Forum Marinearchiv

Flotten der Welt => K.u.K.-Marine => Thema gestartet von: Urs Heßling am 02 April 2013, 23:33:38

Titel: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 02 April 2013, 23:33:38
moin,

anläßlich einer Urlaubswoche in Wien (Danke an Harold und Peter für die freundliche Aufnahme) entstanden diese Bilder.

1. Schatzkammer des Kaisers Rudolf II., Teil 1

Das gezeigte Tischschmuck-Modell aus Nürnberg von 1585 (mit Uhrwerkantrieb) konnte fahren, der Kaiser dirigierte, man hörte die Trompetentöne der Kapelle und die Kanonen feuerten eine Pulverladung ab.

Leider sind die Bilder z.T. etwas "verwackelt", weil sie ohne Blitz mit vergleichsweise langer Belichtungszeit aus der Hand gemacht werden mußten.

Viel Vergnügen!

Gruß, Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 02 April 2013, 23:41:19
moin,

1. Schatzkammer Rudolf II., Teil 2

Gruß, Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 03 April 2013, 00:02:46
moin,

2.  - Marineabteilung (Saal VIII) im Heeresgeschichtlichen Museum (HGM), Wien

Gruß, Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 03 April 2013, 00:05:37
moin,

2.  HGM, Abteilung Marine (Saal VIII), Teil 2

Gruß, Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 03 April 2013, 00:08:10
moin,

2.  HGM, Abteilung Marine (Saal VIII), Teil 3

Gruß, Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 03 April 2013, 00:11:08
moin,

2.  HGM, Abteilung Marine (Saal VIII), Teil 4

Gruß, Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Götz von Berlichingen am 03 April 2013, 00:33:00
Zitat von: Urs Heßling am 02 April 2013, 23:33:38Leider sind die Bilder z.T. etwas "verwackelt", weil sie ohne Blitz mit vergleichsweise langer Belichtungszeit aus der Hand gemacht werden mußten.

Gratulation zu Deinem "ruhigen Händchen"! Sehr schöne Bilder.

Gruß
Thomas
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: kalli am 03 April 2013, 11:41:53
Danke Urs,

beim Anschauen der Fotos kamen wieder schöne Erinnerungen zum Vorschein :-)
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: smutje505 am 03 April 2013, 17:33:19
Hallo Urs auch ich möchte mich für das Zeigen der schönen Bilder bedanken top :MG:
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Mario am 03 April 2013, 19:13:39
tolle Fotos, die Lust auf mehr machen.
Ich glaube, die Museumsangestellten mußten Euch am Abend mit Gewalt rauszerren.  ;D
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 03 April 2013, 21:21:49
moin,

Zitat von: Mario am 03 April 2013, 19:13:39
Ich glaube, die Museumsangestellten mußten Euch am Abend mit Gewalt rauszerren.  ;D
nee, da waren wir schon in Peters exzellenter Bibliothek  top gelandet.

Gruß, Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Big A am 03 April 2013, 21:35:22
Aber ich kenne eine Bibliothek, aus der ich fast die gleichen Kameraden mal mit vorgehaltener Waffe (naja, fast) herauskomplementieren musste... :lol:

Axel
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 03 April 2013, 21:38:41
moin,

die einzige Waffe, vor der ein Bibliothekar Angst hat (aber nicht weicht), ist eine Fackel ...  :wink:

Gruß, Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Big A am 03 April 2013, 21:44:09
DER Bibliothekar hatte Angst um den bestand in seiner Schatzkammer, so wie man darauf gestürzt hat.... Auch Kopierer und Scanner waren gefährdet

Axel
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 03 April 2013, 22:16:48
Moin Urs , schöne interessante Bilder und eine gelungene Kollektion ,sogar ohne Blitz .   Von mir noch als
Ergänzung eine Lithografie-Aufnahme von Admiral von Tegetthoff , der im Gefecht vor Helgoland 1864 gegen
die Dänen und in der Seeschlacht vor Lissa 1866 heldenhaft und siegreich gekämpft hat .
                                                                                                                                                  Gruss Halina
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 03 April 2013, 23:53:27
moin,

Zitat von: Big A am 03 April 2013, 21:44:09
DER Bibliothekar hatte Angst um den bestand in seiner Schatzkammer, so wie man darauf gestürzt hat.... Auch Kopierer und Scanner waren gefährdet
Der Mann sollte froh sein, daß man seine Schätze gewürdigt hat  :MZ:
Die US Marines hatten den Ruf, nach einer Landung die Bibliothek einfach anzuzünden ...  :ML: :MLL:

Gruß, Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: harold am 04 April 2013, 00:33:35
... hatten den Ruf, nach einer Landung die Bibliothek einfach anzuzünden ...
?-  und mit den verheizten Schriften die Hamams zu temperieren?
Das wäre, an sich, denn immerhin noch so was wie eine Kultur-Leistung ...
:MV:
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 04 April 2013, 08:49:05
moin,

Zitat von: harold am 04 April 2013, 00:33:35
Das wäre, an sich, denn immerhin noch so was wie eine Kultur-Leistung ...
... denn die Skala der Kulturleistungen hat auch einen negativen Bereich ...  :-D

Gruß, Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Peter K. am 04 April 2013, 20:04:09
@ URS
... schöne Bilder!  top

@ KALLI
... nur leider war die Artilleriehalle wegen Umgestaltung geschlossen!

@ BIG A
... ich hätte mich damals liebend gerne in der "Schatzkammer" über Nacht einsperren lassen!  :-D
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Cord am 05 April 2013, 19:26:51
Hallo Urs,

Danke für das Teilen der schönen Bilder aus einer vergangenen Epoche!

Gruß

Cord
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 06 April 2013, 19:48:38
Die K.u.K.- Kriegsmarine unterhielt eine beachtliche Schiffsflotte und war 1914 die sechsgrösste der Welt mit
den Hauptstützpunkten in Triest und Pola . Nach Kriegsende 1918 ging der grösste Teil der Flotte an die
Siegermächte , nur einige Patrouillenboote konnten auf der Donau verbleiben .

Als Ergänzung zu den schönen Aufnahmen von Urs einige Fotos der erwähnten Schiffe .       Gruss Halina

Bild # 1 "SMS NOVARA" war eine österreichische Fregatte die berühmt wurde aufgrund der Weltumsegelung
              von 1857-1859 und nahm auch an der Seeschlacht von Lissa 1866 teil . Die Indienststellung erfolgte
1851 und wurde auch mehrmals umgebaut , so ab 1862 mit einem Hilfsmotor . Die Verdrängung wurde mit ca.
2.170 t angegeben und die Länge mit ca.50 meter , 1898 abgewrackt .

