01.30 Uhr auslaufen Dünkirchen nach
Vlissingen mit 3 Vp-Booten und Geleit 2306. Marschfahrt 8 sm. Geleitführer Kdt Vp 1806. Eintreffen Vlissingen
gegen 08.30 Uhr.
LIEGE verlegt wegen grossen Tiefgangs rechtzeitig Aussenhafen (Vp 1806/05/08/09)
(KTB Hafenkdt Dünkirchen : 19.5.1942 : Vp 1809/05/06, M 3830/31/33 und LIEGE nach Osten ausgelaufen),
(note: escorte quitte Vlissingen avec le BIZON le 20.5 à 22.00 h à destination d'Ostende)
KTB KMD Rotterdam 21.5.1942: Dampfer LIEGE von Westen kommend in Rotterdam eingetroffen. Nach
Entlöschung der Ladung wird das Schiff an den Belg. Reeder Armement Deppe zurückgegeben.
KTB 20. Vp.Fl: 8.6.1942-10.6.1942: Geleit 1772  Hoek-Elbe  Vp 2005/09/11/12/03
schw D INGEBORG  1156 BRT  7,5 sm, belg D LIEGE  4322 BRT  7,5 sm  2 C 30, Ballon, dtsch D KÖHL
4480 BRT  10,0 sm  2 C 30 Ballon, schw D ARRASVALL  1954 BRT  8 sm, schw D MANSURIA  1083 BRT
8,5 sm, schw D NORMANDIA  1154 BRT, holl D WAALHAVEN  3551 BRT  8 sm  2 C 30, 2 mg
Anschliesst an Hoek Vp 1217, ab Den Helder Vp 1101/02 (+ Schlepper FRICK)
idem: 10.6.1942: bei Elbe II: Geleit entlassen
D LIEGE liep während der Reise nur 6 3/4 sm (note: Vp 2003 = ex LOODSBOOT belge)
23.6.1942: sur ordre de l'OKM le navire est muni de DCA allemande. Die Bereederung des Schiffes ausserhalb
Belgiens liegt in Händen der Reederei August Bolten Wm Miller's Nachfolger, Hamburg
KTB KMD Antwerpen: 23.6.1942: Lt Befehl OKM soll Belg. Handelssch. LIEGE, YSER und LYS (Reederei
Armement Deppe) Flakbewaffnung erhalten.
KTB 8. Vp. Fl. : 7.8.1942 : Geleit 323 Cuxhaven-Hoek Vp 801/02/03/05, Vp 2003, SPERRBRECHER 149
belg YSER, belg LIEGE, finn IVALO, schw LESTRIS, dän JELVA LAU
idem : 8.8.1942 : Qu 8556 : Vp 2003 und SPERRBRECHER 149 werden nach Den Helder entlassen.
idem : 8.8.1942 : 18.30 Uhr : Hoek eingelaufen.
KTB 13. Vp. Fl. : 9.8.1942 : Geleit 1203 : Vp 1304/01/05/10/32 mit LIEGE und YSER (beide mit Holz,
beide bewaffnet) Hoek auslaufen nach Vlissingen
idem : Westkapelle : 4 Boote dann auf Pos. Victoria. Vp 1305 mit LIEGE und YSER nach Vlissingen.
Wegen anhaltender Wetterverschlechtung und zunehmenden Seegang laufen die Boote Vp 1301/04/10/32
mit dem Geleit Vlissingen ein.
Idem : 10.8.1942 : Vlissingen Aussenhafen : Dampfer Anker auf. Laufen Schelde aufwärts.
idem : 29.8.1942 : Vp 1304/10 ab Vlissingen D LIEGE (Kohle) und FIDELITAS (5369 BRT Ballast)
nach Rotterdam geleiten. 32. M.S. Fl Sperrgeleit von Westkapelle bis Steendiep. Geleit 1892
Vp 1303/09 bei Pkt 7 zur Verstärkung
idem : 29.8.1942 : Anst. Tonne Hoek passiert. Vp 1303/09/10 entlassen
idem : 29.8.1942 : Vp 1304, LIEGE, YSER Rotterdam festgemacht.
