"Deutsche-Diesel-Yamato"

Begonnen von Nobody, 24 Juli 2009, 13:58:57

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Q

Zitat von: Huszar am 26 Juli 2009, 20:20:47
Moin,

Zitatsondern auf das maximum. So 145% *35 k,

hehe, mal waren wir bei Yamato, jetzt sind wir in die Grössenordnung der H abgesrutsch. Ne, warten wir mal, H war 52k, nicht 50,75k...  :-D

Huszar auch an dich mal kurz Erstmal Schritt eins von T-G. Ja haett ich garnicht einfuegen sollen! Also ignoriert erstmal die 1.45 *35k. Bitte. Nach schritt 2 koennen wir uns auf die Abmessungen stuerzen.  :wink:
Zitat von: Huszar am 26 Juli 2009, 20:20:47
ZitatAlso frisch ans Werk. Laut Q- Plan, soll das Schiff von Weimar aus als Planspiel geplant werden.

unrealistisch. In Weimar wären sie froh gewesen, wenn ein 20k-Entwurf gemacht werden könnte, knapp 51k sind weit oberhalb des Horizonts.
Auf dem Papier entwerfen kann Deutschland die kompletten Weimarer Jahre. Da ist keinerlei Beschraenkung begeben. Der bau ist aber untersagt. Sollte hier nicht falsch verstanden werden. In diesem Sinne also keine Beschraenkung was als Entwurf geplannt werden kann.

Zitat von: Huszar am 26 Juli 2009, 20:20:47
ZitatMit dem Wissen, das man bis Kuendigung Versailles kein solches Schiff auflegen darf, aber mit Blick was in der restlichen Welt so am start ist.

Restliche Welt kann und darf 35k bauen, nicht 51k

Siehe Umbau Nelson 37, North Carolina, South Dakota und VV. Alle mit beschiss auf ueber 35 k  :wink:

Zitat von: Huszar am 26 Juli 2009, 20:20:47
ZitatMit dem Wahlsieg der NSDAP, und deren Fuehrer, ist laut Mein Kampf, ein Kuendigen vom VV als politisches Ziel geplannt. Demzufolge sollte ab 04.1933 auch forziert geplannt werden.

Im MK stand sehr vieles, was nichtmal der Adolf ernst genommen hat. (wer sich auf MK beruft, sollte es auch erst lesen - Witz ist, dass jede Menge "echte" Historiker sich auf das Buch berufen, wobei es meilenweit stinkt, dass sie es nicht mal in der Hand gehabt haben, geschweige denn gelesen...)
Insofern kann erst geplant werden, wenn es absehbar ist, dass der VV wirklich gekündigt wird. SAgen wir 4-6 Monate vor diesem Ereignis...
Des Planes Wegen ist niemals ein Verbot einhergegangen. Nun ja wenn wir uns mal auf das geschmackloseste Bestsellerbuch ever beziehen moechte, so hat groefaz 33 34 sehr schnell gezeigt, das er seine beschriebene Juden- Komi- Politik sehr schnell umsetzt. Fuer mich als Marine Seekt schonmal ein driftiger Grund Entwuerfe in der Schublade zu haben wenns soweit ist. Bzw. diese immer aktuell zu halten. 5 Entwickler damit permanent zu beschaeftigen geht auch nicht in die Millionenausgaben. :wink:


Zitat von: Huszar am 26 Juli 2009, 20:20:47

ZitatZur frage warum glaich so gross, es ist die zu erwartende Tonnagebegrenzung.

Die zu erwartende Tonnagebegrenzung ist 35k, nicht 51k (geschweige denn die 56+++ für eine "dt. Diesel-Yamato)  :wink:

Siehe oben. Lasst uns das Thema erstmal vertagen. Siehe Schritt 3 T-G. :wink:
Zitat von: Huszar am 26 Juli 2009, 20:20:47
ZitatDeutschland kann sich denken, das ihre zukuenftige Hochseeflotte im bereich Italien Frankreich liegen wird.

