Projekt 56 „Kotlin„ Klasse & Projekt 56-EM/-М „Kildin“ Klasse

Begonnen von AndreM1965, 30 März 2012, 09:03:35

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habichtnorbert

das müste dieser Tanker sein, wann erfolgte die Umbenennung in Feolent?

Tanker
1940 JEVERLAND, German Navy.
1945 Seized by Allies at Bergen.
1945 EMPIRE TEGADEN, MOWT.
1946 JEVERLAND, U.S.S.R.

1958 No further trace.
Gruß Norbert

Wo die Flotte hinfährt, sind die Minensucher schon gewesen

Das Historische Marinearchiv: www.historisches-marinearchiv.de

Urs Heßling

moin, Kaschube,

gute Antwort  top danke  :MG:

ausgerechnet Gröner Bd 4 fehlt mir leider.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

AndreM1965

Nachtrag
Zitat von: AndreM1965 am 04 Mai 2012, 08:51:34
«ПЛАМЕННЫЙ» - Plamennyy – Serien-Nr.: 1208

Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.

Am 03.09.1955 auf Stapel, am 26.10.1956 Stapellauf und am 31.08.1957 in Dienst der Seekriegsflotte.
Ab Januar 1958 unterstellt der 150. Zerstörer Brigade der Schwarzmeer Flotte (am 14.08.1961 umbenannt in 150. Brigade Raketenschiffe).
Im August 1958 erfolgte ein Besuch in Dunés, Albanien zusammen mit EM "Naporistyy" unter dem Befehlshaber der Schwarzmeer Flotte Admiral W. A, Kasatonow.
1958 und 1960 Teilnahme an einer Übung.
Vom 18.01.1961 bis 04.06.1962 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
............




AndreM1965

«НАПОРИСТЫЙ» - Naporistyy – Serien-Nr.: 1209

Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.

Am 17.08.1955 auf Stapel, am 30.12.1956 Stapellauf und am 31.10.1957 in Dienst der Seekriegsflotte.
Möglicherweise der 30. Überwasser Schiffs Division der Schwarzmeer Flotte unterstellt.
1958 und 1960 Teilnahme an einer Übung.
Vom 08.02.1961 bis 19.08.1962 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Vom 02.08. bis 13.08.1964 Besuch in Varna, Bulgarien gemeinsam mit KR "Michail Kutuzov" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse unter dem 1, Stv. Befehlshaber der Schwarzmeer Flotte Vizeadmiral W. F. Tschalyi.
1964 erfolgte eine Artillerie Ausbildung.
Vom 10.02. bis 13.02.1965 Besuch in Massaua, Äthiopien.
Von September bis Dezember 1966 Operationen im Mittelmeer zusammen mit BPK "Zorkiy" vom Projekt 57bis der ,,Krupnyy" Klasse, EM "Sosnatelnyy" vom Projekt 56 der ,,Kotlin" Klasse und 11 Hilfsschiffen, mit einem Besuch als Einzelschiff in Toulon, Frankreich vom 15.10. bis zum 20.10.1966.
Von Mai bis August 1967 Operationen im Mittelmeer, einschließlich Operationen vom 01.06. bis 31.06.1967 in ägyptischem Gewässer mit einem Besuch vom 10.07. bis 14.07.1967 zusammen mit RKR "Dzerzhinskiy" vom Projekt 70Eh der ,,Sverdlov-SAM" Klasse, BPK "Komsomolets Ukrainy" und "Otvazhnyy" beide vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse, EM "Plamennyy" vom Projekt 56PLO der ,,Kotlin-Mod" Klasse, BDK "BDK-6" vom Projekt 1171 der ,,Alligator" Klasse und BRK "Boykiy" vom Projekt 57bis der ,,Krupnyy" Klasse unter Konteradmiral I. N. Moldotzow..
Vom 12.08. bis 18.08.1967 Besuch in Varna, Bulgarien, zusammen mit RKR "Groznyy" vom Projekt 58 der ,,Kynda" Klasse, BPK "Soobrazitelnyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse sowie den zwei Unterseebooten "S-142" und "S-230" vom Projekt 613 der ,,Whiskey" Klasse.
Von Januar bis November 1968 Operationen im Mittelmeer, hauptsächlich in der Nähe von Ägypten mit einem Besuch in Alexandria vom 15.01. bis 25.01.1968.
Ab dem 31.03.1969 der 150. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
Im April 1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70".
Von Januar 1971 bis September 1972 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.
Von August 1973 bis Januar 1974 erfolgten Operationen im Mittelmeer, vom 01.10. bis 29.12.1973 in der Nähe Ägyptens und Syriens mit einem Besuch vom 01.10. bis 29.10.1973 in Latakia sowie der Teilnahme am Evakuieren von sowjetischen Spezialisten aus Ägypten.
Vom 10.02.1977 bis zum 15.09.1979 in die Reserve versetzt.
1980 und 1982 Teilnahme an einer Übung.

Am 30.07.1987 außer Dienst und 1988 in Inkerman verschrottet.

