Umbauplan - Kleiner Leichter Kreuzer

Begonnen von Sven L., 19 Januar 2016, 19:08:32

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Sven L.

Die letzte Version ist schon ein leichter Kreuzer, auch wenn nur 3x15cm II vorhanden sind. Die britischen Arethusa-Klasse würde ich nun nicht als Fehlplanung ansehen.

Ich habe inzwischen damit begonnen den Entwurf mit 4x15cm II zu über arbeiten. Das Katapult werde ich belassen. Nur die sFlak bereitet mir noch ein wenig Kopfzerbrechen. Ich denke auch dafür werde ich eine Lösung finden.

Als Konvoi Geleitschutz für die aus den USA bzw. aus dem Atlantik kommenden Schiffen würde ich eine Mischung aus diesem leichten Kreuzer und dem im Eröffnungspost vorgestellten Entwurf nehmen.
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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Solange man seinen Gegner nicht bezwungen hat, läuft man Gefahr, selbst bezwungen zu werden.
Clausewitz - Vom Kriege

Sven L.

Ein erstes Ergebnis sieht folgendermaßen aus:
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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Sarkas

Ich hatte das Katapult als entbehrlich genannt, weil ich bei der Flak eine Reduzierung nicht für gut halte. Würde der vierte 15 cm-Turm bei Beibehaltung der Flak gehen?

Sven L.

Zitat von: Sarkas am 28 Januar 2016, 09:30:10
Ich hatte das Katapult als entbehrlich genannt, weil ich bei der Flak eine Reduzierung nicht für gut halte. Würde der vierte 15 cm-Turm bei Beibehaltung der Flak gehen?

Ein bisschen Spielraum für eine vierte 8,8 cm II besteht noch. Ich setze mich nachher mal ran und teste mit 4x88 mm und Katapult.
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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Sven L.

Hier der Entwurf mit 4x15 cm II, 4x8,8 cm II und Flugzeug:


Und hier das dazugehörige Datenblatt:


Da ich auch auf einer ausreichend hohen Geschwindigkeit Wert gelegt habe, habe ich die Turbinen- bzw. Kesselanlage etwas vergrößert, wozu ich die Brücke, Schornstein und vordere Turmgruppe 2 m zum Bug hin verschoben habe. Eine Geschwindigkeit von knapp über 34 kn bei Einsatzverdrängung bzw. 35 kn bei Konstruktionsverdrängung sind möglich.

In der Anlage die obligatorischen Ansichten und im zweiten PDF alle Decks mit genauer Raumaufteilung.
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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Smutje Peter

Hallo Sven

Das Ding sieht aber echt gut aus!

Der 9-zylinder ist offensichtlich der MZ32/44 als Reihenmotor ohne Hilfsdiesel.
Mal nachrechnen. Der Dieselzerstörer von 1939 (nie gebaut aber durchgerechnet) hatte 60000 WPs mit 16 x 10-zyl. 32/44.   
60000/160=0,375 x 36 = 13500 WPs.
Ja das kommt hin. Ist auf jeden Fall im Toleranzbereich! Zumal der Dieselzerstörer 1939 ja eine weitere Getriebestufe hatte die noch mal etwas Leistung gekostet hat.
Gruß

Peter aus Nürnberg

Smutje Peter

Hallo zusammen

Ergänzung:
Ich beziehe mich hier nur auf die Dieselanlage - nicht auf die Konstruktionswerte. Das zu bewerten überlasse ich den Schiffbauexperten.
Gruß

Peter aus Nürnberg

Sven L.

Vielen Dank Peter.

Vor allem die Geduld bei meiner vielen Nachfragerei was die Dieselmotoren betriffti  :-D

Der Zerstörer folgt als Nächstes  8-)
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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Smutje Peter

Gruß

Peter aus Nürnberg

Sven L.

Weil ich den gemischten Antrieb nur als Zwischenlösung angesehen habe, habe ich in den letzten Wochen den Entwurf des leichten Kreuzers auf reinen Dieselantrieb umgestellt. Als Antriebsmotoren habe ich 8 Stück V12Z 32/44 vorgesehen. In dem Dieselzerstörer-Thread wurde angenommen, das bei kontinuierlicher Weiterentwicklung dieser Motor um 1935 zur Verfügung gestandenn hätte. Da ich die Zeitschiene ab 1933 als verändert annehme, sollte bei einer Verzögerung um 3 Jahre der Motor ab 1938 bereit sein.

Hier der Entwurf:


und das dazugehörige Datenblatt:


Durch die Umstellung auf reinen Motorenantrieb kann das Panzerdeck durchlaufend ausgeführt werden. Dazu kommt, das jetzt eine Panzerböschung möglich ist, was zusätzlichen Schutz bietet. Am erstaunlichsten finde ich, das trotzdem noch eine Dauerhöchstgeschwindigkeit von 33,2 kn bei Einsatzverdrängung möglich ist. Darüber hinaus bietet das Zwischendeck nun noch mehr Unterbringungsmöglichkeiten für die Besatzung.

