Guten Morgen zusammen,
der Beitrag SAMBUT zeigte mir wie viele Experten für Marineküstenartillerie hier vorhanden sind !
Zusammen mit den verschiedenen Verlustlistenexperten müßte es doch möglich sein einmal eine Ausarbeitung über die Erfolge der Küstenartillerie gegenüber von Schiffszielen 1939 bis 1945 zu erstellen.
Beim Versuch einige Verluste 1941 und 1944 in einer Excelliste zusammen zu fügen fand ich dann gleich
Mitläufer wie Heeresbatterien, Fernkampfgeschütze und auch noch V 1 Raketen.
Ich habe anbei einmal einer lockeren Liste von knapp 30 Beschädigungen und Versenkungen durch alle angeführten Arten gemacht mit vielen Lücken.
Dabei muß ich gestehen daß ich selber nicht genau weiß ob andere Mitglieder diese Listen öffnen können, ihre Ergänzungen einfügen können und dann selber wieder anhängen können.
Kommt also alles einmal auf einen Versuch an.
Jetzt schon Dank für eure Hilfe.
Theo
Moin Theo,
öffnen ist kein Problem, Zellen einfügen klappt auch, abspeichern nur lokal unter anderem Namen.
Es gibt ja alleine im Pazifik hunderte von Vorfällen..., zum Beispiel Schlachtschiff Colorado:
In the Tinian action on 24 July, the ship was struck by 22 7.7 shells from a hidden shore battery sustaining heavy damage and 240 personnel casualties.
von
http://www.usscolorado.org/History/history.htm
Grüße
Ritchie
Nachtrag
Die Colorado wurde sogar gleich zweimal getroffen:
24.07.44 Tinian 22 Treffer 43 Tote 197 Verwundete
09.01.45 Lingayen 1 Treffer Navigationsbrücke 19 Tote 80 Verwundete
Grüße
Ritchie
Hallo
hier mal der pazifische Raum
durch japanische Artillerie versenkt:
04.05.1942: Minensucher USS Tanager (AM-5)
07.03.1944: Schnellboot PT-137
01.06.1944: U-Boot USS Herring (SS-233)
15.07.1944: Schnellboot PT-133
25.11.1944: Schnellboot PT-363
14.02.1945: MInensucher YMS-48
14.02.1945: Zerstörer USS Fletcher (DD-445)
17.02.1945: Landing Craft Infantry (Gunboat) (LCI(G)) 474
02.05.1945: Minensucher YMS-481
18.05.1945: Zerstörer USS Longshaw (DD-559)
durch niederländische Artillerie versenkt
12.01.1942: japanischer Minensucher W.13
12.01.1942: japanischer Minensucher W.14
Axel
Einige weitere Verluste:
11.12.41 Wake, japanische Zerstörer "Hayate" und "Kisaragi"
14.09.42 Tobruk, britischer Zerstörer "Sikh" sowie "ML 352" und "ML 353"
08.11.42 Oran, britische Sloops "Walney" und "Hartland" sowie Algier, britischer Zerstörer "Broke"
Ferner die Erfolge der britischen Fernkampfbatterien bei Dover, spontan fällt mir "Münsterland" ein
Hallo, Axel,
"Fletcher" wurde am 14.2.45 nur beschädigt. :wink:
Gruß, Urs
Hallo Urs
Stimmt, du hast recht
Axel
Fernkampfbatterie Dover:
4.10.43 - "Livadia" versenkt und am
20.1.44 die oben schon angesprochene "Münsterland"
Marcouf-Batterie (21cm gg Utah-Abschnitt):
10.6.44 - DD "Glennon" versenkt, nachdem dieser bereits ö-Treffer erhalten hatte
15,5cm-Batterie bei Villerville (gg Sword-Abschnitt):
7.-8.44 - "Locust" (Stabsfahrzeug) beschädigt
- LST 226, 307, 331, 332, 350 beschädigt
Le Havre-Batterie (17cm)
8.-9.44 - 5 Treffer auf BM "Erebus"
Hamburg-Batterie/Cherbourg (24cm)
ende6.44 - 2 Treffer auf CL "Glasgow"
- BB "Texas" beschädigt ebenso
DD "O´Brien"
... kl. Beitrag meinerseits. Hat Spaß gemacht.
:ML:
OWZ
Hi, OWZ
@Treffer auf Glasgow; Die Chronik des Seekriegs hat da andere Informationen:
Am 25.6. wird der Kreuzer Glasgow bei der Beschießung dt. Küstenbefestigungen vor Cherbourg von zwei 17 cm-Granaten der Batterie »Yorck« getroffen und muß das Einsatzgebiet verlassen. Die Reparaturen in einer Werft am Tyne dauern bis zum Juni 1945.
Bist Du Dir Deiner Quelle sicher ?
Gruß, Urs
Sorry, das gab eigentlich auch meine Quelle (Harnier, Artillerie im Küstenkampf, München ?) her - da hatte ich mal nur zu oberflächlich durchgeblättert.
Hier noch "Glasgow" (u. "Quincy") bei der besagten Aktion ...
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c6/HMS_Glasgow_bombardment.jpg
:MG:
OWZ
Morison, "History of United States Naval Operations - Band 11 - The Invasion of France and Germany" (sicherlich nicht die aktuellste Quelle) gibt folgendes an:
2 Gruppen für Landbeschuß unter Befehl von Admiral Deyo, USN, marschierten am Morgen des 25.6. vor Cherbourg auf.
Kurzfristig wurden die Pläne geändert, um nicht die schnell vorrückenden eigenen Truppen zu gefährden und lediglich drei von fünf deutschen Batterien wurden zum Beschuß freigegeben, außerdem solche die auf die alliierten Schiffen feuern würden und jene, bei denen Landtruppen um Unterstützung ersuchen.
Gruppe 1 mit HMS Glasgow und HMS Enterprise marschierte um 9.40 Uhr auf und die Minensucher begannen, das Aufmarschgebiet von eventuellen Minen zu säubern.
Um kurz nach 12 Uhr begann eine Batterie von 4 deutschen 15-cm-Geschützen bei Querqueville (3 Meilen westlich von Cherbourg, Codename "308") auf die Minensucher zu feuern und sie schnell einzugabeln.
Glasgow und Enterprise erhielten den Auftrag, die Batterie zum Schweigen zu bringen. Glasgow eröffnete das Feuer um 12.14 Uhr, Enterprise kurz danach.
Um 12.30 Uhr wurden die Minensucher abgezogen, da sie mit ihren nur 5 kn Geschwindigkeit zu gefährdet waren. Somit wurden nun die britischen Kreuzer das Ziel der deutschen Geschütze.
Um 12.51 Uhr schlug eine 15-cm-Granate in Glasgows Backbord-Hangar ein und um 12.55 Uhr eine weitere in die hinteren Aufbauten. Der Kreuzer zog sich zurück, nahm aber später weiter am Beschuß teil, da Antrieb und andere wichtige Abteilungen nicht beschädigt waren.
Um 14.40 Uhr war Batterie 308 vorübergehend zum Schweigen gebracht. Bei den 318 Schuß 15,2-cm, die verfeuert wurden, ist nicht ganz klar, ob diese sich auf beide britische Kreuzer beziehen oder nur auf Enterprise.
Auf alle Fälle war es danach definitiv nicht Batterie "Hamburg", die auf Glasgow schoß, da diese östlich von Cherbourg war.
Ich denke, Morison bezieht sich hier meist auf folgendes Werk:
Vice Adm. Morton L. Deyo, "Naval guns at Normandy".
Morison wird auch im Buch von Harnier i. d. Zus. zitiert. Die von Morison genannte 4 x 15 cm Batterie bei Querqueville also unweit östlich von "Yorck" müsste sich mit der bei Harnier erwähnten HKB westlich Equeurdreville mit 4 x 15,5 cm decken - kommt einfach hin. Diese Batterie muss auch dichter am Geschehen dran gewesen sein und Harnier spricht zudem nicht ausdrücklich davon, dass "Yorck" die Treffer erzielte. Aber woher will Morison denn genau wissen, das es 15cm-Granaten waren - ist es überhaupt möglich den Einschlag einer 15,5cm von dem einer 17cm-Granate zu unterscheiden?
OWZ
Zum einen wurden die Abschüsse der Batterie von Flugzeugen beobachtet, die das Feuer der Schiffe leiten sollten. Die Feuerleitung wurde schon bald nach der alliierten Feuereröffnung unmöglich wegen des Rauches der vielen rund um die deutsche Stellung. Später könnte man geschaut haben, was für Wummen das denn waren (später hat 308 übrigens noch mehrfach gefeuert, aber nichts mehr getroffen).
Auch könnte man anhand von eventuell an Bord gefundenen Granatsplittern Rückschlüße auf die Geschosse gezielt haben (Wandstärke).
Aber wie oben angeführt, Morison ist eine sehr alte Quelle und längst nicht mehr überall aktuell bzw. korrekt, von daher also mit Vorsicht zu genießen!!!
Und für Admiral Deyos Werk, das sehr interessant sein könnte, muß man wohl in US-Archive gehen: http://www.loc.gov/rr/mss/text/deyo.html
Eine weitere Unstimmigkeit in dieser Angelegenheit ergibt sich noch daraus, dass Harnier in seinem Buch (S.110) "Yorck" kartenmäßig deutlich westlich von Querqueville einzeichnet, während er im Text (S.112) von "Yorck" (Querqueville) spricht.
Nachdem bisher herausgefundenen tendiere ich nunmehr aber klar dahin anzunehmen, dass die Treffer von der HKB erzielt wurden. Also weder von "Hamburg" noch von "Yorck".
Moin Theo,
wenn es um die Feldartillerie geht, dann kannst Du den großen Teil von der Pinskflottille in die Tabelle eintragen... Auch von der Baltflotte...
Z.B. die PETROPAVLOVSK (ex-LÜTZOW), das U-Boot L-1, einige Panzer- und Torpedokutter, U-Jäger usw...
Wenn Du möchtest mache ich eine Zusammenfassung mit russischen Schiffen, die durch die Feld- oder Küstenartillerie versenkt (beschädigt) sind...
Und wenn ich mich nicht irre gab es ein deutsches U-Boot, das durch die russische Artillerie versenkt ist... Und zwar in Pillau 1945...
Gefunden: das war U78...
Dank euch schon für die vielen Fakten.