AndreM1965

«ВЫЗЫВАЮЩИЙ» - Vyzyvayushschiy – Serien-Nr.: 81

Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur

Am 25.07.1953 auf Stapel, am 20.05.1955 Stapellauf und am 31.03.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Unterstellt der 175. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte (1961 umbenannt in 175. Brigade Raketenschiffe).
Vom 24.11.1961 bis 30.01.1965 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok unter der 79. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe.
Vom 25.04. bis 26.06.1965 erfolgten Operationen in der Nähe der Hawaii Inseln.
Ab dem 31.08.1966 der 201. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Am 06.05.1966 Teilnahme an Hilfeleistungen für das U-Boot "K-66", nachdem dort ein Feuer ausbrach.
Im September 1966 Besuch in Chongjin, Nordkorea.
Vom 17.05. bis 25.07.1967 und vom 01.08. bis 03.09.1967 erfolgten Operationen im philippinischen Meer.
Vom 05.02. bis 17.02.1968 und vom 20.05. bis 17.06.1968 Operationen im Japan Meer.
Vom 20.05. bis 12.05.1969 wiederum Operationen im Japan Meer.
Vom 25.03.1970 bis 13.03.1972 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Vom 05.05. bis 09.11.1972 Operationen im Indischen Ozean mit evtl. Besuchen in Berbera, Somalia, in Colombo, Sri Lanka und vom 10.07. bis 15.07.1972 in Port Louis, Mauritius zusammen mit einem Zerstörer und einem Tanker unter Konteradmiral A. A. Trofimow.
1974 und 1975 Teilnahme an einer Fliegerabwehrübung.
1976 und 1978 jeweils Teilnahme an weiteren Übung.
Am 27.07.1985 in die Reserve in Wladiwostok versetzt.

Am 25.04.1989 außer Dienst und 1993 an ein Unternehmen aus China zum verschrotten verkauft. 1994 nach China abgeschleppt.

AndreM1965

«ВЕСКИЙ» - Veskiy – Serien-Nr.: 82

Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur

Am 30.01.1954 auf Stapel, am 31.07.1955 Stapellauf und am 30.03.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Unterstellt der 175. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte (1961 umbenannt in 175. Brigade Raketenschiffe).
Vom 22.04.1958 bis 28.02.1959 Reparaturen auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Von September bis Oktober 1959 segelte es mit anderen Schiffen die Route Strelok - Japanische Küste – Korsakow (Sachalin) - Koreanische Küste - Strelok, um die sowjetische Flagge zu zeigen.
Am 01.10.1961 rettete man neun Besatzungsmitglieder von einer abgestürzten Be-6 im Japan Meer.
1963 Teilnahme an einer Übung.
Vom 24.01.1964 bis 01.02.1965 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Vom 25.04. bis 26.06.1965 Operationen im Philippinischen Meer.
Ab 1966 der 9. Division U-Bootabwehr Schiffe der Pazifik Flotte unterstellt.
Vom 19.04. bis 07.06.1966 Operationen im Pazifik vor Guam und den Hawaii Inseln.
Von April bis Ende Mai 1967 Operationen im Philippinischen Meer, mit der Verfolgung der USS "Hornet", wobei es zu einer Kollision mit dem Begleitschiff USS "Waller" kam.
Im Oktober 1967 wieder Operationen im philippinischen Meer.
Vom 02.02. bis 17.02.1968 Operationen im Japan Meer und von der nordkoreanischen Küste.
Von April 1968 bis Februar 1969 Reparaturen auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok von der 79. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe.
Vom 05.02. bis 17.02.1969 Operationen im Japan Meer und vor der nordkoreanischen Küste.
Vom 30.08.1969 bis 16.07.1970 Reparaturen auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Ab dem 03.08.1970 der 201. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Ab 22.12.1970 der 175. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
Vom 16.03. bis 21.03.1971, vom 04.04. bis 07.04.1971 und vom 21.04. bis 25.04.1971 Verfolgung von Schiffen der US-Marine im Japan Meer.
Vom 19.06.1971 bis 17.01.1972 Operationen im Indischen Ozean einschließlich der Verfolgung der USS "Enterprise" und Besuchen in Berbera, Somalia im September 1971 und in Aden, Süd Jemen, ebenfalls im September 1971.
Ab dem 15.03.1972 der 193. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Vom 10.05. bis 30.06.1972 Operationen im Golf von Tonkin.
Am 10.12.1976 Rettung der Mannschaft des Tankschiffs "Tavrichanka" im Ostchinesischen Meer.
Vom 06.12.1977 bis 21.07.1978 Operationen im Indischen Ozean, hauptsächlich vor der äthiopischen Küste und in der Aden Bucht.
Vom 17.08.1978 bis 24.04.1979 Reparaturen auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
1979 Teilnahme an einer Übung.
Für 1980 war eine Modernisierung geplant, wurde aber annulliert.

Am 30.07.1987 außer Dienst, Mitte 1988 nach Wladiwostok abgeschleppt und verschrottet.

AndreM1965

«ВОЗМУЩЕННЫЙ» - Vozmushschennyy – Serien-Nr.: 84

Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur

Am 30.12.1954 auf Stapel, am 08.07.1956 Stapellauf und am 31.12.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Ab April 1957 der 175. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte unterstellt (1961 umbenannt in 175. Brigade Raketenschiffe).
1959 Operationen im Ochtotskischen Meer.
Vom 15.02.1961 bis 18.07.1962 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok von der 79. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe.
Ab 20.10.1961 möglicherweise der 201. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Ab 20.09.1962 in die Reserve versetzt.
Etwa zwischen 1965 und 1968 erfolgten mehrere Operationen im Japan Meer und im Pazifischen Ozean.
Ab dem 03.05.1968 wieder in die Reserve versetzt und ab 1973 der 173. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.

Am 30.07.1987 außer Dienst und 1989 verschrottet.

