Tunnelheck "H"-Klasse

Begonnen von Spee, 14 Juli 2005, 21:50:11

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E-Meister

@ Scharnhorst 66 :

habe das gleiche Problem , darf die Site nicht sehen .

Was`n Sch.. ist denn das ?

@ Spee :

Wen soll ich denn bei z.B. 1 und 1 anrufen ,??

Vor allem , was soll  ich sagen ? Kann diese oder jene URL nicht ansehen

?? ( + diejenigen die ich noch nicht probiert habe ).

Welche Art der Zensur läuft hier ?

Kann mir jemand dazu was sagen ?

Verwirrte Grüsse ,

E-Meister

ufo

Tja – es gibt die Einen und die Anderen auf der Welt. Ich gehöre auch zu den Nicht-privilegierten, die die Bilder nicht sehen.  :cry:
Hoffentlich tut es dieser Link:
http://www.geocities.com/Pentagon/Quarters/7858/theship.html
Da kann man USS Indiana ganz ungeniert hinten unter den Rock gucken.
Und USS South Dakotas Tank Modell gibt es hier:
http://www.navsource.org/archives/01/57a.htm
Der Link öffent jetzt hoffentlich für jeden.

Die Deutsche Zeichnung trifft es schon recht exakt. Die Skegs der Beiden Aussenschrauben laufen über die volle Länge seitlich neben den Innenschrauben und den Rudern. Innenschrauben und Ruder stecken also tatsächlich in einem nur Hinten und Unten offenen Kasten.
Die hatten regelrecht eine Garage hinten unterm Bürzel.

In einem eher dünnen Heftchen (Volumen! Inhaltlich nicht schlecht.), welches ich zu den 'neuen' US Schlachtschiffen habe heisst es erstens:

Die North Carolina Class (Skegs auf den Innenwellen und freie Aussenwellen) und die nachfolgende South Dakota Class (Tunnelheck) hätten nahezu gleiche Steuereigenschaften besessen. Viel Ruderdruck bei den South Dakotas mag nach unten weg unter den Skegs hindurch wirken und so die Strömungswirkung der Skegs kompensieren.

Zweitens heist es keines der Beiden Designs habe ursprünglich viel mit Unterwasserschutz zu tun gehabt. Im Falle von North Carolina gehörten die Skegs mit zum Schutzsystem der achteren Magazine. Gegen Torpedos bringen Skegs innen ja eh nur wenig.
Im Falle von South Dakota dienten die Skegs dazu ein möglichst strömungsgünstiges und tragfaehiges Achterschiff bei kürzestmöglichem Schiffskörper zu bekommen. Der Schutz der Schrauben und Ruder gegen Torpedotreffer war gewissermassen eine Dreingabe.

Ufo


P.S. 'Tschuldigung für den Ausdruck 'Skegs'. Es ist gar nicht so dass ich so den Anglizissmen-Fimmel habe. Es ist nur einfach so, dass mir manchmal der Deutsche Ausdruck ums Verrecken nicht einfällt. Was hab ich mir den Kopf wund gedacht um Transon Stern zu übersetzen und was hab ich mir an die Rübe gehauen als Peter dann Spiegelheck schieb. Natürlich!
Ja – Skegs sind also die aus dem Rumpf herausgeführten Ummantelungen von Wellentunneln oder Ruderschäften und auf Deutsch sind das die ... ?

Danke!
Ufo

Wilfried

Moin Ufo,

mir fällt da spontan nur Wellenhose ein ...  :D
... Tradition pflegen, bedeutet nicht, Asche aufzubewahren sondern Glut am Glühen zu halten ...
http://www.passat-verlag.de
http://www.kartonskipper.com
http://www.forum-marinearchiv.de - wenn Marine Dein Ding ist!

Andre-As

Zitat von: E-Meister
habe das gleiche Problem , darf die Site nicht sehen .
Was`n Sch.. ist denn das ?
Welche Art der Zensur läuft hier ?
E-Meister

Bei dieser Art von Zensur bin ich kein Spezialist. Aber bei mir hat Folgendes geholfen:

Nicht auf die direkte URL-Adresse klicken!
Auf die Adresse gehen und sie kopieren (mit der rechten Maustaste, braucht etwas Gefühl beim Markieren)
Die Adresse in die Adressleiste oben hineinfügen
Auf "Wechseln" drücken
Das Bild kommt ...

E-Meister

@Andre-As

Danke , jetzt funzt die Sache wieder !

Gruss ,

E-Meister

ufo

Ich wollte nicht den H-Klasse Thread vollmüllen, da dachte ich ich geh' ma' hier hin mit der Frage:

Saaaaag ma' Harold ...

anderen Arbeit aufhalsen ist zugegeben immer frech  :oops:  trotzdem; so Du keine Zeit oder Lust hast sag einfach 'Nein Danke!'

Der Thread über das H Klasse Model machte mich nachsinnen wie das Heck wohl strömungstechnisch ausfiele, wenn man sich an den Nauticus hält, USS South Dakota tatsächlich einfach eins zu eins kopiert und die bekannten Skizzen (mit den inneren Schrauben achterlich der äusseren) einfach in das Reich der Fabel verweist.

