Das schöne und seltene Foto!

Begonnen von hillus, 09 April 2013, 00:20:31

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halina

Hallo Hillus, schöne Museumsbilder , bei Bild #7 dürfte es sich wohl um eine Wasserbomben-Wurfvorrichtung handeln , bei den
Geschützen sind 2 Ausführungen zu sehen , einmal das Schneider-Creusot 130 mm-Geschütz und das nach 1951 eingebaute
russische 100 mm-Geschütz nach einer Waffen-Umstellung und Modernisierung der "ORP BURZA" , ohne Gewähr .
                                                                                                                                                                                     Gruss Halina
Hier noch ein Foto vom Zerstörer im Museumshafen nach 1960 , ab 1977 verschrottet
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Urs Heßling

#436
moin,

Zitat von: halina am 05 Mai 2013, 18:25:09
Bild # 4  Die 3 Einheiten bei einem Besuch in Port Said 1905 vor Anker liegend
Wenn Ort und Zeitpunkt stimmen sollten, war dies kein einfacher "Besuch".
Die 3 Küstenpanzer gehörten mit dem Linienschiff Nikolai I und dem Kreuzer Vladimir Monomakh zum 3. Pazifischen Geschwader unter Admiral Nebogatov, das im Russisch-Japanischen Krieg 1904-05 dem 2. Pazifischen Geschwader unter Admiral Roschestwenskij auf dem Weg nach Fernost zur (zweifelhaften) Verstärkung nachgeschickt wurde, anders als dieses den Weg durch Mittelmeer und den Suezkanal nahm und dann mit in die Schlacht von Tsushima am 27.5.1905 fuhr. Die Schiffe des 3. Geschwaders (außer Monomakh und Ushakov) überlebten die Niederlage, weil Nebogatov in aussichtsloser Lage kapitulierte anstatt mit wehender Flagge und Hunderten von Matrosen unterzugehen  top  Das ist Marinegeschichte !

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

kgvm

Urs, der Ort ist mit Sicherheit korrekt, das Gebaüde der Suez-Kanal-Verwaltung ist gut sichtbar:
http://images-00.delcampe-static.net/img_large/auction/000/215/839/961_001.jpg
Und meines Wissens waren die drei alten "Bügeleisen" zu keinem anderen Zeitpunkt in Port Said.

Urs Heßling

moin, KG

Danke  :MG:   Tja, Bilder haben eben manchmal auch eine (längere) Geschichte  :wink:

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

RonnyM

Anfrage an Jochen: Sind die Hinweisschilder im Museum Kolberg auch in Deutsch   :?

Grüße Ronny
...keen Tähn im Muul,
over La Paloma fleuten...

hillus

#440
Moin Ronny,

die Hinweisschilder waren auch in DEUTSCH!!!
Kurz zur Fotoreihenfolge:
1. Das demontierte 130mm Geschütz der BURZA
2. Der demontierte Dreibeinmast der BURZA
3. WaBo-Werfer der BURZA
4. E-Meßstand der BURZA
5. diverse Torpedos und Minen
6. Das zuletzt auf der BURZA verwendete sowjetische 100mm-Geschütz
7. Ja, dieser tolle Behälter war unbeschriftet, weist aber auf eine Trainungsstation für U-Boote, oder auf eine Leckwehrstation oder auf einen Druckbehälter hin. Da aber links unten so eine Art Auslaufrohr zu sehen ist, wird diese Variante wohl ausfallen bzw. dürfte nicht richtig sein. Vielleicht können sich hier auch andere zu diesem Behälter äußern.
8. Der E-Meßstand und das 130mm-Geschütz der BURZA von der anderen Seite

Übrigens, die Fotos wurden von mir im Juli 1993 gemacht! Ich hatte aber auch das Glück, dass damals fast der gesamte Stützpunkt in Kolobrzeg mit Schiffen gefüllt war. Vielleicht werde ich dazu auch eine Fotoserie starten. Außerdem lagen da auch etliche Grenzboote.

Bis dahin!

Jochen

Hastei

hallo,
hier ein Bild,bei dem Urs das Herz aufgehen muß !
Ich schätze mal es müsste so Anfang der 60er Jahre gewesen sein,als diese norwegischen Schnellboote bei spiegelglatter See ihre volle Kraft entfalten konnten.
So um die 40 Kn ?

Gruß Hastei

Big A

@Hastei

Schööööön!