AndreM1965

«ВДОХНОВЕННЫЙ » - Vdokhnovennyy – Serien-Nr.: 83

Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur

Am 31.08.1954 auf Stapel, am 07.05.1956 Stapellauf und am 31.10.1956 in Dienst der Seekriegsflotte.
Ab 31.10.1956 unterstellt der 173. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte (1975 umbenannt in 173. Brigade U-Bootabwehr Schiffe).
Von September 1958 bis Oktober 1958 Teilnahme an einer Artillerie Übung.
Vom 22.01.1960 bis 27.03.1961 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok von der 79. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe.
Ab dem 17.05.1962 unterstellt der 175. Brigade Raketenschiffe.
Vom 30.09.1962 bis Januar 1965 in die Reserve versetzt.
1967 Operationen im Japan Meer und im Korea Kanal.
Ab 31.8.66 unterstellt der 201. Brigade U-Bootabwehr Schiffe.
Vom 22.10.1968 bis 04.04.1969 Operationen im Indischen Ozean, zusammen mit RKR "Admiral Fokin" vom Projekt 58 der ,,Kynda" Klasse, BPK "Gnevnyy" vom Projekt 57bis der ,,Krupny" Klasse sowie den Hilfsschiffen VT "Dunay" vom Projekt 577 der ,,Uda" Klasse und PSKL "Ulma" vom Projekt 502-R der Mayak-Mod" Klasse, mit Besuchen vom 26.11. bis 03.12.1968 in Mombasa, Kenia, gemeinsam mit RKR "Admiral Fokin" sowie den Hilfssschiffen "Dunay" und "Ulma", vom 02.01. bis 07.01.1969 in Aden, Süd Jemen, gemeinsam mit RKR "Admiral Fokin", BRK "Gnevnyy" sowie den Hilfssschiffen "Dunay" und "Ulma", vom 09.01. bis 12.01.1969
in Al Hudaydah, Nord Jemen, gemeinsam mit RKR "Admiral Fokin", und "Dunay", vom 08.02. bis 12.02.1969 in Bandar Abbas, Iran, zusammen mit RKR "Admiral Fokin", und "Dunay", vom 13.02. bis 15.02. in Umm Quasr, Irak, sowie vom 16.02. bis 18.02.1969 in Basra, Irak, beide male zusammen mit RKR "Admiral Fokin", und "Dunay", jeweils bei allen Besuchen unter dem Chef des Stabes der 10. operativen Eskadra der Pazifik Flotte Kapitän 3. Ranges S. E. Korostelew. Möglicherweise erfolgte außerdem in Bombay, Indien im Februar 1969 ein Besuch.
Am 16.04.1969 wurde die Besatzung eines US-Patrouilleflugzeuges im Japan Meer gerettet.
Ab dem 22.12.1970 wieder der 175. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
Von Oktober bis Dezember 1971 Operationen im Japan Meer mit der Verfolgung einer Gruppe von US-Kriegsschiffen vom 18.10. bis 20.10.1971 und vom 22.10. bis zum 26.10.1971.
An 15.03.1972 der 193. Brigade U-Bootabwehr Schiffe unterstellt.
Vom 04.01.1973 bis 01.03.1975 Reparaturen und Modernisierungen auf der Werft SRZ-175 in Wladiwostok.
Vom 15.10. bis November 1976 Operationen im Indischen Ozean.
Vom 30.10.1978 bis 23.98.1979 wieder Operationen im Indischen Ozean mit Besuchen in Aden, Süd Jemen, in Massaua, Äthiopien und in Cam Ranh, Vietnam.
Ab dem 24.04.1979 dann wieder der 175. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
1986 in die Reserve versetzt.

Am 30.07.1987 außer Dienst und 1988 in Wladiwostok verschrottet.

AndreM1965

«ВОЗБУЖДЕННЫЙ» - Vozbuzhdennyy – Serien-Nr.: 85

Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur

Am 29.07.1955 auf Stapel, am 10.05.1957 Stapellauf und am 31.10.1957 in Dienst der Seekriegsflotte.
Unterstellt der 175. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte (1961 umbenannt in 175. Brigade Raketenschiffe).
Vom 24.11.1961 bis 30.01.1965 modernisiert zum Projekt 56PLO auf der Werft
Vom 17.11 bis 21.11.1959 Besuch in Jakarta, Indonesien, zusammen mit dem KR "Admiral Senyavin" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse und EM "Vyderzhannyy" unter dem Befehlshaber der Pazifik Flotte Admiral W. A. Fokin.
Vom 24.08.1965 bis 16.0.19 modernisiert auf der Werft Dalzavod im Wladiwostok zum Projekt 56A (,,Kotlin-SAM II").
Ab Juli 1969 möglicherweise der 9. Division U-Bootabwehrschiffe unterstellt.
An dem 26.12.1969 dann wieder der 175. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
Vom 13.04. bis 26.04.1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70".
Vom 17.07.1970 bis 08.02.1971 Operationen im Indischen Ozean mit vier Besuchen in Berbera, Somalia und einem in Aden, Süd Jemen.
Ab dem 16.06.1971 der 173. Zerstörer Brigade (1975 umbenannt in 173. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe) unterstellt.
Von November bis Dezember 1971 Operationen im Indischen Ozean, zusammen mit BPK "Strogiy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse
Vom 11.04. bis 16.4.1972 Besuch in Umm Quasr, Irak zusammen mit einem Landungsschiff vom Projekt 1171 der ,,Alligator" Klasse und einem Tanker.
Vom 10.07. bis 15.07.1972 Besuch in Port Louis, Mauritius.
Vom 07.10.1975 bis 02.03.1978 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Von Oktober bis Dezember 1979 Operationen im Indischen Ozean zusammen mit dem RKR "Admiral Fokin" vom Projekt 58 der ,,Kynda" Klasse und BPK "Strogiy" mit einem Besuch in Haiphong, Vietnam vom 05.11. bis 09.11.1979.
Von April bis Juni 1981 Operationen im Indischen Ozean mit einem Besuch in Aden, Süd Jemen vom 26.05. bis 31.05.1981 gemeinsam mit KR "Aleksandr Suvorov" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse.
Am 08.03.1982 in die Reserve versetzt.

