mein Urlaub in Norddeutschland

Begonnen von Hastei, 04 August 2013, 11:04:45

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Hastei

weiter ging es nach Miedzyzdroje (Polen). Von da aus Tagesbesuch nach Swinemünde.
Wollte u.a. auch mal sehen, wo die Lützow ihr Ende fand. Ich fand den Platz nicht,war auch zu Fuß nicht mobil genug.
Während der Überfahrt mit der Fähre sah ich auch einige graue Schiffe der poln. Marine.

Hastei

#31
Hartmut wird bestimmt wissen , welche Zossen das waren.
Und dann sah ich den Leuchtturm von Swinemünde. Da musste ich auch hin. Vom Parkplatz, vorher wieder mit der Fähre zurück, waren es gefühlte 10 Km bis wir endlich am Turm waren. Er ist einer,wenn nicht gar der höchste Leuchtturm Europas.
Dann las ich 300 Stufen !!! Das hätte mein Ende sein können !Wie ich oben ankam hätte ich ein Sauerstoff Zelt gebrauchen können .Ganz weiche Knie hatte ich. Aber der Ausblick,einfach toll.

Hastei

#32
links und rechts der Durchfahrt sind zwei alte Festungen. Die rechte ist ein Museum. Von dort hörte man Knallen und Rufen. Dort spielten sie "Krieg " verrückte Typen,auch Briten darunter. Ich sah einen "verkleideten " Schotten. Ist schon komisch , Rock an und Uniforn.
Als ich endlich wieder die Wendeltreppe runter unten ankam, drehte ich mich noch eine Weile wie ein Kreisel. Zum Besuch der Festung fehlte mir die Kraft,denn wir mussten ja noch wieder die gefühlten 10 Km zum Auto zurück. Auf dem Rückmarsch kam uns ein Transporten entgegen, der den "kämpfenden " Soldaten zwei alte franz. Panzer brachte. nee,nee, war es so alles gibt.
es grüßt der Hastei

Trimmer

Harald - wenn ich es richtig in Erinnerung habe siehst Du vom Leuchtturm auch direkt auf die alten Bunkeranlagen  - waren mal begehbar aber ob jetzt noch  :/DK: Irgend wo da war auch ein kleines Museum

Gruß - Achim - Trimmer 
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

halina

Hallo Hastei , danke für die schönen Bildberichte , da werden Erinnerungen wach . Gleich hinter dem Leuchtturm war einer der
schönsten Badeorte , nämlich Osternothafen , nach dem Krieg plattgemacht , da an dieser Stelle von Polen ein neuer Hafen gebaut
werden musste , da alle Hafen und Marineanlagen von der Roten Flotte zur alleinigen Nutzung in Beschlag genommen wurden .
Ein weiteres Foto zeigt die Hafenfähre mit der man kostenlos übersetzen kann , gerade einlaufend ein Fährschiff welches die
Verbindung Swinemünde - Ystad in Schweden bedient . Osternothafen war auch der Heimathafen nach 1942 für unsere Zielschiffe
"Hessen" und "Zähringen" , direkt am Kai vor dem Leuchtturm .
                                                                                                                                                Viele Grüsse Halina
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Trimmer

Hallo Günter - waren diese Bunkeranlagen da auch schon da - sah mir so "wehrmachtsmäßig " oder sogar älter aus. Wenn die "Hessen " oder "Zähringen " dort gelegen haben müßtest Du ja auch die Umgebung von damals kennen

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

smutje505

#36
Hallo Harald.............hallo Hartmut,
danke für Deinen schönen Bericht.  Das sind alles Orte, die ich nicht kenne und unbedingt            auch sehen möchte. Jetzt kommt aber erst der verdammt lange Winter und den müssen                wir erst abwettern.
Es grüßt der Hastei

so mein Harald der Winter ist vorbei und nun warst du auch in Misdroy und Swinemünde was mich am meisten freud.Deine Bilder sind bei den "Grauen" fast indentisch mit dem aus meinem Bericht -Impressionen Swinemünde-Misdroy.
@Achim ...die Bunkeranlagen sind noch vom Kaiser
Die Swinemünder Festungen wurden wieder stärker besetzt; das beweisen Inschriften, die von deutschen Soldaten in den Jahren 1929 - 1930 in die Mauern der Festung eingekratzt wurden. In der ständig wachsenden Garnison dienten viele bekannte Kommandanten der deutschen Marine, unter anderem Festungskommandant Admiral W. Canaris, späterer Abwehrchef, sowie Torpedobootkommandant Karl Dönitz, späterer Großadmiral und Oberbefehlshaber der Kriegsmarine. Die letzten Modernisierungen Swinemünder Festungen und Befestigungen wurden vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges durchgeführt. In dieser Zeit sind die Artillerie-, Beobachtungs- und Verbindungssysteme sowie Kommandostellen auf den neuesten Stand gebracht worden. Rund um die Swinemündung wurden moderne, schwere Küstenartillerie Kaliber 280 mm und ca. 10 Flakbatterien aufgestellt. Außerdem wurden große Lager- und Verbindungsbunkerkomplexe, neue Kasernen und Ankerstellungen für die Kriegsschiffe gebaut. Der Hafen war der größte Kriegsmarinestützpunkt an der Ostsee. Im Jahre 1934 ist in Swinemünde der Kommandostab der Ostseeküstenbefestigungen entstanden. Dieser Stab ist im August 1939 in das Kommando des Ostseeküstengebietes umstrukturiert worden.
Im Jahre 1937 wurden zum ersten Mal bei einem Manöver drei Radarstationen eingesetzt; zwei vom Typ "Freyer" und ein Radar vom Typ "Seetakt". Daraufhin wurde ein Jahr später ein Radar vom Typ "Freya" in der Engelsburg (Werk III) installiert.
Hallo Harald hier noch die Karte wo die Lützow lag:

Albatros

Zitat von: Hastei am 07 August 2013, 13:55:40
Während der Überfahrt mit der Fähre sah ich auch einige graue Schiffe der poln. Marine.

Hallo Hastei,

danke für`s Einstellen Deiner Urlaubsfotos....

Auf Bild 391 sind links wahrscheinlich die Minenjäger des Projekts 207 M/Notec II zu sehen.
http://www.mw.mil.pl/image.php?vhost=www&id_md=181

Und ansonsten ist wohl immer das Landungsschiff Lublin (821) Projekt 767 zu sehen.
http://www.mw.mil.pl/image.php?vhost=www&id_md=183
http://www.mw.mil.pl/image.php?vhost=www&id_md=22855

:MG:

Manfred

Trimmer

Hartmut - ich meinte nicht die Engelsburg sondern das Gelände direkt beim Leuchtturm.War damals ( 1994 ) alles zu gewachsen und eigentlich auch sehr verwildert. Dummerweise sind mir beim jetzigen PC-Absturtz einige alte Bilder "abhanden" gekommen. Unter anderen auch Peenemünde 1991. War dort damals mit meinem Sohn der Ausrüstungen der NVA von Eggesin dort hin gebracht hat. Sohn war damals beim Bund .

Gruß - Achim-Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

halina

#39
Hallo Achim , leider habe ich nicht persönlich die östlich gelegenen Festungsanlagen kennengelernt , diese wurden in der Zeit um
1854 begonnen und auch später modernisiert . Auf dem Foto um 1900 aufgenommen sind jedoch nahe des Leuchtturms keine
Festungsanlagen zu erkennen , diese wurden also mehr in östlicher Richtung gebaut .   Auf dem 2. Foto zu sehen der jetzige
Zustand der östlichen Befestigungen , auch als Werk II bezeichnet , ein Teilausschnitt hiervon von Hastei aufgenommen .
                                                                                                                                                                                       Gruss Günter
                                                                                                                                                             

Foto 2 vom 9.4.2005 ,Author: Chron-Paul , Lizenz: CC-BY-Share Alike 3.0 de

Edit : Was Du 1994 als verwilderte Fläche gesehen hast hinter dem Leuchtturm , das war der Badeort Osternothafen ,etwas weit
         davon rechts gelegen befindet sich der Bahnhof Swinemünde , damals mit Direktverbindung nach Berlin . Der Badeort ist
         nach dem Krieg plattgemacht worden , der Bahnhof jedoch noch in Betrieb .
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Hastei

hallo,
der letzte Teil meine Rundreise ging von Polen nach Rerik und dann nach Möltenort.
Na ja, Laboe und das U Boots Ehrenmahl brauche ich Euch ja nicht zu zeigen,kennt ja Jeder.
Etwas am U Boot Ehrenmahl hat mich erschüttert. Im ausgelegten Buch, wo Besucher i.d.R. ihre meist bewegten Eindrücke schildern , hat ein Schmierfink quer über die Eintragungen - heititei -  geschrieben.

Hastei

dann waren wir auch an der Schleuse in Holtenau.
Wir sitzen da und trinken ein Täschen kaffee und ich denke  : nanu, ein Japaner ?
Da kam, wie an anderer Stelle schon berichtet , ein Japaner aus der Schleuse.

Hastei

den ersten habe ich leider nicht gesehen,der war schon weg.
Wir sind dann zur Besucherplattform gefahren und ich wieder einen Japaner.
der kam mit zwei Schleppern,einer vorne,der ander achtern. Warum ? Ich weiß es nicht.
In der Zeitung las ich später auch die Namen,sind mir aber entfallen.

Hastei

Das waren die einzigen Kriegsschiffe,die ich in Kiel in 5 Tagen sah.
Früher war das anders. Da war ein Kommen und Gehen ider grauen Gesellen ind er Kieler Förde

Trimmer

Hallo Harald - ganz toll wie Du die Kamera auf den Japaner "gehalten" hast  top -

Ja Günter - wenn es da noch Gleisanlagen gegeben hat dann ..... irgendwie bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher . Tendenz geht zu "Wek II " aber irgendwie fehlt mir da was

Gruß - Achim - Trimmer
Auch Erfahrung erhält man nicht umsonst, gerade diese muß man im Leben vielleicht am teuersten bezahlen
( von Karl Hagenbeck)

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