Dtl kann sich rein garnix denken. Dtl ist froh, dass man echte Schiffe bauen darf, eine Tonnagebegrenzung ist nicht absehbar. Laut VV ist die Begrenzung 60k, davon verbaut sind schon 30k mit den Original-PzSchiffen, sowie eine unbekannte Tonnage an neuen Nachfolgebauten. Die Tonnage hängt von England ab, nicht von Dtl oder Adolf.
Mit vielen PzSchiffen kann England sagen, 25% der engl. Tonange (130k), oder 20% der engl.Tonnage (105k).

Doch genau das kann sie. Wenn der VV kuendigbar ist. Dann wird der Washington ziehen das sollte wohl jedem klar sein. Da ist die Berechtigung nicht hoeher anzusiedeln wie Italien und Frankreich 1922.

Zitat von: Huszar am 26 Juli 2009, 20:20:47
ZitatDeshalb sollte nicht auf kleine Schiffe geplant werden, sondern auf das maximum.

Maximum ist 35k, nicht 51k. Wenn der VV gekündigt wird. Sonst 10k.
Die offiziele Tonnage wurde von jedem Land ueberschritten. BZW die angegebene siehe Hippers, Gneisenau, boeses B- Schiff, VV, So Dak, Nelly und zu guter letzt aud die orginal Yammi.

Zitat von: Huszar am 26 Juli 2009, 20:20:47
ZitatMit den in Realitaet im K-Amt sitzenden trueben Tassen allerdings nicht vereinbar da zu radikal. Aber ich moechte gern den Seekt im K-Amt spielen, der AH die Mittel aus dem Kreuz leiert.

Für Adolf wird die erste Aufgabe darin bestehen, die nicht existente Reichswehr zu einer existierender Wehrmacht aufzubauen. Wenn das ansatzweise gemacht/angefangen worden ist, können Mittel für die Marine abgezweigt werden.


Gut das du das Ansprichst, wie im Panzerschiff Theat angesprochen gebe ich nicht mehr aus, als in Wirklichkeit bis 1.09.1939. Dazu sind bis zu dem Datum allerdings alle geplanten 8 Schiffe fertig. Realitaet 300 Millionen teurer und erst 41 eben die 7 die in erste Rechnung einfliessen.


Zitat von: t-geronimo am 26 Juli 2009, 20:31:26
Meiner Meinung nach ist ein solches Schiff völlig utopisch, sowohl technisch als auch politisch.

Argumente wurde bereits zuhauf genannt.

Leider reichen mir die Argumente noch nicht. Wenn moeglich bitte wiederholen. Ich lass mich da gerne belehren. Nur sehe ich bisher keinen Nachteil zur Flotte wie sie in Wirklichkeit 41 Einsatzbereit war. Nein mit Q- Plan sogar 300 Millionen weniger Ausgaben+ mehr strategische Moeglichkeiten. Vom effekt auf die Ruestung anderer europaeischer Seemaechte wird auch noch berechnet.

Don´t Panic
Quand tu veux construire un bateau, ne commence pas par rassembler du bois,
couper des planches et distribuer du travail,
mais reveille au sein des hommes le desir de la mer grande et large.

St.Ex

DST

Zitat von: Q am 26 Juli 2009, 20:55:18
Wenn der VV kuendigbar ist.

jo klar
du kündigst einen vertrag der dir von den siegermächten des ww1 aufgezwungen wurde ???????????????????????

dann trete ich sofort aus dem verein finazamt aus , was die machen gefällt mir auch nicht und teuer ist es auch.

Zitat von: Q am 26 Juli 2009, 20:55:18

Leider reichen mir die Argumente noch nicht.

hmmm
was brauchst du noch ?
die komplett infrastruktur ist für ein schiff mit 70k nicht ausgelegt.
politisch ist ein schiff dieser größe selbstmord.
technisch ist es , aufgrund fehlender erfahrung , unmöglich zu bauen.


