Zwischenwochenendrätsel

Begonnen von Schorsch, 27 April 2015, 19:24:45

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bettika61

22./23. Ich hinkte auf den Brustwarzen nach Hause, nachdem dieser Safran-Lieferant mit mir fertig war.
U 333
Am 6. Oktober 1942 wurde das Boot vor Freetown (Sierra Leone) von der britischen Korvette HMS Crocus beschossen. Dabei kam die gesamte Brückenwache ums Leben. Kapitänleutnant Cremer und der Kommandantenschüler Pohl wurden schwer verwundet. Zweimal konnte die Korvette das U-Boot rammen. Trotz schwerster Schäden konnte U 333 tauchen und entkommen.

Auf dem Heimweg ,,begrüßte" mich noch ein ehemaliger Freund, der mich allerdings mit seiner Gabel nicht erwischte
HMS Graph (ehemals U 570)
In der Biskaya konnte U 333 erfolgreich einem 4-fach Torpedofächer des britischen U-Boots HMS Graph (ehemals U 570) ausweichen. Am 23. Oktober 1942 erreichte U 333 La Pallice

Grüsse
Beate
Grüße
Beate

,,Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." George Santayana

Schorsch

Hallo U 48!

Zitat von: U 48 am 28 April 2015, 04:52:03
Moin,Moin

Na dann ist 2= U 505, das ist älter als U 995 obwohl es für die Deutschen leichter zu betrachten ist.

Gruß
U 48
Ich befürchtete schon, ich müsste ein zweites Mal verneinen. So aber ist die Antwort perfekt. top

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

Schorsch

Hallo David!

Zitat von: Thor am 28 April 2015, 06:24:25
ad 9) U 556

U 556 war Patenboot der Bismarck und bei dessen Endkampf relativ nahe am Schauplatz, ohne aber eingreifen zu können (keine Torpedos mehr und Treibstoff ging auch schon zur Neige).

Gruß
David
Die richtige Bootsnummer hast Du genannt. top

Gibst Du auch noch eine "Übersetzung" für die erwähnte Wagner-Oper?

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

Schorsch

Hallo Beate!

Zitat von: bettika61 am 28 April 2015, 07:01:49
22./23. Ich hinkte auf den Brustwarzen nach Hause, nachdem dieser Safran-Lieferant mit mir fertig war.
U 333
Am 6. Oktober 1942 wurde das Boot vor Freetown (Sierra Leone) von der britischen Korvette HMS Crocus beschossen. Dabei kam die gesamte Brückenwache ums Leben. Kapitänleutnant Cremer und der Kommandantenschüler Pohl wurden schwer verwundet. Zweimal konnte die Korvette das U-Boot rammen. Trotz schwerster Schäden konnte U 333 tauchen und entkommen.

Auf dem Heimweg ,,begrüßte" mich noch ein ehemaliger Freund, der mich allerdings mit seiner Gabel nicht erwischte
HMS Graph (ehemals U 570)
In der Biskaya konnte U 333 erfolgreich einem 4-fach Torpedofächer des britischen U-Boots HMS Graph (ehemals U 570) ausweichen. Am 23. Oktober 1942 erreichte U 333 La Pallice

Grüsse
Beate

Tut mir leid, nur eine Antwort pro Teilnehmer und Tag.










Nein, nein, nur ein Scherz! Die Antwort nebst Erklärung ist richtig. top

Irgendwie habe ich es nicht geschafft, die beiden Fakten voneinander zu trennen. Deshalb gab es hier eine Doppelfrage.

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

t-geronimo

Zitat von: Schorsch am 28 April 2015, 00:42:07
Hallo Thommy!
Zitat von: thommy_l am 28 April 2015, 00:30:14
Hallo,

17. Ich hätte meine Fähigkeiten so gerne zu Tragen gebracht und es schien auch alles zu funktionieren, aber der Schlusspfiff war schon verklungen.

U 2511 unter Adalbert Schnee am 5/6.Mai 1945
Nach dem Befehl zur Rückkehr und Kapitulation soll das Boot noch einen Scheinangriff auf HMS Norfolk und Begleitschiffe gefahren haben ohne erfasst zu werden.

Grüße
Thommy
Hier kann es nur den Daumen nach oben geben! top

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch

Hat er nun, der Schnee, oder hat er nicht?  :-D
Gruß, Thorsten

"There is every possibility that things are going to change completely."
(Captain Tennant, HMS Repulse, 09.12.1941)

Forum MarineArchiv / Historisches MarineArchiv

bodrog

zu 4.