KTB 8. Vp. Fl. : 3.9.1942 : Geleit 1898  Hoek-Cuxhaven  Vp 808/10/11/12, FLAKJÄGER 21/24,
SPERRBRECHER 149, M 3400
norw WILLIAM BLUMER, dtsch GINNHEIM, fin AURA, schw INGEREN, dtsch OSTERNMOOR,
dtsch OCKENFELS, belg LIEGE = 29730 BRT
Qu 8529 : Hafenschutzboot 604 und R 105 schliessen sich dem Geleit an.
idem : 4.9.1942 : HS 604 ist nach der Ems bestimmt, verlässt das Geleit
Pkt A : R 105 nach der Weser entlassen
idem : 4.9.1942 : Geleit entlassen.
idem : 28.10.1942 : Geleit 359  Cuxhaven-Hoek  Vp 812/07, Vp 1104/08, M 3440 (note : ex Loodsboot
belge), SPERRBRECHER 149.
schw ORFA (1600 BRT), dtsch WOLFRAM (3642 BRT), belg LIEGE (4322 BRT), dän BETTY MAERSK
(2356 BRT), dtsch NIEUWALL (396 BRT)
idem : 29.10.1942 : BETTY MAERSK nach Amsterdam entlassen
Idem : 29.10.1942 : 21.30 Uhr : Hoek ein
KTB 1. Sicherungsdivision : 29.10.1942 : Geleitbefehl : Geleit N°1205 D. LIEGE mit Vp 1304/05/09/13 am 30.10.1942
um 1430 Uhr ab Hoek nach Vlissingen.
32. M/S.Fl. mit 2 Booten übernimmt gegen 1830 Uhr bei Tonne WBJD Dampfer zum Weitergeleit nach Vlissingen.
(KTB 13. Vp. Fl. : LIEGE cargaison de bois  32. M/S Fl. : dont le M 3200  WBJD = Anst. Tonne Ostgat)
KTB 8. Vp. Fl. : 19.11.1942 : Geleit 1982  Hoek-Cuxhaven  Vp 1104/09, Vp 808/06, FLAKJÄGER 27,
FLAKJÄGER 24, M 20
belg LIEGE, schw BANANA, dtsch ALTKIRCH, schw LILLIE MATHIESEN, schw BELOS, schw GRETH,
dän LICA MAERSK
3 Boote der 1. M.S. Fl als Verstärkung
idem : 20.11.1942 : Vp 808 verlässt das Geleit nach Wesermunde
M-Boote treten Rückmarsch nach Den Helder
idem : 20.11.1942 : Geleit entlassen
KTB 11. Vp. Fl. : 9.12.1942 : Geleit 374  Cuxhaven-Hoek  Vp 1111/10/04/07  FLAKJÄGER 21
Sperrgeleit : 4 Boote der 1. M/S. Fl
BROSÄTER, LIEGE, KATTEGAT, GRANADA, ORION, INGARÖ, LILLIE MATTHIESEN
11.12.1942 : Rotterdam fest
KTB 8. Vp. Fl. : 6.1.1943   Geleit 1021  Hoek-Elbe  Vp 808/03/04/07, FLAKJÄGER 22
Sperrgeleit : M 82/102/103/131
schw SIGRID MATHIESSEN, dtsch JOHANN SCHULTE, schw JAMAICA, schw VERA, schw BERNICIA,
belg LIEGE, dtsch BREE HELLE, schw VIRGINIA = 18513 BRT
idem : 7.1.1943 : FLAKJÄGER 22 und BREE HELLE nach Wesermunde entlassen
idem : 7.1.1943 : bei Elbe II : Geleit geankert
idem : 8.1.1943 : Geleit entlassen
KTB KMD Rotterdam xx.1.1943 (entre 1 et 15): Bel. D. LIEGE von Rotterdam nach Hamburg ausgelaufen.
Schiff soll in Norwegenfahrt eingesetzt werden.
KTB 20. Vp. Fl. : 17.1 au 18.1.1943 : Geleit 391  Cuxhaven-Hoek  Vp 2005/08/09/10/12  Sperrgeleit 5 Boote
der 21. M.S. Fl.
schw ARNOLD BRATT (1430), belg LIEGE (4398), dtsch PORTO ALEGRE (6105), dtsch KAPITÄN (257 BRT)
(trifft bei Pkt Anton zum Geleit, bei Pkt Dora I zur Ems entlassen)
idem : 18.1.1943 : Vp 2005/09 erhalten Befehl Dampfer KAPITÄN nach Hoek zu geleiten.