Da ist natürlich viel aufwändiger als sich das anhört, weil man nicht den Kastenar*** einer South Dakota hat sondern ein langes, schlankes Kreuzerheck.
Machbar?

Kann man "einfach" die Aussenwellen in die Finnen packen und nur die Innenwellen in der entstandenen Garage enden lassen?

Das würde die Finnen der "Kellerassel" deutlich nach innen verlagern.

Ich weiss nicht wie viel Aufwand es wäre das in Deinem Program ma' testzeichnen zu lassen. Ich würde mir vorstellen, dass da was ganz Brauchbares entsteht und man braucht viel weniger achterliche Breite als wenn man alle vier Schrauben in die 'Garage' packt und sollte mit einem viel glatteren Spantenverlauf ohne sehr dollen 'Ausknick' enden koenen.

Machbar?

Liebe Grusse nach Wien!
Ciao,
Ufo

harold

Nu, ufo, hier mal der Spantriss dazu.

Die "Ausgangslage" = blau, die Veränderungen, wie gewünscht = rot.

Der Schraubendurchmesser ist bei etwa 4.10 m, also kleiner wie angedacht - mehr geht sich nicht aus.
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

harold

...und so in etwa die "dreidimensionale" Anmutung.

("Programm" verwenden, sagst du? Programm?? Also mal die Karten aufn Tisch:
ich arbeite mit
.) "Die Hütte", 27. Auflage (1940), Bd. 4
.) Taschenrechner (texas intruments, 1976)
.) coral draw 7 auf windows 98 (au verflucht!!)
.) Großhirnrinde (1960), durch langdauernden Alkoholabusus bereits deformiert.
... mehr isses nich ...) (homespun version)

Dochdoch, ich hab ihr ein mittleres Ruder verpasst, und die beiden äußeren leicht ausm Schraubenstrom versetzt.
Das Mittelruder normalerweise "neutral", erst wenn eins oder beide der äußeren Ruder ausfallen, ... erinnert a bissl an die Yamato-Konfiguration.

Hab ich deine Anregung so umgesetzt, wie´s du gemeint hast?
Ciao,
Harold
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

ufo

Nix verkehrt mit dem guten, alten Corel Draw! Das hatte ich in Goettingen bei der Arbeit. Mochte ich eigentlich ganz gerne. Im Moment hab ich einfach nix, was einem 3D Plots auf den Monitor bringt.
Stimmt gar nicht - MathCAD macht - das aber dann  muesste man die Risse wieder gleich in Formeln verpacken und dann wird es messy.

Und der Huette ist auch was Feines! Nur meinen ersten TI habe ich hassen gelernt. Du hast auf '7' getippt und Du hattest drei Siebenen. Diese Tasten! Waren ja billig aber bei einigen Modellen hat man das auch gemerkt.

Na und Grosshirnrinde perfektioniert das ganze und ein kleines Glaesschen Rotwein ist grad das rechte Schmiermittel, damit die Neuronen fein ineinandergreifen.

Doch! Das war genau woran ich dachte!

Tja - woher ist die alte Breyer Skizze nun? Oder die von den Russen? Geht das wirklich auf K-Amt Material zurueck oder hat sich die irgend ein Autor hinterher ausgedacht und dann hat einfach nur jeder weitere abgekupfert?

Das Ding was Du da gezeichenet hast, sieht doch eher wie ein Unterwasserschiff von 1942 aus und nicht wie eine gekenterte Kellerassel aus Raumschiff Enterprise.
Und das sieht nach einem Entwurf aus, der eine 1:1 Kopie der USS South Dakota auf ein Kreuzerheck darstellt. Ich finde das wirkt entschieden 'realistischer' auch wenn das nur durch Spekulation und nichtmal durch Skizzen abgesichert ist.
Vom Angucken her sollte der Dampfer eigentlich gar nicht so schlechte Manoevriereigenschaften haben. Die Aussenpropeller haben einen exzellenten Anstrom und einen guten Hebel, die Innenpropeller liegen Torpedosicher geschuetzt, wie in der Vorgabe gewuenscht.
Die typisch Deutschen angestellten Ruder sollten das Neigen bei Kurvenfahrt zumindest etwas daempfen. Der Kasten sollten also eigentlich eine ganz stabile Artillerieplattform auch unter Manoever sein. Das wiederum klingt wie etwas, was man im K-Amt geschaetzt haben wuerde.
Also ich mag das Ding!

Das sind alles nur Spekulationen aber solange in Freiburg oder Maryland niemand Skizzen (echte!) von H oder J ausgraebt, finde ich hat das hier dargestellte einiges fuer sich. So wuerde ich mir ein Deutsches Tunnelheck anno 1942 vorstellen.

Many Thanks!

Ich bin entschieden ein Augenmensch. Ich kann mir das an einem Rumpf vorbeirauschende Wasser viel besser vorstellen, wenn ich ein Bild habe.

Ciao,
Ufo

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