Am 25.04.1989 außer Dienst.
1990 durch einen Raketeneinschlag vor Kamtschatka versenkt.

AndreM1965

«ВЛИЯТЕЛЬНЫЙ» - Vliyatelnyy  – Serien-Nr.: 86

Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur

Am 29.10.1955 auf Stapel, am 10.05.1957 Stapellauf und am 06.11.1957 in Dienst der Seekriegsflotte.
Unterstellt der 175. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte (1961 umbenannt in 175. Brigade Raketenschiffe).
Vom 27.03.1960 bis 26.08.1961 in der Reserve.
Am 26.08.1961 der 173. Zerstörer Brigade unterstellt (1975 umbenannt in 173. Brigade U-Boot-Abwehrschiffe).
1968 Teilnahme an der Übung "Kamerton".
Von Mitte 1969 bis zum 26.11.1974 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok von der 79. Werftüberholungs- und Bau Brigade für Schiffe.
Vom 09.05.bis Dezember 1974 Operationen im Indischen Ozean mit einem Besuch in Male, Malediven vom 18.11. bis 26.11.1974.
1981 Operationen im Indischen Ozean.
1983 war eine Modernisierung geplante, welche aber annulliert wurde.

Am 12.08.1988 außer Dienst. Möglicherweise 1989 vor Kamtchatka nach einem Raketentreffer gesunken oder in Wladiwostok 1990 verschrottet.

AndreM1965

«ВЫДЕРЖАННЫЙ» - Vyderzhannyy – Serien-Nr.: 87

Gefertigt auf der Werft № 199 in Komsomolsk na Amur

Am 30.06.1956 auf Stapel, am 24.06.1957 Stapellauf und am 10.12.1957 in Dienst der Seekriegsflotte.
Unterstellt der 175. Zerstörer Brigade der Pazifik Flotte (1961 umbenannt in 175. Brigade Raketenschiffe).
Am 11.04.1958 erfolgte eine Fahrt mit der Route: Strelok – Kamtschatka – um Japan – Strelok.
Am 06.10.1959 Begleitung des Unterseebootes "B-62" vom Projekt AW-611 der ,,Zulu" Klasse während eines Raketenstarts der R-11FM in der Bucht Peter der Große, zusammen mit EM "Neuderzhimnyy" vom Projekt 56M der ,,Kildin" Klasse mit dem sowjetischen Staatsoberhaupt N. S. Chruschtschow und dem Marine Oberbefehlshaber Admiral S. G. Gorschkow an Bord.
Vom 17.11. bis 21.11.1959 Besuch in Jakarta, Indonesien zusammen mit KR "Admiral Senyavin" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse und EM "Vozbuzhdennyy" unter dem Befehlshaber der Pazifik Flotte Admiral W. A. Fokin.
Am 12.02.1962 Besuch vom sowjetischen Verteidigungsminister Rodion Jakowlewitsch Malinowski.
Von Juli bis August 1962 Begleitung des KR "Ordzhonikidze" vom Projekt 68bis der ,,Sverdlov" Klasse nach Indonesien.
Von September bis Oktober 1963 Operationen in der Nähe der Kurilen.
Am 07.03.1962 Besuch vom sowjetischen Kosmonauten German Titow.
Vom 10.04. bis 20.04.1964 erfolgte wieder eine Fahrt nach Indonesien mit KR "Ordzhonikidze".
Vom 20.01.1965 bis 21.01.1966 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft Dalzavod in Wladiwostok.
Vom 17.05. bis 03.06.1966 und vom 06.07. bis 25.07.1966 Operationen im Japan Meer.
Ab 31.08.1966 der 201. Brigade U-Boot Abwehrschiffe unterstellt.
Vom 15.10. bis 15.11.1966 Operationen im Philippinischen Meer.
Am 20.02.1967 umbenannt in "Dalnevostochnyy Komsomolets".
Vom 20.04. bis 04.05.1969 Operationen im Japan Meer.
Vom 12.04. bis 29.04.1970 Teilnahm am Manöver "Okean-70".
Vo 05.11.1970 bis 03.10.1972 Reparaturen und Modernisierung auf der Werft SRZ-178 in Wladiwostok.
Ab dem 02.01.1973 der 175. Brigade Raketenschiffe unterstellt.
Vom 25.04.1973 bis 11.06.1974 Operationen im Indischen Ozean mit Besuchen in Colombo, Sri Lanka vom 08.10. bis 14.10.1973 zusammen mit SKR "SKR-141" vom Projekt 50 der ,,Riga" Klasse und einem U-Boot vom Projekt 641 der ,,Foxtrott" Klasse, in Umm Quasr, Irak vom 20.12. bis 24.12.1973 zusammen mit einen Minensucher vom Projekt 266M der ,,Natya I" Klasse, einem Landungsschiff vom Projekt 1171 der ,,Alligator" Klasse und einem U-Boot vom Projekt 641 der ,,Foxtrott" Klasse jeweils unter Kapitän 1. Ranges W. P. Asejew, in Massaua, Äthiopien vom 13.02. bis 19.02.1974 zusammen mit PM "PM-125" vom Projekt 304 der ,,Amur" Klasse unter dem Brigadechef der 175. Brigade Raketen Schiffe der Pazifik Flotte Konteradmiral M. G. Putinzew sowie weiteren Besuchen in Aden, Süd Jemen, in Berbera, Somalia und in Madras, Indien zwischen März und April 1974.
Vom 11.04. bis 28.04.1975 Operationen im philippinischen Meer mit dem Verfolgen von Unterseebooten.
Im Juni 1976 Teilnahme an der Übung "Amur".
Ab 24.04.1979 der 193. Brigade U-Boot Abwehrschiffe unterstellt.
Ab 01.10.1983 in die Reserve versetzt.