@warjag
Wäre natürlich super wenn Du dich durch die sowj. Verluste und Beschädigungen durchkämpfen würdest.
Soweit ich aus dem Kopf weis wurde U 78 als Stromerzeuger in Pillau getroffen.
Es kommen ja dann auch noch die vielen im Haff versenkten kleinen Schiffe auf uns zu !
Gruß
Theo
Zitat von: Urs Hessling am 28 Januar 2009, 23:57:24
Hi, OWZ
@Treffer auf Glasgow; Die Chronik des Seekriegs hat da andere Informationen:
Am 25.6. wird der Kreuzer Glasgow bei der Beschießung dt. Küstenbefestigungen vor Cherbourg von zwei 17 cm-Granaten der Batterie »Yorck« getroffen und muß das Einsatzgebiet verlassen. Die Reparaturen in einer Werft am Tyne dauern bis zum Juni 1945.
Bist Du Dir Deiner Quelle sicher ?
Gruß, Urs
Hallo Urs!
Woher hat CdS denn die Infos?
Kann das geklärt werden?
Hier noch eine kleine Karte, nach Harnier soeben angefertigt, die alle im unmittelbaren Umkreis von Cherbourg befindlichen Batterien aufzeigen soll - von Cherbourg bis Batterie Yorck sind es dabei ca. 9 km.
p.s.: Die Bezeichnung "Blankenese" für die (2x) 9,4cm (brit. Flak für Seezielbeschuss aufgestellt) stimmt nicht!
Hi,
Fund in einer Restedatei: dies ist der englische Originaltext, den ich für die Chronik übersetzt und dabei die Schreibweise York korrigiert habe (deswegen weiß ich es noch)
On 25 june 1944, cruiser GLASGOW takes part in shelling of Cherbourg's strongpoints when hit by two 17 cm shells from battery York, same day left for Portsmouth, 30 June 1944 arrived for repairs in shipyard on river Tyne, being out of service until June 1945.
Ich kann aber nicht mehr feststellen, woher er kam, jedenfalls nicht aus dem internet.
Gruß, Urs
Zitat... left for Portsmouth, 30 June 1944 arrived for repairs in shipyard on river Tyne, being out of service until June 1945.
Während dieser Zeit wurden nicht nur die Reparaturen der Gefechtsschäden durchgeführt, sondern auch recht umfangreiche Umbauten und Modernisierungen abgeschlossen:
- 15,2 cm Turm X entfernt
- Flugzeugeinrichtungen entfernt
- Radar Typ 281, 284 und 273 entfernt
- Radar Typ 293, 281b und 274 eingebaut
- vier 20 mm Einzelafetten gegen zwei Doppellafetten ausgetauscht
- zwei Vierlings-Pompom eingebaut
- vier Einzel-Pompom eingebaut
Hi, Peter,
wohl mit der Absicht, zur Pazifikflotte zu stoßen (kam dann aber zu spät); und inzwischen hatt man den Begriff "Kamikaze" gehört
Gruß, Urs
Ich habe OWZs Karte mal um einige Batterien aus dem Morison ergänzt. Sind längst nicht alle, aber gerade bei Cherbourg selber ist der Maßstab zu schlecht um vernünftig was erkennen zu können.
Batterie Hamburg platziert Morison etwas weiter landeinwärts. Vor allem aber gibt er das Kaliber mit 4 x 28-cm (= 11') an, umsäumt von 6 x 8,8-cm, sechs schweren und sechs leichten Flakgeschützen.
Ist ja schön geworden, Thorsten. :-)
Habe auch noch eine kl. Entdeckung gemacht: Harnier zieht nämlich sicher einen Trugschluss indem er Morison zitiert, der von der 3 Meilen von Cherbourg entfernten Batterie "308" spricht, und daraus folgert, dass es sich "der Lage nach um die Batterie Yorck" handeln müsse (S.112), obwohl sie tatsächlich ca. 6 Meilen entfernt lag. Weiter schreibt er, dass "5 Minuten nach 12.00 Uhr das Schweigen brach" und an besagtem Ort "Feuergarben hochstiegen, 15.000 Yards (= 8,5 sm) von Glasgow entfernt. ... "Glasgow eröffnete 12.14 Uhr das Feuer auf die Abschusswolken der Batterie", Beobachtung durch Spitfires". - M.E. wäre, obwohl die Batterie Yorck bei der angegeben Entfernung eine Beschussmöglichkeit gehabt haben muss, eine nennenswerte Aktivität dieser dann zweiten Batterie aufgefallen und auch erwähnt. Durch Geschützfeuer in Erscheinung getreten ist daher wohl nur Batterie 308 = HKB (Standort muss auf der Karte ungefähr zwischen beiden gedacht werden) - Yorck war u.U. schon durch die massiven Bombardements getroffen worden (?). 17cm-Treffer auf Glasgow von dieser Batterie halte ich somit im (vorläufigen) Ergebnis für wirklich sehr unwahrscheinlich.
Grüße
OWZ
Paul Carell, Sie Kommen!, bestätigt 24 cm-Geschütz für Batterie Hamburg, hat aber auf seiner Karte (S. 151 in meiner Taschenbuchausgabe) teilweise abweichende Lagen und Namen für die Batterien. York liegt bei ihm übrigens an der Stelle von HKB.
Vielleicht könnte/sollte man den Cherbourg-Teil dieses Topics mal verselbständigen, sonst wird es etwas unübersichtlich ?!
ZitatYork liegt bei ihm übrigens an der Stelle von HKB.
... noch interessanter wirds, wenn man
Thorsten Heber, "Der Atlantikwall 1940 - 1945" heranzieht. Dort steht nämlich auf S. 132, dass die Batterie "York" - wieder mal ohne "c" - mit 4 x 17cm in Honningsvaag/Norwegen aufgestellt gewesen sein soll.
http://books.google.de/books?id=6nAwFUexYsgC&pg=PA132&lpg=PA132&dq=batterie+York+17cm&source=web&ots=RXqFkrLLOG&sig=QjKOTlW0cca7YrPdiHj-G33siQ4&hl=de&sa=X&oi=book_result&resnum=1&ct=result
Zurück zu Theos Ursprungsthema:
02.03.43 "H2 Penthièvre" durch britische Fernkampfbatterien versenkt
21.03.44 "Rekum/Hecht" dito
04.09.44 "S 184" dito
... hier die exakten Positionen der Küstenbatterien an der Nordküste der Halbinsel Cotentin:
Wie versprochen...
Verluste der sowjetischen Marine 1941-45 durch die Feld- und Küstenartillerie sowie durch das Heer...
Geteilt in 5 Teile:
- Ostsee und Ladogasee
- Schwarzes und Asowsches Meer
- Pazifischer Ozean
- Wolgaflottille
- Pinsk-, Donau- und Dneprflottille
Natürlich ist diese Tabelle nicht ganz voll (besonders wenn es nur um Beschädigungen geht) und nicht fehlerfrei... Die Informationen über Verluste sind immer noch unvollständig und widerspruchsvoll, aber... Als der Anfang... :)
Jede Ergänzung und/oder Korrektur sind willkommen...
top
@ Peter K.
Nach Deiner Karte wäre es dann also doch Batterie Yorck gewesen; ihre Position kommt ja so mit der Entfernungsangabe von 3 Meilen westlich von Cherbourg und der Nennung der Ortschaft Querqueville recht gut hin. Welche "exakte" Quelle(n) hast Du herangezogen?
OWZ
Hallo Dmitrij !
Daß ist ja der reine Wahnsinn !
Ich habe ja im laufe der letzten Jahrzehnte manche Informationen in russischer Schrift übersetzt bekommen,
aber diese Mengen neuer Angaben zeigen doch daß es nur ein Tropfen auf einen heißen Stein war.
Recht vielen Dank für die ganze Arbeit.
Auch die Diskussion bei den bereits gemeldeten Schäden durch Beschuß zeigt welche breite Streuung Hintergrundwissen hier vorhanden ist und bei solchen Fragen offen gelegt wird.
Man sollte wirklich diese ganzen Quellen für Verlustlisten nutzen !
Allen erst mal Dank und weiter so.
Theo
@ MATTHIAS
Quellen:
R. Heinz ZIMMERMANN
Der Atlantikwall, Band 1 - von Dünkirchen bis Cherbourg
Geschichte und Gegenwart mit Reisebeschreibung
ISBN 3-88014-102-9
R. Heinz ZIMMERMANN
Der Atlantikwall, Band 2 - von Cherbourg bis Brest mit den Kanalinseln
Geschichte und Gegenwart mit Reisebeschreibung
ISBN 3-88014-094-4
Rudi ROLF
Der Atlantikwall - De Bauten der deutschen Küstenbefestigungen 1940-1945
ISBN 3-7648-2469-7
Wilhelm von HARNIER
Artillerie im Küstenkampf
Band 7 der "Wehrwissenschaftlichen Berichte"
ISBN -
http://www.atlantikwall.co.uk/atlantikwall/atlantikwall_html/001_atlantikwall_site/home.html
http://www.atlantikwall.org.uk/new_page_312.htm
Alle Angaben sind in Google Earth abgeglichen, denn die meisten Geschützbettungen, etc. sind hier noch zu erkennen!
Im Anhang findest du noch eine Liste mit den genauen Positionen aller relevanten Batterien, damit du die Sache nachprüfen kannst! :wink:
@ Peter
... also gestern hast Du in Anbetracht dieser akribischen Recherche bestimmt keinen "schlechten Tag" gehabt. Vielen Dank auch für die beiden Links - da werd´ich noch länger drin´ stöbern.
:MG:
Matthias
Aber auch die beiden Links widersprechen sich wieder.
Im einen hatte Batterie Hamburg 24-cm, im anderen 4x28-cm.
Kann das mal endgültig geklärt werden?
M.E. ist 24cm zutreffend, der Link in dem von 28cm die Rede ist widerspricht sich nämlich schon in sich; deutet irgendwie auf einen Schreibfehler hin.
Hinweisen will ich aber auch noch auf folgende Ingredienz ...
ZitatThe batterie returned fire and the Glasgow was damaged, York claimed the hit, but evidence points to a smaller shell hitting the Glasgow, possibly from Fort de Couplets ?.
aus http://www.atlantikwall.org.uk/new_page_16.htm
24 cm S.K. L/40
siehe ... http://www.navweaps.com/Weapons/WNGER_945-40_skc94.htm
Hallo, Peter,
guter Link top
Bei 24 cm ist der Gedanke an pre-Dreadnought ja auch naheliegend.
