Bitte, bitte!
Projekt S-40Diesen Entwurf wurde nach einem Auftrag von NKVD im TsKB-50 als eine Entwicklung vom Projekt 1125u ausgearbeitet. Ursprünglich wurden diese Kutter für Amu-Darja-Fluss vorherbestimmt.
Nach diesem Entwurf wurden in Selenodolsk (Werft №340) 7 Panzerkutter gebaut (1942). Alle wurden ursprünglich in die Volga-Flotillie aufgenommen. Später wurden einige von ihnen in die Schwarzmeerflotte versetzt.
BKA №33 (später BKA №24, №81, №332)
1941-Frühling 1942-28.05.1942. Ab 14.9.1943 bei der Schwarzmeerflotte. 9.11.1943 wurde durch einen Minentreffer bei Kerch versenkt.
BKA №43 (später BKA №31, №21)
1941-Frühling 1942-06.1942. 8.10.1942 wurde von der deutschen Artillerie im Stalingradgebiet bei Insel Golodnyj versenkt.
BKA №44 (später BKA №32, №23, №331, BK-331)
1941-Frühling 1942-06.1942. 1.11.1942 wurde von der deutschen Artillerie bei Stalingrad versenkt. 8.11.1942 wurde gehoben und repariert. Ab 6.5.1943 bei der Schwarzmeerflotte. Ab 13.4.1944 bei der Donau-Flotillie. 18.9.1944 beim Port Lom (?) (Donau) versenkt (Navigationshavarie). 24.9.1944 gehoben, repariert und 19.7.1945 zu NKVD übergegeben.
BKA №45 (später BKA №34, №25)
1941-Frühling 1942-06.1942. 3.11.1942 wurde von der deutschen Artillerie bei Stalingrad versenkt.
BKA №53 (später BKA №81, №34, №26, №101, №82, №334)
1941-Frühling 1942-06.1942. Ab 6.5.1943 bei der Schwarzmeerflotte. Weitere Schicksal ist mir unbekannt
BKA №54 (später BKA №82, №101, №26, №333, BK-333)
1941-Frühling 1942-1.07.1942. Ab 6.5.1943 bei der Schwarzmeerflotte. Ab 13.4.1944 bei der Donau-Flotillie. 19.7.1945 zu NKVD übergegeben.
BKA №55 (später BKA №83, №102, №324, №323, BK-323)
1941-Sommer 1942-10.10.1942. Ab 21.3.1943 bei der Azov-Flotillie der Schwarzmeerflotte. Ab 13.4.1944 bei der Donau-Flotillie. 19.7.1945 zu NKVD übergegeben.
Die technischen Angaben:
30.0 / 33.8 t, 24.6x3.85x0.7 m, 2x500 PS Diesel-Motoren "W-2", 2.3 t Öl, 19 Kn, 125 sm (10 Kn); Panzerung: Seite 7, Deck und Kommandoturm 4 mm, Geschützturm 45 mm;
1-76.2mm "F-34" im Turm von "T-34", 1..3-12.7mm MG "DSchK"; 13 Mann.
Nach dem "reinen" Projekt 1125 wurden nur die ersten 18 (mit dem ersten nicht gepanzerten Versuchskutter also 19) Kutter gebaut. Weitere Kutter wurden nach dem Pr. 1125u gebaut. Deshalb in vielen Quellen sind die beiden diesen Projekten als Projekt 1125 bezeichnet.