KTB 11. Vp. Fl. : 26.1.1943 Geleit 1041  Rotterdam-Elbe  Vp 1111/01/07/02/05, UJ 1711, Sperrgeleit
durch 5 Boote der 21. M/S. Fl
LICA MAERSK, GRANÖ, BANANA, MAUD, JANTJE FRITZEN, LIEGE, CARL JÜNGST = 20815 BRT
Vp 1105 Minentreffer. Sank innerhalb einer Minute
27.1.1943 : attaques aériennes. Pas de dégâts au convoi
27.1.1943 : Cuxhaven
KTB 8. Vp. Fl. : devait faire partie du convoi  parti le 7.2.1943 de Cuxhaven à destination de Hoek avec 7 autres
vapeurs. Escorte prévue : Vp 805/09/11/12, Vp 1303, Vp 2019/20/21
schw UTÖ (1144), schw ELEONOR (1071), dän ANNE (1597), schw SIGRID MATHIESSEN (988),
dtsch DESSAU (5933), schw BJÖRKÖ (2240), schw BRSÄTER (1268), LIEGE (1609 note :??)
idem : 8.2.1943 : LIEGE zur Elbe kehrt gemacht.
KTB 20. Vp. Fl. : 17.2 au 19.2.1943  Geleit 400  Elbe-Hoek  Vp 1107/01, Vp 2006/09  Sperrgeleit : M 323/342/324/341
dän MARIA TOFT (1619), dän AGNETE (1458), dän WM. TH. MALLING (1933), dän LICA MAERSK
(2480), belg LIEGE (1619), (note : ??) dän STOCKHOLM (1596), dän HAFNIA (2090), holl GOUWE (1922)
KTB 11. Vp. Fl. : 17.2.1943 : M 324 Minentreffer. Mit Vp 2009 nach Cuxhaven entlassen
18.2.1943 : laufende Fliegerangriffe. Keine Schäden im Geleit..
19.2.1943 : Hoek ein (également présent Vp 810 ?)
23.3.1943: Marine-Bordflakbrigade Nord spricht mit B. Nr. G 43/43 dem Bordflakkommando Dampfer LIEGE
Stabszug Marine-Bordflakabteilung Oslo - für das Gefecht mit einem feindlichen Bombenflugzeug am 18.2.1943
queerab Noordwijk an Zee die "Anerkennung der erfolgreichen Abwehr" zu.
13.3.1943 at 02.21 T/S by British MTB , 15 m SSE of Terschelling in German convoy (voyage Rotterdam-
Hamburg with coke) pos. 53°41,8"N-03°25,6 E
Capt. J. Guillot. 3 dead sur un équipage de 65. Survivors rescued by German escort ship and landed at Cuxhaven.
Sperrballon schwebt weiter über das gesunkene Schiff. Tués: Jean Nyssen, chief-engineer, Constant Schrickx
3rd engineer et Pierre Gelens, stoker.
Convoi 1071 quitte le 12.3 à 10 h 00 Ansteuerungstonne Hoek van Holland vers l'Elbe. Escorteurs Vp 1300,
1305, Vp 803, 807. Sperrgeleit: M 3, M 37, Vp 2020, Vp 2021, M 470 auch angeschlossen. Convoi composé
des vapeurs SKODSBORG (1450/19), MARTIN CARL (1412/24) et JELVA LAU (2257/19)(Danemark), SIGRID MATTHIESSEN
(974/03), HERMOD (1495/19) et ELLINOR (1071/03) (Suède), LIEGE (4398/08), BREE HELLE (ms 341/40) (Allemand),
Wasserboot allemand ÄGIR avec en remorque le "Leicht Artillerieträger" LAT II
(note : Vp 807 remplacé dans l'escorte par Vp 1305)
13.3 à 02.22 h (selon KTB 13. Vp-Fl) LIEGE et HERMOD touchés par torpilles de MTBs anglais
13.3 à 03.26 h (selon communication radio, KTB 13. Vp-Fl) LIEGE coule par environ 53°41,8'N-03°25,6'E
MTB's anglais impliqués: 31 MTB-Fl, MTB 624 (Lt K. Gemmel, également Cdt de la flottille), MTB 628
(Lt R. Cunningham) et MTB 617 (Lt B. Beynon)  (31 st Flotilla basée à Great Yarmouth)
Survivants recueillis par Vp 1300.  Position également donnée....05°25,6' E (quid ??) (Grid AN 6979)
(ELINOS = certainement ELLINOR)
Zitat aus das Bericht über den Totalverlust ses belgischen Dampfers LIEGE von der Begleitoffs.: Sdf (L.zS.)
Höns (KTB 13. Vp. Fl.): "Da nach meiner Ansicht das Schiff in dieser Lage noch für einige Zeit
schwimmfähig bleiben würde, gab ich Befehl für die Flakmannschaft die Waffen zu bergen".
