RICHELIEU-Seite gesucht

Begonnen von toppertino, 23 Mai 2008, 20:56:24

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Ulrich Rudofsky

Ulrich Rudofsky

richelieu

Moin,

leider haben die aus Kostengründen den Betrieb der Seite eingestellt. Da aber alles zum freien download war... was brauchst Du denn?

Robert

Ulrich Rudofsky

@Richelieu
Danke. Ich selbst brauche nichts.  Schade, daß das Link gestoppt wurde.  Ich dachte nur es gibt vielleicht eine neue Adresse.
Ulrich Rudofsky

ohi

Hallo Spezialisten.

Ich baue gerade aus Karton die Richelieu in 1:250 aus dem einige Jahre alten Bogen von Halinski.
Dabei kommt mir an einigen Stellen vor, als wäre da etwas viel Phantasie in den Bogen eingeflossen.
Mein größtes Fragezeichen betrifft dabei die Farbgebung.

Der Bogen ist ausgelegt in Messure 22, wobei das Navy Blue über den gesamten Schifffsrumpf geht (Auf den meisten Fotos endet das NavyBlue ca 1/5  vor dem Stefen und dem Heck).
Das Deck ist auf der Back leuchtend rot.
Die Aufbauten sind HazeGrey, mit Ausnahme der Schornsteinaufbauten, diese sind deutlich dunkler.

Jetzt meine Frage: Hat die Richelieu überhaupt jemals eine solche Bemalung getragen? Und wenn ja, wann?

Wäre Euch dankbar, wenn ihr mir da weiterhelfen könntet.

LG
OHI

harold

...wenn die 15.2-Drillinge und die 10-cm-Zwillinge ebenfalls blaugrau sind, sowie der Mack (Schornstein-Aufbau) in einer eher abgedunkelten braunblauen Farbe (amerikanische und britische Restbestände) => Dezember 1946 bis Juli 47 (Überholung in Brest).

Sind die Flak-Türme alle hell: bis zum dritten Quartal 1947 (alle verwendeten Farben beim Neupönen waren übrigens deutsche Restbestände aus dem Arsenal de Brest ...), der Mack ist jetzt dunkelgrau ohne Braunstich.

Die Decks sollten während dieser Zeit wieder holzfarben geworden sein, das leuchtende Rot auf der Back soll offensichtlich Rostschutzfarbe sein.
Die Turmdecke von T II (dem überhöhten) wies in dieser Zeit zwei schwarze V-förmige nach vorn weisende Winkel von etwa 70° auf.

Alle Angaben nach Dumas, Richelieu, S.47
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

ohi

Mensch Harold, das ist toll. Vielen Dank für Deine fundierte Hilfe. Das beseitgt so einige Fragezeichen bei mir!!
OHI

Thorsten Wahl

Um Richelelieu relevantes Zeugs hier zu halten ne Frag bissel off topic.

Wo befinden sich bei R die Treibladungen:
unter dem 50mm Panzerdeck oder noch eine Etage weiter unten ?
Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreißigjähriger Krieg werden – und wehe dem, der zuerst die Lunte in das Pulverfaß schleudert!
WoWs : [FMA]Captain_Hook_

Lutscha

Die Magazine sind direkt darunter, eine Unterteilung in Granaten und Treibladung ist im neuen Buch wohl net drin.
Das ist ja barer Unsinn, wenn das stimmen würde, hätten SIE ja recht!

Typisch deutsche Argumentationsweise.

Thorsten Wahl

Ausweislich des Decksplanes dürften damit die Treibladungen mit durchschlagenden Treffern im Wasserlinienbereich erreichbar sein.

Übrigens ist die Darstellung des Torpedoschutzsystems der Richelieu im Breyer S.S. 1920-1997 nicht ganz korrekt
das 30/40/50 mm Torpedoschott wird an der Stelle, wo sich eigentlich das Treibstoff(?)schott befindet dargestellt.
in wirklichkeit befindet sich das T-schott weitere etwa 80 cm tiefer im Schiff (bei 7,03 an der dicksten Stelle) gefolgt von einem weiteren Abdichtungsschott soweit ich die Begrifflichkeiten richtig erfasst habe.