Bild # 2 Die "SMS Kaiserin und Königin Maria Theresia" war ein Panzerkreuzer von ca. 5.100 t , eine Länge von
             ca. 110 meter und wurde im März 1895 in Dienst gestellt und 1920 verschrottet . Die Antriebsleistung
wurde mit ca. 9.000 PSi angegeben bei ca. 19 Kn Fahrt , die SA mit 2x 24 cm , Besatzung ca. 475 Mann .

Bild # 3 "SMS VIRIBUS UNITIS" ein Schlachtschiff der Tegetthoff-Klasse , Indienststellung Oktober 1912 mit
              einer Verdrängung von ca. 22.000 t , Länge ca. 160 meter und einer Turbinenleistung von ca. 25.000
             PS mit erreichbarem Speed von ca.20 Kn , die SA hatte 12 x 30,5 cm Geschütze und die Besatzungs -
Stärke war mit ca. 1000 Mann angegeben , am 1.11.1918 mit Torpedo-Sprengsätzen versenkt .

Bild # 4 "SMS TATRA" war das Typschiff der gleichnamigen Torpedo-Bootszerstörer mit einer Baureihe von  6
               Einheiten . Die Verdrängung war mit ca.1.050 t angegeben , die Länge mit ca,84 meter und die
Turbinenleistung mit ca. 20.000 PS und ein Speed von ca. 33 Kn , Besatzungsstärke ca. 100 Seeleute .

Bild # 5 Die "SMS HELGOLAND" , zu Ehren des siegreichen Seegefechtes vor Helgoland unter Führung des
             Kapitäns v. Tegetthoff benannter kleiner Kreuzer . Indienststellung  August 1914 , Verdrängung ca.
3.400 t , Länge ca.130 meter und eine Antriebsleistung von ca.29.000 PS , womit eine Gescwindigkeit von ca.
29 Kn erreicht wurde . Hauptbewaffnung 9 x 10 cm - Geschütze , ca. 320 Mann Besatzung, 1934 verschrottet .

Bild # 6 das schöne Wappen der K.u. K. - Kriegsmarine von 1915 - 1918
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Peter K. am 06 April 2013, 20:25:36
Triest war kein Marinestützpunkt!
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 06 April 2013, 21:07:20
Moin , wo war denn die ganze Flotte stationiert , ausser Pola ???                                           Gruss Halina
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: harold am 07 April 2013, 00:52:26
Günther - !
Wikipedia, dein Leibgericht  - !!
=> http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Marine - !!
Lesen - !!
Verstehen - ??
(wenn nix verstehen, drück ich Dir aufs Aug', dass Hamburg ein deutscher Kriegshafen gewesen sein muss, weils ein Foto mit GS und dem Michel im Hintergrund gibt)
:MV:
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Asahi.3 am 07 April 2013, 11:39:07
Pola war mit Abstand der wichtigste Marinestützpunkt Österreichs, Triest der wichtigste Handelshafen. (Triest war von 1382 bis 1918 bei Österreich, mit nur unbedeutenden Unterbrechungen.)

Von einer österreichischen Marine kann man ernsthaft erst ab der Zeit der Napoleonischen Kriege sprechen (1797 Friede von Campoformio), als Venedig mit seiner Marine zu Österreich kam und Venedig war auch der Stützpunkt dieser Marine. Bei der Revolution 1848 zeigte sich aber, dass das eigentlich eine italienische Marine mit österreichischer Flagge war (verständlicherweise). Die durchwegs italienischen Besatzungen und die Soldaten im Marinearsenal in Venedig schlugen sich bei Beginn des Aufstandes sofort auf die italienische Seite. Kapitän Marinovich, der Kommandant des Arsenals, wurde vom Mob ermordet, wenige Offiziere und Mannschaften blieben loyal. Der Kern von Österreichs Seemacht implodierte in seinem maritimen Hauptquartier Venedig. Erst danach begannen in der österreichischen Marine sehr umfassende Reformen mit dem klaren Hauptziel, den italienischen Einfluss in der Marine zurückzudrängen und eine österreichische Marine aus allen Teilen der Monarchie (mit Deutsch als Kommandosprache) zu schaffen (davor war es das nur auf dem Papier). Es wurden auch viele Norddeutsche (u.a. nach dem Ende der Reichsflotte 1852) und Skandinavier aufgenommen.

Das sollte hier alles aber keineswegs missverstanden werden, es war nicht das Italienische an sich das Problem, es ging einfach um den Aufbau einer loyalen Marine, die Österreichs Interessen gerade in und gegen Italien verteidigen würde. Es konnte eigentlich niemand von den Italienern erwarten, dass sie sich mit großem Eifer gegen die italienische Einigung engagierten, die aber in der Praxis den Rauswurf Österreichs aus Italien bedeutete. Natürlich blieben weiterhin auch Italiener (meist aus Dalmatien) in der Marine, bis 1918, und Italienisch blieb eine wichtige Sprache in der Realität dieser Marine; es ging nach 1848 aber vorrangig um die Zurückdrängung des bisher absolut dominierenden italienischen Elementes. Dabei muss bedacht werden, dass Österreich nicht nur Anteil an der heute italienischen Küste hatte, sondern auch die lange dalmatische Küste österreichisch war (die heute kroatisch ist). Aber die dortigen Küstenstädte waren damals von der Bevölkerung und Sprache her auch italienisch geprägt.

Kurzum: Venedig war nach der 1848-Revolution nicht länger als Marinestützpunkt für Österreich geeignet. Ein kleines italienisches Fischer-Städtchen an der Südspitze von Istrien wurde als neuer Marinestützpunkt ausgewählt, Pola (kroatischer Name Pula). Es hatte um die Mitte des 19. Jahrhundert nur ca. 1000 Einwohner. Hier wurde nun ein neuer Kriegshafen ausgebaut, ein Marinearsenal mit Werftanlagen geschaffen, sowie Ausbildungseinrichtungen gegründet. Pola wurde zur österreichischen Marinestadt schlechthin. 1885 hatte Pola bereits eine Bevölkerung von 20.000 und bei Kriegsausbruch 1914 hatte es über 70.000 Einwohner aus allen Teilen der Monarchie und war voll und ganz von der Kriegsmarine geprägt, vergleichbar etwa mit Wilhelmshaven in Deutschland (bis Mitte des 19. Jahrhunderts war das auch nur ein landwirtschaftlich genutztes Küstengebiet).

Es gab bis 1918 einen Reihe weiterer Stützpunkte, aber keiner hatte für die k.(u.)k. Marine auch nur annähernd die Bedeutung von Pola.

Es gibt zur k.(u.)k. Marine eine ausgezeichnete Homepage, viel werden sie ohnehin kennen:

http://www.kuk-kriegsmarine.at/

Übrigens: in der Tat, Urs, sehr schöne Bilder! Schön auch, dass Du wieder das Thema österreichische Marinegeschichte aufgegriffen hast.

