Die Landungsschiffe der Klasse 550 „Eidechse-Klasse“

Begonnen von Albatros, 04 November 2011, 21:31:09

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torpedo mixer

Manfred,

jau - die Wanne hinter/über dem Zwilling.

TM
WoW: [FMA] torpedo07

Hastei

hallo,
das stellt sich mir die Fage  über den Zwilling. RePe schreibt von einer Bofors. Bei den Kampschiffen sahen die Zwillinge aber anders aus und waren Bredas.
(Ich weiß Lizenz ) Waren das amerikanische Waffen , dort in Lizenz von Bofor gebaut ? Und war die Munition mit "unseren" Bofors und Bredas identisch ? Müsst ja eigentlich,oder ?

Gruß Hastei

Albatros

Hallo Hastei,

es wird diese Bofors sein.....40 mm/56 Bofors Mark 1, Mark 2 and M1  http://www.navweaps.com/Weapons/WNUS_4cm-56_mk12.htm
Die Muni war wohl leicht unterschiedlich wie man dort weiter unten erkennen kann.

Dann hätte ich da noch etwas......Bei LSM 537 ,,Krokodil" wurden ja scheinbar die größten Umbauten gemacht unter anderem wurden die Bugflügeltore entfernt und eine auf doppelte Länge aufklappbare Bugrampe eingebaut.

Bugrampen erhielten die Barbe - Klasse die ab 1965 gebaut wurde auch allerdings waren diese nicht auf doppelte Länge aufklappbar, hatte sich das nicht bewährt oder war es als nicht erforderlich angesehen worden?

:MG:

Manfred

76er


RePe

Hallo,

mein Wissen zu diesen Landungsfahrzeugen beziehe ich aus dem Buch "Die Schiffe und Fahrzeuge der deutschen
Bundesmarine 1956-1976" von Siegfried Breyer, Gerhard Koop.
Danach hat Albatros recht mit der Bemerkung zur Bugrampe bei "Krokodil". Ergänzen kann man das nach meiner Quelle
noch durch den Hinweis, dass "Krokodil" zum einen als Führungsschiff und zusätzlich noch als Arztschiff diente und
im achteren Teil des Laderaums einen Sanitätsbereich von ~ 17m Länge und örtlicher Laderaumbreite erhalten hat.
Dieser umfasste einen Operationsraum und war zur Aufnahme von vier Schwerverletzten und 24 Leichtverletzten
eingerichtet. An Bord befanden sich zwei Ärzte. Über dem Sanitätsbereich war die Hubschrauber-Plattform errichtet
(seinerzeit die ersten "Flugzeugträger" der Bundesmarine!).
Zum Thema Bewaffnung: Die Breda-Lafetten erhielten offenbar nur die "wichtigen" Einheiten der Bundesmarine, wie
z.B. die Zerstörer der "Hamburg"-Klasse.
Die Bilder von Hastei und Smutje505 zeigen sowohl zur Bewaffung als auch zu "Krokodil" recht gut die Details.

     Gruß

           RePe

RePe

Entschuldigung, es muss natürlich heißen ..."der erste Flug..."

     RePe

smutje505

Hallo 76er danke für den link,werde demnächst Kontakt aufnehmen :MG:(deine Frage kann ich leider nicht beantworten-bin auf der anderen Seite gefahren -bei uns kam kein Wasser in Laderaum :wink:

Albatros

Welche Gründe bestanden sie bereits 15 Jahre nach in Dienststellung (von 1958-1973)wieder auszusondern ? Waren sie ungeeignet oder hatte sich die Lage verändert ? Machten die 22 Boote der Barbe-Klasse sie entbehrlich?

:MG:

Manfred

Urs Heßling

moin,

Zitat von: RePe am 07 November 2011, 15:44:14
mein Wissen zu diesen Landungsfahrzeugen beziehe ich aus dem Buch "Die Schiffe und Fahrzeuge der deutschen
Bundesmarine 1956-1976" von Siegfried Breyer, Gerhard Koop. ... Zum Thema Bewaffnung: Die Breda-Lafetten erhielten offenbar nur die "wichtigen" Einheiten der Bundesmarine, wie z.B. die Zerstörer der "Hamburg"-Klasse.
aber, siehe Deine Quelle: auch die Unterseebootstender (LAHN), Minen- (SACHSENWALD) und Munitionstransporter (WESTERWALD), Versorger (LÜNEBURG) und Bergungsschlepper (HELGOLAND) waren mit der BREDA-Doppellafette bewaffnet.