Zitat von: Q am 26 Juli 2009, 20:55:18
Nein mit Q- Plan sogar mehr strategische Moeglichkeiten.


dein plan hat genau eine strategische option.
panzerschiffe mit den dicken als schutz in den atlantik bringen.
und dann ist es auch schon zu ende mit strategie.

und btw. im atlantik warten dann wahrscheinlich zu den ganzen plätteisen aus ww1 noch 30 oder 40 schwere kreuzer der town oder balitimore klasse und so 7-10 alaskas ( ein paar davon unter englischer flagge) ach ja und so ca 30 flugzeugträger auf deine supertollen panzerschiffe.

mfg dirk

Kosmos

Zitatdu kündigst einen vertrag der dir von den siegermächten des ww1 aufgezwungen wurde HuhHuhHuhHuhHuhHuhHuh??

dann trete ich sofort aus dem verein finazamt aus , was die machen gefällt mir auch nicht und teuer ist es auch.
dass VV tot ist haben die Versailmächte bereits 1932 praktisch anerkannt, spätestens aber mit Machtergreifung durch Hitler hatte Deutschland nicht mehr vor "kleine Brötchen" zu backen.
Plan bis 1949 8 Panzerschiffe, 18 Kreuzer, 48 Zerstörer, U-Boote und 3 Träger wurde 1934 gefasst, ebenso begann die Entwicklung der Bismark zu diesem Zeitpunkt. GZ sollte eigentlich im Frühjahr 1935 auf Kiel gelegt werden nur wegen unfertigen Unterlagen für diese tatsächlich neu Art der Kriegsschiffe begann der Bau etwas später.
Es ist also nicht korrekt Deutsch Englisches Abkommen als eine Art Erlaubniss zu sehen Versail bedingte Begrenzungen in der Flottenrüstung abzuwerfen, vielmehr diente es dazu Deutschland dass sich nicht mehr an VV hielt in den Korset der internationallen Rüstungskontrolle im Bereich der Marinerüstung einzubinden. Aus englischer Sicht lieber ein Abkommen mit festgelegten Kräfteverhältnissen als unkontrollierte Ausbau deutscher Flotte.

Aus deutscher Sicht spielten 3 Punkte eine Rolle:
1. waren die Kapazitäten bereits überspannt, man konnte in den nächsten Jahren sowieso noch mehr als 35% bauen.......
2. hatte gar nicht vor sich streng an Bestimmungen zu halten, Tonnagegrenzen einzelner Schiffe wurden unverschämt ignoriert
3. wollte Hitler zu diesem Zeitpunkt einen Interessenausgleich mit England erreichen für zukunftige deutsche Expansionspolitik ,
    so ein Abkommen konnte Hitler dabei großzügig "schenken" da siehe 1.

Als England sich bockig zeigte, wurde der Vorläufer von Z-Plan von Raeder bereits 1937 ausgearbeitet........
Ja auch Gegnerschaft mit England, "Plan gegen England" war keine Heilige Kuh, käme Hitler 1934 auf die Idee dass ein Ausgleich nicht möglich war dann gäbe es eine Art Z-Plan bereits 1935...

Bereits 1933 ging es um nichts anderes als eine wie auch immer geartete deutsche Vormachtstellung in der Welt zu installieren, momentane Schwäche war eher lästiges Überbleibsel der Weimar und sollte in wenigen Jahren überwunden werden.

