Ein Tag an den man immer erinnern sollte

Begonnen von Teddy Suhren, 20 Juli 2010, 07:31:53

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Teddy Suhren

Gruß
Jörg

WoWarships Nick: Teddy191 im FMA Clan

Karsten

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Viele Grüße,

Karsten


:MG:
Viele Grüße,

Karsten

Albatros

#2
Ja, an diesem Beispiel wird für mich immer deutlich durch welche Zufälle, oft recht kleine, die Geschichte eines Volkes die Schicksale vieler Menschen Weltweit

einen anderen Verlauf nimmt oder zumindest nehmen kann.

Wenn dies Attentat geglückt wäre kann niemand sagen in welche Richtung die weitere Entwicklung gegangen wäre aber sie hätte sicher einen anderen Verlauf genommen,

zu wessen Vor oder Nachteil mag ich nicht beurteilen.

Hier kann man sehen wie die Situation im Juli 44 war.....

:MG:

Manfred

rosenow

mit freundlichen Gruß
Michael


,,Macht`s gut und denkt daran!
Es gibt drei Sorten von Menschen:
Die Lebenden.
Die Toten.
Und die, die zur See fahren."
Hein Schonder

Glasisch

Hallo,
Ihr werdet mich vielleicht verpönen, aber so enden immer Verräter, egal auf welcher Seite. Der Adolf im Film für meine Begriffe etwas zu "fett", da war der DDR-Schauspieler, der ihn im sowjetischen Gigastreifen "Die Befreier" besser und von nicht schlechten Eltern dagegen der Pole Henryk Bista, der den GröFaZ gut nachaffen konnte, besonders sein lang gezogenes und natürlich schreiendes "schon wieder England"!

Heute jährt sich noch die Seeschlacht bei Lissa im Jahr 1866.
Gruß
Micha
,,Ruhe in den Telefonen. Denkt daran, daß auch in England auf jeden Mann eine Mutter wartet!" KzS Helmuth Brinkmann Kommandant der ,,Prinz Eugen"  in der Dänemarkstrasse am  24. Mai 1941, nachdem die ,,Hood" kurz davor explodiert worden war.

Trimmer

Auch ich habe da so meine Probleme wie man das Attentat damals so einordnen soll. Waren es nicht genau die Kreise dies bisdahin "treu ihrem Führer "gedient hatten und blind alle Befehle ausgeführt hatten ? Jetzt wo die Niederlage erkennbar war entdecken sie ihre Liebe zum Vaterland ?Tut mir leid aber da war der Zug schon längst abgefahren und sie hatten selbst schon genug Schuld geladen. Seht Euch mal die Seiten im Internet an wo über Attentate/ bzw. Versuche auf Hitler berichtet wird. Ich glaube da findet man Personenkreise die man da eher würdigen sollte.

Trimmer - Achim
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

rosenow

Jeder vertritt so seine Meinung. Mich würden die Hintergründe mehr interessieren.
Welche Beweggründe, welches Wissen, welcher Gemütszustand, welche Stellung in der Gesellschaft, welche politische Einstellung und welchem Charakters ist der Mensch, der sich seine Meinung bildet und äußert.

Um meine Meinung hier zu erklären, warum ich überhaupt dazu schreibe, ja Thread gesehen, etwas Zeit, einige Kenntnisse aus Papier und Medien, Lust am schreiben, hätte sonst gar nicht dran gedacht.

Naja, was Trimmer-Achim schreibt ist schon eine heikle Angelegenheit, Attentate auf A.H. gab es doch vorher schon. Warum nun gerade der 20 Juli 1944 so Historisch ist, könnte ich mir so erklären.

22-mal wurde nach Kriegsbeginn geplant und versucht, Hitler zu beseitigen, nur wenige Mal durchgeführt, ohne Erfolg.
So denke ich mir, wird das einzige und letzte fast gelungene Attentat auf Hitler, am 20 Juli 1944 in die Geschichte eingegangen sein.
In einigen Berichten/ Reportagen wird erzählt, dass dieser Anschlag auf Hitler, auch eine letzte Möglichkeit darstellte, um den Alliierten  zu zeigen, dass nicht ganz Deutschland Hitlers Ansichten teilte, es doch Widerstand gab, umso eventuell eine humane Lösung herbei zu führen.
Nun ist es Missglückt, das Unheil  ging weiter und das Ende kennen wir.
Vielleicht war das ein ausschlaggebender Punkt von mehreren, dass Deutschland nur in Sektoren aufgeteilt wurde und nicht  völlig von der Landkarte verschwand.
mit freundlichen Gruß
Michael


,,Macht`s gut und denkt daran!
Es gibt drei Sorten von Menschen:
Die Lebenden.
Die Toten.
Und die, die zur See fahren."
Hein Schonder