(Vp 1300 = ex LOODSBOOT 17 belge), Vp 1305 = WUPPERTAL  Vp 803 = WIESBADEN,
Vp 807 = AUGUSTE KÄMPF, Vp 2020 = ALEXANDER BECKER, Vp 2021 = NÜRNBERG, tous d'anciens
chalutiers à vapeur
KTB KMD Rotterdam 1.6.1943: unter der B. Nr. 2965/43 H, wurde der Armement Deppe mitgeteilt, dass für die
Beglaubigung des Totalverlustes des D. LIEGE noch weitere Unterlagen KMD übersandt werden müssen, ferner
eine Erklärung des Belgischen Verkehrsministeriums dass es den Molestfall anerkannt.

maurice voss

ss LYS (2)                     
                           
1609   1908   blt Akt. Ges. "Neptun", Rostock (yard 269) L 14.12.1907   C 3.1908  del 29.3.1908                           
1349 under deck    954 net   3000 dwt  262.8 x 38.1 x 16.4 x 18.5 ft                           
79,65 x 11,62 x 5,79/5,01 m                            
(Schmelzkopf: 1615 grt  991 nrt  3000 dwt   79,25 x 11,58 x 5,01 x 5,79 m)                           
T 3 cyl  18 1/2", 30 1/2" & 48"-33" by builders    114 NHP 800 IHP 8,5 kn  1 screw                           
1 deck   well deck                           
08-17 MINNA CORDS               August Cords DG,      Rostock   Ge/   
8.12.17-19 BREMEN               Halm, Stirn & C° GmbH,      Köln   Ge/   
8.1914: in Germany                           
4.9.1919 vom Reich enteignet und an UK ausgeliefert                           
10.9.1919 to Allied Commission and allocated to Belgium                           
Carillon du 7.12.1919: parmi les nombreux navires de bois qui entreront sous peu dans notre port                           
se trouve le BREMEN ayant un tirant d'eau de 18" et chargé d'environ 850 standard de bois. Ce                           
navire sera le 1er de la série que les Allemands ont dû nous remettre. Il vient de Tranghend, près de                           
Viborg en Finlande et a un équipage belge. (note: Tranghend ?? Viborg = Vyborg ?)                            
Arrivé à Ostende le 11.12.1919 de Trangsund, c. Hulsem, firme Olsen. Quitte le 24 pour Anvers                           
Carillon du 3.10.1920: arrivé le 28.9.1920 à Ostende venant de Kotka, c. Hulsens, firme Snauwaert                           
Quitte le 10.10.1920 pour la Tyne                           
19-21 BREMEN               Belgian Government,      Antwerp   Be/   
               (Association Maritime Belge, mgrs)            
Journal de Bruxelles du 18.2.1921: on se rappelera que le gouvernement avait mis en vente 4 des navires                           
de mer allemands attribués à la Belgique par la Commission des Réparations. A cette vente publique on                           
avait constaté qu'il y avait accord entre les armateurs belges pour ne pas acheter. Deux offres seulement                           
avaient été présentées et elles étaient très au-dessous des mises à prix.                           
Or voici qu'une offre qui, à première vue, paraît intéressante, vient d'être faite non seulement pour les 4                           
navires mis en vente, mais pour quinze unités de la flotte dont il nous a été fait remise.                           
Un important armement anversois (autre que le Lloyd) propose l'achat des navires suivants: ADELINE                           
HUGO STINNES, BREMEN, EDEA, EHRENFELS, GREIFFENFELS, HERZOG JOHANN ALBRECHT,                           
ITAURI, KYBFELS, MARKSBURG, PETERHOF, PYRGOS, ERFURT, SONNENFELS, TURIN, WESER.                           
Il offre pour l'ensemble de ces navires une somme de 20 millions, dont la moitié serait payable immédiatement                           
l'autre moitié endéans les six ans moyennant intérêt à 5 %. Cette offre représente un prix moyen de £ 5 à                           
la tonne.                           
21-50 LYS               C° Nationale Belge de Transports Maritimes,            
               (Armement Deppe, mgrs)         Antwerp   Be/
               (c/s ONSC)            
Handelsblad du mercredi 24.10.1923: de LYS van Londen naar Antwerpen is Zondag avond rond 7 1/2                           
ure, in aanvaring gekomen met het staketsel der aanlegplaats van Doel, aan dewelke belangrijke schade                           
is toegebracht. Het schip schijnt door de aanvaring niet geleden te hebben en is te Antwerpen aangekomen,                           
alwaar het gemeerd ligt op n°57 van het Amerika Dok.                           
De Schelde du 2.8.1924: de Finsche ss ORION en de Duitsche ss HERMA welke beide in de                           
dokken kwamen zijn met elkaar in aanraking gekomen. De ORION werd nadien door de LYS                           
aangevaren.                           