U 1406 (Typ XVII B) nach Selbstversenkung in Cuxhaven und Bergung am 14.09.1945 huckepack mit dem Transportschiff SS "S. M. Shoemaker" in die USA

:MG:

lafet944

Hallo,

zu 10):

U156 erlitt bei seiner zweiten Unternehmung vor Curacao einen Rohrkrepierer des Deckgeschützes wegen Schießens mit aufgesetztem Mündungspfropfen, nachdem die beschädigte Mündung abgesägt war, konnte es erfolgreich weiter genutzt werden.

Viele Grüße

PS: Ergänzung zu 9: Götterdämmerung?    Das Rheingold könnte ebenso passen.  :ML:

U 48

Moin,moin

10 = U 156 müßte doch gewesen sein Kannonenrohr abgesägt nach Unglück.

Gruß
U 48

thommy_l

Zitat von: t-geronimo am 28 April 2015, 11:05:20
Zitat von: Schorsch am 28 April 2015, 00:42:07
Hallo Thommy!
Zitat von: thommy_l am 28 April 2015, 00:30:14
Hallo,

17. Ich hätte meine Fähigkeiten so gerne zu Tragen gebracht und es schien auch alles zu funktionieren, aber der Schlusspfiff war schon verklungen.

U 2511 unter Adalbert Schnee am 5/6.Mai 1945
Nach dem Befehl zur Rückkehr und Kapitulation soll das Boot noch einen Scheinangriff auf HMS Norfolk und Begleitschiffe gefahren haben ohne erfasst zu werden.

Grüße
Thommy
Hier kann es nur den Daumen nach oben geben! top

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch

Hat er nun, der Schnee, oder hat er nicht?  :-D

Sollte ich ihn im Himmel (ich gehe davon aus, daß er dort ist und ich irgendwann dorthin komme) treffen, frage ich ihn.  :MLL:

Schorsch

Hallo bodrog!

Zitat von: bodrog am 28 April 2015, 11:07:01
zu 4.

U 1406 (Typ XVII B) nach Selbstversenkung in Cuxhaven und Bergung am 14.09.1945 huckepack mit dem Transportschiff SS "S. M. Shoemaker" in die USA

:MG:
Yepp, passt! top

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

Archer

Zitat von: lafet944 am 28 April 2015, 11:22:27
Hallo,

zu 10):

U156 erlitt bei seiner zweiten Unternehmung vor Curacao einen Rohrkrepierer des Deckgeschützes wegen Schießens mit aufgesetztem Mündungspfropfen, nachdem die beschädigte Mündung abgesägt war, konnte es erfolgreich weiter genutzt werden.

Viele Grüße

PS: Ergänzung zu 9: Götterdämmerung?    Das Rheingold könnte ebenso passen.  :ML:

Da geht es wohl eher um den Spitznamen des Kommandanten von U 556 Herbert Wohlfarth --> Parsifal

Schorsch

#41
Hallo lafet944!

Zitat von: lafet944 am 28 April 2015, 11:22:27
Hallo,

zu 10):

U156 erlitt bei seiner zweiten Unternehmung vor Curacao einen Rohrkrepierer des Deckgeschützes wegen Schießens mit aufgesetztem Mündungspfropfen, nachdem die beschädigte Mündung abgesägt war, konnte es erfolgreich weiter genutzt werden.

Viele Grüße

PS: Ergänzung zu 9: Götterdämmerung?    Das Rheingold könnte ebenso passen.  :ML:

Es scheint so, dass, entgegen der weit verbreiteten Ansicht, nicht vergessen wurde, den Mündungspropfen zu entfernen. Versuche zeigten zudem, dass ein aufgesetzter Mündungsverschluss durchschossen werden kann, ohne dass es zu einem Rohrkrepierer kommen muss.

Dennoch wurde das Boot korrekt identifiziert und die Vorkommnisse beschrieben. top

zu 9. (Ups, Archer ist schon eingesprungen.)

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

halina

#42
Zu  Frage  14  :  Das  Boot  U 68  führte am Turm ein Kleeblatt und war auch eines der erfplgreichsten Boote des  WK II .
                          Auf seiner  9. Feindfahrt wurde es von Flugzeugen des Geleitflugzeugträgers USS "Guadalcanal" mit
                          Wasserbomben vor der  Insel  Madeira versenkt , 33 Schiffe mit ca. 198.000 BRT gehen auf sein Konto .