In diesem Zusammenhang eine Frage: Warum gibt es eigentlich in diesem deutschsprachigen Forum zur Marinegeschichte keine eigene Untergruppe zur österreichisch-ungarischen Marine? Es gibt ja zumindest regelmäßig Beiträge dazu und nun sogar eine Untergruppe chinesische Marine.

Liebe Grüße aus Manila,
Asahi.3
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Baunummer 509 am 07 April 2013, 11:49:28
Zitat von: harold am 07 April 2013, 00:52:26
Günther - !
Wikipedia, dein Leibgericht  - !!
=> http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Marine - !!
Lesen - !!
Verstehen - ??
(wenn nix verstehen, drück ich Dir aufs Aug', dass Hamburg ein deutscher Kriegshafen gewesen sein muss, weils ein Foto mit GS und dem Michel im Hintergrund gibt)
:MV:

Schlechtes Wochenende gehabt, oder was?
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 07 April 2013, 13:57:32
Moin , in dem von Asahi erwähnten Link sind die Kriegshäfen der Monarchie aufgeführt , darunter auch der Hafen Triest , sehr
interessant auch die Darstellung des Arsenalsgeländes im Technischen Museum Wien , ich denke dass man wohl doch von
einem Marinestützpunkt ausgehen kann ,zumal hier auch bedeutende Kriegsschiffe gebaut wurden .
                                                                                                                                                                     Grüsse Halina
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: t-geronimo am 07 April 2013, 15:44:37
Zitat von: Asahi.3 am 07 April 2013, 11:39:07
In diesem Zusammenhang eine Frage: Warum gibt es eigentlich in diesem deutschsprachigen Forum zur Marinegeschichte keine eigene Untergruppe zur österreichisch-ungarischen Marine? Es gibt ja zumindest regelmäßig Beiträge dazu und nun sogar eine Untergruppe chinesische Marine.

Eigentlich eine sehr gute Frage, die ich leider nicht beantworten kann... :|

Wir können gerne eines einrichten. Dann würde ich nur gern die KuK-Moderatoren fragen und bitten, ob sie ein wenig in den bisherigen Themen stöbern und die zutreffenden verschieben möchten?
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Peter K. am 07 April 2013, 17:25:39
ZitatMoin, in dem von Asahi erwähnten Link sind die Kriegshäfen der Monarchie aufgeführt, darunter auch der Hafen Triest.

... wobei man die dortige Überschrift nicht überbewerten sollte!

Tatsache ist jedenfalls, dass es bei Kriegsausbruch 1914 nur den Zentralkriegshafen Pola und den Kriegshafen Castelnuovo (Bocche di Cattaro) gab.

ASAHI hat bereits die überragende Bedeutung von Pola dargestellt und Triest hatte eine ähnliche Bedeutung für die Handelsmarine wie Pola für die Kriegsmarine. Daneben war Triest von eminenter strategischer Bedeutung, denn bei einem Verlust der Stadt wäre ganz Istrien und damit auch Pola nicht zu halten gewesen - Stichwort Isonzoschlachten! Natürlich war Triest auch ein bedeutender Werftstandort, andererseits gab es dort trotz gegenteiliger Planungen bei Kriegsausbruch nicht die geringsten Verteidigungsanlagen und keine Stationierung von Kriegsschiffen vor dem Kriegseintritt Italiens!
Nein, Triest war kein Marinestützpunkt, ebensowenig wie Fiume, das als zweitwichtigster Handelhafen der Monarchie Triest mit großem Abstand in der Bedeutung folgte.
Die Marine hätte gerne einen Kriegshafen in Dalmatien eingerichtet, aber der Ausbau von Spalato bzw. Sebenico scheiterte am Geldmangel, ebenso wie jener im exponierten Ragusa.

Literaturtipp:
Erwin Anton Grestenberger
Festung Pola - Die Verteidigungsanlagen des k.(u.)k. Hauptkriegshafens 1823-1918
ISBN 3-7083-0123-4


ZitatDann würde ich nur gern die KuK-Moderatoren fragen und bitten, ob sie ein wenig in den bisherigen Themen stöbern und die zutreffenden verschieben möchten?

... da muss ich im Moment passen - ich habe kommenden Mittwoch OP-Termin!
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: harold am 07 April 2013, 18:04:30
@Sebastian:
Schlechtes Wochenende gehabt, oder was?
Nöh.
Aber schon wieder mal Nonsense-Füllfunk mit völlig beliebig aus dem Internet gezupften Fotos angespeckt lesen dürfen.
Ist eben nicht grad meine Sonntags-Speise, sondern eher "Seperatoren-Fleisch".
@Peter:
alles Gute!
@T-G:
... bin ab Mittwoch oder Donnerstag wieder für 10 Tage weg, in Süditalien.
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 07 April 2013, 18:18:03
Hallo Harold , ohne polemisch zu werden , ich glaube solche Bilder sind immerhin noch besser als überhaupt
keine zu sehen , würde mich freuen wenn ein paar schöne Fotos auch von Dir dazukommen .
                                                                                                                                                    Grüsse Halina
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Asahi.3 am 08 April 2013, 05:31:53
Wer Bilder von Schiffen von der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine sehen will, dem empfehle ich nochmals die schon genannte Seite

http://www.kuk-kriegsmarine.at/

In der oberen Leiste auf ,,Schiffe" gehen, dann kommt die Übersicht der Schiffstypen, anklicken, dann kommt eine Liste der Schiffsnamen und da ist eine Fotosammlung zu jedem k.u.k. Kriegsschiff zu finden. Wird ständig erweitert. So etwas gibt es meines Wissens leider noch nicht über die Kriegsmarine. - Wäre ein tolles Projekt, aber mir ist natürlich bewusst, dass sich da erst mal jemand sehr viel Arbeit antun muss. (Dazu ist wohl auch die Frage der Fotorechte komplexer, als bei der k.(u.)k. Marine).

Um nochmals auf Triest/Pola zu kommen: Peter hat natürlich recht, Triest hatte zwar diverse Marineeinrichtungen, eine sehr bedeutsame Werft für Kriegsschiffbauten (S.T.S.), später auch einen Seefliegerhorst etc., aber es war kein Flottenstützpunkt. Die Marine war in der Praxis ab Mitte des 19. Jahrhunderts ganz in Pola konzentriert, später kam die Bucht von Cattaro (Kotor), heute in Montenegro liegend, als bedeutsamer Stützpunkt dazu (vor allem wichtig als Liegeplatz im 1. Weltkrieg).