Am 01.12.1992 außer Dienst und umbenannt in "PKZ-7".
1993 an Chinesisches Unternehmen verkauft und 1994 nach China zum verschrotten abgeschleppt.

AndreM1965

Projekt 56-EM/М und U - "Kildin" und "Kildin-mod" Klasse

MODIFIKATIONEN:

Projekt 56-EM (Kildin Klasse) - der erste Prototyp des Zerstörers, ausgestattet mit Anti-Schiff-Raketen KSSCH (1958)
Projekt 56-M (Kildin Klasse) - Serien Zerstörer, mit einigen Änderungen(1958)
Projekt 56-U (Kildin Mod. Klasse) – Modifizierte EM, mit dem Einbau des Flugkörpers P-15M und den Geschütztürmen AK-726

Gleich nach dem Zweiten Weltkrieg begannen Arbeiten an der Schaffung von Raketen-Systemen in der Sowjetunion. Eine gute Grundlage für diese Entwicklung waren die erbeuteten deutschen Raketen und Kampferfahrung ihrer Anwendung. Als die vielversprechendsten Prototypen wurden die HS-273 und HS-276 Flügelraketen der Firma "Henschel" von den sowjetischen Konstrukteure erkannt.
Im Jahr 1948 begannen die Forschungen an einer Reihe von Anti-Schiff-Raketen, an den Komplex PKR «Щука» (Tschuka) für die Marineflieger und Küstenbatterien.
In dieser Weiterentwicklung der deutschen Prototypen wurde vieles wie die Aerodynamische Konfiguration, die Kommandofernsteuerung, der Gefechtskopf und weitere technischen Lösungen übernommen. Das Antriebssystem wurde neu entwickelt. Anstatt der deutschen Flüssigkeits Raketentriebwerke haben die sowjetischen Konstrukteure ein Turbostrahlwerk gewählt. Doch aus opportunistischen Grünen bzw. Konjunkturgründen wurde die Entwicklung gestoppt.
Der ständige technologischen Fortschritt war die Basis für die Entwicklung des Schiffes.
Das ultimative Ziel einer Reihe von Entwicklungen war einfach und klar: Waffen auf Schiffen mit einer Verdrängung von 3.000 Tonnen um den Kampf mit großen Artillerieschiffen des Feindes zu umgehen, ohne in die Zone der Reichweite der gegnerischen Artillerie zu müssen.
Angesichts des damaligen Zustandes der sowjetische Seekriegsflotte und der Flotten der potentiellen Feinde war der Spruch üblich: "überholen, nicht aufholen".
Mit Beschluss des Befehlshabers der Marine und Minsudproma vom 25/26.07.1955 wurde das zentrale Konstruktionsbüro 53 (ZKB-53) gebeten, einen Zerstörer bewaffnet mit Raketen KSSCH, auf der Basis des Projektes 56 (EM Pr. 56) zu entwerfen.
Das experimentelle Schiff wurde der Zerstörer "Bedovyy" ("Бедовый"), auf der Werft 61 Kommunara in Nikolajew, welche mit dem Projekt 56 vertraut war.
Gleichzeitig erfüllte das ZKB-53 die technische Umrüstung des Projekts und so erhielt es die Nr. 56-EM (experimentell, modifiziert).
Die gemeinsame Entscheidung des Oberbefehlshabers der Seekriegsmarine und des Ministers Schiffbaus am 16. April 1956 sah für die Entwicklung des Pilot Projektes 56-M den Zerstörer "Bedovyy" ("Бедовый") vor.
Zur selben Zeit wurde an den Serien Schiffen vom Projekt 56M im Vergleich zum Projekt 56EM folgendes geändert: das Projekt 56EM bekam die 45-mm-Flak-Kanone AU-SM-20-ZiF, welche die automatische Kanone 57-mm AU-ZIF-75 ersetzte, beide Projekte hatten zwei zweifach Torpedoausstoßvorrichtungen 533 mm für den Torpedo TA DTA-53-56M, zwei Wasserbomberwerfer RBU-2500, Schutz vor Kernwaffen bzw. dessen Strahlung (PAZ) und es wurden Maßnahmen ergriffen um die Stabilität des Schiffes zu verbessern.
Der Chefkonstrukteur des Schiffes für den Entwurf 56-EM (M) war O.F. Jakob und die Gruppe zur Beobachtung von der Marine wurde geleitet von Ingenieur Kapitän 1. Ranges W.S. Awdejew.
Das Schiffbau Projekt 56-M unterschied sich von dem Basisschiff des Projektes 56 relativ wenig. Anstelle der 130-mm und 45 mm Kanonen erfolgte Achtern der Aufbau für die Startvorrichtung des Flugkörpers und der Raum zur Vorbereitung des Flugkörpers.
Zur Verbesserung des Erfassungsbereichs für das Radar wurde der Mast erhöht und dessen Aufbau etwas verändert.
Des weiteren gab es nur zwei zweirohrige Torpedosätze (533 mm TA PTA-53-56M) mittschiffs.
Die wichtigste Waffe des Zerstörers war eine Antischiff Rakete KSSCH (NATO- und US-Klassifizierung: SS-N-1 ,,Scrubber") mit einer Reichweite von 20 bis 130 Sm, Startvorrichtung 270° schwenkbar.
Der Flugkörper wurde mit einem aktiven Suchradar mit einer Reichweite von etwa 20 Meilen geliefert und war völlig autonom im Flug. Es war möglich Ziele auf Land und See zu bekämpfen.
Insgesamt verfügte das Schiff bis zu acht Raketen KSSCH, von denen sieben im FK Magazin unter Deck und eine im Klarmachraum auf dem Oberdeck untergebracht waren.
Die Feuerleiteinrichtung "Кипарис-56М" ("Kiparis-56M") gewährleistet die Datenerfassung und Bearbeitung der Informationen für Startanlage und für die Rakete.
Neben dem Erhalten der Informationen von den Schiffsquellen waren auch Informationen von den Meer- und fernen Uferposten vorgesehen, was für das Schießen über den Horizont hinaus notwendig war.
Die Artillerie bestand aus vier automatischen 57-mm Kanonen ZIF-75. Die Daten für die Kanonen lieferte das Feuerleitradar, "Fut-B." (NATO-Klassifizierung Hawk Screech)
Die wichtigsten Anti-Schiff-Waffen waren die neu montierten Doppel-Rohr 533-mm Torpedorohre. Diese Vorrichtungen unterscheiden sich von denen des Projektes 56 nicht nur die Anzahl der Rohre, sondern auch durch die Zunahme der Länge und anderer struktureller Merkmale.
Ergänzt wurde die ASW Waffen durch zwei reaktive Wasserbomben Werfer RBU-2500.
Zum ersten Mal auf den Schiffen dieser Klasse wurden akustische Hochgeschwindigkeits Wächter (?) (BOKA) platziert, um gegen akustische Torpedos und Minen zu schützen.
Zur Unterwasser-Zielerfassung waren Sonare "Herkules-2M" («Геркулес-2М») installiert.
Als wichtigstes Mittel zur Erkennung und Zielsuche, hatte der Zerstörer vom Projekt 56-M eine Radar-Erkennung von Luft- und Oberflächenzielen vom Typ "Fut-N" («Фут-Н», NATO-Klassifizierung ,,Knife Rest"), eine Radar-Erkennung von Oberflächen- und niedrig fliegenden Luftzielen vom Typ "Rif Tsch" («Риф-Щ») und das Feuerleitradar für die Raketen vom Typ "Zalp-Tsch" («Залп-Щ»).
Der Entwurf des Zerstörers 56-M zeigt, dass seine Zusammensetzung und Kampffähigkeiten sich radikal (und nicht nur in Bezug auf den Raketenkomplex) zum Projekt 56 unterschied.
Die Fahrqualitäten und Arbeit des Antriebsaggregates bestand der Zerstörer mit Bravour. Die volle Geschwindigkeit betrug 39 Knoten, das heißt 1,5 mehr als angegebenen.
Der Zerstörer (EM) "Prozorlivyy" ("Прозорливый") kann als das erste Schiff des Projektes 56M angesehen werden.
Im Westen werden diese Schiffe unter der Bezeichnung ,,Kildin" Klasse geführt.