                                                                                                                                                                     :MG:    halina

Edit :  Könnte sein , dass damit der Kommandant  Korv.Kpt. Karl-Friedrich Merten gemeint ist , der sich auf alles stürzte
          was ihm vor die Rohre kam und in kurzer Zeit 29 Schiffe mit 170.000 BRT versenkte .
" Man muss nicht unbedingt das Licht des Anderen ausblasen , um das eigene Licht leuchten
zu lassen"
                      Phil Borman

Schorsch

Hallo halina!

Zitat von: halina am 28 April 2015, 12:38:54
Zu  Frage  14  :  Das  Boot  U 68  führte am Turm ein Kleeblatt und war auch eines der erfplgreichsten Boote des  WK II .
                          Auf seiner  9. Feindfahrt wurde es von Flugzeugen des Geleitflugzeugträgers USS "Guadalcanal" mit
                          Wasserbomben vor der  Insel  Madeira versenkt , 33 Schiffe mit ca. 198.000 BRT gehen auf sein Konto .

                                                                                                                                                                     :MG:    halina

Für mich ist aus Deiner Erläuterung noch nicht so ganz klar erkennbar, was nun genau U 68 aus der Menge der Boote, die ein Kleeblatt als Wappen führten, mit einem Hamster oder Geier in Verbindung bringt.

Mit freundlichen Grüßen
Schorsch
'Judea, London. Do or Die.'

"Ubi dubium ibi libertas." (Wo Zweifel ist, da ist Freiheit.)

Urs Heßling

#44
moin,

Zitat von: t-geronimo am 28 April 2015, 11:05:20
Hat er nun, der Schnee, oder hat er nicht?  :-D
Ich halte es für durchaus möglich, daß er hat.

Aber (I) : Es verdichtet sich der Verdacht, die NORFOLK wäre beim Zusammentreffen, unter der Annahme, dass es überhaupt stattfand, nur von der DIADEM begleitet gewesen.
Die Zerstörer, die sie angeblich begleiteten, waren vermutlich nach einem gemeinsamen Angriff eines von Admiral McGrigor auf NORFOLK geführten Schiffsverbands, bei dem sich vor allem Geleitflugzeugträger befanden, nach einer Trennung von der NORFOLK bei jenen geblieben, weil sie ,,schutzbedürftiger" waren.  Wäre die NORFOLK ohne Zerstörerschutz gewesen, so wäre die umstrittene Handlungsweise Schnees, lange durch das Periskop des Boot geblickt zu haben und auch anderen Personen an der einmaligen Situation teilhaben zu lassen, glaubhafter. Für das Boot hätte dadurch ein geringeres Risiko bestanden, entdeckt zu werden.
Geht man jedoch weiter davon aus, dass die Zerstörer die NORFOLK begleiteten, heißt das nicht, dass sie mehr Geleitschutz hatte als ohne sie. Der Grund hierfür ist einfach: bei so hohen Geschwindigkeiten (26 kn) ist die Unterwasserortung von Unterseebooten mit Sonar sehr schwierig für die Überwasserschiffe, da die eigenen Geräusche bzw. die der anderen Schiffe die Sonarortung erheblich erschweren bzw. sie unmöglich machen. Damit hätte die NORFOLK tatsächlich gar keinen Schutz gegen Unterseeboote gehabt.
Bezüglich der Anwesenheit der DIADEM ist eine Falschidentifizierung von Seiten Schnees als Zerstörer der TRIBAL-Klasse aufgrund der ähnlichen Silhouetten zumindest denkbar.
Zusätzlich ist denkbar, daß die Begegnung beider (wenn überhaupt, am Abend des 5.5.) so spät stattfand (nach Sonnenuntergang), daß die Silhouetten der britischen Schiffe, besonders die des Dreischornsteiners NORFOLK, gegen den Nordwesthimmel eindeutig zu erkennen waren, während umgekehrt das Sehrohr im Dunkel kaum auszumachen war.

Aber (II): Ob nun die Begegnung von U 2511 mit der ,,Norfolk" stattgefunden hat oder nicht, in jedem Fall ist der indirekt erhobene und ,,propagandistische" Anspruch, mit dem modernen U-Boot des Typs XXI auch eine erfahrene Geleitsicherung mit U-Boot-Jagd-Fähigkeiten  durchdringen und möglicherweise die Einsatzfahrt im Atlantik fortzusetzen und erfolgreich beenden zu können, nicht aufrecht zu erhalten.

Gruß, Urs
"History will tell lies, Sir, as usual" - General "Gentleman Johnny" Burgoyne zu seiner Niederlage bei Saratoga 1777 im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg - nicht in Wirklichkeit, aber in George Bernard Shaw`s Bühnenstück "The Devil`s Disciple"

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