Türkei blockiert US-Navy

Begonnen von OWZ, 18 August 2008, 18:53:41

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OWZ

#15
... aber doch ein Schiff der georg. COAST GUARD mit wohl ähnlichen Aufgaben wie sie unsere KÜSTENWACHE hat, nämlich maritimer Umweltschutz, Sicherheit im Schiffsverkehr,
polizeilicher Grenzschutz, Fischereischutz und Zoll.

Grüße

OWZ


p.s.: Nach letzter Meldung verfügen die US-Schiffe MCFAUL (DDG74) und DALLAS (Coast Guard Cutter) über eine Durchfahrtsgenehmigung für den Bosperus ...

http://edition.cnn.com/2008/WORLD/europe/08/20/navy.georgia.aid/

... zusätzlich noch ein Link zu einem Forum, in dem man sich recht ausführlich mit den maritimen Ereignissen des Georgien-Konflikts beschäftigt hat ...

http://www.militaryphotos.net/forums/showthread.php?t=140066

Ulrich Rudofsky

#16
Zwei USN Schiffe (McFaul & Mount Whitney) und ein USCG Schiff Dallas bekamen heute Erlaubnis zur Fahrt nach Georgien.     http://www.todayszaman.com/tz-web/detaylar.do?load=detay&link=150835&bolum=100 
http://www.navy.mil/view_single.asp?id=62785
http://www.navy.mil/view_single.asp?id=62784
http://coastguardnews.com/coast-guard-cutter-dallas-to-deliver-aid-to-war-torn-georgia/2008/08/20/

(Die USNS Mercy und Comfort   sind z.Z. in den Philippinen und in Südamerika und es würde Wochen dauern bis die Schiffe in Georgien eintreffen könnten.)

 @Big A     
ZitatOder sie waren (insgesmat) zu gross??? Oder zu viele?

DDG McFaul ca 9 000 t, Mount Whitney 19 000 t, Dallas 3000 t.   
Ulrich Rudofsky

Ulrich Rudofsky

Da sind auch nun Schiffe der Deutschen, Spanische und Polnischen Marinen in diesem Einsatz dabei.... http://freerepublic.info/focus/f-news/2066014/posts
Ulrich Rudofsky

Glasisch

Hallo,
hoffentlich tanze ich mit meinen Nachrichten hier nicht aus der Reihe, aber man hat in den letzten zwei Wochen kaum etwas von Kampfhandlungen zwischen den Georgiern und Russen zur See gehört. Heute erhielt ich von meinem guten bekannten eine kurze Zusammenfassung, was sich unten abspielte. Bitte, fragt mich nicht nach den Quellen, weil ich sie selbst nicht kenne und nachhaken will ich nicht. Ich habe es einfach aus dem Polnischen ins Deutsche übersetzt. Noch eins! Ich stehe nicht auf moderne Schiffe und Boote, so daß ich vielleicht mit den zeitgenössischen Fachbegriffen daneben liegen kann. Jede Berichtigung ist von mir willkommen!
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Am 9.August tauchte plötzlich vor der georgischen Schwarzmeerküste der Raketenkreuzer "Moskwa" in Begleitung des Wachtbootes "Smietliwyj" und dreier Landungsboote auf. Am nächsten Tag wurde der Verband von 4 georgischen Booten angegriffen. Einer von ihnen eröffnete das Feuer auf die "Moskwa" und fügte ihr leichte Beschädigungen zu. Auf dem russischen Kreuzer brach ein Brand auf. Die "Moskwa" traf das feindliche Boot mit einem "Malachit - Raketengeschoß, das infolge des Treffers sank. Dieses gehörte wahrscheinlich der Klasse "Projekt Grif 1400M" (andere Quellen behaupten, es sei die "Batumi" [Projekt PCKR-648)] gewesen. Den Russen gelang es praktisch die ganze georgische Küste zu blockieren. 
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Schönen Gruß
Micha
,,Ruhe in den Telefonen. Denkt daran, daß auch in England auf jeden Mann eine Mutter wartet!" KzS Helmuth Brinkmann Kommandant der ,,Prinz Eugen"  in der Dänemarkstrasse am  24. Mai 1941, nachdem die ,,Hood" kurz davor explodiert worden war.

OWZ

 Zu den 3 "EU"-Schiffen, die sich mittlerweile im Schwarzen Meer befinden, hier noch eine klarstellende Pressemeldung der Deutschen Marine:

http://www.presseportal.de/pm/67428/1251613/presse_und_informationszentrum_marine

:MG:


Ulrich Rudofsky

Es ist immer so erfrischend wenn einer von euch die richtige Antwort findet!   :MG:
Ulrich Rudofsky

Glasisch

#21
Zitat von: Big A am 20 August 2008, 16:44:03
Es handelt sich um ex "Minden", welche am 04.12.1997 abgegeben und als P 22 in der Georgischen Marine in Dienst gestellt wurde

Axel


Hallo,
gerade erreichen mich nächste Nachrichten, die etwas Näheres über den Verbleib von "P 22" (siehe Bild oben) uns sagen könnten.

Im Hafen von Poti sollen die Russen auch ein paar georgische Kleinfahrzeuge versenkt haben, aber die Ursache liegt im Dunkeln. Ein Teil wurde wahrscheinlich durch Raketengeschosse, die von Flugzeugen oder Hubschraubern abgefeuert worden waren, außer Gefecht gesetzt. Es kann sich aber auch um selbstversenkte Boote handeln, was eher auszuschließen ist, weil die Georgier sich ziemlich schnell aus dem Staub machten, so daß dafür keine Zeit war. Russische Quellen geben noch an, daß es ihre Kampfschwimmer hätten sein können, die sich etwas üben wollten.

Schönen Gruß
Micha

Noch eins, da lese ich im poln. Internetservice, daß der US-Zerstörer "Mc Faul" mit humanitärer Hilfe in Batumi eingelaufen ist.

Der besagte Zerstörer im Bosporus aufgenommen (habe leider kein größeres Bild auftreiben können (Quelle:http://wiadomosci.onet.pl/1812550,12,item.html)
,,Ruhe in den Telefonen. Denkt daran, daß auch in England auf jeden Mann eine Mutter wartet!" KzS Helmuth Brinkmann Kommandant der ,,Prinz Eugen"  in der Dänemarkstrasse am  24. Mai 1941, nachdem die ,,Hood" kurz davor explodiert worden war.

Kosmos

ZitatRaketenkreuzer "Moskwa"
Rückkehr von "Moskwa" nach Sewastopol, heute
http://s1.imgdb.ru/2008-08/23/5-JPG_o9rrtsw4.jpg

darüber postet man heute aber oft dieses Photo:
Rückkehr der Schwarzmeer Flotte am 5 November 1944:
http://i031.radikal.ru/0710/40/10831db8873c.jpg


OWZ

#23
 In der kleinen Expertise unten nimmt Prof. Otto Luchterhand (Universität Hamburg), der am kürzlich erschienen, 900-seitigen Bericht der EU-Georgien-Mission maßgeblich beteiligt war, zu den völkerrechtlichen Aspekten des August-Kriegs Stellung. Dabei werden a.E. die in diesem Thread angesprochenen Aktivitäten um den Hafen von Poti sowie der Marineeinsatz vor der Georgischen Küste explizit berücksichtigt ...

http://library.fes.de/pdf-files/bueros/moskau/05939.pdf

:MG:

OWZ

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