Handelsblad du 5.11.1926: LYS is bij het omvaren van Cattle Point in aanvaring gekomen met de                           
Engelsche ss WANDLA, door het breken eener sleeptros; laatstgenoemd schip werd licht beschadigd.                           
(note: WANDIA ??)                           
Gazet van Antwerpen du 20.5.1927: de LYS, alhier van Spanje aangekomen, rapporteert dat in de haven                           
van Valette vastgesteld werd dat een der punten van de schroefvleugels afgerukt was, waarschijnlijk                           
met in aanraking te zijn gekomen met een onder water drijvend voorwerp.                           
liste officielle 1928 : 1592 grt  1186 nrt  2665 dwt   900 IHP                           
Handelsblad du 26.10.1928: LYS is te Londen met een ander schip in botsing gekomen en ernstig                           
beschadigd (note: détails ?)                           
Rotterdamsch Nieuwsblad: Larache 22.1.1930: het Belgische ss LYS, van Antwerpen en Oran                           
naar Valencia, is hier in de nabijheid gestrand. Uit Tanger is de bergingsstoomer GIBEL MUSA                           
vertrokken, terwijl eveneens de hulp van het bergingsvaartuig GEIR zal worden gevraagd.                           
Larache 23.1.1930: schijnt geen schade te hebben bekomen                           
Rotterdamsch Nieuwsblad Tanger 24.1.1930: Belgische LYS is met behulp van het bergingstoom-                           
schip GEIR vlotgekomen en op eigen kracht hier binnengeloopen. Zoodra de 190 tons lading, welke                           
voor hier zijn bestemd, zullen zijn gelost, vertrekt het schip naar Gibraltar.                           
Gibraltar 25.1.1930: heeft slechts lichte schade bekomen en is na een certificaat van zeewaardigheid                           
te hebben verkregen, heden van hier vertrokken                           
(KTB Admirals der Norwegischen Westküste: 5.5.1940: Deutscher Dampfer JOHANN WESSELS, getarnt                           
als Belg. Dampfer LYS (note: orthographié LIEYS) am 5.5 um 15.00 Uhr aus Stavanger ausgelaufen.                           
(note: pourrait être supposé LIEGE mais tonnage complètement différent)                           
Am 5.5. nachts in Leröysen Minentreffer erhalten und bei Sund auf Strand gesetzt. Ladung: in Ballast)                           
22.5.40: requis par Belgian Gvt                           
23.5.1940 left Alexandria, passed Gibraltar 7.6.1940                           
14.6.1940 arrived Bordeaux                           
June 1940 detained at Bordeaux when o/v Alexandria-Antwerp (Capt. Victor Teygeman).                           
17.6.1940 ordered to leave for Barry Docks mais refus d'une partie de l'équipage.                           
22.6.1940 cargaison réquisitionnée par les autorités françaises.                           
25.6.1940 von den einrückenden deutschen Truppen mit Auslaufverbot belegt.                           
2.9.1940 saisi. Dampfer und Ladung von der KMD Bordeaux zur Prise erklärt                           
12.9.1940: Ladung von der KMD zur Verwertung beschlagnahmt                           
13.11.1940: Schiff von der KMD Bordeaux beschlagnahmt, Wehrmachtsverwendung angegeben, aber                           
nicht eingesetzt.                           
28.1.1941: Beginn von Verhandlungen des Militär Befehlshaber für Belgien und Nord Frankreich, dem                           
belgischen Verkehrsministerium, Wirtschaftsministerium und des Prisenhofes Hamburg zum Einsatz des                           
Schiffes unter belgischer Flagge innerhalb des deutsch-sowjetischen Wirtschaftsabkommen.                           
9.4.1941: Vereinbarung zwischen dem Reichskommissar beim Prisenhof Hamburg und der Compagnie                            
Nationale Belge de Transports Maritimes SA (unter deutscher Verwaltung - Deutscher Kommissarischer                           
Verwalter Kurt Sieh) zum Einsatz unter belgischer Flagge in Nord- und Ostsee                           
9.6.1941: Übergabe des Schiffes an die Compagnie Nationale Belge de Transports Maritimes SA.                           
22.6.1941: Kriegsausbruch zwischen Deutschland und der UdSSR.                           