Ein kleiner Fehler drin: "Kurfürst Friedrich Wilhelm" gehörte natürlich zur "Brandenburg"-Klasse und hatte 28 cm-Geschütze.
Gruß, Urs
Ein weiterer Erfolg der britischen Fernkampfbatterien bei Dover:
Frachter "Livadia", 3094 BRT, am 04.10.43 versenkt
@ kgvm
Die "Livadia" hatte ich schon gleich zu Beginn dieses Threads genannt; aber doppelt ist ja nachhaltiger.
@ alle
Und hier noch einmal der 24cm-Blindgänger der Batterie Hamburg auf "Texas" - diesmal in Farbe ...
http://ww2db.com/image.php?image_id=2948
(Das Ding befindet sich anscheinend immer noch auf seinem Ziel :-))
Grüße
OWZ
Was haben denn die deutschen 38er am Cap Griz Nez so alles bekämpft und womöglich auch getroffen?
In einem der wenigen schlauen Marine-Bücher*, die ich besitze, steht dazu sinngemäß Folgendes: `Trotz des in den ersten Jahren häufigen Schießens** sind Versenkungserfolge nie bekannt geworden; wenige Trefferbeschädigungen auf kleineren Fahrzeugen (Frachtschiffen) fallen nicht ins Gewicht.´
Dabei wird unter Hinweis auf ROSKILL*** aber auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass entgegen der Beobachtungen der dt. Batterien, bis zur zweiten Nachschubwelle für die Invasion in der Normandie am 17.6.1944 tatsächlich keinerlei größere brit. Handelsschiffe die Doverenge mehr passiert hatten ...
*) Harnier, Artillerie im Küstenkampf, München 197X, S. 59f.
**) Gemeint sind vor allem Todt (38,cm) u. Lindemann (40,6cm)
***) "The War at Sea 1939-1945", S. 53
Folgende Beschädigungen von Handelsschiffen finden sich in British Vessels Lost at Sea 1939-45:
11.10.40 "Inver" 1543 BRT
28.11.40 "Skipjack" 1167 BRT
29.11.40 "Fermain" 759 BRT
05.12.40 "Waterland" 1107 BRT
06.03.44 "Corundum" 929 BRT
24.06.44 "Gurden Gates" 1791 BRT
28.06.44 "Dalegarth Forth" 825 BRT
Ich habe kleine erganzung fur sovietische verluste durch Artillerie in Ostsee. Falls es wertvoll sein, ich kann andere Kriegsschauplatz erganzen.
Zitat von: igor am 03 Dezember 2009, 03:06:13
Ich habe kleine erganzung fur sovietische verluste durch Artillerie in Ostsee. Falls es wertvoll sein, ich kann andere Kriegsschauplatz erganzen.
Hallo Igor,
gerade um solche "Kleinigkeiten" geht es. Falls nicht zu umständlich bitte ergänzen.
Herzlichen Dank
Micha
So, noch eine Erganzung - Schwarzmeer Flotte
Hallo Igor,
besten Dank, das ist das Salz in der Suppe :=D>
Schönen Gruß
Micha
Hallo Igor,
ich lag ja bei deiner netten und umfngreichen Antwort schon einige Tage im Koma und bin eben ers auf diese
riesige Liste mit ganz neuen Verlusten beim aufrbeiten meiner Post gestoßen.
Wo findet an nur solche Superangaben zu sowj. Binnenschiffsverlsste, ??
Kannst Du mir/unsauch alle Verluste (jeder Art) auf der Donau und auf dem Ladogasee bis EEnde 1831 besorgen.
Ich liege ja nur im Krankenhaus rum und kann noch nicht viel machen
Nochmals vielen Dank
Theo
Hallo Teo!
Ich weiss, das Sie sehr krank war und das war sehr schlecht.
Meine hauptquelle ist Handbuch "Verluste krieg- und hilfsschiffen der VMF, transport und fischereischiffen USSR in GPK 1941-45, 1959".
Ich habe einige andere quellen, aber sie sind chaotisch and nicht bearbeitet.
Alle verluste an Donau und Ladoga nicht allein sind - sie in ChF und KBF verluste eingeschlossen. Sehr schwer zu finden and ubersetzen... Ich habe keine zeit fur dass jetzt. Falls ich habe zeit, ich macht diese liste. Aber sagen sie, welche datum meinen sie? Ich denke, "ende 1831" ist versehen! Ich habe verluste nur fur 1941-45.
hallo Igor,
es muß ntürlich Ende 1941 heißenTch liege hier auf dem Rücken untere einen kleine PC mit anderer Tasteratur und da "geht macher Buchstabe daneben !
Aber es geht immer mehr bergauf !
Danke
Theo
Da ist Donau- und Ladoga-verluste von alle ursache. Nur aus Handbuch 1959.
Hallo Igor!
:MG: top bitte weiter und danke!
Gruß
Micha
Hallo Igor,
riesigen Dank für die umfangreichen neuen Schiffsverluste.
Da glaubt man die Sowjets haben zu kleinen schiffsverlusten keine Angaben und siehe da, vor 50 Jahren waren schon solche Listen mit Booten und Kähnen vorhanden.
Ich hahe mich hier im Krankenhaus sehr gefreut diese neuen Verluste durchzugehen.
Man wird so auf jeden Fall viel schneller gesund.
Icch will deine Gutheit ja nicht ganz ausnützen, ber wenn esdir die Zeit erlaaubt würde ich mich sehr auf Memel, Dijnpr und Peipus freuen.
Nochmals vielen Dank
Theo
P.S.: warum gab es uf dem Ladogasee soviele Bagger <ßß
Zitat von: TD am 17 Mai 2010, 12:40:19
P.S.: warum gab es uf dem Ladogasee soviele Bagger <ßß
Sorry, ich weiss nicht. Warscheinlich diese baggern bringen aus andere Flusse/See/Baltik fur arbeiten uber neue farwassern zu besiegte Leningrad?
Hallo,
Ich kann die Exelliste leider nicht oeffnen, ich vermute der Grund ist meine alte Exelversion. Kann mir jemand die Liste bilateral zusenden? Mich interssieren die Verluste in Finnland (Petsamo / Kap Romanov) und Kirkenes (Varangerfjord).
Danke und viele Gruesse von Ulrich
Welcher verluste sie wunschen, Ulrich?
In Kirkenes gibt es kein verluste durch artillerie.
In Petsamo Bereich:
VARDOE (860 brt, 1938) beschadigt durch soviet kustenbatterien Nrs.140 und 221 26/5/42, gestranded, am folgenden Tage den Todesstoß geben durch derselbe batterien.
HANS RICKMERS (5226 brt, 1919) und WESTSEE (5914 brt, 1914) auf minen gelaufen, gestranded und durch kustenbatterien vernichtet 30/11/42.
VULKAN (989 brt, 1927) durch soviet kustenbatterien Nrs.140, 210 und 221 gesunken 28/6/44
NT.05/TOGO (370 t, 1939) in Liinahamari 5/9/44 durch kustenbatterie Nr. 210 gesunken in flachem wasser, spater gehoben.
Prahm B-48-P/Hamburg (264 brt) durch artillerie 7/9/44 gesunken.
Hallo Igor,
Herzlichen Dank für deine Antwort. Ich reagiere etwas spät, aber ich hatte einen Internetkabelbruch in der Straße.
Ich suche einerseits die Schiffsverluste oder Treffer versucht durch die russischen Battarien im Petsamo-Fjord. In Petsamo kamen ja regelmäßig deutsche Konvois an und die sowjetischen Battarien konnten ja bis zu den deutschen Küstenbatterien an der anderen Seite des Fjordes schießen. Die Batterie Sensenhauer auf Kap Romanov wurde ja mehrmals durch sie getroffen.
Anderseits suche ich Treffer die die Deutsche Küstenartillerie im Varangerfjord erziehlt hat. Z.B. durch die Batterien auf Mestersand (Kjelmøy) oder Kiberg bei Vardø. Russische Schiffe haben ja probiert die Anfuhrute nach Kirkenes zu stören oder Spione abzusetzen. Sind dabei Verluste entstanden.
Was mir an deiner Liste auffällt ist daß im Petsamofjord nur 4 Schiffe durch Artilleriefeuer versenkt wurden. Sollte die Trefferquote so klein gewesen sein oder hatte man zu wenig Munition?
Viele Grüße von Ulrich
Ich kann nicht genau erinnern, war es einige gefechte deutsche kustenbaterien in Varangerfjord mit soviet schiffen? Warscheinlich, 20.1.43 kurzgefecht mit BAKU und RAZUMNIY...
Aber genau kein soviet schiffe war beschadigt dort.
In Petsamofjord mehr treffern in schiffen stattfinden, aber mit einem 130-mm treffer (oft blindganger) nur niedrige beschadigung machen kann.
KM (zusammen mit Luftwaffe) sehr geschikt Nebellegung einsetzen. Soviet batterien entweder geleit nicht gedeckt, oder sehr ungenau schiessen (es ist kein Radar). Problem mit munition haben soviet kanonieren nicht (wenigstens 1942-44). Aber in 1941-42 war nur zwei batterie in Fischerhalbinsel (Nrs. 140 und 221).
Beschadigungliste fur Petsamofjord artillerie ist kurz auch.
Norwegische dampfer SVANHILD 5/9/41 getroffen, durch R.158 in Petsamo eingeschleppt (besatzung schiff verlassen bei treffer)
MFP.116А 22/6/42 zwei treffer, eigene kraft Kirkenes errichtet.
R.151 eine treffer 17/11/42, neben Petsamo kurzfristig stranded
Dampfer BAHIA 21/2/43 zwei treffer, TROSTBURG 7/4/43 eine treffer, VALENCIA 15/4/43 und 20/5/43, ALTENFELS 17-18/4/43, RIGA 3/7/43, WARTHELAND 30/1/44, TRANSPORT 28/6/44, R.310 19/8/44 (schwerbeschadigt)
Durch blindganger R.152 8/5/43 beschadigt, MFP.196АМ am 13/5/43, prahm HAMBURG 25/5/43, dampfer REX 31/5/43
R.90 durch splitter beschadigt 20/5/43, R.122 31/8/43, R.157 7/4/44, leichter NORD 32 19/8/44
Hallo Igor,
Herzlichen Dank für deine tollen Information. top
Was mir an der Auflistung auffällt ist daß die Trefferquote ab 1943 deutlich höher liegt als in der Zeit davor. Ich vermute daß in der Zeit auf der Fischerhalbinsel modernere Geschütze aufgestellt wurden, oder sie bekamen bessere Leit- und Peilstände? Könnte das stimmen?