Treibstoff(?)schott - Cloison de Mazout
Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreißigjähriger Krieg werden – und wehe dem, der zuerst die Lunte in das Pulverfaß schleudert!
WoWs : [FMA]Captain_Hook_

harold

@ Thoddy, hier für dich:



Da per factum die Abmachung zwischen Robert Dumas und mit besteht, die Materialien des jeweils anderen frei zu nutzen, darf ich mir erlauben dies mal hier reinzustellen.-
4 Ursachen für Irrtum:
- der Mangel an Beweisen;
- die geringe Geschicklichkeit, Beweise zu verwenden;
- ein Willensmangel, von Beweisen Gebrauch zu machen;
- die Anwendung falscher Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Lutscha

Thoddy, um einen solchen Treffer zu erzielen, braucht man schon sehr flache Einfallswinkel, damit der GP unterschossen wird. Reicht die Entferung, wenn die Granate beim Wasseraufprall gezündet wird?

Und ja, das T-Schott ist noch ein Stück nach hinten versetzt.

Btw find ich die Informationen im D&J Buch hinsichtlich der neuen 3,7cm Flak sehr interessant, die scheint sehr viel Potential gehabt zu haben, problematisch war bei der extrem hohen Feuerrate (165-172 RPGPM) die Überhitzung und Rohrabnutzung (max 600 schuss pro Rohr, daher wollte man noch auf Wasserkühlung gehen). 
Das ist ja barer Unsinn, wenn das stimmen würde, hätten SIE ja recht!

Typisch deutsche Argumentationsweise.

Thorsten Wahl

Ein Unterschießen ist wohl nicht notwendig , wenn die runden Kügelchen an der Rückseite des Turmes die Treibladungen sind könnte ein Treffer in der Wasserlinie den Abschuß bedeuten
Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreißigjähriger Krieg werden – und wehe dem, der zuerst die Lunte in das Pulverfaß schleudert!
WoWs : [FMA]Captain_Hook_

Lutscha

Und wie weit muss eine intakte Granate vorher im flachen Winkel durchs Wasser gehen, ohne nach Zündung beim Wasseraufschlag vorher zu explodieren?

Mit Typ 91 Granaten bestimmt machbar, mit normalen wohl eher nicht.
Das ist ja barer Unsinn, wenn das stimmen würde, hätten SIE ja recht!

Typisch deutsche Argumentationsweise.

Thorsten Wahl

Theoretisch dürfte jede AP Granate beim Aufschlag auf das Wasser gezündet werden
annahme Fallwinkel ca 12 Grad
hab jetz keine Zündverzögerung parat aber schätzungsweise liegt der Restweg nach Ansprechen des Zünders bei ca 15 m abhängig von Aufschlaggeschwindigkeit
bei 15 m Weg muß eine Granate unter Berücksichtigung der Tiefe des Torpedoschutzes ca 7 m vor der Bordwand aufschlagen um hinter dem Torpedoschott in einer Tiefe u.W. von ca 3 m zu explodieren

Auf Höhe des Gürtels(nach ca 8 m Weg) dürfte die Granate eine Tiefe von ca 1,80 erreichen, was nicht ausreichend ist, um unter dem Gürtel durchzukommen. Zudem meine ich irgendwo hier im Forum gelesen zu haben dass die eigengenerierten Wellen bei hoher Fahrt genau im Bereich des SA ein Maximum erreichen  so daß das Unterschießen wahrscheinlich noch schwieriger sein dürfte

Der Einfachheit halber habe ich eine lineare Bewegung ohne Ablenkung beim Eintritt in das Wasser angenommen. Wahrscheinlich ist jedoch  eine Ablenkung der auftreffenden Granate auf einen flacheren Winkel verglichen mit der Flugbahn.(Analog Lichtbrechung Ablenkung in Richtung weniger dichtes Medium)
Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreißigjähriger Krieg werden – und wehe dem, der zuerst die Lunte in das Pulverfaß schleudert!
WoWs : [FMA]Captain_Hook_

Lutscha

Die deutsche 38cm Granate hatte eine Verzögerung von 0,035 Sekunden.
Das ist ja barer Unsinn, wenn das stimmen würde, hätten SIE ja recht!

Typisch deutsche Argumentationsweise.

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