Die letzten schweren Kreuzer der DKM

Begonnen von halina, 10 März 2013, 18:59:21

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halina

Nach Angaben von history of war erhielt die "Blücher" zwei 28 cm -Treffer von den
alten Krupp-Kanonen , dann noch 20 Granattreffer vom Kaliber 15cm die das Mittel-
Schiff verwüsteten und anschliessend mit einen Zweifach-Torpedofächer der traf
und das schreckliche Ende besiegelte .
                                                                                    Gruss Halina
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Urs Heßling

"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Snuffy

Hallo, ihr zwei, viele dank, für die Antwoten. MFG. Willi.

RePe

#48
@Benjamin:
ZitatHallo Urs, der link bzw. Dessen Inhalt ist mir bekannt. Ich spielte mit meiner Frage eher auf den originalen Wortlaut der Denkschrift "seekriegführung gegen England" von 1938(?) von Heye an. Insbesondere interessiert mich zusätzlich noch für diesen thread hier das exakte Datum zum einen für die Verfassung und zum anderen für die Veröffentlichung dieser Schrift.

Meine zugegebenermaßen bisherige kurze recherche hat keine Denkschrift zu Tage gefördert

Ob diese Denkschrift irgendwo in den Weiten des Internets abrufbar ist, weiss ich nicht und es fehlt mir auch die Zeit für eine eingehende
Suche. Aber ich hab' das Ding "in Papier" und weiss wo es auf diese Weise einzusehen ist, nämlich:
Die Denkschrift ist abgedruckt im Werk von Michael Salewski "Die deutsche Seekriegsleitung 1935-1945", Bd. III: Denkschriften und Lage-
betrachtungen 1938-1944, erschienen bei Bernard & Graefe, Verlag für Wehrwissen, Frankfurt/M., 1973.
Das Dokument hat den Titel "Seekriegführung gegen England und die sich daraus ergebenden Forderungen für die strategische Zielsetzung
und den Aufbau der Kriegsmarine", Datum 25. Oktober 1938. Die abgedruckte Endfassung erhielt den Charakter einer verbindlichen
Weisung für die weitere Planung aller beteiligten Ressorts der Kriegsmarine.
Auch beim Bundesarchiv/Militärarchiv liegt diese sog. "Heye-Denkschrift" vor unter dem Signum "BA/MA M Box 39, PG 34181".
Ich habe mir das Salewski-Buch vor Jahren per Fernleihe besorgt und daraus die Denkschrift kopiert.
Sie hat 35 Seiten DIN A 5, deshalb (und aus Copyright-Gründen) kommt scannen nicht in Betracht.

Ich hoffe ich habe dennoch damit dir und allen interessierten Foristen ein bisschen weiterhelfen können.

     RePe

Benjamin

Danke RePe für diese Informationen :) Ich werde morgen mal in meiner Universitätsbibliothek nachschauen ob das Buch von Salewski dort vorhanden ist
If there's more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.

Herr Nilsson

Zitat von: halina am 10 März 2013, 18:59:21
Nachdem bereits ein Thema über die Panzerschiffe der Kriegsmarine besteht , soll
hier kurz über die 3 Einheiten einige Angaben in Verbindung mit den nachstehenden
Fotos gemacht werden die nach Aufkündigung des Flottenvertrages mit GB nach
1935 gebaut wurden, jedoch ohne die historisch bekannten Ereignisse .
                                                                                                  Gruss Halina


Habe ich was verpasst?
Gruß Marc

Baunummer 509

Zitat von: RePe am 12 März 2013, 20:03:30
...
Bei der Untersuchung, ob die für PRINZ EUGEN bestimmten Kessel in den drei Kesselräumen aufgestellt werden können, ergeben sich bald Zweifel, die anhand eines bei Blohm & Voss aufgebauten Holzmodells im M 1 : 1 behoben werden: Der gegenüber ADMIRAL HIPPER geringere
Kesseldruck verlangt grössere Abmessungen und grösser dimensionierte Hilfsmaschinen zum Betreiben der Kessel. Eine Lösung kann nur
in der Verlängerung oder bzw. und Verbreiterung der Kesselräume gefunden werden. Die Vereinheitlichung des Rumpfes muss aufgegeben
werden. Das führt dazu, dass im Bereich der Kesselanlage und zwangsläufig auch der Turbinenräume PRINZ EUGEN gegenüber den beiden
älteren Schwestern um 2,40 m länger ist.
...