Ich habe nämlich gehört daß Anfang des Krieges 6 oder 7 Feldkanonen (15 oder 17 cm Geschütze ohne Leitstand) auf der Fischehalbinsel stationiert waren. Später wurden amerikanische halbautomatische Langrohrgeschütze mit Leitstand aufgestellt. Kannst du dies bestätigen?
Viele Grüße von Ulrich
Hallo,
Mir fällt eine kleine (hoffentlich passende) Ergänzug dazu ein.
Das Schnellboot S 157 ist am 01.05.1945 im Golf von Triest durch Granatwerferfeuer der Triest einnehmenden Tito-Partisanen versenkt worden.
Grüße
Ferenc
Moin Warjag,
auch wenn ich noch nicht richtig wieder unter Dampf bin möchte ich auf keinen Fall dein Angebot
verstreichen lassen eine Tabelle der sowj. Verluste und Beschädigungen sowj. Schiffe durch beiderlei Artillerie zu erhalten.
Alle Verluste der sowj. Flotte, besonders Kleinschiffe, Fischerei usw. sind bei mir sehr willkommen.
Dank auch für de Stromerzeuger in Pillau.
Gruß
Theo
Zitat von: Ulrich am 27 Juli 2010, 07:58:50
Was mir an der Auflistung auffällt ist daß die Trefferquote ab 1943 deutlich höher liegt als in der Zeit davor. Ich vermute daß in der Zeit auf der Fischerhalbinsel modernere Geschütze aufgestellt wurden, oder sie bekamen bessere Leit- und Peilstände? Könnte das stimmen?
Ich habe nämlich gehört daß Anfang des Krieges 6 oder 7 Feldkanonen (15 oder 17 cm Geschütze ohne Leitstand) auf der Fischehalbinsel stationiert waren. Später wurden amerikanische halbautomatische Langrohrgeschütze mit Leitstand aufgestellt. Kannst du dies bestätigen?
In July 1942 eine 100-mm battarie (3 geschutze, Nr.232) war in Rybachiy verlegen. Dann 3-4 feldbatterie aus 104 PAP (puschechno-artilleriyskiy polk) war flottenartillerie unterstutz (Aug. 1942) und schiesst oft an Fjord. Diese batterien haben neue 122-mm oder alte 152-mm geschutze. Letzte Verstarkung war in 1944, wenn noch eine batterie war eingestellt (Nr. 210). Mit amerikanische feldgeschutze USSR nicht beliefern (nur AA).
Ferner in ende 1943 ein Wärmepeilung-gerat eintreffen.
Hallo Igor,
Herzlichen Dank für deine Informationen.
Die sind für mich interessant, da ich alles über Kap Romanov (Petsamo) sammel und meine Fakten über die russischen Kanonen auf der Fischerhalbinsel jetzt korrigieren muß. Wenn es dir nichts aus macht komme ich später mit anderen Fragen über diese Region auf dich zurück.
Was mir auffällt ist: 1942 wurden also neue Geschütze aufgebaut die oft in den Fjord geschossen haben. Das deckt sich mit meinen Informationen. Mir wurde berichtet daß die Geschütze ab dieser Zeit viel treffsicherer waren. Stimmt das mit deinen Informationen überein?
Hallo Theo kannst du mir deine Exeltabelle bilateral zusenden? Nehme bitte per PM mit mir Kontakt auf, dann kann ich dir meine E-Mailadresse zusenden. Ich kann die Tabelle nämlich noch immer nicht öffnen. Vielleicht liegt das an meiner alten Exelversion. Herzlichen Dank im Voraus.
Viele Grüße von Ulrich
Hallo Ulrich!
Da Theo leider noch nicht wieder 100%ig fit ist, versuche ich mal auszuhelfen.
Meinst Du die Tabelle aus Theos allererstem Beitrag in diesem Thema?
Die habe ich mal auf Excel 95 runterkonvertiert.
Probier mal, ob das klappt.
Wenn nicht schick mir eine PN - wir bekommen das schon hin. :-)
Hallo Thorsten,
Es hat geklappt! top
Danke und Gruesse von Ulrich
Zitat von: Ulrich am 28 Juli 2010, 22:59:44
Was mir auffällt ist: 1942 wurden also neue Geschütze aufgebaut die oft in den Fjord geschossen haben. Das deckt sich mit meinen Informationen. Mir wurde berichtet daß die Geschütze ab dieser Zeit viel treffsicherer waren. Stimmt das mit deinen Informationen überein?
Sorry, ich verstehe sie nicht. Was meinen sie unter "treffsicherer geschutze"? Meine Deutsch zu schlecht fur verstandnis diese alle satz...
Hallo Igor,
Du schriebst:
... (Aug. 1942) und schiesst oft an Fjord. Diese batterien haben neue 122-mm ... geschutze.
Ich wollte sagen:
Mir wurde erzählt: 1942 schossen die Geschütze genauer. Die Geschütze waren besser.
Kannst du das bestätigen? Stimmt das?
Viele Grüße von Ulrich
A, das ist klar jetzt.
Nein. Diese geschutze haben nur eine batterie fon 104 PAP, und alle batterie diese regiment kampfen meist mit deutschen batterien (kap Romanov/Sensenhauser, Petsamo, Nurmansetti u.a.). Ich habe dokumenten aus deutsche Seite fur Erfolgen/Feheler soviet kontrbatterien kampfen, aber analisiert ihr nicht.
Soviet kustenbatterie (SOR - Severnyi oboronitel'nyi rayon, Nord Verteidigungsbereich von Nordflotte) haben 130-mm geschutzen durch alle krieg. Nur eine (Nr.210, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht) war 100-mm, aber liegen nahe seine Ziele.
Hallo TD,
bin heute über diesen Fall gestolpert - oder hast Du den schon in der Liste?
ZitatAccording to de Winser "B.E.F. Ships" the TWENTE was at London 22 May 1940 - taken over by Royal Navy 25 May for Operation Dynamo ...
Then used for Operation Cycle (evacuation from Le Havre and St Valery) - she arrived St Valery from Newhaven with ammuntion - sunk off St Valery by shore gunfire 12 June
http://warsailors.com/forum/read.php?1,50235,50242
...Wobei http://www.naval-history.net/xDKWW2-4006-19JUN02.htm angibt:
ZitatTug TWENTE (239grt) was lost in mining in the North Sea.
:MG:
Darius
Hallo Martin,
recht vielen Dank für die Info.
Irgendwie ist dieses Schiff überall dazwischen gerutscht und ich habe bisher garnichts zu diesen Verlust.
Leider auch nicht zum genauen Verlustort.
Infos sind dazu sehr willkommen.
Grüße
Theo
L.L. von Münching, De Nederlandse Koopvaardijvloot in de Tweede Wereldoorlog, meldet das Küstenmotorschiff "Twente" als am 12.06.1940 bei der Evakuierung von Le Havre gesunken, vermutlich durch deutschen Luftangriff ("vermoedelijk door een Duitse luchtaanval.")
Hallo,
zur Zerstörung vom Kreuzer Glasgow kann ich soviel schreiben: Mein Vater war Geschützführer bei der MKB York unter Olt. Hans Brenzel. Sie haben ein mehrstündiges Gefecht mit der Glasgow gehabt und haben ihr schwere Treffer beigebracht. Die Glasgow trieb 3 Tage antriebslos vor Cap de la Hague und wurde danach von einem anderen britischen Schiff abgeschleppt. Treffer wurden der Batterie zugeschrieben.
Beste Grüße
Zitat von: Waterworld am 27 Juni 2011, 17:13:36
Die Glasgow trieb 3 Tage antriebslos vor Cap de la Hague und wurde danach von einem anderen britischen Schiff abgeschleppt.
Das bezweifle ich jetzt mal ganz stark.
Beschädigt, ohne Frage, aber keiner läßt einen Kreuzer drei Tage lang antriebslos irgendwo treiben, und schon gar nicht in (vermutet) U-Boot-gefährdetem Gebiet und wenn so viele eigene Kräfte vor Ort sind wie im Bereich Normandie.
Das ordne ich mal in die Rubrik Kriegsmythen ein. ;)
Tja und für diesen Kriegsmythos war mein Vater 7 Jahre in Gefangenschaft weil er und sein Kriegskamerad mich 50 Jahre belogen haben.
Hai
Wir reden von dieser (http://www.naval-history.net/xGM-Chrono-06CL-Glasgow.htm) Glasgow?
Die wurde von zwei 17cm Granaten einer deutschen Batterie vor Cherbourg getroffen. Soweit so richtig.
Deine Vater hat dich sicher nicht belogen. Ich würde sagen er wußte es nicht besser. Denn ich vermute mal er war nicht im Maschinenraum der Glasgow und hat dort 3 Tage versucht die Turbinen in Gang zu bekommen.
Von 3 Tage treiben und dann abgeschleppt hab ich jedenfalls weder im Net noch in meiner Literatur was gefunden.
Hier noch ein Auszug aus G.D. Oliver, "In Peace and War The Story of HMS Glasgow 1937-1958":
"From her designated position the cruiser fired on enemy shore batteries which responded by firing at the Allied ships and at 1251 hours that day HMS Glasgow took a direct hit in the port hanger closely followed by another abreast the Aft Director Control position. The cruiser broke off the engagement to escape further punishment and to assess the damage sustained, before returning to the conflict where she received further "near-misses".
--/>/> http://www.bbc.co.uk/ww2peopleswar/stories/08/a8653908.shtml
Zwar differiert das Datum um 2 Tage (allerdings kann hier auch ein simpler Tippfehler nicht 100% ausgeschlossen werden), aber Zeiten und Schäden gleichen exakt den von Morison (http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,8498.msg100293.html#msg100293) erwähnten und sagen nichts von einem Antriebsschaden.
Hallo zusammen,
zu Beschädigung "WARTHELAND" am 30.01.1944 lt. KTB Skl. vom 02.02.1944:
Zitat"...Am 30/1. 1925 Uhr erhielt, wie nachträglich gemeldet, D. "Wartheland" aus Petsamo-Geleit Artl.Treffer durch Beschuß von Fischerhalbinsel und wurde leicht beschädigt."