Grenzen für jegliche Alternativen würde ich eher in 3 Punkten sehen:
1. ausgelastete wirtschaftliche Kapazitäten
2. technisches Know How für besonders anspruchsvolle Projekte
3. aktuelle politische Erfordernisse, etwa bereits angeführte Versuch Hitlers
    England als Freund zu bekommen

Q

#33
Zitat von: DST am 26 Juli 2009, 21:37:26
Zitat von: Q am 26 Juli 2009, 20:55:18
Wenn der VV kuendigbar ist.

jo klar
du kündigst einen vertrag der dir von den siegermächten des ww1 aufgezwungen wurde ???????????????????????

dann trete ich sofort aus dem verein finazamt aus , was die machen gefällt mir auch nicht und teuer ist es auch.

Nun in Realitaet ist dies geschehen, und ich will bis dies bei mir geschieht auch nur Entwuefe Planen. :wink:
Dagegen kann niemand was.
Zitat von: DST am 26 Juli 2009, 21:37:26
Zitat von: Q am 26 Juli 2009, 20:55:18

Leider reichen mir die Argumente noch nicht.

hmmm
was brauchst du noch ?
die komplett infrastruktur ist für ein schiff mit 70k nicht ausgelegt.
Bisher wurde noch nicht ueber die Tonnage gesprochen. Dabei sollte es bis Schritt 3 auch erstmal bleiben.
Zitat von: DST am 26 Juli 2009, 21:37:26
politisch ist ein schiff dieser größe selbstmord.
Nicht weniger Selbstmord, wie die Aktionen gegen die Tschechoslowakei, Polen und Juden. Jedoch sind Interventionen der anderen Staaten Europas moeglich, allerdings nicht in hoeherem Masse als eh schon geschahen.
Zitat von: DST am 26 Juli 2009, 21:37:26
technisch ist es , aufgrund fehlender erfahrung , unmöglich zu bauen.
Na da fehlt mir aber schon die Begruendung!!! Die Japaner haben vom 24. 10.1921 bis zur Yamato kein Schlachtschiff mehr in Dienst gestellt. Die Yamato mit 70k, wobei diese groesse fuer ein deutsches Pentdant noch nichtzur debatte steht, ist auch ohne Erfahrung moeglich gewesen zu Bauen. Deutsche Werften koennten ebenfalls 17 Jahre nach Bayern zum erstenmal ein Grosskampfschiff bauen. Fuer mich der beste Beweis, das solch Schiff ohne Erfahrungen Baubar ist siehe Realitaet

Zitat von: Q am 26 Juli 2009, 20:55:18
Nein mit Q- Plan sogar mehr strategische Moeglichkeiten.

Zitat von: DST am 26 Juli 2009, 21:37:26
dein plan hat genau eine strategische option.
panzerschiffe mit den dicken als schutz in den atlantik bringen.
und dann ist es auch schon zu ende mit strategie.
Das kann sehr Gerne im Zweiten Schritt eroertert werden. Aber schaue dir den Threatnamen an, hier geht es erstmal um Deutsche Diesel Yamato. Nicht um die Panzerschiffe.

Dazu sollte ein Q-Plan ´Stratigie Threat eroeffnet werden.
Zitat von: DST am 26 Juli 2009, 21:37:26
und btw. im atlantik warten dann wahrscheinlich zu den ganzen plätteisen aus ww1 noch 30 oder 40 schwere kreuzer der town oder balitimore klasse und so 7-10 alaskas ( ein paar davon unter englischer flagge) ach ja und so ca 30 flugzeugträger auf deine supertollen panzerschiffe.

Siehe oben.

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Nobody

Ok, ich denke auch, dass wir uns an die "Roadmap" halten sollten.
Zitat von: Q am 26 Juli 2009, 12:43:08
Also frisch ans Werk. Laut Q- Plan, soll das Schiff von Weimar aus als Planspiel geplant werden. Mit dem Wissen, das man bis Kuendigung Versailles kein solches Schiff auflegen darf, aber mit Blick was in der restlichen Welt so am start ist.
Mit dem Wahlsieg der NSDAP, und deren Fuehrer, ist laut Mein Kampf, ein Kuendigen vom VV als politisches Ziel geplannt. Demzufolge sollte ab 04.1933 auch forziert geplannt werden. [...] Mit einem Typen wie Seekt im K-Amt ist ein bescheissen (tarnen) garnicht so abwegig. Mit den in Realitaet im K-Amt sitzenden trueben Tassen allerdings nicht vereinbar da zu radikal. Aber ich moechte gern den Seekt im K-Amt spielen, der AH die Mittel aus dem Kreuz leiert.