KTB Befehlshaber der Sicherung West: 2.7.1941: Hafenkommandant Bordeaux teilt mit Fs G 1469/41 mit:                           
belgischer Frachtdampfer LYS 1609 Brt am 2.7.1941 1600 Uhr mit 2250 t Erz von Bordeaux nach                           
Antwerpen ausgelaufen Marschfahrt 6 sm. Schiff fährt ohne Flakschutz und ohne MES-Anlage. Eintreffen                           
in Le Verdon am 2.7 2100 Uhr. Es handelt sich um einen Dampfer, der an den belgischen Eigentümer                           
zurückgegeben werden soll. Schiff wird ab Le Verdon geleitet.                           
KTB Kdt Seeverteidigung Loire-Gironde : 4.7.1941 : LYS mit M 4405 und M 4408 von Verdon in St Nazaire                           
eingelaufen                           
KTB 2. Sicherungsdivision: 5.7.1941: 01.25 Uhr: 3. Sich. Div. mitteilt Dampfer LYS 1609 BRT, Geschwindigkeit                           
6 sm ohne Flak und MES mit Erzladung nach Antwerpen und Dampfer GERDA VITH 1512 BRT Bestimmungsort                           
Rotterdam, treffen etwa 8.7. Cherbourg ein. Um Weitergeleit wird gebeten. Absicht: Vp-Rotte 1812/13 wird für                           
Geleit bereitgestellt (Geleit 2104)                           
KTB 3. Sicherungsdivision: 6.7.1941: Uj 126, D auslaufen um 10.45 Uhr Brest, zum Marsch nach Pkt 34 zur                           
Geleitaufnahme 3114 (D LYS, D GERDA VITH)                           
idem: Vp 706/702 konnten wegen Sperrung der St Nazaire-Ausfahrt mit Geleit 3114 nicht auslaufen.                            
Abmarsch wurde um 24 Std verschoben                           
idem: 7.7.1941: Vp 706/02 06.30 Uhr mit GERDA VITH und LYS St Nazaire nach Cherbourg ausgelaufen.                           
Bei Pkt 34 Anschluss UJ 126 und D als Sicherung  (idem 9.7.1944: UJ 126, D liefen um 13.00 Uhr mit Geleit                           
3134 in Cherbourg ein)                           
KTB 2. Sicherungsdivision:                            
7.7.1941: 17.15 Uhr: FS von BSW: Dampfer LYS und GERDA VITH 06.30 Uhr St Nazaire ausgelaufen                           
Fahrt 6 sm. Eintreffen Cherbourg voraussichtlich 9.7 20.00 Uhr. Weitergeleit bereitstellen. Absicht: Vp-Gruppe                           
1812/13 und 1307/08 führt Geleit durch. Schlepper ALBATROS Bagger SEBOU und Pumpenleichter P 2                           
schliessen sich an.                           
idem: 8.7.1941: 21.20 Uhr: FS von 3. Sicherungsdiv. Standorte Geleit 3114 -Dampfer LYS und GERDA VITH                           
9.7. 06.00 Uhr Quadrat 2933 BF, 11.00 Uhr Quadrat 3573 BF, 16.00 Uhr Punkt 25 a. Vermerk. Übernahme                           
Geleit bei Punkt 25 am 9.7. fördert keine Beschleunigung des Geleites, da in diesem Falle Übernachtung in Le                           
Havre erforderlich wird ausserdem würde das Geleit bis Le Havre Strom gegenan haben. Daher ist                           
beabsichtigt, Geleit am 10.7., 05.00 Uhr ab Cherbourg nach Vlissingen durchlaufen zu lassen.                           
idem: 12.00 Uhr: FS an Vp-Rotte 1507/08 in Cherbourg, Condor I und Jagdgeschwader 26: am 10.7 05.00 Uhr                           
auslaufen mit Geleit 2108 Dampfer LYS 1600 BRT für Antwerpen und GERDA VITH 1300 BRT für Rotterdam                           
nach Vlissingen. Marschfahrt 6 sm. An 11.7 05.00 Uhr Punkt 17, 08.30 Uhr vor Boulogne etwa 24.00 Uhr                           
Vlissingen. Am 12.7 Weitermarsch mit GERDA VITH nach Hoek.                           
idem: 10.7.1941: 07.00 Uhr: FT 0537/30 von Vp 1508: mit Vp 1507 und Geleit 2108, Dampfer LYS und GERDA                           
VITH Cherbourg 05.00 Uhr aus nach Vlissingen. Fahrt 6 sm                           
idem: 11.7.1941: 23.25 Uhr: FT 2242/19 von Vp 1508: 22.30 Uhr mit Geleit 2108 -Dampfer LYS and GERDA                            
VITH- und Vp 1507 Vlissingen eingelaufen.                           