Auf den in der Draufsicht sichtbaren Minenschienen finden rd 90 Minen vom Typ EMC platz.

Das einzige was mir persönlich noch Magendrücken verursacht sind die Positionen der achteren 3,7 cm bzw. 2,0 cm lFlak.
Grüße vom Oberschlickrutscher
Sven


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renegad7

drillingstuerme wuerden wohl wahrscheinlich den ganzen rumpf zunichte machen, weil dieser dafuer zu schmal ist, oder?

Matrose71

Salve,

ZitatWeil ich den gemischten Antrieb nur als Zwischenlösung angesehen habe, habe ich in den letzten Wochen den Entwurf des leichten Kreuzers auf reinen Dieselantrieb umgestellt. Als Antriebsmotoren habe ich 8 Stück V12Z 32/44 vorgesehen. In dem Dieselzerstörer-Thread wurde angenommen, das bei kontinuierlicher Weiterentwicklung dieser Motor um 1935 zur Verfügung gestandenn hätte. Da ich die Zeitschiene ab 1933 als verändert annehme, sollte bei einer Verzögerung um 3 Jahre der Motor ab 1938 bereit sein.

Wann hat das jemals Jemand geschrieben im Dieselzerstörer Thread?
Das würde ich gerne sehen!

Es wurde geschrieben, das bei kontinuierlicher Weiterentwicklung, ab 1935, MZ Motoren mit eigenem Spülluftgebläse zur Verfügung stehen könnten, sprich eine Motorenanlage ohne Hilfsmotoren, von VZ Motoren war um diese Zeit nie die Rede!
Viele Grüße

Carsten

DST

Zitat von: renegad7 am 21 Mai 2016, 01:15:12
drillingstuerme wuerden wohl wahrscheinlich den ganzen rumpf zunichte machen, weil dieser dafuer zu schmal ist, oder?

Hi Olli
zu schmal ist der Rumpf nicht wirklich.
Die K-Kreuzer waren auch nur 15,2 m breit.
Aber wenn man 4x2 gegen 4x3 tauscht erhöhst du das Gewicht und den Platzbedarf der SA um 50%. Mehr Munition und mehr Personal und dafür mehr Schlafplätze und mehr Lebensmittel/Trinkwasser.Mehr Generatoren für die schwereren Türme.
Das alles past dann nicht mehr in den Rumpf rein und das ganze schiff muß größer werden.
Außerdem sind die Drillinge dann sehr weit oben , gerade die überhöhten, was das Topgewicht dramatisch erhöht. Dein schiff wackelt dann evtl. wie ein Lämmerschwanz und du triffst nix mehr. Zusätzlich besteht die Gefahr das das bei starkem Seegang und zu großem Topgewicht dein Schiff irgenntwann umkippt und Kieloben in der Nordsee treibt.

Von daher müßte man ein ganz neues Schiff konstruieren welches nicht zwangsläufig breiter sein muß,
länger oder mehr tiefgang könnten auch helfen.
Aber ein breites schiff liegt halt ruhiger auf dem Wasser.

Von daher müßte man dann wieder überlegen brauche ich diese hohe Geschwindigkeit die dieser Entwurf hat? Welche Aufgabe hat dieses Schiff ? Was soll es tun? was muß es dafür können ? Und noch viele andere Fragen

Und so wird aus deiner Idee ein ganz anderes Schiff



mfg Dirk

J.I.M

Entschuldigung,

nach meinem Kentnissstand ist allgemeiner Stand, dass 3*3er leichter sind als 4*2er.
Die Personalerhöhung kann maximal(wenn überhaupt) gering sein, da man nur ein Rohr mehr bestücken muss, dafür aber das allgemeine "Personal" von einem Turm spart. (Richtkanoniere, Entfernungsmesser etc.)

Ob das Topgewicht größer wird möchte ich ebenfalls bezweifeln, da bei vier Türmen zwei überhöht sind und bei Drillungstürmen nur einer. Der eine Drilling müßte also schwerer sein als zwei Zwillinge.

Die Logik hinter dem Übergang auf Drillings statt Zwillige war, dass man Gewicht und Platz sparen wollte. Hier wird jetzt genau das Gegenteil behauptet.

Gruß
JIM


Matrose71

Salve,

aber Dirk sprach von 4 x 3 nicht von 3 x 3, wenn ich ihn richtig verstanden habe.

Desweiteren ist der ganze Entwurf völlig unausgegoren, kann man sich sehr bildlich vor Augen führen, wenn man dagegen die Arethusa Klasse vergleicht, die Real gebaut wurde, nur mit einer 3 x 2 Aufstellung und ohne Diesel.

https://de.wikipedia.org/wiki/Arethusa-Klasse_%281934%29
https://en.wikipedia.org/wiki/Arethusa-class_cruiser_%281934%29

Bei solch einem kleinen Kreuzer kann es durchaus passieren, dass er durch eine erhöhte Drillingsbarbette am Bug, völlig Toplastig wäre, da einfach zu viel Gewicht am Bug ist, siehe deutsche Zerstörer 1936A (Narvik Zerstörer).
Viele Grüße

Carsten

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