Also dann wollen wir mal.
Das die von Anfang an auch Schiffe entworfen haben die wesentlich größer als die erlaubten 10000 ts waren können wir glaube ich getrost annehmen, schon allein um die Möglichkeiten, die solche Schiffe bieten abschätzen zu können muss man das tun um auf dem laufenden zu bleiben. Warum sollte dann nicht auch das Schiff dabei sein was wir gerade planen?
Es mag noch so unwahrscheinlich sein, aber hätte AH nicht nach der Amtsübernahme bei einer Führung im K-Amt die Entwürfe sehen können, und beeindruckt davon wie sie in sein Weltbild passen beschließen können sofort geheime Vorbereitungen zu treffen um möglichst bald mit dem Bau eines solchen Schiffes beginnen zu können? Dann stünde einer Kiellegung 1935 nichts mehr im Wege.

Noch eine Frage Q:
Was/Wen meinst du mit "Seekt"?

Thor

Jan meint, denk' ich mal, [wiki]Hans von Seeckt[/wiki] !

Gruß
David
"Wooden ships with iron men beat iron ships with wooden men" - Zusammenfassung der Seeschlacht von Lissa (1866)

Huszar

Moin,

Das Problem mit der Entwicklung von Washington-Schiffen ist leider nur, dass sowas nicht gemacht wurde. Bestes Beispiel SH/GN und die Entstehungsgeschichte. Da wurde nicht einmal ernsthaft ein Schiff entworfen, dass in der Grössenordnung 20k war, ganz zu schweigen von 26k, 35k Schiffen, und alles darüber.
Wenn wir annehmen, dass Schiffe in der Grössenordnung 35k+++++ geplant wurden, können wir auch annehmen, dass Träger in der 27k-Klasse geplant wurden, Kreuzer in der 10k+++-Klasse, Zerstörer in der 1,5k++-Klasse, usw,usw, usw.
Wie die harte Realität aber beweist, wurde nichts in der Richtung gemacht. Nicht vor etwa Mitte 1933. SH/GN hatten keine Schubladenpläne, genausowenig die Hippers, die Zerstörer, GZ oder gar BM und H.

Nein, bittschön, etwas realistisch bleiben. Entwürfe für BBs in der 35k+++++-Klasse sind bis Mitte/Ende 1933 kein Gesprächsthema! Keine Vorentwürfe! Keine "Testergebnisse"! Kannst ja die Baden aus 1914 abstauben, aber danach gabs nix!

mfg

alex
Reginam occidere nolite timere bonum est si omnes consentiunt ego non contradico
1213, Brief von Erzbischof Johan von Meran an Palatin Bánk von Bor-Kalán

Nobody

Zitat von: Huszar am 27 Juli 2009, 19:08:44
Moin,

Das Problem mit der Entwicklung von Washington-Schiffen ist leider nur, dass sowas nicht gemacht wurde. Bestes Beispiel SH/GN und die Entstehungsgeschichte. Da wurde nicht einmal ernsthaft ein Schiff entworfen, dass in der Grössenordnung 20k war, ganz zu schweigen von 26k, 35k Schiffen, und alles darüber.
Wenn wir annehmen, dass Schiffe in der Grössenordnung 35k+++++ geplant wurden, können wir auch annehmen, dass Träger in der 27k-Klasse geplant wurden, Kreuzer in der 10k+++-Klasse, Zerstörer in der 1,5k++-Klasse, usw,usw, usw.
Wie die harte Realität aber beweist, wurde nichts in der Richtung gemacht. Nicht vor etwa Mitte 1933. SH/GN hatten keine Schubladenpläne, genausowenig die Hippers, die Zerstörer, GZ oder gar BM und H.