Damit konnte meines Wissens auch der bei Admiral Hipper begangene Fauxpar, die 2 Turbinen der Seitenwellen im selben Raum (ohne trennendes Schott) aufzustellen, korrigiert werden. So kam es auf Admiral Hipper dann auch zu einem Brand, der temporär gleich 2 Turbinen ausfallen ließ.

Gruß

Sebastian

halina

Hallo Herr Nilsson , diesen Thread begonnen am 15.2.2012 kann man aufrufen unter
dem Titel "Die Panzerschiffe der Kriegsmarine" .
                                                                                       Gruss Halina
             

" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Herr Nilsson

ich meinte eher den Passus:

Zitat...nach Aufkündigung des Flottenvertrages mit GB...

War das nicht 1939?
Gruß Marc

halina

Moin , mit Ausrufung der KM zum 1.6.1935 durch AH wurde auch zeitgleich das
Flottenabkommem mit GB gekündigt , so meine Information .
                                                                                          Gruss Halina
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Urs Heßling

moin,

Zitat von: halina am 14 März 2013, 17:50:11
.. mit Ausrufung der KM zum 1.6.1935 durch AH wurde auch zeitgleich das Flottenabkommem mit GB gekündigt , so meine Information .
Da geht es ein wenig durcheinander.
Am 1.6.1935 wurde die Bezeichnung der Seestreitkräfte in "Kriegsmarine" geändert ... ausgerufen ?  Nö.
Am 18.6.1935 wurde das deutsch-britische Flottenabkommen (grob: 35 %) geschlossen.
Am 28.4.1939 wurde das Abkommen durch H. gekündigt.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

Peter K.

Der diplomatische Notenaustausch zum deutsch-britischen Flottenabkommen datiert vom 18. Juni 1935.
Dieses Abkommen wurde von deutscher Seite am 28. April 1939 aufgekündigt!

Literaturempfehlung:
Norbert Theodor WIGGERSHAUS,
Der deutsch-englische Flottenvertrag vom 18.Juni 1935
England und die geheime deutsche Aufrüstung 1933-1945
Bonn, 1972

edit: ... zu langsam!  :wink:
Grüße aus Österreich
Peter K.

www.forum-marinearchiv.de

halina

Hallo Urs , danke für Deinen Beitrag , möchte es dann so formulieren:Kriegsmarine
war die offizielle Bezeichnung der Seestreitkräfte , nachdem die Reichsmarine am
1.6.1935 umbenannt wurde . Gleichzeitig wurde aus der bisherigen Marineleitung
das Oberkommando der Kriegsmarine . Ich möchte mich korrigieren , nicht das
Abkommen mit GB ,sondern das Versailler Diktat wurde mit dem Vertrag über das
neue mit GB ausgehandelte Flottenstärkeverhältnis ausser Kraft gesetzt , so dass
mit diesem Abkommen vom 18.6.35 wie von Dir schon erwähnt das Stärkeverhältnis
von 35% jeder Schiffsklasse und 45% der U-Boot-Tonnage festgelegt wurde .
                                                                                         
                                                                                         Grüsse Halina
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                      Phil Borman

Götz von Berlichingen

Zitat von: halina am 12 März 2013, 21:36:41
Moin , hier ein Foto von der "Admiral Hipper" nach dem Lancaster-Bomberangriff am
9./10. April 1945 auf Kiel . Foto von der Royal-Navy (public domain)
                                                                                                Gruss Halina

Hier ein Farbbild:

http://www.spiegel.de/fotostrecke/zweiter-weltkrieg-in-farbe-britische-propaganda-fotos-fotostrecke-160477-11.html

juergenwaldmann

Einen sehr interessanten Link erhielt ich von einem ru Modellbauer :

http://seawarpeace.ru/deutsch/kreuzer/01_main/08_hipper.html

Nur mit dem translate Programm kann ich auch lesen .
LG  jürgen

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