KTB 15. Vp-Fl: 12.7.1941: Vlissingen-Reede: 07.30 Uhr: Rotte 1508/07 entlässt Dampfer LYS und setzt mit                           
GERDA VITH den Marsch nach Hoek fort.                           
(note: KTB 15. Vp-Fl: 11.7.1941: 00.30 Uhr: wird starkes dröhnendes Brummen, anscheinend von Schnellbooten                           
herrürend, vernommen. Nichts gesichtet.     xx Uhr: obiges Gelet ankert auf der Reede)                           
KTB Vp 1508: 10.7.1941: Cherbourg: mit Geleit 2108, Dampfer LYS und GERDA VITH für Vlissingen bzw Hoek                           
und 1507 ausgelaufen. Signalgast an LYS abgegeben, da dort belg. Besatzung und Befehlsübermittlung                           
unmöglich.                           
idem: 12.26 Uhr: in Peilung 45° kommt ein Verband Bomber in Sicht, Abstand ca 4sm, die kurz darauf als                           
Bristol-Blenheim erkannt werden. Es wurden 21 gezählt. Der Verband fliegt bis in Höhe der Seine-Mündung und                           
geht dann soweit beobachtet auf NO Kurs nach Le Havre                           
idem: 17.15 Uhr: vor Fecamp: da Geleit mehr Fahrt gelaufen war als im Geleitbefehl vorgesehen, gestoppt und                           
Post an Bord genommen.  18.48 Uhr: Marsch fortgesetzt.                           
idem: 11.7.1941: starkes Bootsmotorengerauch BB voraus. Alarm, da Schnellboote vermutet. Nichts                           
gesichtet                           
idem: vor Boulogne: Fliegeralarm  Punkt 6: idem                           
idem: ca 4 sm östl. Vlissingen geankert, Boote sichern                           
7-8/1941: ré-aménagé en Belgique.                           
Aug 1941: Ende der Reparaturarbeiten. Als Folge der geänderten Lage wird LYS vom Service des Transports                            
Maritimes/Dienst voor overzeesch Verkehr, Brüssel unter belgische Flagge zum Transport von Kohlen nach                           
Finnland und Schweden bzw. Holz von dort nach Belgien eingesetzt. Der Dienst wird nun vom Armement                           
Deppe SA bereedert                           
KTB 20. Vp. Fl. : 6.8.1941 : Vp 2007/08/12 am 5.8.1941 ab Hoek Ansteuerungstonne Dampfer SKANDIA für                           
Antwerpen nach Vlissingen geleiten. Dort Nachtsicherung der Dampfer LYS, YSER, OTTO PETERSEN (dän)                           
auf Reede. Am 6.8 die drei Dampfer 0500 Uhr ab Vlissingen nach Rotterdam geleiten (Geleit N°1312)                           
Laut Hafenkomandant Rotterdam soll sich noch Dampfer VIBORG anschliessen nach Vlissingen.                           
Lors du passage Hoek-Vlissingen, convoi attaqué par avions anglais. VIBORG touché. Convoi fait demi-tour                           
et rentre à Rotterdam.. Vp 2007/08/12 repartent vers Flessingue.                           
Vp 2007/08/12 am 6.8.1941 auf Binnenweg gehen. Am 7.8 Geleit der Dampfer LYS, YSER, OTTO PETERSEN                           
nach Hoek. Geleit am 7.8.1941 durch Sperrbrecher 147 und M 3200 bis Hoek verstärken.                           
7.8.1941 : Hoek : Geleit entlassen.                           
KTB 13. Vp. Fl. : 11.8.1941 : Geleit 1322  Hoek-Elbe  Vp 1305/03/06/07/10                           
belg BIZON  779 BRT  Bestimmungsort Ramo                           
belg LYS  1579 BRT  Elbe                           
holl BEVERWIJK   2948 BRT   Stettin                           
dän MARGRETE   1196 BRT   Sundbö                           
dän HARRIET   1144 BRT   Helsingör                           
dtsch SUDSEE   1761 BRT   Stettin                           
holl EEM   1316 BRT   Flensburg                           
dtsch MÖVENRIFF  464 BRT   Gotenhafen                           
bei Hoek 06.00 Uhr 2 R-Boote angeschlossen   16.50 Uhr entlassen                           
Den Helder Anst. Tonne : Schlepper SEEBÄR dem Geleit angeschlossen.                           