Modifikation: Wie oben erwähnt, unterschieden sich die Schiffe vom Projekt 56-EM und 56-M durch kleinere architektonische Lösungen wie schlankere Schornsteine, höhere Masten und es gab keine Distanz-Sichtung SVP-42-50. Darüber hinaus bekam das Projekt 56-EM statt der Flak 57-mm ZIF-75 (4 x 4 57mmm/L70 "57-мм АУ ЗиФ-75") die automatischen 45-mm-Flak-Kanonen SM-20- ZIF (4 x4 45mm/L85 ,,45-мм АУ СМ-20-ЗиФ") mit insgesamt 16 x 1000 Schuß.
Drei Schiffe wurden modernisiert: EM "Neulovimyy" ("Неуловимый") im Jahr 1972, "Bedovyy" ("Бедовый") im Jahr 1973 und "Prozorlivyy" ("Прозорливый") im Jahr 1977 zum Entwurf 56-U mit der Installation von 4 Einzelstartern je um 18° aufgerichtet mit dem neuen PKRK P-15M "Termit" Flugkörper (NATO- und US-Klassifizierung: SS-N-2C "Styx-mod") – Reichweite 20 bis 145 Sm – sowie achtern mit zwei Lafetten AK-726 (76,2mm/L59) mit je 2 x 500 Schuß. Daneben wurde die Funktechnische Ausrüstung verbessert.
Im Westen wurden diese Schiffe als Kildin-Mod. Klasse bezeichnet.