Aber natürlich gab es weitere Einrichtungen der k.(u.)k. Marine auch an anderen Häfen, das steht außer Frage und es gibt auch viele Kriegsschiffaufnahmen, die in Triest entstanden sind.

Mit besten Grüßen,
Asahi.3
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 08 April 2013, 13:09:29
Moin , von einem Flottenstützpunkt Ttriest wurde von mir nicht gesprochen , von einem Marinestützpunkt ja ,
dies ergibt sich schon aus dem Vorhandensein eines Marinearsenals und einem in Triest stationierten Konter-
Admiral der für diesen Seebereich zuständig war .  Wer etwas vom Werftbertieb im Kriegsschiffbau versteht ,
dem sollte wohl bewusst sein , dass hier eine grosse Anzahl von Marinesoldaten stationiert sein mussten die
hier ihren Dienst auf den 3 grössten hier gebauten Schlachtschiffen antraten nach umfangreicher Baubelehrung
und mehrmonatigem Probelauf , der wohl nicht nur von Werftangehörigen durchgeführt worden konnte.
Triest war nun mal der grösste Bauhafen für Kriegsschiffe gefolgt von Fiume und Pola .
                                                                                                                                                 Gruss Halina
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Peter K. am 08 April 2013, 19:22:55
... noch einmal, Triest war kein Kriegshafen!
Hier gab es bis Kriegsausburch keinerlei Befestigungen und keinerlei Vorratshaltung an Kohlen, Munition, etc. für die Kriegsmarine!

Außerdem gab es kein Marinearsenal in Triest - du meinst hier wahrscheinlich das Lloydarsenal (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/03/Lloydarsenal.jpg), das jedoch nichts mit der Kriegsmarine zu tun hatte!

Natürlich gab es Dienststellen der Kriegsmarine in Triest - nicht unlogisch z.B. die Seetransportleitung und das Seebezirkskommando unter dem von dir angedeuteten Kontreadmiral Alfred von Koudelka, dessen Die k. u. k. Kriegsmarine (http://www.amazon.de/Die-k-u-Kriegsmarine-Kriegs-Marine/dp/3950307737) übrigens durchaus lesenswert ist.

ZitatWer etwas vom Werftbertieb im Kriegsschiffbau versteht, dem sollte wohl bewusst sein , dass hier eine grosse Anzahl von Marinesoldaten stationiert sein mussten die hier ihren Dienst auf den 3 grössten hier gebauten Schlachtschiffen antraten nach umfangreicher Baubelehrung und mehrmonatigem Probelauf , der wohl nicht nur von Werftangehörigen durchgeführt worden konnte.
... dazu möchte ich nur festhalten, dass VIRIBUS UNITIS, TEGETTHOFF und PRINZ EUGEN in Triest unter Werftaufsicht lediglich ihre Pfahlproben absolvierten und dann sämtliche Erprobungen gestützt auf das marineeigene Seearsenal in Pula durchführten!
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: harold am 08 April 2013, 21:43:09
Günther, es liest sich aber so:

- Die K.u.K.- Kriegsmarine unterhielt eine beachtliche Schiffsflotte und war 1914 die sechsgrösste der Welt mit den Hauptstützpunkten in Triest und Pola . [quote 6.4., 19:48] -
- von einem Flottenstützpunkt Ttriest wurde von mir nicht gesprochen , von einem Marinestützpunkt ja [quote 8.4., 13:09]
---

Wir ha'm Dir eh ein Eselsbrücklein gelegt, dass das bloße Vorhandensein einer Werft (B+V zB), bzw eines Ausrüstungskais, im Vergleich HH nicht automatisch zum Stützpunkt gemacht hat;
wenn Du's nun durchaus nicht beschreiten magst ...  :/DK:

Wenn Du nun unbedingt noch einen weiteren Stützpunkt genannt haben willst, dann den der Bodensee-Flottille in Bregenz (5 Boote), des erweiterten militärischen Schutzes der Anlagen der Zeppelin-Werke in Friedrichshafen ab 1915.
=> http://books.google.at/books/about/Die_%C3%96sterreichisch_Deutsche_Bodenseeflo.html?id=l_xxYgEACAAJ&redir_esc=y
:MG:
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 09 April 2013, 10:52:52
moin,

Zitat von: Asahi.3 am 07 April 2013, 11:39:07
.. Warum gibt es eigentlich in diesem deutschsprachigen Forum zur Marinegeschichte keine eigene Untergruppe zur österreichisch-ungarischen Marine?
Zitat von: t-geronimo am 07 April 2013, 15:44:37
Wir können gerne eines einrichten.
Nach meinen Wien-Erlebnissen unterstütze ich das sehr !

Gruß, Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Spee am 09 April 2013, 12:53:16
Servus,

absolut für eine K.u.K.-Abteilung  top !
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 09 April 2013, 20:47:54
Moin , auch wenn meine Meinung nicht massgebend ist , würde ich auch in Anbetracht der Flottengrösse und den bekannten
historischen Begebenheiten für einen K.u.K.-Untertitel plädieren .
                                                                                                                                                            Gruss Halina
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 10 April 2013, 18:43:23
Das Schlachtschiff "SMS Szent Istvan" gebaut auf der Werft in Fiume war das zuletzt gebaute Schiff der "Tegetthoff-Klasse"
und wurde im November 1915 in Dienst gestellt . Ausser Übungsschiessen und kurzen Geschwaderfahrten lag das Schiff fast
die gesamte Zeit im Kriegshafen von Pola . Am 12. Dezember 1917 absolvierte Kaiser Wilhelm II einen Bordbesuch .
Am 8.und 9. Juni 1918 liefen die 4 Schlachtschiffe zu einem operativen Einsatz aus um die italienische Blockade vor Otranto zu
durchbrechen , auf dem Wege dorthin wurde die wegen Wellen-Lagerschaden nur 14 Kn fahrende "Szent Istvan" von zwei
italienischen Motor-Torpedobooten am frühen Morgen des 10. Juni angegriffen und erhielt 2 Torpedotreffer steuerbord mitt-
schiffs die zum Ausfall der Kesselräume führten und durch starken Wassereinbruch Schlagseite verursachte , nach erfolglosem
Abschleppversuch durch die "Tegetthoff" musste das Schlachtschiff aufgegeben werden und versank gegen 6 Uhr morgens
nach Kenterung kieloben liegend , 4 Offiziere und 85 Seeleute starben dabei den Heldentod .
                                                                                                                                                                     Gruss Halina
Im Anhang noch einige Fotos zur Ergänzung .
                                                                                                                                                                                             