Nein, bittschön, etwas realistisch bleiben. Entwürfe für BBs in der 35k+++++-Klasse sind bis Mitte/Ende 1933 kein Gesprächsthema! Keine Vorentwürfe! Keine "Testergebnisse"! Kannst ja die Baden aus 1914 abstauben, aber danach gabs nix!
Das es keine 35k+ Studien gegeben hat glaube ich gerne, aber möglich und meiner Meinung nach Sinnvoll wäre es aber alle mal gewesen. Wenn wir uns ausschließlich an historischen Tatsachen halten würden die meisten Diskussion überflüssig.
Außerdem gab es durchaus eine ganze Reihe Entwürfe in der 18 bis 26k Klasse (siehe hier oder hier).

Q

#38
Zitat von: Huszar am 27 Juli 2009, 19:08:44
...
Das Problem mit der Entwicklung von Washington-Schiffen ist leider nur, dass sowas nicht gemacht wurde. Bestes Beispiel SH/GN und die Entstehungsgeschichte. Da wurde nicht einmal ernsthaft ein Schiff entworfen, dass in der Grössenordnung 20k war, ganz zu schweigen von 26k, 35k Schiffen, und alles darüber.
Wenn wir annehmen, dass Schiffe in der Grössenordnung 35k+++++ geplant wurden, können wir auch annehmen, dass Träger in der 27k-Klasse geplant wurden, Kreuzer in der 10k+++-Klasse, Zerstörer in der 1,5k++-Klasse, usw,usw, usw.
Wie die harte Realität aber beweist, wurde nichts in der Richtung gemacht. Nicht vor etwa Mitte 1933. SH/GN hatten keine Schubladenpläne, genausowenig die Hippers, die Zerstörer, GZ oder gar BM und H.
Da spichst du leider ein wahres wort. Aber wir planen jetzt mal wie unser Mister Hill (Mario Girotti) beschrieben. Eigentlich halte ich es fuer aeusserst fahrlaessig nicht solche Schiffe zu Planen. Da auf Grund des fuer und wieders auch Erkenntnisse entstehen koennen, wie man sich vor aehnlichen Schiffen wirksam verteidigt auch ohne etwas vergleichbares bauen zu duerfen.

Zitat von: Huszar am 27 Juli 2009, 19:08:44
Nein, bittschön, etwas realistisch bleiben. Entwürfe für BBs in der 35k+++++-Klasse sind bis Mitte/Ende 1933 kein Gesprächsthema! Keine Vorentwürfe! Keine "Testergebnisse"! Kannst ja die Baden aus 1914 abstauben, aber danach gabs nix!
...

Gepraechthema sollen sie auch nicht sein, aber Entwurfsthema schon.  :roll:
Nun gut Alex lassen wir mal Wiemar wech.
Als kleines Beispiel HIER. Die Yamato wurde 2 Jahre lang geplant, wobei ein Entwurf schon 1935 da war.

Zeitlicher ablauf Japan: 10.1934 start Flottenbauprogramm.
                               04.1935 drei Entwuerfe sind fertig, mir gefaellt der A-140 B2 am besten wobei 40 m breite! :-o
                               03.1937 erst der Finalentwurf also ganze 2 jahre nur geplant.

Glaube die lange Zeit lag eher an dem Problem des Antriebs. Da die japanischen 2 takt Diesel trotz anfaenglicher Tauglichkeit. Dann doch fuer untauglich erklaert wurden. Zumindest in diesm Fall hat Deutschland einen gewissen Entwicklungsvorteil. Und 140.000 PS kommen mit Nobodys Entwurfgut mit.

@all Danke Donnergott genau der Seeckt ist gemeint.