Bauprogramm: Der erste Zerstörer vom Projekt 56 wurde auf der Nord Werft 61 Kommunara (№ 445) am 1. Dezember 1953 auf Stapel gelegt und das experimentelle Projekt 56-EM bzw. der Umbau war am 30. Juni 1958 fertiggestellt, ehe es kurz darauf in Dienst genommen wurde und in die Schwarzmeer Flotte eingegliedert wurde.
Der erste Serienzerstörer vom Projekt 56-M "Prozorlivyy" wurde am 1. September 1956 im Schiffsbaubetrieb 61 Kommunara auf Stapel gelegt.
1958 war der Bau von zwei weiteren Zerstörern des Prospektes 56. beendet: "Неуловимый " (in Leningrad) und "Неудержимый " (in Komsomolske-na Amur).
Parallel mit dem Bau von Zerstörern des Entwurfs 56-M wurde das Design des neuen Schiffes mit zwei Flugkörperkomplexen KSSCH mit der Nr. 57 durchgeführt. So waren die Schiffe des Projektes 56-M der Übergang vom Projekt 56 zum Projekt 57.
Deshalb wurde ihre Zahl auf vier (einschließlich des Prototyps Pr.56-EM) Einheiten begrenzt. Das fünfte Schiff wurde nicht fertiggestellt.

Am 19. Mai 1966 wurden alle Schiffe in dieser Serie umgegliedert in große Raketen Schiffe BRK (große Raketenschiffe) und in den 1970er Jahren wieder als BPK (große UAW-Schiffe), ehe sie kurz darauf wieder als BRK klassifiziert wurden.
19.05.1966 klassifiziert als BRK
01.02.1977 klassifiziert als BPK
aber 03.08.1977 wiederklassifiziert als BRK

Schiffe des Projektes 56M waren die ersten sowjetischen Flugköper Zerstörer.
Die ,,Kildin" und ,,Krupnyy" Klasse wurden im Zuge der <<Anti-Träger-Konzeption>> entwickelt. Ein Horizontüberschreitender Einsatz mit dem FK SS-N-1 ,,Scrubber" war nicht möglich und die Hauptbewaffnung störanfällig. Des weiteren bietete das Projekt keine stabile Startplattform. Allerdings ermöglichte dieser Zerstörertyp der sowjetischen Marine und dessen Konstrukteure die Sammlung von Informationen und Erfahrungen mit Seeziel-Flugkörpern für die weitere Zukunft. So gesehen war u.a. dieser Zerstörertyp eine technische Zwischenlösung in jener Zeit.
Die Schiffe dieser Serie waren bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion in der Marine in Dienst.
EM "Неудержимый" wurde 1986 zu einem Ausbildungsschiff umgerüstet.
Der letzte Zerstörer vom Projekt 56-M, die "Prozorlivyy" ("Прозорливый") wurde von der Marine im Jahr 1991 außer Dienst gestellt.




olpe

#57
Hallo,
neben den genannten Projektindizes 56EM, 56M und 56U existierte davor noch das Projekt 56E, nach dem die "BEDOVYY" ursprünglich umgebaut wurde. Dieses Projekt beinhaltete die Beibehaltung der Bewaffnungsstruktur des Projektes 56 auf der Back (siehe auch post: http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,16862.msg187021.html#msg187021). Augenscheinlich aus Stabilitätsgründen nahm man davon Abstand und die "BEDOVYY" Projekt 56E gelangte dann als "BEDOVYY" Projekt 56EM in den Flottendienst.
Unten eine Skizze: oben das Projekt 56E, unten das Projekt 56EM. Des weitern einige Impressionen vom Flugkörper der Schiffsserie (Q: Slg. OLPE)
Grüsse
OLPE

AndreM1965

«БЕДОВЫЙ» - Bedovyy – Serien-Nr.: 1204

Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.

Am 01.12.1953 auf Stapel, am 31.07.1955 Stapellauf und am 30.06.1958 fertiggestellt und in Dienst der Seekriegsflotte als Projekt 56-EM.
Ursprünglich erfolgte ein Umbau zum Projekt 56E, ehe man es als Projekt 56-EM fertig stellte.
Möglicherweise unterstellt der 30. Division Überwasserschiffe der Schwarzmeer Flotte.
Die "Bedovyy" war der erste Flugkörper Zerstörer der sowjetischen Marine.
Am 16.02.1957 Abschuß einer Rakete auf das Zielschiff "Eriwan" und am 02.10.1958 auf ein alten Koloss vom Projekt 82 der ,,Stalingrad" Klasse.
1960 erfolge eine Artillerie und Raketen Übung.
1961 taktische Übung und 1964 folgte eine weitere.
1965 Reparaturen.
Am 07.11.1965 Teilnahme eine einer Flotteparade in Sewastopol.
Ab dem 19.05.1966 klassifiziert als BRK.
Ab dem 31.03.1969 unterstellt der 150. Brigade Raketenschiffe.
1969 Operationen im Atlantik und im Karibischen Meer mit Besuchen in Havanna, Kuba vom 20.07. bis 27.07.1969 zusammen mit RKR "Grosny" vom Projekt 58 der ,,Kynda" Klasse, in Fort-de-France, Martinique vom 06.08. bis 08.08.1969 ebenfalls mit RKR "Grosny" unter dem Divisionschef der 30. Division Überwasserschiffe der Schwarzmeer Flotte Konteradmiral S.S. Sokolan, in Bridgetown, Barbados vom 09.08. bis 11.08.1969 gemeinsam mit RKR "Grosny", VT "Lena" vom Projekt 577 der ,,Uda" Klasse und PB "Tobol" vom Projekt 1886 der ,,Urga" Klasse unter Konteradmiral S.S. Sokolan und später in Gibraltar mit der Rückkehr in Sewastopol im September 1969.
Vom 13.05. bis 17.05.1970 Besuch in Lagos zusammen mit RKR "Dzerzhinskiy" vom Projekt 70-E der ,,Sverdlov-SAM" Klasse unter Konteradmiral S.S. Sokolan.
Ab dem 01.06.1970 unterstellt der 11. Brigade U-Bootabwehr Schiffe.
Vom 07.10.1970 bis 15.07.1971 Operationen im Mittelmeerraum, hauptsächlich vor der Küste Ägyptens mit Gefechtsausbildung und gleichzeitig mit der Unterstützung für die Streitkräfte Ägyptens und Syriens während des Nahost-Konflikts zeigend. Am 09.11.1970 Begegnung mit der HMS "Ark Royal" und einem Besuch in Alexandria und oder Port Said, Ägypten.
Vom 18.07.1972 bis 25.01.1974 Modernisiert bzw. Umbau zum Projekt 56U auf der Werft № 445 in Nikolajew.
Am 26.01.1973 klassifiziert als BPK.
Ab Januar 1974 unterstellt der 70. Brigade U-Bootabwehr Schiffe.
Am 28.08.1974 Abreise aus Sewastopol für eine Übung, aber am 30.08.1974 Beteiligung an Rettungsmaßnahmen für die sinkende BPK "Otvazhnyy" vom Projekt 61 der ,,Kashin" Klasse.
1976 erfolgte eine Übung.
Am 28.06.1977 wieder klassifiziert als BRK.
1978 erfolgte wieder eine Übung.
Vom 23.04.1981 bis 14.05.1986 Reparaturen und Modernisierungen auf der Werft Sevmorzavod in Sewastopol.