edit by Peter K.: Bilder wegen fraglichem Copyright gelöscht!
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Spee am 10 April 2013, 20:30:27
Zitat von: halina am 10 April 2013, 18:43:23
Das Schlachtschiff "SMS Szent Istvan" gebaut auf der Werft in Fiume war das zuletzt gebaute Schiff der "Tegetthoff-Klasse"
und wurde im November 1915 in Dienst gestellt (Nein, i.D. war am 23.12.1915.) . Ausser Übungsschiessen und kurzen Geschwaderfahrten lag das Schiff fast
die gesamte Zeit im Kriegshafen von Pola . Am 12. Dezember 1917 absolvierte Kaiser Wilhelm II einen Bordbesuch .
Am 8.und 9. Juni 1918 liefen die 4 Schlachtschiffe zu einem operativen Einsatz aus um die italienische Blockade vor Otranto zu
durchbrechen (Unsinn, die 4 Schlachtschiffe waren die Deckungsgruppe für einen Angriff auf die Otranto-Sperre, von Durchbruch war nie die Rede.) , auf dem Wege dorthin wurde die wegen Wellen-Lagerschaden (Die Steuerbordturbine hatte ein Lagerproblem, aber der Schaden wurde behoben, die Geschwindigkeit war befohlen.) nur 14 Kn fahrende "Szent Istvan" von zwei
italienischen Motor-Torpedobooten am frühen Morgen des 10. Juni angegriffen und erhielt 2 Torpedotreffer steuerbord mitt-
schiffs die zum Ausfall der Kesselräume führten und durch starken Wassereinbruch Schlagseite verursachte , nach erfolglosem
Abschleppversuch durch die "Tegetthoff" (Fand faktisch nicht statt, da Schlepptrosse zu spät gelegt werden konnte.) musste das Schlachtschiff aufgegeben werden und versank gegen 6 Uhr morgens
nach Kenterung kieloben liegend , 4 Offiziere und 85 Seeleute starben dabei den Heldentod .
                                                                                                                                                                     Gruss Halina
Im Anhang noch einige Fotos zur Ergänzung .
                                                                                                                                                                                           
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Peter K. am 10 April 2013, 20:49:53
Zitat... und wurde im November 1915 in Dienst gestellt.
SZENT ISTVAN stellte am 17.11.1915 in Dienst, obwohl es nach den Maschinenprobefahrten erst am 13.12.1915 unter Vorbehalt von der Marine abgenommen wurde.

ZitatAusser Übungsschiessen und kurzen Geschwaderfahrten lag das Schiff fast die gesamte Zeit im Kriegshafen von Pola.
... exakt 883 von 937 Tagen, nämlich an seiner Boje Nr. 33!

ZitatAm 12. Dezember 1917 absolvierte Kaiser Wilhelm II einen Bordbesuch.
... bereits ein Jahr früher war auch Kaiser Karl I. Gast an Bord, nämlich am 15.12.1916!

Zitat... auf dem Wege dorthin wurde die wegen Wellen-Lagerschaden nur 14 Kn fahrende "Szent Istvan" ...
Der Verband lief am 09.06. um 22.15 Uhr aus, musste aber wegen der irrtümlich noch geschlossenen Balkensperre eine Verzögerung von 45 Minuten an der Hafenausfahrt in Kauf nehmen. Dann fuhr man mit 15 kn Richtung Süden, obwohl offenbar sogar eine Geschwindigkeit von 17,5 kn vorgesehen war (SZENT ISTVAN war zu diesem Zeitpunkt letztmalig im April zu Schießübungen auf See und hatte vor mehr als einem Jahr im März 1917 zum letzten Mal gedockt). Aber schon nach kurzer Fahrt mußte die Geschwindigkeit auf 12 kn reduziert werden, weil auf SZENT ISTVAN ein Wellenlager (nach anderer Quelle das Lager der Steuerbordturbine) warm gelaufen war. Erst um 01.30 Uhr konnte wieder auf 14 kn gegangen werden.

Zitat... von zwei italienischen Motor-Torpedobooten am frühen Morgen des 10. Juni angegriffen und erhielt 2 Torpedotreffer steuerbord mittschiffs ...
Das Schiff wurde um 03.25 Uhr von zwei Torpedos getroffen, die von MAS15 unter dem Kommando von Fregattenkapitän Luigi Rizzo abgefeuert worden waren. Beide trafen an der Steuerbordseite unterhalb des Gürtelpanzers auf Höhe des Schotts zwischen den beiden Kesselräumen bzw. auf Höhe des hinteren Kesselraumes.

Zitat... die zum Ausfall der Kesselräume führten und durch starken Wassereinbruch Schlagseite verursachte ...
Der hintere Kesselraum machte schnell Wasser, insbesondere durch einen gebrochen Ascheejektor. Der Raum wurde nach Löschen der Feuer und Abblasen des Dampfes verlassen. Im vorderen Kesselraum musste des Kesselpaar an der Steuerbordseite ebenfalls stillgelegt werden, gefolgt vom mittleren Kesselpaar. Das Kesselpaar an der Backbordseite blieb jedoch fast bis zum Untergang des Schiffes klar. Der Turbinenraum machte ab etwa 05.20 Uhr Wasser.
Die Schlagseite betrug anfangs 10°, was jedoch zunächst auf 7° reduziert werden konnte. Allerdings konnte der Wassereinbruch durch Ausbringen von Lecksegeln nicht gestoppt werden.

Zitat... nach erfolglosem Abschleppversuch durch die "Tegetthoff" ...
SZENT ISTVAN war um 04.45 Uhr klar zum Abschleppen durch TEGETTHOFF, was aber zunächst wegen falschem Ubootalarm nicht gelang. Ab etwa 05.20 Uhr funktionierte nur noch die Notbeleuchtung, da der elektrische Strom ausgefallen war, aber um 05.45 Uhr gelang es endlich, eine Schleppverbindung mit TEGETTHOFF herzustellen. Diese musste aber schon nach kurzer Zeit wieder losgeworfen werden, weil der Befehl zum Verlassen des Schiffes gegeben worden war.

Zitat... und versank gegen 6 Uhr morgens nach Kenterung kieloben liegend ...
SZENT ISTVAN begann zum 05.58 Uhr zu kentern, schwamm noch kurz kieloben und versank um 06.05 Uhr mit dem Bug voran.

Zitat4 Offiziere und 85 Seeleute starben dabei den Heldentod
32 Offiziere und 945 Mann wurden geretten!

Die berühmten Filmaufnahmen vom Untergang des Schiffes sind ja hinreichend bekannt - weniger bekannt ist der italienische Propagandafilm (http://senato.archivioluce.it/senato-luce/scheda/video/IL3000089491/1/Gli-eroi-del-mare-nostro.html) darüber, wo eben jene Aufnahmen verwendet wurden, einige Szenen an Bord der TEGETHOFF (befand sich als Kriegsbeute zum Abbruch in Italien) gedreht wurden und wo sich Rizzo selber spielt!