:MG:
Darius
Kleiner Zusatz von mir:
Zitat von: kgvm am 26 Januar 2009, 21:30:26
14.09.42 Tobruk, britischer Zerstörer "Sikh"
Die
HMS Sikh wurde durch eine deutsche Batterie 8,8 cm Geschütze vernichtet. :wink:
Rheinmetall
Hallo zusammen,
ist bestimmt bekannt:
Zitat
20.03.1944:
Eigenes Geleit wurde in Höhe Blanc Nez in der Nacht zum 20/3. von engl. Fernkampfbattr. unter Feuer genommen. Feuer wurde durch eigene Batterien erwidert ohne Wirkungsbeobachtung. Auf VP-Boot ,,Groeben" geriet durch Splitter Bereitschaftsmunition in Brand.
Geleit Hecht (T. Recum, 5.500 BRT) wurde zwischen Gris Nez und Calais von engl. Fernkampfbatterien mit 120 Salven beschossen und durch schwere Splitterschäden zum Sinken gebracht.
21.03.1944:
Zu Verlust T. Recum meldet Gruppe West, daß das Schiff von Splittern der etwa 120 gefeuerten Feindsalven förmlich durchsiebt war. Besatzung ist geborgen.
Quelle: KTB Skl.
:MG:
Darius
... und noch eine Kleinigkeit:
KTB Skl.:
Zitat22.03.1944: Geleit Charlotte wurde von 21.25 bis 2207 Uhr zwischen Boulogne und Calais von Fernkampfbatterie mit teilweise deckenden Salven beschossen und durch Splitter leicht beschädigt, macht jedoch kein Wasser.
:MG:
Darius
Hallo zusammen,
kgvm hat auf diesen Verlust der "Barförde" hingewiesen.
--/>/> http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,3416.msg221109.html#msg221109
ZitatDie "Barförde" des Wasser- und Schiffahrtsamts Lauenburg wurde am 14.07.1942 bei St. Valery sur Somme durch deutsche Artillerie versenkt (Gröner Bd. 8/2 S. 489).
Könnte man natürlich zusätzlich auch in der Liste der durch Landartillerie versenkten Schiffe aufführen.
:MG:
Darius
Und in Spe ein Fall für
Seelöwe - DB Motorboote
B 41 Mo BARFÖRDE MB 31.o8.40 Emden Boulogne Transport 507
B 41 Mo BARFÖRDE MB 10 26.o9.40 Von Boulogne nach Dieppe mit Transport 003 B
B 41 Mo BARFÖRDE MB 19.o9.40 In Dieppe bei 3.Gruppe
B 41 Mo BARFÖRDE MB . .41 in Dieppe stationiert
¶ BARFÖRDE (1933, Lauenburg, Hitzler, 462) 15 t Depl., 6,9 t Tgf.; 36 PSe, 11 km/h; 13,11 m L., 2,78 m Br., 0,75 m Tfg.; MB; erb. f. Reichswasserstraßen-Verwaltung Magdeburg, WSA Lauenburg; 8.194o Kriegsmarine f. "Seelöwe", B 41 Mo; 14.7.1942 + b. St.Valery sur Somme/dt.(! )Artillerie
Barförde (1933) M/X Barförde, WBA Magdeburg, 19.. WSA Lauenburg, 15.8.40 Seelöwe: B 41 Mo, 14.7.42 + ~ 5h50 St. Valery sur Somme / dt. Artillerie, gekentert, Totalverlust.
Gruß
Theo
KTB Skl vom 08.12.1944:ZitatVI) I a / 1/Skl:
[...] Weiter sei Versenkung VP 5107 am 20/11. nicht, wie an Skl gemeldet, durch fdl. S-Boot, sondern durch Beschuß eigener Küstenbatterie erfolgt.[...] Beide Fälle werden aufgeklärt. KTB´s sind angefordert.
11.12.1944:ZitatII.) Betr. Nordraum:
[...] In diesem Zusammenhang wird auch Unterlassen sofortiger Unterrichtung Skl über Versenkung VP 5107 am 20.11. durch eigene Küstenbatterie erwähnt, von der Skl bis Eingang von Skl angeforderter Meldung MOK Norwegen vom 7. Dez. angenommen hatte, daß Versenkung auf fdl. U-Bootsangriff zurückzuführen ist.[...]
:MG:
Darius
moin,
ein Nachklapp : Mittelmeer, Mai 1942
Schnellboot S 34 (Oblt.z.S. G. Schulz) der 3. S-Flottille wird am 17.5.42 beim Minenlegen vor Malta durch Küstenartillerie schwer beschädigt (3 Tote), Besatzung von S 59 übernommen, Boot wird, da wegen Seegangs und feindlicher Artillerie ein Abschleppen nicht möglich ist, gesprengt, sinkt aber nicht, das halb unter Wasser liegende treibende Wrack wird am folgenden Tag durch 2 Me 109 des JG.53 endgültig zerstört.
Eine wegen "Preisgabe eines Wehrmittels" eröffnete kriegsgerichtliche Untersuchung gegen den Kommandante und den Flottillenchef, Kptlt. Kemnade, wird nach einigen Tagen eingestellt.
Gruß, Urs
Am 12.06.1940 nahm die 7.dtsche. Panzerdivion Fecamp ein. Lt. Hans von Luck, dem damaligen Kommandeur der 37. Panzer- Aufklärungsregimentes wurden durch deren Artillerie 2 englische Zerstörer beschädigt, die Heereseinheiten evakuierten. Auf der deutschen Wiki - Seite von Fecamp wird dies auch angegeben.
Welche Zerstörer waren dies?
#Edit: Sorry, es muss heißen Aufklärungsabteilung 37.
Hallo,
ZitatAm 20.11. wird nördl. Memel der dt. Transporter Füsilier (6157 BRT) von sowj. Heeresartillerie versenkt
https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/44-11.htm
https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,12085.0.html
Im Chronik Text ist es etwas schräg zusammengefasst.
In https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/ksp/ostsee/schiffe.htm (folgender Text) sind noch 2 Schreibfehler. Die werde ich demnächst korrigieren
20.11.1944
Der Transporter FÜSILIER (6157 BRT) gerät im Nebel und nach Ausfall der Leuchtfeuer von Nidden und Memel im Geleit eines Kriegsfischkutters mit 250 Soldaten irrtümlich an die sowjetisch besetzte Küste nördlich von Memel. Es wird von der sowjet. Artillerie unter Beschuss genommen und strandet. Während das Geleitboot unbehelligt ablaufen kann, wird das Wrack der FÜSILIER anschließend von russischen Flugzeuge mit Bomben zerstört, die Schiffbrüchigen werden mit Bordwaffen angegriffen und getötet.
Wrack was destroyed only at night 3/4.12.44 by U-475 (DEFE 3/488, p.824). Heer autorities thinks that soviet solgiers make observer's post on the Wrack.
Hallo zusammen,
--/>/> http://sussexhistoryforum.co.uk/index.php?topic=3241.0:
ZitatSECRET
From V.A. Dover
Date 4.10.43
Addressed Admiralty, Portsmouth.
My 0401055A. Enemy batteries in Gris Nez, Sangatte and Calais area replied with about 75 rounds which fell in or near Ramsgate, Deal, Dover and Folkestone. Considerable damage to house property in Dover and Ramsgate but only slight damage to Naval property. M.L.206 berthed in Ramsgate inner basin damaged and the First Lieutenant was killed. No other Naval casualties but some civilians wounded in Dover, Ramsgate and Folkestone.
:MG:
Darius
Zitat von: Urs Heßling am 05 Januar 2019, 18:10:44
moin,
ein Nachklapp : Mittelmeer, Mai 1942
Schnellboot S 34 (Oblt.z.S. G. Schulz) der 3. S-Flottille wird am 17.5.42 beim Minenlegen vor Malta durch Küstenartillerie schwer beschädigt (3 Tote), Besatzung von S 59 übernommen, Boot wird, da wegen Seegangs und feindlicher Artillerie ein Abschleppen nicht möglich ist, gesprengt, sinkt aber nicht, das halb unter Wasser liegende treibende Wrack wird am folgenden Tag durch 2 Me 109 des JG.53 endgültig zerstört.
Eine wegen "Preisgabe eines Wehrmittels" eröffnete kriegsgerichtliche Untersuchung gegen den Kommandante und den Flottillenchef, Kptlt. Kemnade, wird nach einigen Tagen eingestellt.
Gruß, Urs
Guten Morgen Urs !
Ist Dir eventuell auch bekannt, wie die beiden Jagdflugzeuge das Schnellbootwrack vernichteten ?
War es überhaupt möglich, ein dt. Schnellboot mit Bordwaffenbeschuß zu versenken ?
Beste Grüße,
Matze
Da das Boot ja bereits halb unter Wasser lag, hat es vermutlich gereicht, einige Luftlöcher hineinzuschießen, um gestaute Luft entweichen zu lassen. Das sollte mindestens mit der 2-cm-Bordkanone kein Problem gewesen sein. Vermutlich hätten auch schon die 12,7-mm-MGs gereicht.
Hallo zusammen,
KTB Skl:
17.05.1942:Zitat3. Sfl. in Nacht zum 17/5. mit 4 Booten zur Minenunternehmung vor Malta eingesetzt. Durch Artl. Beschuß Küstenbatterie erhält S 34 Artl.Volltreffer und wird schwer beschädigt. Boote versuchen unter starkem Artl.Beschuß, beschädigtes Boot einzunebeln.
Nach Übernahme Überlebender muß 3 34 durch Sprengpatronen versenkt werden. Sinken zwar nicht beobachtet, falls noch nicht erfolgt, soll Wrack durch 2.Fl.Korps versenkt werden. (Kurzbericht der 3. Sfl. s. Fs. 1200)
18.05.1942:ZitatEntgegen gestriger Meldung über Sprengung und Versenkung von S 34 vor Malta hat II.Fl.Korps Boot noch treibend gesichtet und durch Bombentreffer versenkt. Bei dieser Aktion leider 1 Me 109 in Verlust gegangen (Genaue Meldung über Sprengung des Bootes und Geheimsachenvernichtung siehe Fs 1930).
