Alliierte Zusatzkennung F ( F 2424, F 3580, F 1278 usw. )

Begonnen von TD, 21 Dezember 2013, 16:42:31

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

TD

Alliierte Zusatzkennung F  ( F 2424, F 3580, F 1278 usw. )


Hallo zusammen,

in der Nachkriegszeit fuhren die kleinen deutschen Schiffe mit Zusatzkennungen F 3580 usw.

Hat vielleicht Jemand einmal die Urliste zu diesen Kennungen gesehen oder kennst eine britische Akte zu diesen Kennungen.

Wäre natürlich schön wenn man einmal zu diesen kleinen Schiffen einen Bestand  nach Mai 1945 hat.

Ich habe ein zweites Blatt angehängt um einige S-Boote und deren Auslieferung nach Russland zu zeigen.

Gruß

Theo
...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !

redfort

Hi Theo,
das sind ja wieder interessante Listen. Woher stammen diese ?
Weil für mich sind diese RN Nummer sehr interessant, bin schon lange auf der Suche nach diesen Listen der allierten Beutekennungen.
Inbesonders nach Royal Navy und US-Kennung für deutsche Boote.

Wie z. B. im 1. Bild die Kennung R.N. 155 war das Fl.B. 5505.
Oder auf Blatt 2: Tender "Delphin"
Gruß, Axel

Luftwaffe zur See

TD

#2
Hallo Axel,

Die Liste sind  Passiermeldugen des Kaiser Wilhelm Kanals welche vom Betriebsamt der Kanalverwaltung erstellt wurden.
Ich habe auch schon Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt um etwas zu diesen Listen zu erfahren.

Alle diese Listen, einen Schlag mehr gibt es schon davon hier, sind Rückseiten von Aufrechnungen , handschriftliche Abschriften und Vorlagen von Schreiben an Reedereien wegen Kriegsschäden usw.

Habe alle Jahre lang aus Akten, welche mit diesen Sachen nicht zu tun hatten, auch Kopien bestellt da teilweise ja, wie Du auch erkannt hast, total unbekannte Infos in diesen Listen zu finden gibt.

Im Staatsarchiv Bremen gibt es Hinweiskarten auf dessen Rückseite jeweils die sogenannten "Rucksackakten"  von Überlebenden bzw, auch deren Angehörige der WILHELM GUSTLOFF  und andere große Schiffsverluste berechnet sind.

Da die Schädensanträge nach Mai 1945 gemacht wurden sind (waren  ?) dort Hunderte Adressen von Überlebenden de großen Schiffsuntergänge  für Schiffe der Deutschen Arbeitsfront verzeichnet nach und vor der Flucht.

Rucksackakten waren die Akten für Bekleidung und persönliches Gepäck.
Eine andere Goldgrube waren Schleusenbücher von des Schiffshebewerkes Rothenburg mit
in dieser Art aus dem Krieg in riesigen Angaben zu Seelöweschiffen, KM Fahrzeuge, glaube auch Luftwaffe,

Schiffe der Reichspost, der SS, Partei, Wehrmacht  zur Weichsel und zum Osten, zur Donau usw.

Man muss eben immer auf der Jagd sein und die Augen auf halten !

Gruß

Theo
...ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen, ohne sie wärst du zwar vollkommen, aber kein Mensch mehr !

Impressum & Datenschutzerklärung