... mit den gezeigten Fotos habe ich möglichweise ein Problem!
Ersteres stammt aus "Die Tegetthoff-Klasse - Österreich-Ungarns größte Schlachtschiffe" der Herren Aichelburg, Baumgartner, Bilzer, Pawlik, Prasky und Sieche, alle anderen aus "Tauchgang um das k.u.k. Schlachtschiff SZENT ISTVAN" ( Marine-Arsenal Special-Band 8 ) unseres Mitglieds Dr. Z. Freivogel.
Falls keine Erlaubnis der genannten Herren zum Zeigen der Bilder vorhanden ist, sind diese bitte umgehend zu entfernen!
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Spee am 10 April 2013, 21:01:51
Servus Peter,

Prasky sagt: "Am 23.Dezember 1915 wurde das Schiff offiziell kommissioniert und in die Erste Eskadre aufgenommen." Ist doch Indienststellung, oder gilt die provisorische Übernahme als Indienststellung?
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Peter K. am 10 April 2013, 21:47:57
Servus THOMAS!

Die Angaben differenzieren diesbezüglich tatsächlich:

Aichelburg schreibt:
02.08. obwohl unfertig, wegen Kriegsausbruchs von HERKULES nach Pola geschleppt
02.10.-19.10. gedockt
17.11. in Dienst gestellt und in den Verband des 1. Geschwaders getreten
20.11. erste Vorprobefahrt
22.11. erste Maschinenprobefahrt
13.12. unter Vorbehalt übernommen

Im gut recherchierten Ramoser steht:
Mit 17.11.1915 wurde S.M.S. SZENT ISTVAN in Dienst gestellt. Die letzte Rate wurde seitens der Marinesektion angewiesen.
Am 21.11.1915 wurde die Artillerie angeschossen.
Nach Abschluß der Maschineninspektion wurde S.M.S. SZENT ISTVAN am 11.12.1915 in das Eigentum der k.u.k. Kriegsmarine übernommen, vorbehaltlich des Kollaudierungsergebnisses.
Am 23.12.1915 um 13.35 Uhr kehrte das Schiff nach Übungsfahrten und Manöver im Kanal von Fasana nach Pola zurück und trat in den Verband der Eskadre ein.

Sieche hält im MA-14 die Indienststellung des Schiffes mit 13.12.1915 fest.
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 11 April 2013, 12:04:36
Hallo Spee , das war wohl eine Nebelkerze von Dir , wie auch Peter K. erwähnte , die Indienststellung erfolgte offiziell im
November 1915 mit dem erstmaligen Hissen der Kriegsflagge , da bei den anschliessenden Probefahrten noch einige Mängel
auftraten , konnte die Übergabe der "SMS SZENT ISTVAN" erst im Dezember erfolgen .
Was OTRANTO anbetrifft , hat der Kommandant der "SMS TEGETTHOFF"  Pegler von Perglas erwähnt , dass das Unternehmen
der Flotte dazu dienen sollte , die Blockade vor Otranto zu durchbrechen um wieder im Mittelmeer operieren zu können .

                                                                                                                                                                    Grüsse Halina
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Spee am 11 April 2013, 12:49:23
Definitiv keine Nebelkerze!
Sicher ist keiner dieser Termine, wenn man die Beiträge richtig liest.

Wer will im Mittelmeer operieren? Die K.u.K. Schlachtflotte?
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 11 April 2013, 13:27:44
Moin , hier als Erinnerung noch einige Fotos vom Schlachtschiff "SMS SZENT ISTVAN" von 1914-1917              Gruss Halina

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Traiber von der Sektion Historiker FHS
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Peter K. am 11 April 2013, 20:09:07
Fein, dass Alexander Traiber sein Einverständnis zum Zeigen der Bilder gegeben hat!

Die zweite Aufnahme zeigt vorne SZENT ISTVAN, dahinter TEGETTHOFF und dann VIRIBUS UNITIS - wahrscheinlich von PRINZ EUGEN aus fotographiert!
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 12 April 2013, 12:42:08
Die "SMS VIRIBUS UNITIS" war das erste fertiggestellte Schlachtschiff der Tegetthoff-Klasse mit Indienststellung am ersten
November 1912 , als Besonderheit sei zu erwähnen , dass die Geschützkonstruktion mit 30,5 cm in Drillingsrohren in jener
Zeit wohl weltweit in dieser Schiffsklasse führend war und auch die Zielgenauigkeit und Feuerleittechnik der in den SKODA-
Werken in Pilsen hergestellten Geschütze waren von hoher Qualität .
Wegen der in der Meerenge von Otranto liegenden Sperre war auch dieses Schiff nebst den anderen in der Adria gebunden,
so dass die meiste Zeit im Hafen von Pola verbracht wurde .    Die "Viribus Unitis" war auch am 9./10. Juni 1918 an der
vorgesehenen Operation gegen die Sperre von Otranto beteiligt , die jedoch wegen des Verlustes der "Szent Istvan"
abgebrochen werden musste .  Kurz vor dem Waffenstillstand am 3. November 1918 wurden am 1. November von Kampf -
Schwimmern der italienischen Marine Torpedo-Sprengsätze zur Detonation gebracht die zur Versenkung des Schiffes im
Hafen von Pola führten , ca. 400 Seeleute verloren dabei Ihr Leben , darunter auch der Kommandant .
                                                                                                                                                                              Gruss Halina
Hier noch einige Fotos als Ergänzung unter freundlicher Zugabe von Hern Alexander Traiber

Bild # 1  Der Stapellauf der "SMS VIRIBUS UNITIS" am 24.Juni 1911 in Triest 

Bild # 2 Die Fertigung eines 30,5 cm Geschützturmes für dieses Schiff 1909 im Skoda-Werk Pilsen

Bild # 3 Die vorderen Geschütztürme auf dem Schlachtschiff

Bild # 4 Das Auslegen des Torpedo-Netzes aus Stahlgeflecht , eine Knochenarbeit für das seemännische Personal

Bild # 5 Kaiser Karl I bei einem Bordbesuch in Marineuniform im Rang eines Admirals

Bild # 6 Das traurige Ende , das Schiff im sinkenden Zustand im Hafen von Pola 1918













Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 12 April 2013, 13:18:19
moin,

Zitat von: halina am 12 April 2013, 12:42:08
... als Besonderheit sei zu erwähnen , dass die Geschützkonstruktion mit 30,5 cm in Drillingsrohren in jener Zeit wohl weltweit in dieser Schiffsklasse führend war
auch im Vergleich mit der Dante Alighieri ?