:MG:
Darius
Zitat von: t-geronimo am 22 September 2019, 13:36:08
Da das Boot ja bereits halb unter Wasser lag, hat es vermutlich gereicht, einige Luftlöcher hineinzuschießen, um gestaute Luft entweichen zu lassen. Das sollte mindestens mit der 2-cm-Bordkanone kein Problem gewesen sein. Vermutlich hätten auch schon die 12,7-mm-MGs gereicht.
Danke Thorsten für Deine Hilfe. 👍
Zitat von: Darius am 22 September 2019, 21:00:32
Hallo zusammen,
KTB Skl:
17.05.1942:
Zitat3. Sfl. in Nacht zum 17/5. mit 4 Booten zur Minenunternehmung vor Malta eingesetzt. Durch Artl. Beschuß Küstenbatterie erhält S 34 Artl.Volltreffer und wird schwer beschädigt. Boote versuchen unter starkem Artl.Beschuß, beschädigtes Boot einzunebeln.
Nach Übernahme Überlebender muß 3 34 durch Sprengpatronen versenkt werden. Sinken zwar nicht beobachtet, falls noch nicht erfolgt, soll Wrack durch 2.Fl.Korps versenkt werden. (Kurzbericht der 3. Sfl. s. Fs. 1200)
18.05.1942:
ZitatEntgegen gestriger Meldung über Sprengung und Versenkung von S 34 vor Malta hat II.Fl.Korps Boot noch treibend gesichtet und durch Bombentreffer versenkt. Bei dieser Aktion leider 1 Me 109 in Verlust gegangen (Genaue Meldung über Sprengung des Bootes und Geheimsachenvernichtung siehe Fs 1930).
:MG:
Darius
Hallo Darius !
Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
Schade das demnach auch noch eine Me 109 bei dieser Aktion verloren gegangen ist.
Hoffe nur, dass der Pilot gerettet werden konnte.
Beste Grüße,
Matze
Zitat von: Rheinmetall am 22 September 2019, 23:50:26
Hallo Darius !
Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
Schade das demnach auch noch eine Me 109 bei dieser Aktion verloren gegangen ist.
Hoffe nur, dass der Pilot gerettet werden konnte.
Beste Grüße,
Matze
Ergänzung:
Bf 109 F4, Werknr. 7603 ( Schwarze 8 ), 5. / JG 53, Pilot: Lt. Wolfgang Hermann , seitdem MIA
Source: Genst. Abt. 6, Velustlisten. BAMA: RL 2 / III - 1181
Zitat von: Rheinmetall am 15 Januar 2013, 21:43:58
Kleiner Zusatz von mir:
Zitat von: kgvm am 26 Januar 2009, 21:30:26
14.09.42 Tobruk, britischer Zerstörer "Sikh"
Die HMS Sikh wurde durch eine deutsche Batterie 8,8 cm Geschütze vernichtet. :wink:
Rheinmetall
Guten Abend !
Hab eine Ergänzung zu dem o.g. Fall in dem Buch
"Die 8,8 Flak im Erdkampf-Einsatz" von Janusz Piekalkiewicz gefunden.
Dort steht auf den Seiten 27 / 28:
"Um 05.10 Uhr am 14.09.1942 eröffnet Oblt. Vieweg mit seiner 8,8-Batterie das Feuer auf den Zerstörer "HMS Sikh" der die Landung unterstützt.
Die erste Salve geht zu weit, die zweite sitzt im Ziel. "Feuer frei zum direkten Beschuss."
Es ist das reinste Scheibenschießen, wenn auch die Flakkanoniere längst die Übung verloren haben, auf Seeziele zu feuern. Über das Kommandogerät faßt Vieweg dann die ganze Batterie zusammen und läßt hochgezogene Flakgranaten ein paar Meter über dem Deck der "Sikh" krepieren. Die "Sikh" treibt brennend mit Schlagseite vor der Küste.
Der Zerstörer "Zulu" versucht, trotzt eigener Beschädigung die "Sikh" in Schlepp zu nehmen.
Aber ein Zufallstreffer einer 8,8-Granate zerschlägt die Trossen. Die Besatzung der "Sikh" verläßt das Schiff.
Ihr Kommandant und ein Teil der 350 Mann Besatzung werden später aufgefischt."Welcher deutschen Einheit die "8,8er" unterstanden und ob hierfür entsprechende Auszeichnungen verliehen worden sind, konnte ich leider bislang nicht in Erfahrung bringen.
Zitat von: redfort am 23 September 2019, 15:54:10
Ergänzung:
Bf 109 F4, Werknr. 7603 ( Schwarze 8 ), 5. / JG 53, Pilot: Lt. Wolfgang Hermann , seitdem MIA
Source: Genst. Abt. 6, Velustlisten. BAMA: RL 2 / III - 1181
Guten Abend Axel !
Vermisst - das ist schlimmer als Tod.
Aber wow, was für eine detaillierte Antwort !
Vielen herzlichen Dank für Deine Mühe / Auskunft.
Beste Grüße,
Matze
Hallo zusammen,
zu diesem Eintrag in der Chronik:
https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/43-03.htm
Zitat 2./3.3.1943
Kanal
Bei Verlegung des vichy-franz. Frachters Penthièvre (2382 BRT) von Boulogne nach Dünkirchen, gesichert durch das R-Begleitschiff Von der Groeben, die Vorpostenvoote V1501, V1505, V1512 und 4 Räumboote, wird der Frachter von einem der schweren, weitreichenden Küstengeschütze bei Dover getroffen und sinkt.
gehören vermutlich diese Angaben:
Lt. englischen Unterlagen in den National Archives bekämpft die South Foreland 9.2" Batterie am späten Nachmittag/ frühen Abend einen Geleitzug mit sieben deutschen Fahrzeugen im Kanal.
Deutsche Fernkampfbatterien beantworteten diesen Beschuß mit Feuer auf die Gebiete von Folkestone, Dover und Deal.
Im Hafen von Dover explodiert ein deutsches Geschoß an der Seite des H.M. Drifters "UT PROSIM", welcher sinkt. 2 Verletzte, 1 Toter an Bord des kleinen Fahrzeugs.
--/>/> http://www.naval-history.net/xDKCas1943-03MAR.htm
ZitatUt Prosim, ship loss
HOOKEM, Ernest, 2nd Hand, RNPS, LT/JX 166076, MPK
KTB und Anlagen Marinebefehlshaber/Admiral KanalküsteZitat02.03.1943
21.22 - 22.25 Uhr: Englische Fernkampfbatterien beschießen eigenes Geleit, das Cap Gris Nez passiert. Das Feuer wurde durch schwere Marine- und Heeresbatterien gem. den den Seekommandanten erteilten allgemeinen Befehlen erwidert. Über die Wirkung der eigenen Schüsse liegen keine Beobachtungen vor. [...]
KTB Kommandant der Seeverteidigung Pas de CalaisZitat02.03.1943
21.22-22.06 Uhr: Engl. Fernkampfbatterien beschießen eigenes Geleit, das Gris Nez passiert. Feuer wurde erwidert durch Betterien Lindemann, Todt, Gr[oßer] Kurfürst und 3 Batterien Abt. 702.
22.49-22.57 Uhr: Erneuter Beschuß feindl. Fernkampfbatterien auf eigenes Geleit, das von eigenen Betterien erwidert wurde.
Dampfer "H 2" durch Beschuß engl. Fernkampfartillerie versenkt. Räumbegleitschiff "V.d.Groeben" beschädigt. Bei dieser Beschießung hatte das Räumbegleitschiff 1 Toten, 2 Schwerverletzte, 10 Leichtverletzte und das Vorpostenboot 1 Toten, 9 Schwer- und 6 Leichtverletzte. Verluste Dampfer "H 2": 20 Mann vermisst.[...]
Gibt es noch andere "Seekommandanten"-Einträge?
:MG:
Darius
Hallo zusammen,
lt. Schmelzkopf, Fremde Schiffe in deutscher Hand:
Zitat09.09.1943 in Venedig DEA MAZZEELA (ital) ex WELSH PRINCE ex SYRIAN PRINCE ex WAR ROCK (geplant); 3082 BRT; BJ 1919; in deutsche Hand gefallen.
30.09.1943 in Sebenico/Sibenik von jugoslawischen Partisanen durch Küstenartillerie versenkt.
:MG:
Darius
Schmelzkopf, Fremde Schiffe in deutscher Hand:
Zitat20.11.1944 V 5107 (KARMOY oder KONG OLAV) sank südlich Bergen nach versehentlichem Beschuß durch eine deutsche Küstenbatterie bei der Bergung des Frachtdampfers AUGUST BOLTEN.
:MG:
Darius
Schmelzkopf, Fremde Schiffe in deutscher Hand:
Ehem. ital. LAURETTA (ex CERVO LIGURE ex SVAROG ex DIAMANT; BJ 1901; 976 BRT) ist am 09.09.1943 in deutsche Hand gefallen, geriet bei Räumung Manfredonias in alliierte Hand, wurde bei der Räumung dort durch deutsche Landartillerie versenkt.
:MG:
Darius
Hallo zusammen,
25.03.1945 dt. Frachtdampfer LEDA (ex norweg. LEDA; BJ 1920; 2415 BRT) bei Ziegenort durch russische Landartillerie versenkt.
:MG:
Darius
Hi,
00.08.1941 wird vor Dünamünde der ex litauische, jetzt sowjetische, Frachtdampfer MARIJAMPOLE von sowjetischer Artillerie selbst versenkt (Schmelzkopf, Fremde Schiffe in deutscher Hand).
:MG:
Darius
Zitat von: Darius am 15 Dezember 2019, 21:48:16
00.08.1941 wird vor Dünamünde der ex litauische, jetzt sowjetische, Frachtdampfer MARIJAMPOLE von sowjetischer Artillerie selbst versenkt (Schmelzkopf, Fremde Schiffe in deutscher Hand).
Мариамполъ (Mariampol) 1565 t, ЛГМП (Litauische Staatliche Reederei), gesunken am 27.06.1941
Hier einmal in deutsch und englisch (dank Urs) etwas mehr zu diesen seltsamen Schiff:
D MARIJAMPOLE HBV. 941 BRT
Erbaut durch Nüscke & Co., AG., Stettin 249
1919,Okt.: Von Stapel als NORDSÖEN für die D/S Vesterhavet (Lauritzen, Mgr.) in Esbjerg.
1920,16.April: Fertig zur Ablieferung an Reederei. Übergabe Export des Schiffes werden von der Deutschen Reichsregierung verboten wegen den umfangreichen Schiffsablieferungen an den Siegermächten.
l920,Ende: Freigegeben und durch Werft abgeliefert.