idem : 12.8.1941 : Elbe II : Geleit entlassen                           
idem : 16.9.1941: Geleitbefehl am Vorabend von BSN erhalten: Vp 1308/03 am 16.9 früh                            
2 Dampfer von Borkum nach Hoek geleiten.                           
07.00 Uhr Anker auf. Marschfahrt 8 sm Geleit gebildet. 1) belg Dfr LYS  1609 BRT 8 sm ab Hubertgat Anst.                           
Tonne  2) dän Dfr KAI  1746 BRT  10 sm ab Borkum-Reede                           
idem: 17.9.1941: Hoek-Norderhoofd: hinter Geleit Nr 134 eingelaufen.  05.40 Uhr Rotterdam festgemacht                           
KTB 2. Sicherungsdivision: 19.9.1941: 03.40 Uhr: FS von 1. Sich. Div. an Vp 1511, Rotterdam:                           
Vp 1505/11 und Vp 202/203, SPERRBRECHER 162 und Dampfer Espagne, YSER und LYS gegen 19.9                           
Abends nach Hoek am 20.9 06.00 Uhr ab Hoek Marsch nach Vlissingen. Von dort auf weiteren Befehl der                           
2. Sich. Div. warten. SPERRBRECHER 162 geht nach Lorient.                           
(idem: 20.9.1941: 19.10 Uhr: SPERRBRECHER 162 meldet aus Vlissingen: mit Vp-Gruppe 1511/05, 203/202                           
18.30 Uhr von Vlissingen ausgelaufen nach Zeebrügge)                           
KTB 13. Vp-Fl: 1.10.1941: Befehl Vp 1306/05/10/12 am 2.10 Rückgeleit Dampfer LYS, YSER, MICHAEL, 08.00 Uhr                           
ab Vlissingen nach Rotterdam. Nachts Dampfer auf Reede sichern. Geleitführer ist Kdt Vp 1306.                           
n°1) belg Dfr LYS  1579 BRT  9 sm  n°2) dtsch Dfr MICHAEL  2500 BRT  8 sm  n°3) belg Dfr YSER  1165 BRT  9 sm                           
idem: 2.10.1941: 08.00 Uhr: Vlissingen ausgelaufen                           
13.05 Uhr: Jagdschutz durch 2 Me 109 bis 14.00 Uhr                           
14.30 Uhr: Hoek eingelaufen (Geleit 1454)                           
idem: 2.10.1941: Rotterdam: Eingang des Geleitbefehls 1. Sich. Div. G 7597 A 2: Vp-Boot 1304, M-Boote                           
1406/03/07 am 2.10 Abends mit Tanker JUIST, BORKUM und Yacht MERMERUS nach Hoek verlegen.                           
3.10.1941 07.00 Uhr auslaufen nach Elbe. Führer: Kmdt Vp 1304  Geleit 1458                           
1) dtsch Tanker BORKUM  6,5 sm 269 BRT  im Schlepp vom M 1406                           
2) belg Dfr LYS   7,5 sm  1579 BRT                           
3) dtsch Tanker JUIST   8 sm   296 BRT                           
4) Yacht MERMERUS   5 sm  300 BRT  im Schlepp vom M 1407.                           
idem: 3.10.1941: 07.30: Auslaufen der Geleitfahrzuge und Sicherungsboote, hierbei tritt Verzögerung von ca                           
1 Stunde dadurch ein, dass von B.O. des Dfr LYS bei Hafenkdt am Abend vorher für 06.30 Uhr bestellter                           
Schlepper 3/4 Stunde zu spät kommt und Dampfer bereits misslungenes Ablegemannöver versucht hatte.                           
Nach Meldung des BO hatte Schlepper die Bestellung erst nach 06.30 Uhr auf Anmahnung erhalten.                           
idem: 19.15 Uhr: LYS nimmt nach Anfrage bei Geleitführer Tanker JUIST, der Fahrt nicht halten kann und                           
bereits von Geleitführer Befehl erhalten hatte, sich klar zu machen zum Geschlepptwerden, in Schlepp und                           
macht auf Befehl des Geleitführers Nummernwechsel mit Tanker BORKUM in Schlepp von M 1406.                           
idem: 4.10.1941: eine Bristol-Blenheim fliegt Geleit an. 1304 nimmt Flugzeug unter Feuer, das daraufhin                           
etwas höher steigt und mit NW Kurs ausser Sicht kommt.                           
idem: 14.05 Uhr: Elbe II: Dampfer LYS entlassen.                           
10.12.1941: der Dampfer soll eine Ladung Kies nach Bremen mitnehmen, um Ladungsraum auszunutzen.                           
Die Ladung is nicht zu erhalten. Schiff bekommt dafür 800 t Sandballast.                           
3 voyages pour la STM entre le 2.7.41 et le 16.1.42  (Capt. V. Teygeman).                           

Impressum & Datenschutzerklärung