Am 25.04.1989 außer Dienst und später in der Nähe von Inkerman verschrottet.






AndreM1965

«ПРОЗОРЛИВЫЙ» - Prozorlivyy – Serien-Nr.: 1210

Gefertigt auf der Werft № 445 in Nikolajew, SUDOSTROITELNYY ZAVOD imeni 61 KOMMUNARA.

Am 01.09.1956 auf Stapel als Projekt 56, am 30.07.1957 Stapellauf und am 30.12.1958 fertiggestellt als Projekt 56M und in Dienst der Seekriegsflotte.
Möglicherweise unterstellt der 30. Division Überwasserschiffe der Schwarzmeer Flotte.
Am 31.10.1958 erfolgte der erste Raketenstart (SS-N-1 "Scrubber").
Im Juni 1961 Raketenschießen auf einen alten Zerstörer des Projektes 7U der ,,Soobrazitelny" Klasse zusammen mit der alten "Admiral Nakhimov" ursprünglich vom Projekt 68 der ,,Sverdlov" Klasse (diese wurde umgebaut mit einer Startrampe SM-58 für Tests mit dem Flugkörper "Strela" zum Projekt 67-EP).
Am 19.05.1966 klassifiziert als BRK.
1968 Teilnahme an einer Übung.
Ab dem 31.03.1969 unterstellt der 150. Brigade Raketenschiffe.
Im April 1970 Teilnahme am Manöver "Okean-70".
1972 erfolgten Operationen im Mittelmeer.
Ab 24.11.1973 bis Dezember 1976 Modernisiert bzw. Umbau zum Projekt 56U auf der Werft № 445 in Nikolajew.
Am 01.02.1977 wieder klassifiziert als BPK, aber ab dem 03.08.1977 dann wieder als BRK klassifiziert.
Von Dezember 1977 bis Januar 1978 Operationen im Atlantik und vor der Küste von Guinea mit Besuchen in Konakry, Guinea.
Am 25.09.1978 der Baltischen Flotte übertragen und der 76. Zerstörer Brigade unterstellt.
Vom 14.06. bis 18.06.1979 Besuch in Helsinki, Finnland zusammen mit EM "Nastoychivyy" vom Projekt 56A der ,,Kotlin SAM II" Klasse unter dem 1. Stv. Befehlshaber der Baltische Flotte Vizeadmiral I.M. Kapitanez.
Vom 01.11. bis 31.12.1979 Operationen in der Nähe von Angola mit einem Besuch in Luanda in dieser Zeit. Außerdem erfolgte im Jahr 1979 ein Besuch in Cotonou, Benin und in Konakry gemeinsam mit "BDK-69" (evtl. Projekt 1171 der ,,Alligator-Klasse" von der Brigade 197. Landungs Schiffe der Schwarzmeerflotte)
Im September 1982 Beobachtung der NATO-Übung "Northern Wedding" in der Nordsee und der Verfolgung der USS "Amerika" und USS "Guadalcanal".
1983 erfolgte die 4. Geschwaderfahrt der "Vereinten Ostseeflotten des Warschauer Vertrages" vom 01.08.1983 bis zum 30.08.1983 in der Ostsee, Nordsee und Nordatlantik, gemeinsam mit Schiffen der Volksmarine der DDR: KSS "Rostock", dem Tanker "Usedom" und dem Versorger "Darss", von der Baltischen Flotte: EM "Nastoychivyy" vom Projekt 56A der ,,Kotlin SAM II" Klasse, den Tankern "Lena" und "Yakhroma" und von der Polnische Seekriegsflotte: der Zerstörer "WARSZAWA" (ex sowj. "Spravedlivyy") vom Projekt 56A der ,,Kotlin SAM II" Klasse und das Rettungs- und Bergungsschiff "Piast.
Im Oktober 1985 in die Reserve versetzt.

Am 24.06.1991 außer Dienst. Im Oktober 1992 in Liepaja halbgesunken und 1994 wieder gehoben und verschrottet.

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