1937,2.April: Für 13.5OO Pfund Sterling nach Litauen verkauft
16.April: Als MARIJAMPOLE für die Akc. B- vé Lietuvos Baltijos Lloydas, Klaipeda (Baltijos Transporto Bendrové s.a.a.,Mgrs.) im SSR Klaipeda (Memel) eingetragen.
1939,23.März: Bei der Rückgliederung des Memelgebietes ins Deutsche Reich wird die Umregistrierung des litauischen Schiffes zum kleine Sventoji Fischerhafen erforderlich und durchgeführt.
1940,1.Mai: Kollision mit den dt. D EMMA SAUBER im Memeler Tief.
12.Mai: Nach verlassen der litauischen Freihandelszone Hafen Memel mit 5OO ts Flachs für Kalmar von der Küst.Memel gehalten und aufgebracht. Die Reederei kann ordnungsgemäße Ladungspapiere usw. vorlegen sodas Marijampolen noch am gleichen Tag freigegeben werden muß.
3.Aug.: Bei der Annexion Litauens durch die UdSSR liegt das Schiff in Leningrad. Auf sowj. Anweisung werden die Reedereimarken mit Hammer und Sichel übermalt und die sowj. Flagge gesetzt Das formal noch im Eigentum der verstaatlichten litauischen Reederei stehende Schiff wird einsatzmäßig von der Baltijskij Krasnoznamennij Vojenno Vspomogatelnij Torgovi Flot (= Baltische Rotbanner Kriegshilfe Handelsflotte) in Leningrad geführt.
Nov.: Schiff von der Staatlichen Lettischen Seeschiffahrtsgesellschaft, Riga übernommen mit Heimathafen Sventoji.
29.Nov.: Die Akc.B- ve Lietuvos Baltijos Lloydas, Kaunas wird nationalisiert und ganz von der Staatlichen Lettischen Schiffahrtsgesellschaft, Riga übernommen.
1941,27.Juni: Durch Artilleriebeschuß von den Sowjets als Blockschiff vor Dünamünde selbst versenkt.
1.Juli: In dt. Hände gefallen.
1943,Aug.: Von Marine - Bergungskommando - Mitte gehoben zur Reparatur nach Riga verbracht.
9.Dez.: Von der Hüst. Riga zur Prise erklärt. (Wird später aufgehoben und wegen der Selbstversenkung in Beuteerklärung geändert.) Die Reparaturarbeiten erfolgen unter Aufsicht der 'Weichsel' . Danziger Dampfschiffahrt- und Seebad AG., Danzig.MARIJAMPOLE ist als Eigentum - Ersatzschiff für den verlustigen D DIRSCHAU (ex polnisch TCZEW, 76O BRT)vorgesehen. Eigentumsübertragung wird vom Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete ablehnt nach anlaufen der Reprivatisierungsmaßnahmen in der Seeschifffahrt des Ostlandes. Die angebotene spätere Bewirtschaftung wird von der Danziger Reederei mit Hinweis auf die noch zu erwartende lange Reparaturzeit usw. abgelehnt.
1944,Jan.?: Die KM setzt zur Betreuung der Reparaturarbeiten usw. vor Übergabe des Schiffes an das Reichsministerium für die besetzten Ost gebiete die Reederei Wendenhof GmbH., Wismar ein.
5.Feb.: Abgabe des Schiffes an der RKS, der vorgesehene Bewirtschafte bleibt die Reederei Wendenhof GmbH.. Der angebliche neue Name WENDENHOF ist nirgendwo in den Akten belegt
Sep.: Befehl des MOK Ost an den Hafenkommandanten von Riga das MARIJAMPOLE bei der bevorstehenden Räumung der Stadt Riga als Blockschiff vor Dünamünde zu versenken ist.
Okt.: Wegen Transportmittelmangel vom Hafenkommandanten eigenmächtig mit wertvollen Werftgut usw. beladen.
11.Okt.: Vom Schlepper ORTRUD aus Riga abgeschleppt.
16.Okt.: Der Schichauwerft in Königsberg zur Endreparatur zugewiesen
1945,Jan.:Reparatur auf Befehl des OKM eingestellt und Schiff aufgelegt.Die betreuende Reederei läßt MARIJAMPOLE nach Wismar zur dortigen Hansewerft GmbH, schleppen. Die Werft kann jedoch die noch notwendigen großen Reparaturen ( Aufbauten, Masten und Schornstein) aus Materialmangel nicht zu Ende bringen.
Mai: Nach Besetzung Wismar's durch die Briten erhält die Reederei Wendenhof GmbH. vom Schiffahrtsamt Hamburg den Auftrag das inzwischen wahrscheinlich auf FRIEDRICH KARL II umgetaufte Schiff weiter zu betreuen.
28.Juni: Übergabe der Stadt Wismar an die Sowjets. Obwohl die Briten vorher alles schwimmende Material wie Schuten,Yachetn usw. abtransportieren lassen sie die MARIJAMPOLE/FRIEDRICH KARL II im Holzhafen liegen.
1946: Die Reederei Wendenhof GmbH siedelt nach Hamburg um und die Fa. 'Nord' - Handelsgesellschaft H. G. Wentzel KG übernimmt die Betreuung des Schiffes für die Reederei in Wismar.
1947,Frühjahr: Bei einen Sturm wird das Schiff von der Vertäuung los gerissen und kentert in der Hafeneinfahrt von Wismar. Die erforderliche schnelle Bergung wird von der Taucher- und Bergungsfirma Tolksdorf im Auftrag der WSD Schwerin durchgeführt. Spätere Untersuchunge ergeben das die Maschine intakt geblieben sein soll.
8.Nov.: Als FRIEDRICH KARL II noch in Wismar gemeldet.
1949,19.April: Untersuchung des mit WRACK NR. S 117 - FRIEDRICH KARL II bezeigneten Schiffes ergibt die Reparaturwürdigkeit des nun durch die Hafengemeinschaft Wismar betreuten Schiffes.
1950,Mai?: Durch die Generaldirektion Schiffahrt in Berlin verstaatlicht und von der Geräteleitstelle des Wasserstraßenhauptamtes Rostock übernommen.
28.Mai: Umbaubeginn bei der Hansewerft Wismar als Seeleichter für die Schrottbergung an der DDR - Küste.
25.Sep.: Nach Stralsund, zur Staatswerft geschleppt um aufgeslipt zu werden.
12.Nov.: Ende der Unterwasserarbeiten in Stralsund und Zuwasserlassung des Schiffes.
18.Dez.: Änderung der Umbauplanung zum Frachtdampfer,da Einsatz als Schrottsammeltransporter ohne Schlepper (sollten aus Westdeutschland gekauft werden) nicht möglich.
Dez.Ende: Arbeiten auf Anordnung der Generaldirektion Schiffahrt gestoppt und Schiff aufgelegt.
1951,März : Hauptmaschine verschrottet.
1952: Nach Wolgast geschleppt.
7.Juli: Anweisung das Schiff/Torso zu verschrotten ist.
16.Sep.: Mit Abwrackarbeiten des nun am Stralsunder Schrottplatz liegenden Schiffsrumpfes noch nicht begonnen.
1952/53: In Stralsund abgewrackt.
D MARIJAMPOLE HBV. 941 BRT
Built at shipyard Nüscke & Co., AG., Stettin as #249.
Oct 1919 Launched as NORDSÖEN for D/S (Steamship-Company) Vesterhavet (Lauritzen, Mgr.) in Esbjerg, Denmark.
April 16, 1919: Ready to be handed over to client, but the transfer resp. export of the ship is prohibited by the German government as numerous ships are due to be delivered as reparations to the Allied powers.
End of year l920: Restrictions released, ship is handed over to client/owner by the shipyard.
April 2, 1937: Ship is sold to Lithuania for a price of 13,500 £.
April 16, 1937: Ship is registered as MARIJAMPOLE for Akc. B- vé Lietuvos Baltijos Lloydas, Klaipeda (Baltijos Transporto Bendrové s.a.a.,Mgrs.) at Klaipeda (Memel).
März 23, 1939: Re-Patriation of Memel area to Germany requires a new registration of the Lithuanian ship to the small fishing port of Sventoji.
Mai 1, 1940: Collision with German steamship EMMA SAUBER in Memel approaches.
Mai 12, 1940: After leaving the Lithuanian free-trade area in the port of Memel the ship, with a cargo of 500 tons of flax and destination Kalmar (Sweden), is stopped and seized off the coast. As the owners can provide correct cargo documents, the ship is released again at the same day.
Aug 3, 1940: When Lithuania is seized by the Soviet Union, the ship is at Leningrad. Upon Soviet orders, company markings are painted over with the signs of hammer and sickle and the Soviet flag is raised. The ship which is official property of the nationalized Lithuanian company is operated by Baltijskij Krasnoznamennij Vojenno Vspomogatelnij Torgovi Flot (Baltic Red banner war aid merchant fleet) at Leningrad.
Nov, 1940: Ship is taken over by the National Latvian Seatrade Company, Riga, homeport Sventoji.
29.Nov.: The previous owner, Akc.B- ve Lietuvos Baltijos Lloydas, Kaunas is nationalized and completely taken over by National Latvian Seatrade Company, Riga.
June 27, 1941: Ship is scuttled by Soviet artillery as block ship off Dünamünde.
Juli 1, 1941: Ship (wreck) falls into German hands.
August, 1943: Ship is raised by German Central Area Naval Salvage Command and brought to Riga for repairs.
9.Dez.: Ship is declared to be a prize by Harbour control authority, Riga. (Decision rescinded later and changed into ,,war booty" due to scuttling). Repair works are executed under control of 'Weichsel' Danzig Steamship and Coast Resort Company, Danzig. MARIJAMPOLE is planned to be property replacement ship for the lost steamer DIRSCHAU (ex polish TCZEW, 760 grt). The transfer of property is refused by the German ministry for the occupied Eastern areas as shipping companies in the Eastern areas are planned to become private, again. An offer of later management is declined by the Danzig company due to the expected long repair time.
January,1944 ?: The Kriegsmarine employs the shipping company Wendenhof GmbH., Wismar for the repair works management prior to the ship'shandover to the German ministry for the occupied Eastern areas.