Geht nix über das entspannte Gleiten auf dem Ententeich 8-) :-D

Axel
Weapons are no good unless there are guts on both sides of the bayonet.
(Gen. Walter Kruger, 6th Army)

Real men don't need experts to tell them whose asses to kick.

Spee

@Hastei,

wandelt irgendwas bei dir automatisch alle .jpg in .pdf um?
Servus

Thomas

Suicide Is Not a War-Winning Strategy

Hastei

.dieses Foto habe ich aus Südamerika mitgebracht.
Sind es brasilianische oder argentinische Zerstörer ? Ich weiß es nicht mehr.
Gruß Hastei

Spee

Servus Hastei,

Argentinier (schönes Photo  top ).
Vorn "Misiones" (11 / brit. A-I), hinten "Espora" (21 / am. Fletcher).
Servus

Thomas

Suicide Is Not a War-Winning Strategy

hillus

Hallo,

bei der Fotoserie vom Museum in Kolobrzeg (ex deutsch Kolberg) äußerte ich die Absicht, auch die anderen Fotos hier noch zu zeigen.
Der polnische Marinestützpunkt liegt am Anfang des Seekanales gegenüber dem Leuchtturm. Während die Grenzboote an einem Kai im Seekanal festmachten, waren die Kampf- und die Hilfsschiffe, außer dem Bergungsschlepper MACKO, in einem einlaufend an Steuerbord befindlichen kleinen Liegeplatz bzw. Hafenbecken. Das Ganze geschah im Juli 1993.
Das damalige Kolobrzeg war schon in wesentlichen Teilen und dem historischen Vorbild wieder aufgebaut. Neubauten fügten sich harmonisch ein. Alle Kriegsruinen waren abgerissen, sodaß tw. noch viele Bebauungslöcher, also freie Bauflächen vorhanden waren. Am Leuchtturm war ein Fischrestaurent, dass seines Gleichen suchte. Es sah von außen nach nichts aus, aber der Fisch,hm,hm!! :-P :-P

Nun aber Schluß mit dem Essen, jetzt wollen wir Fotos sehen.

hillus

hillus

Nun noch der Rest von drei Fotos, die auch Grenzboote zeigen.

hillus

hillus

In einem PM-Austausch zum Foto N° 7 des Museums in Kolobrzeg bekam ich von Olpe diese nette Antwort!

Hallo Jochen,
das sind sehr schöne Bilder ... Vor einigen Jahren bei einer Durchfahrt durch Kolberg bin ich am Museum vorbei, war aber leider noch nicht drin ...  http://muzeum.kolobrzeg.pl/

Der Behälter auf dem Foto sieht mir sehr nach einem Trainingsgerät für den (nassen) Ausstieg aus einem havarierten U-Boot aus ... sozusagen ein Mini-Tauchtopf ... Trainees rein, Luke dicht, Wasser marsch ... Tauchretter anlegen ... Luftfalle herunterlassen ... aus der Luke aussteigen ... Die Außenspanten deuten darauf hin, dass möglicherweise auch das Arbeiten/Trainieren unter Überdruck geübt werden konnte ...
Viele Grüsse
Olpe

olpe

Zitat von: Urs Heßling am 01 Mai 2013, 19:57:07
Frage an den Bildeinsteller :Was bedeutet die bei dem rechts im Bild sichtbaren Boot (Nummer 322) gesetzte Flagge (internationales Flaggenalphabet: YANKEE) ?  Dienst als "Wachboot" des Geschwaders/ der Flottille ?
Hallo @urs,
interessante Frage ... hier noch mal der Link zum Post & Bild
http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,19340.msg217495.html#msg217495

Obgleich ich einen ehemaligen Kommandanten eines Minensuchers gefragt habe und dieser wiederum ihm bekannte Signäler konnte der Sinn der Flagge nicht so wirklich ermittelt werden  :?

Das Wachschiff einer VM-Abteilung setzte die Flagge "J" nach internationalem Flaggenstell bzw. "R" nach Flaggenstell der VM  --/>/> Bild.
Die Flagge "Y" bzw. "2. Zusatzflagge"  --/>/> Bild könnte auf das s.g. "diensthabende Geschütz" hindeuten, wenn eine andere Einheit als das Wachschiff hierzu befohlen worden war ...
Hier muss noch genauer recherchiert werden ...
Grüsse
OLPE


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