Tostan

Man darf auch nicht vergessen, dass gerade die Personengruppe, die das Attentat am 20. Juli versucht haben, normalerweise aufgund von Erziehung, Ehrbegriff etc. allgemein eine Abneigung gegen Attentate haben. (Im gegensatz zu den Attentaten vorher, die meines Wissens nach oft von Einzeltätern und/oder Zivilisten versucht wurden.... ein Attentat von Offizieren gab es IMHO vorher nur 1938) Militärs, welches auf den Vorgesetzen(auf den persöhnlich sie einen Treueeid abgelegt haben!) ein Attentat versuchen, das zeigte doch relativ deutlich, wie es um Deutschland stand. Diese Männer haben faktisch gegen fast alle Prinzipien gehandelt, die ihnen im laufe ihrer Berufskarriere eingetrichtert wurden, dafür haben sie meine Hochachtung. Dazu noch gut durchdacht, und nur durch den blinden Zufall misslungen ... Respekt.

Trimmer

Hallo Tostan - ist ja alles Bedenkenswert ABER woher oder aus welchen Kreisen sollten die Attentäter spätestens mit Ausbruch des II.WK kommen ? Die Macht im Staat konzentrierte sich doch letztlich nur auf SS und Militär. Und war nicht auch das Militär an der ganzen Kriegsplanung mit beteiligt ?
Man kann es mir jetzt übel nehmen aber ich sehe das Attentat als Versuch sich selbst rein zu waschen um auch nach der schon sichtbaren Niederlage wieder eine Perspektive zu haben - nicht mehr aber auch nicht weniger.

Gruß - Trimmer - Achim
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

rosenow

Nicht  reinwaschen, aber wenigstens eine Lösung für sich und Deutschland finden, um Deutschland vor einer Invasion zu schützen. Verhandlungen nach dem Tod Hitlers, mit neuen Führungskräften,  wären bestimmt drin gewesen, oder wie sieht man das in Fachkreisen?
mit freundlichen Gruß
Michael


,,Macht`s gut und denkt daran!
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Hein Schonder

Trimmer

Hallo Michael - ich bin nun bestimmt kein "Fachmann " aber  lies Dir einfach mal die Beschlüsse der Konferenz von Teheran 1943 durch. Schon hier wurde festgelegt wie mit Deutschland zu verfahren ist. Zu dieser Zeit waren sich die Alliierten in vielen Punkten einig.

Gruß - Trimmer - Achim
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( von Karl Hagenbeck)

rosenow

Ja Trimmer-Achim, das Vorhaben der Alliierten sah nicht gut für Deutschland aus,  dennoch bin ich der Meinung, dass  mit der Beseitigung Hitlers und eine damit verbundene gänzlich andere  Politik zu einem schnellen Ende des Krieges gekommen wäre.

Das das ein Ende mit Schrecken werden würde und die Bedingungen diesmal noch härter würden, konnten sich die Herrn Offiziere bestimmt denken,  aber so hätte man eventuell eine Besetzung und Teilung vermieden, denke ich, abgesehen vom Landverlust im Osten.

Ich frage  ganz spekulativ, so wie hier meine ganze Aussage und Meinung ist:  Hätte 1944 nach dem 20. Juli, trotz der veränderten Lage und politischen Einstellung (Kapitulation/ Kriegsende), eine Teilung Deutschlands in 4 Sektoren stattgefunden?
mit freundlichen Gruß
Michael


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Hein Schonder

kalli

ich möchte mich nicht an den Spekulationen über die Zukunft Deutschlands nach einem gelungenen Attentat beteiligen. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass die "Bilanz" dieses Krieges bei Beendigung im Juli 44 etwas anders ausgesehen hätte. Millionen Opfer weniger, Zerstörungen weniger, moralische Genugtuung für viele in Verbindung mit der Hoffnung auf bürgerliche Freiheit, Stopp des Mordes an Juden und anderen Gefangenen....

t-geronimo

Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

Forum MarineArchiv / Historisches MarineArchiv

rosenow

Zitat von: kalli am 21 Juli 2010, 20:43:08
ich möchte mich nicht an den Spekulationen über die Zukunft Deutschlands nach einem gelungenen Attentat beteiligen. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass die "Bilanz" dieses Krieges bei Beendigung im Juli 44 etwas anders ausgesehen hätte. Millionen Opfer weniger, Zerstörungen weniger, moralische Genugtuung für viele in Verbindung mit der Hoffnung auf bürgerliche Freiheit, Stopp des Mordes an Juden und anderen Gefangenen....

"speculatio"
mit freundlichen Gruß
Michael


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Hein Schonder

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