Don´t Panic
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St.Ex

Kosmos

D@E wurden Anfang 1935 auf Kiel gelegt, gleich wieder abgebrochen, weniger als 6 Monate später wesentlich größere Sh@G auf Kiel gelegt.

So viel Zeit brauchte man für die "Entwicklung", denn wie gesagt einen Rumpf etwas zu verlängern oder paar m breiter zu machen ist kein Hexenwerk, dafür sind keine Jahre nötig. Spätestens aber Ende 1935.

DST

Zitat von: Q am 27 Juli 2009, 21:04:58

Zeitlicher ablauf Japan: 10.1934 start Flottenbauprogramm.
                               04.1935 drei Entwuerfe sind fertig, mir gefaellt der A-140 B2 am besten wobei 40 m breite! :-o
                               03.1937 erst der Finalentwurf also ganze 2 jahre nur geplant.



laut breyer haben die japaner 1930 damit angefangen sich zu überlegen wie neue schlachtschiffe ausehen könnten , wenn man sie denn in ein paar jahren bauen darf.
ab herbst 1934 wurden direkt die pläne für die yamato ausgearbeitet.
und kiellegung war nov.1937

das bedeutet ca 4 jahre theorie
und dann nochmal 3 jahre für die entwürfe

für unser planspiel können wir annehmen das deutschland länger braucht.
gründe dafür sind die großkampf schiffe der japaner.
sie konnten erfahrungen sammeln und daten ableiten was gewichte und belastungen betrifft.
von einem 10k panzerschiff läßt sich nicht viel für ein 35k+++ schiff ableiten.

wenn der theoretische teil schon durch ist können ab 35 die pläne ausgearbeitet ,
testgeschütze entwickelt und schleppversuche unternommen werden.
das bedeutet kiellegung nicht vor 1939

somit befinden wir uns voll auf kurs mit der h-klasse  :-D


aber:
größtes problembei einem schiff dieser größe dürfte aber sein .das bs und tp schon nur mit teilausrüstung probleme hatten den nord-ostseekanal zu befahren. und das die schwestern auch nur mit großem aufwand dort durch gepaßt haben.

für mich bedeutet das, daß jedes schiff welches größer wird ein strategischer krüppel ist .
da ein problemloser wechsel zwischen nord und ostsee nicht möglich ist.
außer wir haben nochmal ein paar millionen rm über für eine kanalerweiterung.
die läßt sich aber nur sehr schlecht tarnen.

Zitat von: Kosmos am 27 Juli 2009, 21:59:52
D@E wurden Anfang 1935 auf Kiel gelegt, gleich wieder abgebrochen, weniger als 6 Monate später wesentlich größere Sh@G auf Kiel gelegt.

So viel Zeit brauchte man für die "Entwicklung", denn wie gesagt einen Rumpf etwas zu verlängern oder paar m breiter zu machen ist kein Hexenwerk, dafür sind keine Jahre nötig. Spätestens aber Ende 1935.

die schwester waren aber auch ein  ....... sagen wir mal ....... nicht so toller entwurf.
wunderschön und schnell aber trotzdem nicht wirklich gut.
irgenntetwas zusammen nageln geht immer, nur funktionieren sollte es auch.
bestes beispiel die leichten kreuzer , voll tanken ging nicht sonst brechen die schiffe auseinander.


mfg dirk

Ingo

Zitat von: Kosmos am 27 Juli 2009, 21:59:52
D@E wurden Anfang 1935 auf Kiel gelegt, gleich wieder abgebrochen, weniger als 6 Monate später wesentlich größere Sh@G auf Kiel gelegt.

Ich dachte D&E wurden beide am 14.02.1934 auf Kiel gelegt? Baustop am 05.06.1934 und erneute Kiellegung am 15.06. bzw. 06.05.1935. Also 11 Monate Zeit für neue Planung.

Kosmos

selbstverständlich, war zu schnell bei der Sache

Q

#43
Zitat von: DST am 27 Juli 2009, 23:19:51
Zitat von: Q am 27 Juli 2009, 21:04:58

Zeitlicher ablauf Japan: 10.1934 start Flottenbauprogramm.
                               04.1935 drei Entwuerfe sind fertig, mir gefaellt der A-140 B2 am besten wobei 40 m breite! :-o
                               03.1937 erst der Finalentwurf also ganze 2 jahre nur geplant.



laut breyer haben die japaner 1930 damit angefangen sich zu überlegen wie neue schlachtschiffe ausehen könnten , wenn man sie denn in ein paar jahren bauen darf.
ab herbst 1934 wurden direkt die pläne für die yamato ausgearbeitet.
und kiellegung war nov.1937

das bedeutet ca 4 jahre theorie
und dann nochmal 3 jahre für die entwürfe
Du hast dir anscheinend nicht diesen Link durchgelesen. Manchmal lohnt es sich die Beitraege zu durch zu lesen, und dann erst zu antworten.

Zitat von: DST am 27 Juli 2009, 23:19:51
für unser planspiel können wir annehmen das deutschland länger braucht.
Nein machen wir nicht. Eher kuerzer da Deutschland schon ausgereifte 2 takt diesel hat.
Zitat von: DST am 27 Juli 2009, 23:19:51
gründe dafür sind die großkampf schiffe der japaner.
sie konnten erfahrungen sammeln und daten ableiten was gewichte und belastungen betrifft.
von einem 10k panzerschiff läßt sich nicht viel für ein 35k+++ schiff ableiten.
Bloedsinn die letzten erfahrungen mit Grosskampfschiffen der Japaner im Bau bis Kiellegung Yamato liegt 16 - 20 Jahre zurueck. Bei Deutschland waeren es 17- 19 Jahre. Also kein Unterschied.
Zitat von: DST am 27 Juli 2009, 23:19:51
wenn der theoretische teil schon durch ist können ab 35 die pläne ausgearbeitet ,
testgeschütze entwickelt und schleppversuche unternommen werden.
das bedeutet kiellegung nicht vor 1939
Der Theoretische teil ist bis Jaenner 35 durch. Dazu gehoeren die Schleppversuche.Die Geschuetze werden ab Flottenabkommen Entwickelt. 52 Monate Zeit um sie zu bauen.

Don´t Panic
Quand tu veux construire un bateau, ne commence pas par rassembler du bois,
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St.Ex

Huszar

Moin,

ZitatD@E wurden Anfang 1935 auf Kiel gelegt, gleich wieder abgebrochen, weniger als 6 Monate später wesentlich größere Sh@G auf Kiel gelegt.

So viel Zeit brauchte man für die "Entwicklung", denn wie gesagt einen Rumpf etwas zu verlängern oder paar m breiter zu machen ist kein Hexenwerk, dafür sind keine Jahre nötig. Spätestens aber Ende 1935.

ähm... Dingsda... Plane für ein 26k-Schiff gab es um den Zeitpunkt Kiellegung D+E (Neuentwurf I + II), dazu diverse Vorstudien 18-22k. Nach Baustop wurden die vorhandenen Entwürfe nur aktualisiert, und dann gebaut (auf 35k)
Und trotzdem brauchte es fast ein Jahr.
(und der erste 26k-Entwurf dauerte auch noch gut 1,5 Jahre - wir sind also in der Grössenordnung 2,5 Jahre für SH/GN)

Bei BM hat die Entwicklung ebenfalls gut 2,5 gebraucht (Frühjahr 1934 bis Sommer 1936, bei H hat es sogar noch langer gedauert (1935 bis Dezember 1938).
Eine Planungsdauer von unter 2,5 Jahren ist wenig realistisch.

mfg

alex
Reginam occidere nolite timere bonum est si omnes consentiunt ego non contradico
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