Zitat von: halina am 12 April 2013, 12:42:08
Kurz vor dem Waffenstillstand am 3. November 1918 wurden am 1. November von Kampf -
Schwimmern der italienischen Marine Torpedo-Sprengsätze zur Detonation gebracht die zur Versenkung des Schiffes im Hafen von Pola führten , ca. 400 Seeleute verloren dabei Ihr Leben , darunter auch der Kommandant .
http://de.wikipedia.org/wiki/Janko_Vukovi%C4%87-Podkapelski

Gruß,Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 12 April 2013, 15:37:15
Hallo Urs , zeitlich gesehen wurde die "Viribus Unitis" früher in Dienst gestellt als die "Dante Alighieri" , somit korrekt betrachtet
auf das Du ja grossen Wert legst, das erste Schiff mit Drillingstürme . Wiki schreibt dass die Qualität der Skoda-Kanonen besser als
die in England gefertigten für die DA gewesen sein sollten , die von Skoda waren als SK konstruiert , ob dies auch bei den in GB
gebauten der Fall war kann ich nicht beantworten , ich hoffe unsere Artillerie-Spezialisten wissen mehr darüber .
                                                                                                                                                                                   Grüsse Günter
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Spee am 12 April 2013, 19:43:28
die von Skoda waren als SK konstruiert

Und die auf "Alighieri" waren KK?
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 13 April 2013, 19:20:35
Wegen der nicht notwendigen Löschung aller Bilder aus meinem Beitrag # 39 hier noch mal eine Neueinstellung . Gruss Halina

Bild # 1  Die "SMS SZENT ISTVAN" aufgenommen ca. 1915

Bild # 2 Das Schiff von Torpedos getroffen in den Morgenstunden des 10.6.1918 bereits mit Schlagseite
                              Bundesarchiv , Bild 134-C2280 / CC-BY-SA 3.0

Bild #3 Im Hintergrund die begleitende "SMS Tegetthoff'"   ,  Freigabe von Alexander Traiber

Bild #4 Nach ca. 3 Stunden seit der Torpedierung ist die "Szent Istvan" gekentert und sinkt
                                                   
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 13 April 2013, 19:29:40
Moin , noch eine Korrektur sorry , dieses Foto sollte das Bild # 1 sein .                                                                         Halina
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 14 April 2013, 19:10:30
Hier noch kurz die Erwähnung der zwei Schlachtschiffe, die weitgehend ähnliche technische Daten hatten .

Das Typschiff der Schlachtschiffe , die "SMS TEGETTHOFF" wurde in Triest gebaut und am 14.7. 1913 in Dienst gestellt . Mit
der Beschiessung von Ancona am 24.5.1915 und Teilnahme am gescheiterten Vorstoss gegen die Sperre von Otranto im
Juni 1918 waren keinere grössere Einsätze zu verzeichnen , so dass die meiste Zeit im Hafen von Pola verbracht wurde .
Das Kriegsende überlebte das Schiff unbeschadet , am 25.3.1919 an Italien ausgeliefert und 1924/25 verschrottet .

Die "SMS PRINZ EUGEN" ebenfalls in Triest gebaut und als vorletztes Schiff dieser Klasse am 8.7.1914 der Flotte übergeben .
Auch diese Einheit war an der Beschiessung von Ancona und der Otranto-Unternehmen beteiligt, nach Kriegsende wurde
das Schiff kurzzeitig unter italienischer Flagge gefahren , jedoch 1920 an Frankreich übergeben , wo es als Zielschiff für die
französische Flotte diente , am 28.7.1922 von 4 Schlachtschiffen zusammengeschossen und versenkt .
                                                                                                                                                                         Grüsse Halina

Im Anhang noch einige Fotos , freundlicherweise von Alexander Traiber freigegeben

Bild # 1 Der Stapellauf der "SMS TEGETTHOFF" am 21.3.1912 in Triest

Bild # 2 Das Schiff eingedockt in Triest

Bild # 3 Hier die Ansicht auf das Achterschiff

Bild # 4 Die "SMS PRINZ EUGEN" in Fahrt mit hoher Geschwindigkeit

Bild # 5 Reger Betrieb auf dem Oberdeck der PE

Bild # 6 Die PE beim Schiessen mit der schweren Artillerie 30,5 cm , hier von oben betrachtet

Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 14 April 2013, 22:23:16
moin, Günter,

schöne Bilder  top :MG:

Thorsten: noch ein Kandidat http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,3036.msg42153.html#msg42153

Gruß, Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: harold am 14 April 2013, 22:39:55
Anfrage an die Fachleute:
S.M.S. Prinz Eugen hatte ja, bevor sie als Zielschiff diente, ihrer SA "zu Versuchszwecken" in Frankreich an Land gegeben, auch die MA; hier sieht man's:

(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/78/Prinz-eug.jpg)

Zwölf großkalibrige Rohre (und ebensoviele der MA) können nun nicht einfach so spurlos verschwunden sein (denkt man), aber meine Archivarbeit im CAA (in Châtellerault damals 2007) ergab - nix!

Wo blieben die?
Gibt es Aufzeichnungen über die "Versuche"?
Gibt es (zeitnahe) neue französische Befestigungs-Anlagen - oder später auch welche, in denen entsprechende Kaliber verbaut wurden?
:MV:


Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Peter K. am 14 April 2013, 23:33:37
ZitatWegen der nicht notwendigen Löschung aller Bilder aus meinem Beitrag # 39 hier noch mal eine Neueinstellung.
Das sehe ich nicht so, denn auf meine diesbezügliche Aufforderung erfoglte keinerlei Reaktion!
Im Fall der neu eingestellten Bilder gehe ich wohlwollend davon aus, dass eine Berechtigung zum Zeigen aller Bilder vorhanden ist!

ZitatBild # 2 Das Schiff (TEGETTHOFF) eingedockt in Triest
... das kann insofern nicht stimmten, weil es in Triest kein Dock gab, das Schiffe dieser Klasse aufnehmen konnte.
TEGETTHOFF liegt hier im Dock "SD 22" in Pola!

Auch hier (http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,4837.msg64345.html#msg64345) hatten wir schon mal ´was zum Thema.