Zitat von: Albatros am 08 November 2011, 20:00:44
Welche Gründe bestanden sie bereits 15 Jahre nach in Dienststellung (von 1958-1973) wieder auszusondern ? Waren sie ungeeignet oder hatte sich die Lage verändert ?
immerhin hatten sie im Jahre 1958 schon 1 Jahr Pazifikkrieg und mehrere Jahre Koreakrieg "auf dem Buckel". Auch die Ersatzteillage bei den Antriebsmotoren mag (!) ein Grund gewesen sein.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Albatros

Zitat von: Urs Hessling am 09 November 2011, 22:48:02
moin,

immerhin hatten sie im Jahre 1958 schon 1 Jahr Pazifikkrieg und mehrere Jahre Koreakrieg "auf dem Buckel". Auch die Ersatzteillage bei den Antriebsmotoren mag (!) ein Grund gewesen sein.

Gruß, Urs

Hallo Urs,
ich gehe davon aus das Du über Gute Infos verfügst, damit müßte dann der Abschnitt aus Wilfrieds Link http://www.eidechse.heinfuchs.de/ 

Die Geschichte der sechs Landungsschiffe noch unter dem Sternenbanner der Vereinigten Staaten weist keine bedeutenden Einzelheiten auf. Lediglich das ,,LSM 491", die jetzige ,,Eidechse", konnte vor Beendigung des 2. Weltkrieges in Dienst gestellt werden und nahm noch an amphibischen Einsätzen im Pazifik teil, bevor es zur Reserveflotte abgestellt wurde. Die anderen fünf Landungsschiffe wurden erst nach Kriegsende 1945 fertig gestellt und sogleich in der Reserveflotte ,,eingemottet".
Aus der ,,Mothball-Fleet" (Mottenkugel-Flotte) wurden die sechs Schiffe erst wieder herausgeholt, um im Jahre 1958 für einen Gesamtkaufpreis von 6 Millionen Dollar (ohne Instandsetzungskosten) in den Besitz der Bundesrepublik Deutschland zu gehen.


nicht korrekt recherchiert sein.

:MG:

Manfred

Urs Heßling

#25
moin,

Zitat von: Albatros am 12 November 2011, 21:22:05
Gute Infos

Quelle: Breyer/Koop, eigentlich sehr verläßlich, aber:
jetzt habe ich mir noch einmal die Mühe gemacht, alle Schiffe einzeln bei der navsource-website nachzuschlagen.

Dort ist tatsächlich bei keinem Schiff ein Einsatz im Koreakrieg erwähnt, nur Kokonierung bei der Atlantikflotte, allerdings nicht "sogleich",sondern nach 1 - 2 Jahren Fahrenszeit.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Albatros

Zitat von: Urs Hessling am 12 November 2011, 23:21:35
moin,



Dort ist tatsächlich bei keinem Schiff ein Einsatz im Koreakrieg erwähnt, nur Kokonierung bei der Atlantikflotte, allerdings nicht "sogleich",sondern nach 1 - 2 Jahren Fahrenszeit.

Gruß, Urs

Ja, es hat wohl lediglich LSM 491 ( Eidechse L751 ) ein paar Monate noch am WK II teil genommen.

:MG:

Manfred


Albatros

Zitat von: Hastei am 05 November 2011, 14:59:55
Gerüchte .  Dahin  sollen viele Strafversetz worden sein, so etwa wie schwer erziehbare Jugentliche.


Ist da nun eigentlich was dran ? So etwas wie Strafkompanie, gab/gibt es das bei der BuMa ?

:MG:

Manfred

peewee

Zitat von: Albatros am 06 November 2011, 17:09:15
Hallo Hastei,

es wird diese Bofors sein.....40 mm/56 Bofors Mark 1, Mark 2 and M1  http://www.navweaps.com/Weapons/WNUS_4cm-56_mk12.htm
Die Muni war wohl leicht unterschiedlich wie man dort weiter unten erkennen kann.

Dann hätte ich da noch etwas......Bei LSM 537 ,,Krokodil" wurden ja scheinbar die größten Umbauten gemacht unter anderem wurden die Bugflügeltore entfernt und eine auf doppelte Länge aufklappbare Bugrampe eingebaut.

Bugrampen erhielten die Barbe - Klasse die ab 1965 gebaut wurde auch allerdings waren diese nicht auf doppelte Länge aufklappbar, hatte sich das nicht bewährt oder war es als nicht erforderlich angesehen worden?

:MG:

Manfred

ziege

Schau mal einer guck,

http://www.modellbau-universe.de/produkt;eidechse-german-lsm-class-revell;re~05139;15;1;1;1.htm

dass lässt doch hoffen auf weitere Modelle aus der früheren Zeit der Bundesmarine :O/Y :MZ:

Grüsse,

Uwe

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