February 5, 1944: Handover to the RKS, shipping company Wendenhof GmbH. remains the planned operator. The mentioned new name WENDENHOF is not to be found in the archives.
September, 1944: Order of Naval Eastern High Command (MOK Ost) to Senior Officer of harbour Riga to scuttle MARIJAMPOLE during the evacuation of Riga Riga as block ship off Dünamünde.
October, 1944: Due to lack of transport means, MARIJAMPOLE is loaded with high-value shipyard goods by Senior Officer of harbour Riga acting on his own authority.
October 11, 1944: Ship is towed away from Riga by tug ORTRUD.
October 16, 1944: Ship is allocated to shipyard Schichauwerft at Königsberg for final repairs.
January, 1945: By order of Naval Supreme Command (OKM), repairs are terminated and ship is beached. The operating shipping company has MARIJAMPOLE towed to Wismar to shipyard Hansewerft GmbH. Due to lack of materiel, the shipyard cannot complete the necessary large repairs at superstructure, masts and funnel.
May, 1945: After occupation of Wismar by British forces the shipping company Wendenhof GmbH. Is ordered by Seafaring authority Hamburg to continue to care for the ship which, probably, has been re-named FRIEDRICH KARL II by now.
June 28, 1945: Wismar is handed over to Soviet forces. Althought the Brits have removed all floating materiel like barges, yachts etc. the let MARIJAMPOLE/FRIEDRICH KARL II remain in the wood trade harbour.
1946: The shipping company Wendenhof GmbH relocates to Hamburg and the 'Nord' - Handelsgesellschaft H. G. Wentzel KG takes over ship management.
Spring 1947: During a storm, the ship's moorings part and she capsizes in the harbour entrance of Wismar. The necessary quick salvage is done by the Diving and Salvage Enterprise Tolksdorf tasked by the Local Waterways and Shipping Office (Wasser- und Schiffahrtsamt) Schwerin. According to later test results, the engine remained in working order.
November 8, 1947: Still registered at Wismar as FRIEDRICH KARL II .
April 19, 1949: Inspection of the ship which is listed as WRACK NR. S 117 - FRIEDRICH KARL II and managed by Harbour Company Wismar yields the result that it is worthy to be repaired.
May, 1950: Ship is nationalized by order of General Management of Shipping (Generaldirektion Schiffahrt) in Berlin and taken over by Materiel Direction Authority (Geräteleitstelle) of Main Waterway Office (Wasserstraßenhauptamt) Rostock.
May 28, 1950: Begin of reconstruction at shipyard Hansewerft Wismar as seagoing barge for scrap salvage on the GDR coastline.
September 25, 1950: Towed to National Shipyard (Staatswerft) Stralsund for underwater hull repairs.
November 12, 1950: Underwater repairs at Stralsund finished; ship is floated again.
December 18, 1950: Reconstruction planning is changed; ship is to become a freighter, as operations as scrap collection transport is impossible without tugs (which were to be bought in Western Germany).
End of december, 1950: All work is terminated by order of General Management of Shipping (Generaldirektion Schiffahrt), ship is laid up.
March, 1951 : Main engine is scrapped.
1952: Ship is towed to Wolgast.
Juli 7, 1953: Ship/Hull is ordered to be scrapped.
Sep 16, 1952: Works to scrap the hull which rests at the scrapyard at Stralsund has not yet begun.
1952/53: Broken up at Stralsund.
Gruß
Theo
Danke Euch für die Ergänzungen.
:MG:
Darius
PRODROMOS, + 09.05.1944, vor Sewastopol
--/>/> FMA (https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,24763.msg280181.html#msg280181)
--/>/> HMA (https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/verluste_griechenland/ausgabe.php?lang=1&rubrik=%&where_value=475)
Wurde das Wrack geborgen?
:MG:
Darius
Schmelzkopf hat hier einen weiteren Verlust: Tankdampfer, umgebaut zu Weintanker SAINTE BERNADETTE (dt., ex. franz.; 1596 BRT; BJ 1924)
09.11.1942 in Tunis als Blockschiff von Franzosen selbst versenkt
08.12.1942 von Dt. gehoben und nach Termini geschleppt, dort beschlagnahmt
00.08.1943 dort immer noch fahrunklar durch alliierte Artillerie versenkt, später in alliierte Hand gefallen.
add 1) Artillerie = Schiffsartillerie oder Landartillerie?
add 2) Es muss der gleich Weintanker sein, auf den hier verwiesen wird
--/>/> 14.04.1943 (https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,9831.msg245536.html#msg245536):
Zitat-- -- Weintanker "Bernadette" Termini Inerese aufgelaufen, Abschleppversuche laufen
:MG:
Darius
Zitat von: kgvm am 02 Dezember 2009, 10:50:04
[...] 24.06.44 "Gurden Gates" 1791 BRT
28.06.44 "Dalegarth Forth" 825 BRT [...]
https://en.wikipedia.org/wiki/Type_N3_ship
https://www.shipsnostalgia.com/showthread.php?t=1566&page=2
:MG:
Darius
Hallo zusammen,
zufällig in die Finger bekommen:
a) Empire Lough, 2824 BRT, 24.06.1944 bei der Invasion [lief im Geleitzug ETC-17]
--/>/> https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,23385.msg263780.html#msg263780
b) Brit. Schlepper NAJA, 72 tons, 12.07.1944, London, Volltreffer V1
--/>/> http://www.aberdeenships.com/single.asp?offset=1880&index=100511
--/>/> http://thamestugs.co.uk/BRITISH-TUG-LOSSES-1939-1945.php
--/>/> http://thamestugs.co.uk/GASELEE-LTD-2.php
:MG:
Darius
c) Brit. Schlepper ABBOTSBURY, 92 tons, 19.07.1944, besch. London, V1:
--/>/> http://thamestugs.co.uk/LION---ROTIFER.php
:MG:
Darius
Hallo zusammen,
ich weiß nicht, ob wir zu diesem Verlust schon mal was hatten, ich meine Anfang Oktober 1943 war die dt. Küstenartillerie in der Kanalenge ja häufiger im Einsatz.
Es geht um den Verlust von LCT(5) 496 am 02.10.1943(?).
Vielleicht findet sich was in den dt. Akten.
:MG:
Darius
Hallo TW,
--/>/> https://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,38800.0.html
ZitatErgänzung aus den Unterlagen des (Geb.) AOK 20 für 28.06.1944:
Zitat[...] Aus Petsamogeleit V. "Vulkan" mit 671t Vers.-Gütern (davon 326 t Mun.) im Petsamofjord nach Art.-Volltreffer gesunken, V. "Transport" leicht beschädigt. Leer von Petsamo auslaufender V. "Nerissa" durch Schnellboottorpedotreffer gesunken.[...]
:MG:
Darius
Hallo Darius
Auswertung KTB 7. Räumboot-Flottille:
- 27.06.1944 - R 153, 154, 159, 160, 202, 232 sichern Ostgeleit Kirkenes-Petsamo (TRANSPORT, LEBA, ELBE, VULKAN, KRÜCKAU, MFP 214 und 292). Fliegerangriff abgewehrt (Gefechtsbericht Anlage 4). VULKAN von russ. Küstenartillerie versenkt..
- 28.06.1944 - R 153, 154, 159, 160, 202, 232 sichern Rückgeleit (NERISSA, PALOMA)
- 28.06.1944 - 03u45 Angriff von 2 russ. Torpedoschnellbooten auf das Rückgeleit. NERISSA (992 BRT) aufgesetzt und Totalverlust.
Transportschiff «Nerissa» (992 BRT) bei Petsamo von TK-239 and TK-241 vernichtet.
Dir und Deiner Familie frohe Weihnachten!
Thomas
moin,
Zitat von: TW am 24 Dezember 2022, 12:33:12
- 27.06.1944 - R 153, 154, 159, 160, 202, 232 sichern Ostgeleit Kirkenes-Petsamo (TRANSPORT, LEBA, ELBE, VULKAN, KRÜCKAU, MFP 214 und 292). Fliegerangriff abgewehrt (Gefechtsbericht Anlage 4). VULKAN von russ. Küstenartillerie versenkt..
- 28.06.1944 - R 153, 154, 159, 160, 202, 232 sichern Rückgeleit (NERISSA, PALOMA)
- 28.06.1944 - 03u45 Angriff von 2 russ. Torpedoschnellbooten auf das Rückgeleit. NERISSA (992 BRT) aufgesetzt und Totalverlust.
Die Kombination von Datum und Position(en) bedeutet, daß all dies bei Helligkeit (Polarsommer (https://de.wikipedia.org/wiki/Polartag)) stattfand
Gruß, Urs
Hallo TW, hallo Urs,
danke für die Ergänzungen - wünsche Euch auch nochmal einen schönen 2. Weihnachtsfeiertag.
:MG:
Darius
Hallo zusammen,
ich denke wir hatten die Beschädigung der VALENCIA am 22.05.1943 schon mal, finde den Eintrag aber nicht mehr.
KTB Skl, 22.05.1943:ZitatDie russ. Battr. der Fischerhalbinsel beschossen trotz Vernebelung einen westgehenden Geleitzug und erzielten auf dem D. ,,Valencia" einen Treffer auf dem Achterdeck. Das Feuer wurde durch eigene Battr. erwidert.
:MG:
Darius
This happened not 22 but 20.5.43, 20.55, convoy Petsamo - Kirkenes (SPREE, VALENCIA, HANAU, ALTENFELS, R.57/54/90/152). VALENCIA hit perhaps by 10-cm projectile from Nr. 232 battery. R.90 also was slightly damaged at 20.24 by explosion very near his stern.
Hallo igor,
vielen Dank für die Klarstellung.
KTB Admiral der norw. Polarküste, 20.05.1943:
Zitat18.00 Uhr - Russ.Battr.Fischerhalbinsel beschießen Westgeleit R 57 mit 230 Schuß. D. "Valencia" ein Treffer Achterdeck, R 90 1 Verletzter. Eig.Battr. erwidern mit 128 Schuß.
[...]
22.45 Uhr - Geleit R 57, R 54, R 90, R 152 mit D. "Altenfels", "Hanau", "Spree", "Valencia" Kirkenes ein von Petsamo.
R 90: (https://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/minensucher/ausgabe.php?where_value=1174)
Zitat- 20.05.1943 - Beschuss eines Geleits von Petsamo nach Kirkenes, R90 Granateinschlag dichter hinter Heck, leichte Schäden.
:MG:
Darius