Schiffsverluste und -schäden durch Marineartilleriebatterien,Heeresartillerie

Begonnen von TD, 20 Januar 2009, 09:17:26

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TD

Hallo Dmitrij !

Daß ist ja der reine Wahnsinn !

Ich habe ja im laufe der letzten Jahrzehnte manche Informationen in russischer Schrift übersetzt bekommen,

aber diese Mengen neuer Angaben zeigen doch daß es nur ein Tropfen auf einen heißen Stein war.

Recht vielen Dank für die ganze Arbeit.

Auch die Diskussion bei den bereits gemeldeten Schäden durch Beschuß zeigt welche breite Streuung  Hintergrundwissen  hier vorhanden ist und bei solchen Fragen offen gelegt wird.

Man sollte wirklich diese ganzen Quellen für Verlustlisten nutzen  !

Allen erst mal Dank und weiter so.

Theo
...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !

Peter K.

@ MATTHIAS

Quellen:

R. Heinz ZIMMERMANN
Der Atlantikwall, Band 1 - von Dünkirchen bis Cherbourg
Geschichte und Gegenwart mit Reisebeschreibung
ISBN 3-88014-102-9

R. Heinz ZIMMERMANN
Der Atlantikwall, Band 2 - von Cherbourg bis Brest mit den Kanalinseln
Geschichte und Gegenwart mit Reisebeschreibung
ISBN 3-88014-094-4

Rudi ROLF
Der Atlantikwall - De Bauten der deutschen Küstenbefestigungen 1940-1945
ISBN 3-7648-2469-7

Wilhelm von HARNIER
Artillerie im Küstenkampf
Band 7 der "Wehrwissenschaftlichen Berichte"
ISBN -

http://www.atlantikwall.co.uk/atlantikwall/atlantikwall_html/001_atlantikwall_site/home.html

http://www.atlantikwall.org.uk/new_page_312.htm

Alle Angaben sind in Google Earth abgeglichen, denn die meisten Geschützbettungen, etc. sind hier noch zu erkennen!
Im Anhang findest du noch eine Liste mit den genauen Positionen aller relevanten Batterien, damit du die Sache nachprüfen kannst!  :wink:
Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de

OWZ

 @ Peter

... also gestern hast Du in Anbetracht dieser akribischen Recherche bestimmt keinen "schlechten Tag" gehabt. Vielen Dank auch für die beiden Links - da werd´ich noch länger drin´ stöbern.

:MG:

Matthias

t-geronimo

Aber auch die beiden Links widersprechen sich wieder.
Im einen hatte Batterie Hamburg 24-cm, im anderen 4x28-cm.

Kann das mal endgültig geklärt werden?
Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

Forum MarineArchiv / Historisches MarineArchiv

OWZ

 M.E. ist 24cm zutreffend, der Link in dem von 28cm die Rede ist widerspricht sich nämlich schon in sich; deutet irgendwie auf einen Schreibfehler hin.

Hinweisen will ich aber auch noch auf folgende Ingredienz ...

ZitatThe batterie returned fire and the Glasgow was damaged, York claimed the hit, but evidence points to a smaller shell hitting the Glasgow, possibly from Fort de Couplets ?.

aus http://www.atlantikwall.org.uk/new_page_16.htm

Peter K.

Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de

Urs Heßling

Hallo, Peter,

guter Link  top

Bei 24 cm ist der Gedanke an pre-Dreadnought ja auch naheliegend.

Ein kleiner Fehler drin: "Kurfürst Friedrich Wilhelm" gehörte natürlich zur "Brandenburg"-Klasse und hatte 28 cm-Geschütze.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

kgvm

Ein weiterer Erfolg der britischen Fernkampfbatterien bei Dover:
Frachter "Livadia", 3094 BRT, am 04.10.43 versenkt

OWZ

 @ kgvm

Die "Livadia" hatte ich schon gleich zu Beginn dieses Threads genannt; aber doppelt ist ja nachhaltiger.


@ alle

Und hier noch einmal der 24cm-Blindgänger der Batterie Hamburg auf "Texas" -  diesmal in Farbe ...

http://ww2db.com/image.php?image_id=2948

(Das Ding befindet sich anscheinend immer noch auf seinem Ziel :-))



Grüße

OWZ

Leutnant Werner

Was haben denn die deutschen 38er am Cap Griz Nez so alles bekämpft und womöglich auch getroffen?

OWZ

 In einem der wenigen schlauen Marine-Bücher*, die ich besitze, steht dazu sinngemäß Folgendes: `Trotz des in den ersten Jahren häufigen Schießens** sind Versenkungserfolge nie bekannt geworden; wenige Trefferbeschädigungen auf kleineren Fahrzeugen (Frachtschiffen) fallen nicht ins Gewicht.´

Dabei wird unter Hinweis auf ROSKILL*** aber auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass entgegen der Beobachtungen der dt. Batterien, bis zur zweiten Nachschubwelle für die Invasion in der Normandie am 17.6.1944 tatsächlich keinerlei größere brit. Handelsschiffe die Doverenge mehr passiert hatten ...


*) Harnier, Artillerie im Küstenkampf, München 197X, S. 59f.
**) Gemeint sind vor allem Todt (38,cm) u. Lindemann (40,6cm)
***) "The War at Sea 1939-1945", S. 53

kgvm

Folgende Beschädigungen von Handelsschiffen finden sich in British Vessels Lost at Sea 1939-45:
11.10.40 "Inver" 1543 BRT
28.11.40 "Skipjack" 1167 BRT
29.11.40 "Fermain" 759 BRT
05.12.40 "Waterland" 1107 BRT
06.03.44 "Corundum" 929 BRT
24.06.44 "Gurden Gates" 1791 BRT
28.06.44 "Dalegarth Forth" 825 BRT

igor

Ich habe kleine erganzung fur sovietische verluste durch Artillerie in Ostsee. Falls es wertvoll sein, ich kann andere Kriegsschauplatz erganzen.

Glasisch

Zitat von: igor am 03 Dezember 2009, 03:06:13
Ich habe kleine erganzung fur sovietische verluste durch Artillerie in Ostsee. Falls es wertvoll sein, ich kann andere Kriegsschauplatz erganzen.
Hallo Igor,
gerade um solche "Kleinigkeiten" geht es. Falls nicht zu umständlich bitte ergänzen.
Herzlichen Dank
Micha
,,Ruhe in den Telefonen. Denkt daran, daß auch in England auf jeden Mann eine Mutter wartet!" KzS Helmuth Brinkmann Kommandant der ,,Prinz Eugen"  in der Dänemarkstrasse am  24. Mai 1941, nachdem die ,,Hood" kurz davor explodiert worden war.

igor


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