Und zu dem Geschützen der PRINZ EUGEN gibt´s hier (http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,16950.msg188052.html#msg188052) ´was zu lesen, allerdings nichts neues!
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: halina am 15 April 2013, 11:13:39
Hallo Harold , bin zwar kein Fachmann , es könnte wohl sein dass den Franzosen die gute Zielsicherheit der von Skoda
gebauten 30,5 cm - Geschützen bekannt war und wohl deshalb die Rohre näher untersucht hatten , denn der eigearbeitete
Drall in den Rohren beeinflusst sicherlich die Geschwindigkeit und Treffgenauigkeit , ganz schlecht waren diese Werte bei
früheren Konstruktionen in Glattrohr-Ausführung .
                                                                                                                                                                Grüsse Halina
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: 109 am 15 April 2013, 12:12:31
Waren schöne Schiffe - sollte man auch mal bauen ...  :-)
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Peter K. am 16 April 2013, 09:39:23
Zitat...  es könnte wohl sein dass den Franzosen die gute Zielsicherheit der von Skoda gebauten 30,5 cm - Geschützen bekannt war und wohl deshalb die Rohre näher untersucht hatten, denn der eigearbeitete Drall in den Rohren beeinflusst sicherlich die Geschwindigkeit und Treffgenauigkeit , ganz schlecht waren diese Werte bei früheren Konstruktionen in Glattrohr-Ausführung.
... entschuldige bitte, aber was soll diese überaus sinnreiche Aussage und in technischer Hinsicht vollkommen neue Erkenntnis nun zur Diskussion beitragen? Sorry, ich versteh´s nicht!  :/DK:
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: juergenwaldmann am 16 April 2013, 10:16:13
Hier einige schöne " bunte " Fotos

http://u-96.livejournal.com/2956233.html
Gruss  Jürgen
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Leutnant Werner am 16 April 2013, 10:19:16
Ich habe gelesen, die 12-Zöller von Prinz Eugen wurden von den Franzosen in Küstenbatterien verwendet. Leider fällt mir gerade nicht die Kwelle ein.
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Peter K. am 16 April 2013, 10:25:39
ZitatHier einige schöne " bunte " Fotos

DANKE!  top ... kannte ich noch nicht!
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 16 April 2013, 10:27:58
moin, Jürgen,

Zitat von: juergenwaldmann am 16 April 2013, 10:16:13
Hier einige schöne " bunte " Fotos

ich bin einer Meinung mit Peter ...  :TU:) ... besonders das mit "halbmast" und die Luftaufnahme  :roll:

Gruß, Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Peter K. am 16 April 2013, 10:57:04
Die Fotos selber sind mir ja bekannt, aber diese schön colorierten kannte ich bisher nicht!

Zitat... und die Luftaufnahme
Pola: rechts vorne die vier TEGETTHOFFS, dahinter die drei RADETZKYS, links vorne zwei ERZHERZOGS, dahinter zwei HABSBURGS
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: t-geronimo am 16 April 2013, 11:11:11
Ein wunderbares Foto, das zeigt, dass auch KuK einiges an Pracht zu bieten hatte! :TU:)
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 16 April 2013, 11:20:41
Servus, Peter,

Zitat von: Peter K. am 16 April 2013, 10:57:04
Pola: rechts vorne die vier TEGETTHOFFS, dahinter die drei RADETZKYS, links vorne zwei ERZHERZOGS, dahinter zwei HABSBURGS
... von DIR hätte ich erwartet, daß Du weißt, welche zwei von jeweils Dreien  :wink: :-D

Du machst einem auch den ganzen Suchspaß kaputt  :|  :cry: :x

Rechts, in der Bucht: ein Zenta ? und rechts unten, halb abgeschnitten, der Einschornsteiner ??

Gruß, Urs

Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Peter K. am 16 April 2013, 12:47:49
... schön, schön, du willst es genau haben ...  :-D

linke Reihe von vorne nach hinten:  ERZHERZOG FRIEDRICH und ERZHERZOG FERDINAND MAX, dann ARPAD und BABENBERG
rechte Reihe von vorne nach hinten: VIRIBUS UNITIS, TEGETTHOFF, SZENT ISTVAN und PRINZ EUGEN, dann ERHERZOG FRANZ FERDINAND, RADETZKY und ZRINYI
der Kreuzer in der Bucht sollte SZIGETVAR sein und das abgeschnittene Schiff der Minenleger CHAMÄLEON

(alles nach dem Bojenplan des Zentralkriegshafens)  :wink:
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Urs Heßling am 16 April 2013, 18:13:23
servus, Peter,

Zitat von: Peter K. am 16 April 2013, 12:47:49
... schön, schön, du willst es genau haben ...  :-D
na also, geht doch  :wink: :-D :MG:

Zitat von: Peter K. am 16 April 2013, 12:47:49
linke Reihe von vorne nach hinten: ... und ERZHERZOG FERDINAND MAX,
der sah, als wir zusammen im HGM daneben standen, noch ganz anders aus  :-D

Zitat von: Peter K. am 16 April 2013, 12:47:49
der Kreuzer in der Bucht sollte SZIGETVAR sein
also ein Zenta ...

Gruß, Urs
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Peter K. am 16 April 2013, 19:35:31
Zitatna also, geht doch
:-D

Zitatder sah, als wir zusammen im HGM daneben standen, noch ganz anders aus
... ach, die paar Jährchen dazwischen  8-)

Zitatalso ein Zenta ...
top
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Leipzig am 24 April 2013, 09:59:12
Auch von mir vielen Dank für die schönen Bilder, die ich bisher auch nur als Schwarz-weiß-Fotos kannte. Nur schade, dass derjenige. der sie so schön koloriert hat, sich offenbar nicht genau mit der kuk-Marine auskannte. So waren die Schiffe vor 1914 ja nicht dunkelgrau, sondern olivgrün, und der Wasserpass war nicht dunkelgrün, sondern rosarot bzw. ab 1915 dunkelgrau, nur das auf den Bildern ja nicht sichtbare Unterwasserschiff hatte einen dunkelgründen Anstrich. Trotzdem wirken solche kolorierten Bilder natürlich viel "lebendiger" als die schwarz-weißen Fotos.

Leipzig
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: Karsten am 07 Mai 2013, 21:14:56
Zitat von: harold am 08 April 2013, 21:43:09
Wenn Du nun unbedingt noch einen weiteren Stützpunkt genannt haben willst, dann den der Bodensee-Flottille in Bregenz (5 Boote), des erweiterten militärischen Schutzes der Anlagen der Zeppelin-Werke in Friedrichshafen ab 1915.
=> http://books.google.at/books/about/Die_%C3%96sterreichisch_Deutsche_Bodenseeflo.html?id=l_xxYgEACAAJ&redir_esc=y
:MG:

*** Klugscheißer-Modus an ***

Sorry, Harold, da muss ich widersprechen!  :-D

Bregenz war weder Marine- noch Flottenstützpunkt, denn die Oedbof (Österreichisch-deutsche Bodensee-Flottille) war kein Marine-Verband, sondern eine reine Heeres- bzw. Grenzschutzeinheit.  :police:

*** Klugscheißer-Modus aus ***

Grüße,

Karsten
Titel: Re: Habsburg zur See
Beitrag von: harold am 07 Mai 2013, 21:21:29
 :MG: